Gelnhäuser Tageblatt, 09.03.2013

Oliver Schrimpf ausgezeichnet

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Eine hohe Ehrung des Landessportbundes Hessen erhielt der stellvertretende Vorsitzende des Schwimmvereins Gelnhausen, Oliver Schrimpf, für seine langjährige, verdienstvolle Arbeit im Gelnhäuser Traditionsverein. LSB-Präsident Dr. Rolf Müller dankte Schrimpf, der bereits 1985 als 24-Jähriger erstmals in den Vorstand des SVG gewählt worden war, für seine kompetente, verlässliche und ausgleichende Mitarbeit in dem Gremium. „Oliver Schrimpf, der als Bank-Fachmann zunächst die Funktionen als 2. und 1. Kassierer ausübte, ist ein Vorbild für den Weg eines ehemaligen erfolgreichen Leistungsschwimmers, der nach dem Ende seiner Laufbahn den Weg in den Vorstand seines Vereins gefunden hat“, betonte Müller bei der Auszeichnung mit der Bronzenen Ehrennadel des Landessportbundes. Diese Haltung des „Ich mache auch weiter mit“ sei nachahmenswert und nicht selbstverständlich in einer Zeit des zurückgehenden Ehrenamtes. red/Foto: red


Gelnhäuser Tageblatt, 08.03.2013

Müller will SVG-Chef bleiben

GELNHAUSEN (red/ski). Die Jahreshauptversammlung des Schwimmvereins Gelnhausen wird am 5. Juni stattfinden. Wie der Vorsitzende des SVG, Dr. Rolf Müller, mitteilte, werden in diesem Jahr auch turnus gemäß Neuwahlen des Vorstands auf der Tagesordnung stehen. Dabei zeichnen sich nach dem bisherigen Stand personelle Veränderungen ab.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 04.03.2013

Wahre Zierden der Barbarossastadt
Gelnhausen ehrte gestern Nachmittag 124 erfolgreiche Sportler für mehr als 400 Titel: Leichtathletin Christel Häuser zum 29. Mal dabei

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Gelnhausen (jol). „Im vergangenen Jahr holten 124 Sportler aus Gelnhausen insgesamt 428 Titel in Hessen, Deutschland und darüber hinaus. Dafür sagen wir ganz herzlich Danke.“ Mit diesen Worten hat Stadtrat Dieter Ullrich gestern Nachmittag die Sportlerehrung der Stadt Gelnhausen eröffnet. Die aktiven Sportler waren auch 2012 wieder eine Zierde für die Barbarossastadt und trugen diese und den Main-Kinzig-Kreis in die Welt hinaus. Bei den 35 Sportlern, die für mehrfache Teilnahme mit der goldenen Ehrennadel bedacht wurden, stach Christel Häuser hervor. Die erfahrene Leichtathletin war zum 29. Mal dabei.
„2012 standen 337 Titel auf Hessenebene zu Buche. Dazu kommen 89 Titel bei deutschen Meisterschaften und zwei bei europäischen Wettkämpfen“, fasste Stadtrat Dieter Ullrich das Jahr zusammen. Er überbrachte die Grüße und Glückwünsche des in Urlaub weilenden Bürgermeisters Thorsten Stolz. Dabei waren insgesamt 124 Sportler erfolgreich. 69 Mal wurde die bronzene und kupferne Auszeichnung vergeben. Dazu wurden 20 silberne und 35 goldene Ehrenzeichen verteilt. Neben einer Urkunde erhielten alle ein Handtuch als kleines Dankeschön. Die auf Bundesebene erfolgreichen Sportler wurden außerdem mit Blumen geehrt. „Wir sagen allen Danke, die im vergangenen Jahr ihre Leistung gebracht haben, und allen, die als Trainer oder Funktionär den Leistungs- und Breitensport in Gelnhausen erst ermöglichen.“
Im Namen des Kreises gratulierte die Beigeordnete Sigrid Schindler. „Freuen Sie sich, denn Sie sind ein Flaggschiff für Gelnhausen und den Main-Kinzig-Kreis.“ Sie hoffe, dass die vielen Sportler weiter mit Freude, Spaß und Ehrgeiz ihrem Sport nachgingen. Den 43 Sportvereinen, die in der Arbeitsