Gelnhäuser Neue Zeitung, 28.11.2011 Vier Vereinsrekorde aufgestellt SVG-Schwimmer. brillieren bei der Deutschen Kurzbahn- Meisterschaft in Wuppertal Wuppertal (re). Während die deutschen Schwimmstars mehrmals von aufstrebenden jungen Schwimmern unangenehm überrascht wurden, gab es im Lager des SVG gleich viermal sehr zufriedene Gesichter. Jia Xian Zhou (Jahrgang 1994) sorgte mit drei neuen SVG-Vereinsrekorden und Bo Heeger (93) mit einem wetteren Vereinsrekord für die Höhepunkte aus Gelnhäuser Sicht bei den Deutschen Kurzbahn-Metsterschalten im Schwimmen in Wuppertal. Trainerin Heike Heeger konnte nach vier harten Tagen im Ruhrpott mit ihrem Quartett eine ausgesprochen positive. Bilanz ziehen.
Klasse waren auch die 52,41 Sekunden von Alexander Kunert (96) über die 100 Meter Freistildistanz, der seinen Vorsprung als aktuell schnellster deutscher Schwimmer in setner Altersklasse auf dieser Strecke damit ausbaute. Über 200 Meter Schmetterling schrammte der Hailerer um 0,14 Sekunden an einer neuen persönlichen Bestzeit vorbei, baute dennoch auch hier seine Führung in der DSV-Bestenliste aus. Nicht lumpen ließ sich einmal mehr Hendrik Schamber (95), der über 100 Meter Freistil in 53,68 Sekunden gestoppt wurde. Eine weitere Toppleistung zauberte Bo Heeger ins Becken. Mit ihren 32,83 Sekunden über 50 Meter Brust verfehlte die 18-jährige ihren eigenen Vereinsrekord nur um drei Hundertstelsekunden. Platz 20 auf dieser Strecke war die beste Platzierung aller SVG-Starts, und damit verfehlte die Düdelsheimerin das B-Finale nur um 0,22 Sekunden. Gestern ging es schließlich noch einmal rund für die vier Barbarossastädter. Morgens um halb neun durften die Jungs zunächst ihr Können noch einmal unter Beweis stellen über die 100 Meter Schmetterling. Alexander Kunert gab alles und schlug nach 58,66 Sekunden an.
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 26.11.2011 Zweiter Tag, zwei Vereinsrekorde SVG-Schwimmer präsentieren sich bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in guter Form
Leider blieb Zhou am Endeetwas die Luft weg, und der Meerholzer kam nach 100 Metern in tollen 1:04,84 Minuten ins Ziel und verfehlte den zweiten Vereinsrekord in einem Rennen denkbar knapp. Platz 45 in Deutschland ist das tolle Ergebnis des knapp 17-Jährigen. Bei großen Meisterschaften ist der erste Starter einer Mannschaft immer der wichtigste, gibt er doch oftmals das Signal für Gelingen oder Untergehen seines Teams. Diese wichtige Aufgabe musste diesmal für den Schwimmverein Gelnhausen der 15-jährige Alexander Kunert (1996) über die klassische Schwimmstrecke überhaupt, den 200 Metern Freistil, erfüllen. Kunert legte eine tolle Zeit mit 1:54,66 Minuten hin und verbesserte seine persönliche Bestzeit um 0,24 Hundertstel. Dies bedeutete Platz 59 in dem 73-köpfigen Starterfeld der besten deutschen Schwimmer, allen voran Paul Biedermann. Das war ein sehr guter Einstieg für den Hailerer in Wuppertal. Und es bedeutete die Initialzündung für weitere gute Leistungen der SVG-Schwimmer. Die einzige weibliche Starterin des SVG, Bo Heeger, musste im Anschluss daran gleich zweimal kurz nacheinander ins Becken. Über 100 Meter Freistil lief es sehr gut für die 18-Jährige, und mit 57,52 Sekunden schwamm Heeger ebenfalls einen neuen Vereinsrekord und holte damit Platz 40 in Deutschland. Nur wenige Minuten später folgte eine der Paradedisziplinen der Abiturientin, die 100 Meter Brust. Hier fehlte der Düdelsheirnerin aufgrund der zu kurzen Regenerationszeit etwas die Kraft, und sie wurde in 1:14,06 Minuten 47. Platzierte im Vorlauf. Über die 50 Meter Schmetterlingsdistanz schrammten anschließend Alexander Kunert und Hendrik Schamber (95) an ihren persönlichen Bestzeiten denkbar knapp vorbei. Kunert wurde mit 26,25 Sekunden im Vorlauf 72., und Schamber holte in tollen 25,69 Sekunden Platz 51 in Deutschland und verfehlte seine Bestleistung nur um eine Hundertstel Sekunde. Die gute Form der vier SVG-Schwimmer lässt hoffen. Alle Vier starten noch über ihre besten Disziplinen und werden in den nächsten Wettkämpfen hoffentlich ihr Potenzial abrufen. |
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Gelnhäuser Tageblatt, 24.11.2011 „Oldie“ Bo Heeger führt Quartett des SV Gelnhausen an Junge Truppe will bei deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal für Furore sorgen
Die erfahrenste SVG-Schwimmerin ist sicherlich die 18-jährige Bo Heeger, die schon mehrfach bei diesen Meisterschaften ihr Können unter Beweis gestellt hat. Heeger startet auf sechs verschiedenen Strecken, wobei sich die Brustspezialistin vor allem auf der 50-Meter Bruststrecke Chancen auf einen Platz nahe der Top 10 erhofft. Ins Finale der besten Acht einzuziehen, wird vermutlich ein Traum bleiben angesichts der starken Konkurrenz, gerade auch der jungen nach vorne drängenden Nachwuchsschwimmerinnen aus ganz Deutschland. Gleich drei SVG-Herren werden mit Trainerin Heike Heeger in den Ruhrpott fahren und DM-Luft schnuppern. Die in Meerholz wohnende Schwimmhoffnung aus China, Jiaxian Zhou (94), wird erstmals bei diesen offenen Meisterschaften auf allen drei Bruststrecken präsent sein. Zhou, der sich mit drei neuen Vereinsrekorden das Ticket für Wuppertal eroberte, hofft auf einen Platz unter den ersten 25 über die kürzeste Distanz, den 50 Metern Brust. In seiner jetzigen Form ist auch wieder ein neuer Vereinsrekord im Bereich des Machbaren. Youngster Hendrik Schamber (95) wird, nachdem er bereits im Vorjahr über 50 Meter Schmetterling starten durfte, nun über fünf Strecken sein Bestes geben und rechnet sich die beste Platzierung über die 50 Meter und 100 Meter Schmetterling aus, wo er unter die Top 40 in Deutschland kommen möchte. Gleiches gilt für den Jüngsten im Bunde, Alexander Kunert (96), der gleich sechs Qualifikationen schaffte und als amtierender Deutscher Jahrgangsmeister über 100 Meter und 200 Meter Schmetterling auf der Langbahn, nun auch auf der Kurzbahn die erwachsene Konkurrenz schocken möchte. Eine Platzierung unter den ersten 25 in Deutschland über 200 Meter Schmetterling ist der Traum des 15-jährigen Ausnahmetalents. |
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 16.06.2011 Im Vereinsheim des SV Gelnhausen...
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Gelnhäuser Tageblatt, 09.06.2011 Kritik an Veranstalter, viel Lob für eigene Schützlinge Vier Nachwuchsasse des SV Gelnhausen bei Deutscher Meisterschaft in Berlin dabei
Besonders spannend machte der Fünfzehnjährige es über die 200 Meter Schmetterling. Im Vorlauf blieb Schamber mit 2:15,79 Minuten noch etwas unter seinen Möglichkeiten und erreichte Platz 12. Aufgrund einer Abmeldung und eines Schwimmers, der das B-Finale erreichte, rückte Schamber mit einem weiteren zeitgleich gestoppten Schwimmer ins Finale vor. Da aber nur zehn Schwimmer dort starten konnten kam es abends um 20 Uhr zu einem Ausschwimmen der beiden Kontrahenten. Trainerin Heike Heeger stellte die Technik von Hendrik Schamber etwas um und ließ diese am Nachmittag intensiv trainieren. Der Lohn dieser Mühe zahlte sich aus, mit neuem persönlichen Rekord in 2: 12,84 Minuten stürmte Schamber doch noch ins Finale, wo er am Ende guter Zehnter wurde. Über 50 Meter Freistil zeigte der Gründauer sowohl im Vorlauf wie auch im Finale eine sehr gute Leistung unter 25 Sekunden und wurde damit insgesamt sehr guter Siebter in Deutschland. Gut lief es auch über 100 Meter Schmetterling, wo Schamber im Vorlauf als Neunter in 58,64 Sekunden das Finale erreichte und dort den gleichen Platz bestätigen konnte in fast identischen 58,78 Sekunden. Deutliche Verbesserungen Dritter SVG-Schwimmer in Berlin war der Sprinter Maximilian Preußer (96), der über 50 Meter Freistil im Vorlauf mit 25,63 Sekunden eine gute Leistung zeigte und nur knapp das Finale der besten Zehn als Zwölfter verpasste. Auf der 100 Meter Freistilstrecke erreichte der Büdinger ebenfalls eine persönliche Bestleistung und wurde in 57,05 Sekunden guter Zweiundzwanzigster in Deutschland seines Jahrgangs. Über die 200 Meter Rücken qualifizierte sich Mirko Djordjevic (95) wie berichtet bei den Süddeutschen Meisterschaften in Karlsruhe erstmals für diese Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. In 2:19,51 Minuten wurde der Klein-Auheimer im Vorlauf guter Zweiundzwanzigster, was sechs Plätze besser ist als sein Platz in der Deutschen JahrgangsBestenliste über diese Strecke. Trainerin Heike Heeger hatte eine lange, heiße Woche in der Deutschen Hauptstadt mit ihren vier Schützlingen durchzustehen. Es gab viel Lob der Trainerin für ihre vier Schwimmer, aber auch Kritik über die Veranstaltung des DSV, die durch zahlreiche organisatorische Umstellungen und erhöhte Sicherheitsanforderungen nicht selten den Unmut von Sportlern, Betreuern und Publikum auf sich zogen. Mit vier Medaillen, einem vierten, fünften und siebten Platz war der SVG dieses Jahr wieder fast wieder so erfolgreich wie 2010. Äußerst bedauerlich aus Sicht des SVG war das Fehlen von Bo Heeger (93), die nicht gemeldet wurde obwohl sie, wie sich leider später erst herausstellte, doch hätte teilnehmen dürfen und mit Sicherheit bei den Brustentscheidungen Chancen hatte bis ins B-Finale vorzustoßen und in ihrem Jahrgang eine Medaille zu erreichen. Nächstes Jahr werden die SVG-Schwimmer wieder angreifen, wenn bis dahin das Hallenbad nicht geschlossen und damit den Talenten die Möglichkeiten genommen werden, deutschen Spitzenschwimmsport in Gelnhausen zu betreiben. Ergebnisse.xls (23KB) der SVG-Schwimmer. |
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Gelnhäuser Tageblatt, 07.06.2011 Alexander Kunert deklassiert die Konkurrenz Schwimmen Gelnhäuser Schwimmer holt zeimal Gold bei den 123. Deutschen Jahrgangsmeisterschaften
Spannend, wie schon im vergangenen Jahr, begann für Alexander Kunert auch der diesjährige Wettkampf im Europabad auf dem Prenzlauer Berg in Berlin. Mit einer unangenehmen Verletzung an der Achillessehne schienen die Chancen auf einen ähnlich erfolgreichen Verlauf der Schwimmmeisterschaften wie im Vorjahr in weite Ferne gerückt. Am ersten Tag über die 1500 Meter Freistil lief es folgerichtig gar nicht. An eine Titelverteidigung über die längste Strecke war nicht zu denken. Der elfte Platz war enttäuschend für den 15-Jährigen aus Hailer. Die anschließenden Vorläufe über 100 Meter und 200 Meter Schmetterling liefen wesentlich besser, auch über den 50 Meter Freistilvorlauf kam Kunert mit 24,65 Sekunden bis auf fünf Hundertstel an seine Bestzeit heran und erreichte den zweiten Rang. Die 200 Meter und 400 Meter Freistilvorläufe brachten ebenfalls gute Ergebnisse, die erste Medaille schien nach drei neuen Vereinsrekorden nacheinander in greifbarer Nähe. Bei allen fünf Vorläufen schwamm Kunert ins Finale. Vereinsrekorde Zur Verwunderung vieler Teilnehmer wurden erstmals von Freitag bis Sonntag die Endläufe durchgeführt, was für die Schwimmer besonders anspruchsvoll war, da sie sich immer wieder auf andere Strecken konzentrieren mussten. Kunert stellte sich gut darauf ein. Am ersten Finaltag, nach einem unglücklichen vierten Platz im Endlauf über 50 Meter Freistil, in dem Kunert nur vier Hundertstel an der Bronzemedaille vorbeischwamm, konnte der Überflieger über 400 Meter Freistil, nur zehn Minuten nach dem Start über die schnellste Sprintdistanz, verdient die Bronzemedaille in 4:12,89 Minuten erringen. Im Vorlauf hatte Kunert bereits den Vereinsrekord auf 4:12,55 Minuten verbessert. Am Samstag schaffte er dann den Durchbruch über 200 Meter Schmetterling. Hier gewann Kunert souverän mit über vier Sekunden Vorsprung vor dem Vorjahressieger Marcus Herwig aus Magdeburg. Der drittplatzierte Pascal Winter aus München lag sogar acht Sekunden dahinter. Ein Paukenschlag des 1,91 Meter großen Schülers. Am Sonntag, dem letzten Tag der Deutschen Schwimmmeisterschaften, hatte Kunert zunächst etwas Pech über 200 Meter Freistil. Die gewonnene Bronzemedaille in 1:57,51 Minuten lag nur drei Hundertstel hinter dem Silberplatz und ganze 15 Hundertstelsekunden hinter dem Sieger. Der erneute Vereinsrekord tröstete auch hier und die Konzentration auf das ersehnte zweite Gold bei dem letzten Wettkampf, den 100 Meter Schmetterling. In einem harten Kampf besiegte Kunert am Ende in tollen 57,58 Sekunden, wieder mit Vereinsrekordzeit, den süddeutschen Jahrgangsmeister aus München, Pascal Winter, der in Karlsruhe noch als Sieger ins Ziel gekommen war. Die Freude über die tollen Leistungen kannten bei Alexander Kunert und bei Trainerin Heike Heeger keine Grenzen. Niemand hätte gedacht, dass der Schwimmer nach den tollen Leistungen vom Vorjahr nun auf zwei ganz anderen Strecken erneut für Furore sorgen könnte. Die Überlegenheit über 200 Meter Schmetterling hätte ihm fast eine internationale Nominierung für den europäischen olympischen Jugend-Länderkampf (Jahrgang 1995/96) im Juli in der Türkei eingebracht. Nur hauchdünne drei Punkte auf der Punkteskala umgerechnet sieben Hundertstel über 100 Meter Schmetterling schneller und Kunert wäre für die beiden Schmetterlingsstrecken vom deutschen Schwimm verband nominiert worden. |
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 07.06.2011 Kunert holt zweimal Gold Deutsche Meisterschaften: Gelnhäuser Riesentalent glänzt mit Rekordzeiten
Spannend wie im letzten Jahr begann für Alexander Kunert auch der Wettkampf des Jahres 2011 im Europabad auf dem Prenzlauer Berg in Berlin. Mit einer unangenehmen Verletzung an der Achillessehne schienen die Chancen auf einen ähnlich erfolgreichen Verlauf wie im Vorjahr in weite Ferne gerückt zu sein. Am ersten Tag über die 1500 Meter Freistil hatte Kunert Anlaufschwierigkeiten. An eine Titelverteidigung über die längste Strecke war nicht zu denken. Es sprang anfangs ein schwacher elfter Rang für den 15-jährigen Schwimmer aus Hailer heraus. Die anschließenden Vorläufe über 100 Meter und 200 Meter Schmetterling liefen wesentlich besser. Auch über den 50 Meter Freistil-Vorlauf kam Kunert mit 24,65 Sekunden und Platz zwei bis auf fünf Hundertstel an seine Bestzeit heran. Die 200 Meter und 400 Meter Freistil-Vorläufe brachten ebenfalls tolle Wettkampf-Ergebnisse, so dass die erste Medaille nach drei neuen Vereinsrekorden nacheinander in greifbarer Nähe schien. Bei allen fünf Vorläufen erreichte der Hailerer Schwimmer die Finalläufe. Am ersten Finaltag errang der Überflieger über 400 Meter Freistil die Bronzemedaille in 4:12,89 Minuten. Im Vorlauf hatte Kunert bereits den Vereinsrekord auf 4:12,55 Minuten verbessert. Am Samstag folgte dann der Paukenschlag des 1,91 Meter großen Schülers über 200 Meter Schmetterling, wo er mit über vier Sekunden Vorsprung vor dem Vorjahressieger Marcus Herwig aus Magdeburg souverän ins Ziel schwamm. Am Sonntag, dem letzten Tag der Deutschen Schwimmmeisterschaften 2011, hatte Alex Kunert zunächst etwas Pech über 200 Meter Freistil. Die gewonnene Bronzemedaille in 1:57,51 Minuten lag nur drei Hundertstel hinter dem Silberplatz und ganze 15 Hundertstelsekunden hinter dem Sieger. Der erneute Vereinsrekord tröstete auch hier, und die Konzentration auf das ersehnte zweite Gold im letzten Wettkampf, den 100 Meter Schmetterling, blieb. In einem harten Kampf besiegte Kunert am Ende in tollen 57,58 Sekunden, wieder mit Vereinsrekordzeit, den Süddeutschen Jahrgangsmeister aus München, Pascal Winter, der in Karlsruhe noch als Sieger ins Ziel kam. Die Freude über die tollen Leistungen kannte bei Alexander Kunert und bei SVG-Trainerin Heike Heeger keine Grenzen. Niemand hätte gedacht, dass der Schwimmer nach den tollen Leistungen vom Vorjahr nun auf zwei ganz anderen Strecken erneut für Furore sorgt. Die Überlegenheit über 200 Meter Schmetterling hätte ihm fast eine internationale Nominierung für den Europäisehen Olympischen Jugend-Länderkampf (Jahrgang 1995/96) im Juli in der Türkei eingebracht. Nur hauchdünne drei Zähler auf der Punkteskala, umgerechnet sieben Hundertstel über 100 Meter Schmetterling, schneller und Alexander Kunert wäre für die beiden Schmetterlingsstrecken vom Deutschen Schwimmverband nominiert worden. |
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 28.05.2011 Im erweiterten Favoritenkreis Vier SVG-Schwimmer starten bei den Deutschen Meisterschaften
In den Jahrgangswertungen gelten die jungen Schwimmer des SVG durchaus zu dem erweiterten Favoritenkreis für einige Disziplinen. Titelverteidiger Alexander Kunert (96), der im vergangenen Jahr über 400 Meter und 1500 Meter Freistil gleich zweimal Deutscher Jahrgangsmeister des Jahrgangs 1996 wurde sowie Vizemeister über 200 Meter und 100 Meter Schmetterling und Bronzemedaillengewinner über 200 Meter Freistil, hofft, auch dieses Jahr wieder die eine oder andere Medaille mit nach Gelnhausen entführen zu können. Ähnlich sieht es für Hendrik Schamber (95) aus. Der Gründauer träumt über die 100 Meter und 200 Meter Schmetterling von einer Medaille, was ihm im letzten Jahr ganz knapp verwehrt wurde. Der dritte Schwimmer im Bunde ist Max Preußer (96), der sich über 50 Meter und 100 Meter Freistil qualifizieren konnte und vor allem auf der kürzesten Sprintdistanz, wenn alles ideal läuft, sich nicht nur für das Finale qualifizieren, sondern dann vielleicht auch um eine Medaille kämpfen könnte. Der Büdinger hat in der Vergangenheit gezeigt, dass auf den Sprintdistanzen durchaus mit ihm zu rechnen ist. Über 200 Meter Rücken konnte Sich erstmals Mirko Djordjevic (95) in seinem Jahrgang mit einer tollen Leistung in Karlsruhe bei den Süddeutschen Meisterschaften qualifizieren. Der Klein-Auheimer hat in der letzten Zeit stark aufsteigende Form bewiesen, und es ist durchaus damit zu rechnen, dass Djordjevic unter den besten deutschen Rückenschwimmern seines Jahrgangs ein Wörtchen mitreden kann. 'Leider bei diesen Deutschen Meisterschaften nicht dabei sein wird die große Hoffnung des SVG, Bo Heeger (93). Aufgrund eines umstrittenen neuen Qualifikationsmodus werden nur die 30 besten jungen Damen der Jahrgänge 1994 bis 1992 auf den verschiedenen Strecken eingeladen. Das heißt, nur wer sich unter den deutschen Top 10 seines Jahrgangs bis zum 15. Mai wiederfand, hatte eine Chance bei diesen Deutschen Meisterschaften dabei zu sein. Dies gelang Bo Heeger weder in ihrer Spezialstrecke über 100 Meter Brust noch über 200 Meter Freistil angesichts solcher Konkurrenz wie Silke Lippock (94), der amtierenden Vizeeuropameisterin über 200 Meter Freistil. Entsprechend enttäuscht war Bo Heeger, die sich auf die Deutschen Meisterschaften akribisch vorbereitet hatte und sich im Frühjahr in großartiger Form zeigte. |
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Gelnhäuser Tageblatt, 16.11.2010 Schamber und Heeger glänzen bei der Kurzbahn-DM Neun Schwimmer des SV Gelnhausen in Wuppertal am Start - Auch Staffeln überzeugten
Hendrik Schamber (95) überzeugte mit einer tollen Bestleistung über 50 Meter Schmetterling in 25,99 Sekunden. Bei seinem ersten Einzelstart bei offenen Deutschen Meisterschaften verbesserte er seine Bestzeit gleich um 0,54 Sekunden. Für die 2. Bundesliga im Februar 2011 empfiehlt sich Schamber mit dieser Leistung einmal mehr für die Schmetterlingsstrecken und entwickelt sich zu einem der Hoffnungsträger. Bo Heeger (93), die mit acht Wettkämpfen die meisten Starts für den SV Gelnhausen in Wuppertal absolvierte, überzeugte bei einem mäßigen Start über 100 Freistil in 58,64 Sekunden auf ihrer Hauptlage 100 Meter Brust und wurde mit exakt 1:13,00 Minuten gute 23. Platzierte in einem erlesenen deutschen Spitzenfeld. Zugleich war das wieder eine persönliche Bestzeit für die 17-Jährige aus Büdingen. Über 200 Meter Freistil holte sie einen guten 34. Platz in 2:06,29 Sekunden, was nahe an ihrer Qualifikationszeit lag. Gut lief es auch über ihre Paradedisziplin, den 50 Metern Brust, wo sie in guten 33:58 Sekunden einen schönen 22. Platz ergatterte. Am letzten Tag holte Bo Heeger dann noch einmal alles aus sich heraus und belohnte sich mit einem tollen 20. Platz über 100 Meter Lagen in persönlicher Bestzeit von 1:05,53 Minuten. Auf der 50 Meter Freistil Sprintdistanz bewies Heeger ebenfalls ihre gute Form und war mit 27,09 Sekunden schneller als bei ihrer Qualifikation.
Rückenspezialist Felix Gundlach (Jahrgang 90) bestätigte seine guten Leistungen der vergangenen Wochen über 50 Meter Rücken und wurde in der für ihn persönlich guten Zeit von 27,89 Sekunden Siebzigster in Deutschland. In der Staffel steigerte er diese Zeit als Startschwimmer sogar noch um drei Zehntel. Ebenfalls über die 50 Meter Rückendistanz startete die Liebloserin Michelle Solzer (93) und wurde in der guten Zeit von 31,16 Sekunden 76. Platzierte in Deutschland. Angesichts von über 100 Starterinnen ist das ein gutes Ergebnis für die 17-Jährige, die vor allem über eine glänzende Tauchphase verfügt und dort den Grundstein für ihre guten Zeiten auf der kurzen Bahn legt.
Die Mädels des SV Gelnhausen wurden über die gleiche Strecke 30. Platzierte in Deutschland. Startschwimmerin Michelle Solzer (93) legte mit guten 31,24 Sekunden die Basis über 50 Meter Rücken. Die Düdelsheimerin Bo Heeger folgte in 33,99 Sekunden über die 50 Meter Bruststrecke. Die Linsengerichterin Amelie Knitsch (93) in 29,60 Sekunden über die Schmetterlingsdistanz und ihre Schwester Helen Knitsch (96), zugleich jüngste SVG-Schwimmerin in Wuppertal, in 28,95 Sekunden über die 50 Meter Freistilstrecke brachten das tolle Ergebnis ins Ziel. Am Ende zeigte die Anzeigetafel 2:03,80 Minuten, eine tolle Zeit der vier jungen Damen in diesem Staffelwettkampf. Auch über 4 x 50 Meter Freistil zeigten diese vier jungen Frauen des SVG eine tolle Team-Leistung und bewältigten die Strecke in nur 1:51,44 Minuten, was Platz 25 in Deutschland bedeutete. Trainerin Heike Heeger war mit den Ergebnissen ihrer Mannschaft in den vier Tagen in Wuppertal zufrieden und sieht nun etwas zuversichtlicher auf die im Februar 2011 anstehenden 2. Bundesligawettkämpfe. |
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Gelnhäuser Tageblatt, 02.07.2010 Heeger glänzt mit vorderen Plätzen DM in Berlin: 17-Jährige auf Erfolgskurs
Insgesamt vier Pflichtzeiten konnte das Talent aus Büdingen, das von Mutter und Trainerin Heike Heeger in Berlin betreut wird, erreichen. Über 50 Meter Freistil wurde die SVG-Vertreterin in ihrem Jahrgang gute Elfte in 27,87 Sekunden, was nahe an ihrer Bestzeit liegt. Allerdings verpasste sie mit dieser Zeit um ganze 0,13 Sekunden das Finale. In der Offenen Wertung, bedeutete diese Zeit Platz 55. Im Vorlauf über 100 Meter Freistil erreichte Heeger sehr gute 59,86 Sekunden. Sie wurde damit hervorragende Zehnte. In der Offenen Wertung kam Heeger damit auf Platz 49 in Deutschland. Über ihre Paradedisziplin 50 Meter Brust wurde Heeger gestern Abend Vierte in 34,53 Sekunden. In einem harten Kampf musste sie sich der Drittplatzierten um 0,19 Sekunden geschlagen geben. In der offenen Wertung wurde Heeger damit 22. und verpasste genauso knapp das B-Finale der besten zwanzig deutschen Brustsprinterinnen. Damit erfüllte die Bronzemedaillengewinnerin von 2006 ihre eigenen Erwartungen in den knapp 34 Sekunden stimmt bei der bärenstarken SVG-Athletin wieder nahezu alles. Darüber hinaus startet Heeger noch über 200 Meter Freistil im Vorlauf. Bis zum Sonntag dauern die Deutschen Meisterschaften im Berliner Europasportpark noch an, die auch als Qualifikation für die Europameisterschaften dienen. Die Wettkämpfe können im Internet als Live-Stream verfolgt werden unter www.dsv.de |
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 10.06.2010 Der SVG empfängt seine Helden
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 08.06.2010 SVG feiert historischen Erfolg Deutsche Jahrgangsmeisterschaften in Berlin: Gelnhäuser räumen Medaillen ab
Die Erwartungen waren nicht zu hoch gesteckt, die Hoffnung auf eine Medaille war gegeben. Monatelang wurde unter Leitung der Trainer Björn Hauptmannl und Heike Heeger hart trainiert. Im Mai gingen die Schwimmer im Freibad zeitweise bei fünf Grad Lufttemperatur samstags früh um halb acht ins Becken. Davon braungebrannt stachen die Gelnhäuser Schwimmer schon optisch hervor im Kreise der meist blassen Kollegen aus 198 Vereinen Deutschlands, die sich für die 60. Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin qualifiziert haben. Zweimal Gold für Kunert Nach den ersten Erfolgen und kleinen Rückschlägen brachen schließlich alle Dämme, als Alexander Kunert (Jahrgang 96) während der Meisterschaften eine Medaille nach der anderen für den Schwimmverein Gelnhausen holte. Zwei Deutsche Jahrgangsmeistertitel, zwei Vizemeistertitel und eine Bronzemedaille waren die unglaubliche Ausbeute des 14-jährigen Ausnahmetalents aus Hailer. Nachdem Trainer und Kollegen Alexander Kunert überredeten, auf seine einfache Badehose diesmal zu verzichten und mit der modernen längeren Hose von seinem Freund und Zimmergenossen Hendrik Schamber zu starten, stellte sich sogleich der Erfolg ein. Mit einem fünften Platz im Finale über 50 Meter Freistil begann Kunert die erfolgreichste Sportwoche seines jungen Lebens. Über 100 Meter Schmetterling kam der erste Erfolg, die unerwartete Silbermedaille in neuer persönlicher Bestzeit. Es folgte Bronze im Finale über 200 Meter Freistil, bevor über 200 Meter Schmetterling die aufkeimende Hoffnung auf Gold am Freitag auf den letzten Metern platzte. Kunert wurde als Zweiter knapp geschlagen in einer unglaublichen Zeit von 2:12,06 Minuten, der fünft besten jemals geschwommenen Zeit eines Vierzehnjährigen in Deutschland auf dieser Strecke. Die Luft reichte nicht ganz. Trotz der Freude über die Silbermedaille begann Trainer Hauptmannl zu verzweifeln. Ein Deutscher Meistertitel im Becken eines seiner Schwimmer fehlte ihm in seiner Erfolgsbilanz bisher. Am vorletzten Tag dann der Durchbruch: Als Schnellster gemeldet, kam Alexander Kunert im Vorlauf über 400 Meter Freistil locker als Vierter ins Finale der besten Zehn. Dort holte er am Samstagabend dann den langersehnten und frenetisch bejubelten ersten Deutschen Jahrgangs-Meistertitel für die Barbarossastädter im Jahr 2010. Nach Bo Heeger (93) vor vier Jahren, die über 50 Meter Brust Deutsche Jahrgangsmeisterin 2006 wurde, ist das der größte Erfolg für den SVG. Am Schlusstag auf der längsten Strecke, den 1500 Metern Freistil, konnte Kunert es locker angehen und siegte am Ende auch hier in der hervorragenden Zeit von 17:04,84 Minuten deutlich vor seinem schärfsten Konkurrenten aus Magdeburg und wurde somit zum erfolgreichsten SVG-Schwimmer aller Zeiten. Quartett in Höchstform Die tollen Leistungen der anderen vier Schwimmer des SVG standen dem kaum nach. Leider reichte es nicht ganz für eine Medaille. Jenny Staack (96) aus Bad Soden-Salmünster fand ihre tolle Form des Vorjahres zum richtigen Zeitpunkt über 200 Meter Schmetterling und erreichte als Siebte den Finallauf der besten Zehn. Am Ende konnte Staack sich riesig über ihren siebten Platz freuen in neuer persönlicher Bestzeit. Die Rötherin Jaqueline Franz (94) wuchs in ihren Wettkämpfen ebenfalls über sich hinaus und kam gleich zweimal unerwartet ins Finale der besten Zehn ihres Jahrgangs über 100 Meter und 200 Meter Schmetterling. Ein neunter und ein zehnter Platz sind ihre erstklassigen Ergebnisse unter Deutscher Spitzenkonkurrenz, die bereits wie Silke Lippok aus Pforzheim unter professionellen Bedingungen trainieren. Hendrik Schamber (95) aus Gründau erwischte am Anfang das Pech, er qualifizierte sich locker für das Finale über 100 Meter Schmetterling und wurde dort Vierter in neuer Bestzeit. Leider tauchte er nach dem Start knapp hinter der 15-Meter-Begrenzung auf und wurde disqualifiziert. Schade um diese Superleistung. Über 200 Meter Schmetterling wollte Schamber es dann wissen und gab erneut alles. Wieder kam er locker als sechster ins Finale, wo er ebenfalls überzeugen konnte und am Ende einen erstklassigen fünften Platz für den SVG holte, seine beste Platzierung bei diesen Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Als fünfter Schwimmer im Bunde startete Sebastian Werm (94) über die 400 Meter Freistildistanz und wurde sehr guter Vierzehnter in Deutschland, über 1500 Meter lief es noch besser, und er wurde sogar Elfter, eine tolle Leistung für den jungen Büdinger. Trainer Björn Hauptmannl war am Ende der sechs Tage stolz auf seine fünf SVG-Schwimmer, denn sie machten ihn schließlich zum erfolgreichsten hessischen Trainer bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin 2010. Ein nie da gewesener Erfolg für das sechsköpfige Team aus dem Main-Kinzig-Kreis, das in der letzten Woche in der Hauptstadt viel Grund zum Feiern hatte. Eine nicht zu überbietende Dramaturgie kennzeichnete die Tage, in der sich alle Schwimmer steigerten und in einem Crescendo der Ergebnisse am Ende in grenzenlosen Jubel ausbrachen. „Keiner der großen Vereine Hessens konnte da mithalten. Unser kleiner Verein aus dem Main-Kinzig-Kreis lag am Ende im Medaillenspiegel knapp vor Eschborn und deutlich vor Darmstadt, Wiesbaden und Frankfurt. Ein Beweis für die hervorragende Jugendarbeit des Trainerstabs, die Talente suchen, finden, schulen und zu erfolgreichen Schwimmern machen trotz Schulstress und Ablenkungen verschiedenster Art“, erklärte SVG-Sprecher Alexander Kunert. Für Mittwoch hat der SV Gelnhausen einen Empfang für seine Helden angekündigt. Ergebnisse.xls (27KB) der SVG-SchwimmerInnen. |
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Gelnhäuser Tageblatt, 08.06.2010 Kunert erfolgreichster SVG-Schwimmer aller Zeiten Deutsche Jahrgangsmeisterschaft: SV Gelnhausen wird überraschend bester Verein Hessens
Die Erwartungen waren nicht zu hoch gesteckt, die Hoffnung auf eine Medaille gegeben. Monatelang wurde unter Leitung der Trainer Björn Hauptmannl und Heike Heeger hart trainiert. Im Mai gingen die Schwimmer im Freibad zeitweise bei 5 Grad Lufttemperatur samstags früh um halb Acht ins Becken. Davon braungebrannt, stachen die Gelnhäuser Schwimmer schon optisch hervor im Kreise der meist blassen Kollegen aus 198 Vereinen Deutschlands, die sich für die 60.Deutsche Jahrgangsmeisterschaft in Berlin qualifiziert haben. Nach den ersten Erfolgen und kleinen Rückschlägen brachen schließlich alle Dämme, als Alexander Kunert (96) eine Medaille nach der anderen für den Schwimmverein Gelnhausen holte. Zwei Deutsche Jahrgangsmeistertitel, zwei Vizemeistertitel und eine Bronzemedaille war die unglaubliche Ausbeute des 14-jährigen Ausnahmetalentes aus Hailer. Nachdem Trainer und Kollegen Alexander Kunert überredeten, auf seine einfache Badehose zu verzichten und mit der modernen längeren Hose von seinem Freund und Zimmergenossen Hendrik Schamber zu starten, stellte sich sofort der Erfolg ein. Mit einem fünften Platz im Finale über 50 Meter Freistil begann für Kunert die erfolgreichste Sportwoche seines jungen Lebens. Über 100 Schmetterling kam der erste Erfolg am Mittwoch, die unerwartete Silbermedaille in persönlicher Bestzeit. Es folgte Bronze im Finale über 200 Meter Freistil, bevor über 200 Meter Schmetterling die aufkeimende Hoffnung auf Gold am Freitag auf den letzten Metern platzte. Kunert wurde als Zweiter knapp geschlagen in einer unglaublichen Zeit von 2:12,06 Minuten, der fünft besten jemals geschwommenen Zeit eines 14-jährigen in Deutschland auf dieser Strecke. Die Luft reichte nicht ganz. Trotz der Freude über die Silbermedaille begann Trainer Hauptmannl zu verzweifeln. Ein Deutscher Meistertitel im Becken eines seiner Schwimmer fehlte ihm in seiner Erfolgsbilanz bisher. Am vorletzten Tag dann der Durchbruch: Als Schnellster gemeldet, kam Alexander Kunert im Vorlauf über 400 Meter Freistil locker als Vierter ins Finale der besten Zehn. Dort holte er am Samstagabend dann den langersehnten und frenetisch bejubelten ersten Deutschen Jahrgangs-Meistertitel für die Barbarossastädter im Jahr 2010. Nach Bo Heeger (93) vor vier Jahren, die über 50 Meter Brust Deutsche Jahrgangsmeisterin 2006 wurde, ist das der größte Erfolg für den SVG. Am Schlusstag auf der längsten Strecke, den 1500 Metern Freistil ging Kunert es locker an und siegte auch mit der hervorragenden Zeit von 17:04,84 Minuten deutlich vor seinem schärfsten Konkurrenten aus Magdeburg und wurde somit zum erfolgreichsten SVG-Schwimmer aller Zeiten. Die tollen Leistungen der anderen vier Schwimmer des SVG standen dem kaum nach, allerdings reichte es nicht für eine Medaille. Jenny Staack (96) aus Bad Soden-Salmünster fand ihre tolle Form des Vorjahres zum richtigen Zeitpunkt über 200 Meter Schmetterling und erreichte als Siebte den Finallauf der besten Zehn. Am Ende freute sie sich riesig über ihren siebten Platz in persönlicher Bestzeit. Die Rötherin Jaqueline Franz (94) wuchs in ihren Wettkämpfen ebenfalls über sich hinaus und kam gleich zweimal unerwartet ins Finale der besten Zehn ihres Jahrgangs über 100 Meter und 200 Meter Schmetterling. Ein neunter und ein zehnter Platz sind ihre erstklassigen Ergebnisse unter zdeutscher Spitzenkonkurrenz, die bereits wie Silke Lippok aus Pforzheim unter professionellen Bedingungen trainieren. Hendrik Schamber (95) aus Gründau hatte zunächst Pech. Er qualifizierte sich locker für das Finale über 100 Meter Schmetterling und wurde dort Vierter mit Bestzeit. Allerdings tauchte er nach dem Start knapp hinter der 15 Meterbegrenzung auf und wurde disqualifiziert. Über 200 Meter Schmetterling wollte Schamber es dann wissen und gab erneut alles. Wieder kam er locker als Sechster ins Finale, in dem er ebenfalls überzeugte und einen erstklassigen fünften Platz für den SVG holte - seine beste Platzierung bei dieser Deutschen Jahrgangsmeisterschaft. Als fünfter SVG-Schwimmer startete Sebastian Werm (94) über die 400 Meter Freistildistanz und wurde guter Vierzehnter in Deutschland. Über 1500 Meter lief es noch besser und er wurde sogar Elfter, eine tolle Leistung für den jungen Büdinger. Trainer Björn Hauptmannl war am Ende der sechs Tage stolz auf seine fünf SVG-Schwimmer, denn sie machten ihn zum erfolgreichsten hessischen Trainer bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft in Berlin 2010. Ein nie da gewesener Erfolg für das sechsköpfige Team aus dem Main-Kinzig-Kreis. Eine nicht zu überbietende Dramaturgie kennzeichnete die Tage, in der sich alle Schwimmer steigerten und in einem Crescendo der Ergebnisse am Ende in grenzenlosen Jubel ausbrachen. Keiner der großen Vereine Hessens konnte da mithalten. Der kleine Verein aus dem Main-Kinzig-Kreis lag am Ende im Medaillenspiegel knapp vor Eschborn und deutlich vor Darmstadt, Wiesbaden und Frankfurt. Ein Beweis für die hervorragende Jugendarbeit des Trainerstabs, die Talente suchen, finden, schulen und zu erfolgreichen Schwimmern machen trotz Schulstress und Ablenkungen verschiedenster Art. |
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 01.06.2010 Quintett in Berlin SVG bei Deutschen Jahrgangsmeisterschaften Gelnhausen (re). Gestern Vormittag reisten fünf erfolgreiche Schwimmerlnnen der ersten Mannschaft des SV Gelnhausen in die Hauptstadt Berlin, um an den diesjährigen Deutsehen Jahrgangsmeisterschaften der jüngeren Jahrgänge im Schwimmen teilzunehmen. Über Pfingsten hatte SVG-Cheftrainer Björn Hauptmannl noch ein spezielles Tratningslager für die Protagonisten Jaqueline Franz (94), Jennifer Staack (96), Sebastian Werm (94), Hendrik Schamber (95) und Alexander Kunert (96) angesetzt; um sie für Berlin richtig einzustellen. Von Mittwoch bis Sonntag stehen vormittags die Vorläufe und nachmittags die Finals an. Das Team aus Gelnhausen hofft, möglichst viele Finalläufe zu erreichen. Interessierte könnten die Wettkämpfe live im Internet unter der Adresse www.djam-berlin.de verfolgen. |
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| 2009 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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In der ultramodernen Europa-Schwimmhalle auf dem Prenzlauer Berg vor über 1200 Zuschauern sich zusammen mit den Weltrekordjägern aus dem Deutschen Schwimmverband zu präsentieren, war für I8-jährige Gelnhäuserin ein besonderer Höhepunkt des Sportjahres. Dinges konnte sich für die 50-Meter-Rücken-Sprintstrecke in ihrer Jahrgangswertung qualifizieren und holte mit einer guten Leistung Platz 13 im erlesenen Feld des Jahrgangs 1991. Nach hartem Kampf im langen Rennanzug schlug Dinges nach 32,06 Sekunden an. Die ehrgeizige und trainingsfleilli ge SVG-Schwimmerin kann mit ihrer gezeigten Leistung bei diesen Deutschen Meister-schaften auf der langen Bahn absolut zufrieden sein. |
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| 2008 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Gelnhäuser Tageblatt, 02.12.2008 Lynn Heeger: Drei Rekorde SVG-Schwimmer stellen bei Kurzbahnmeisterschaft in Essen fünf Vereinsrekorde auf
Bo Heeger (93) folgte ihrer Schwester auf der Erfolgsspur und stellte über 50 Meter Brust als Schnellste ihres Jahrgangs in 34,10 Sekunden ebenfalls einen Vereinsrekord auf. Allerdings gibt es seit zwei Jahren keine Jahrgangswertung mehr, sonst wäre das Gold gewesen. Zusammen mit Rückenspezialistin Stefanie Anders (89) und Anna-Lena Prinz (94) schafften die vier jungen Frauen über 4 x 50 Meter Lagen einen vierten SVG-Vereinsrekord in 2:01,74 Minuten, was für Platz 16 in Deutschland reichte. Bei den Männern zeigte sich Daniel Wagenknecht (93) einmal mehr als der herausragende Schwimmer des SVG. Er holte über 50 Meter Freistil in 23,38 Sekunden und Platz 25 sein bestes Einzelergebnis. Über 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Freistil kam er seinen persönlichen Rekorden sehr nahe. Felix Gundlach (90) qualifizierte sich bei seinem Debüt in Essen für die 100 Meter Lagen und landete in einem erlesenen Feld auf Platz 53 in 1:02,71 Minuten. In der 4 x 50 Meter Lagenstaffel zeigte er dann, dass er auch ein guter Brustschwimmer ist (0:30,74) und half zusammen mit Alexander Brechtel (Rücken 0:27,36), Thomas Groß (Schmetterling 0:25,25) und Daniel Wagenknecht (Freistil 0:22,72) die SVG-Staffel auf Platz 15 in guten 1:46,07 Minuten zu bringen. Bei der Staffel zählen die drei Einzelergebnisse nach dem Startschwimmer trotz elektronischer Messung nicht, sonst hätte Daniel Wagenknecht erneut einen Vereinsrekord geschafft. Einen Einzelstart hatte Anna-Lena Prinz (94) als Jüngste im Team über 200 Meter Schmetterling, bei dem sie in 2:31,28 insgesamt 56. wurde. Obwohl sie sich für weitere drei Disziplinen qualifiziert hatte, durfte sie nur noch in der Staffel starten, da die Teilnehmerzahlen auf den einzelnen Strecken limitiert wurden. Routinier Thomas Groß (85) bewies über 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Lagen seine enorme Spritzigkeit, während Alexander Brechtel (86) bei seinem einzigen Einzelstart über 50 Meter Rücken Pech hatte, da er beim Start abgerutscht war und dann keine Chance hatte, sich bei der kurzen Sprintdistanz weiter vorne im Feld zu platzieren. In den beiden Staffel rehabilitierte sich Brechtel dann mit einer tollen Leistungssteigerung. |
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| 2007 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Gelnhäuser Neue Zeitung, 26.11.2007 Virus befällt Heeger-Schwestern Deutsche Kurzbahnmeisterschaften in Essen
Über 4x50 Meter Lagen landete das Quartett um Alexander Brechtel, Thomas Kaminski, Thomas Groß und Daniel Wagenknecht mit einer Zeit von 1:45,95 Minuten Rang 15 und stellten damit zugleich einen neuen Vereinsrekord auf. Hätten sie die alte Bestmarke verpasst, wäre eine Strafe von 50 Euro fällig gewesen, weil die SVG-Männer die erforderliche Meldezeit von 1:48 Minuten vor Wettkampfbeginn in Essen noch nicht vorweisen konnten. „Es war ein bisschen riskant. Aber es ist ja noch mal gutgegangen“, sagte Daniel Wagenknecht, der als Einzelstarter über 50 Meter Freistil mit einer Zeit von 0:23,29 Minuten ebenfalls einen neuen Vereinsrekord aufstellte. Im Klassement der Deutschen Meisterschaft reichte es immerhin zu Platz 26 von 39. Zu Spitzenleistungen war die Gelnhäuserin Lynn Heeger an den letzten beiden Wettkampftagen indes nicht mehr fähig. Auf ihren großen Triumph am Freitag, als sie im Finale über 50 Meter Schmetterling Rang fünf belegte, folgte das Leiden. Ein MagenDarm-Virus hatte Lynn und ihre Schwester außer Gefecht gesetzt. Die junge Bo Heeger musste sich gleich von zwei ihrer drei Disziplinen abmelden. An den Staffelwettkämpfen nahmen jedoch beide teil im Quartett mit Stefanie Anders und Jana Dinges. Über 4x50 Meter Lagen erreichten sie in einer Zeit von 1:49,80 Minuten Platz zwölf. Nach der Lagen-Staffel wurden die „Barbarossa-Nixen“ aufgrund eines Fehlstarts aber disqualifiziert. Bei den Einzelstarts kam demgegenüber Stefanie Anders zu einem Achtungserfolg: Die 50 Meter Rücken schloss sie in einer Zeit von 0:30,57 Minuten als 26. von 68 Teilnehmern ab. Ergebnisse: Stefanie Anders: 50 m Rücken (26./0:30,57 min), 50 m Schmetterllng (39./0:29,52 min), 100 m Rücken (41./1:06,94 min). Alexander Brechtel: 50 m Rücken (42./0:27,57 min). Jana Dinges: 50 m Rücken (63./0:31,80 min). Thomas Groß: 50 m Schmetterling (49./0:26,02 min]. Bo Heeger: 100 m Brust (45./1:15,92 min). Lynn Heeger: 50 m Schmetterling Finale (5./0:28,04 min), 50 m Freistil (43./0:27,14 min). Daniel Wagenknecht: 50 m Schmetterling (18./0:25,22 min), 100 m Frei· stil (24./0:50,91 min), 50 m Freistil (26./0:23,29 min). Frauenstaffel (Bo Heeger, Jana Dinges, Stefanie Anders, Lynn Heeger): 4x50 m Freistil (12./01:49,80 min), 4x50 m Lagen (disqualifiziert). Männerstaffel (Alexander Brechtel, Thomas Kaminski, Thomas Groß, Daniel Wagenknecht): 4x50 m Lagen (15./1:45,95 min). |
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 24.11.2007
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Gelnhäuser Tageblatt, 23.11.2007 Gelnhausen startet mit acht Schwimmern Am Wochenende: Deutsche Kurzbahnmeisterschaften in Essen
Im vergangenen Jahr wurde dieser Höhepunkt aller Kurzbahnspezialisten abgesagt, so sind die teilnehmenden SVG Schwimmer nun besonders motiviert zu zeigen, was sie auf ihren Einzelstrecken und bei den beiden Staffeln, für die sie sich dieses Jahr qualifizieren konnten, draufhaben. Jungstar Bo Heeger (Jahrgang 1993) wird in Essen über ihre Paradestrecke 50 Meter Brust starten. Anders als in den Vorjahren wird es diesmal keine Jahrgangsmeistertitel geben, sondern alle Frauen der Jahrgänge 1991 und jünger mussten sich mit der gleichen Meldezeit qualifizieren und werden zusammen mit den Älteren in der offenen Wertung gemessen. Darüber hinaus startet Bo Heeger über 100 Meter Brust und über 50 Meter Freistil. Jana Dinges (1991) hat sich zum zweiten Mal für eine Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Über 50 Meter Rücken hofft sie nach überstandener Grippe auf ein gutes Ergebnis. Stefanie Anders (1989) startet nunmehr in der offenen Wertung über ihre Paradedisziplinen 50 Meter und 100 Meter Rücken. Über 50 Meter Schmetterling hat sie sich ebenfalls qualifiziert, hier kämpft sie um einen Platz im vorderen Mittelfeld. Eine erfahrene Starterin bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften ist Lynn Heeger (1985), die sich ebenfalls bei drei verschiedenen Einzelwettbewerben auf den Startlisten wiederfindet, über 50 Meter Schmetterling, 50 Meter Freistil und 100 Meter Lagen. Dabei ist sie über 50 Meter Schmetterling auf Platz acht der offenen DSV-Liste in Deutschland 2007, was Hoffnung macht, dass sie mit etwas Glück das Finale der besten Sechs erreichen kann. 2005 war sie am Ende Viertbeste in Deutschland über diese Strecke. Ihre Zeit vom letzten Wochenende in Heilbronn war immerhin eine halbe Sekunde besser als vor zwei Jahren im Finale. Die vier Frauen des SVG starten schließlich gemeinsam über 4x50 Meter Lagen als Staffel. Besonders erfreulich für Gelnhausen ist die Tatsache, dass neben den vier erfolgreichen Frauen diesmal auch vier Männerstarten. Daniel Wagenknecht (1983) startet in Bestform über die 50 Meter und 100 Meter Freistil, wo er an die Leistungen aus Gelnhausen vor knapp zwei Wochen anknüpfen will. Über 50 Meter Schmetterling hat er sich ebenfalls qualifiziert und hofft auf ein gutes Ergebnis im erlesensten Starterfeld, das Deutschland zu bieten hat. Immerhin gilt es für die besten Schwimmer aus Deutschland, sich für die Europameisterschaften zu qualifizieren, was die Konkurrenz nicht leichter werden lässt. Alexander Brechtel (1986) über 50 Meter Rücken und Thomas Groß (1985) über 50 Meter Schmetterlingwollen ebenfalls einen guten Platz erzielen. Thomas Kaminski (1979) reist ebenfalls mit, um mit den Jungs in der 4x50-Meter-Lagen-Staffel ein gutes Ergebnis nach Gelnhausen zu holen. Trainerin Heike Heeger tippt auf einen guten Motivationsschub ihrer acht Starter durch die gelungenen Mannschaftswettbewerbe und nimmt die dreieinhalb Tage in Essen als erstklassige Gelegenheit wahr, das Jahr mit einem weiteren guten Ergebnis für den SV Gelnhausen zu krönen. Info unter kurzbahndm2007.de |
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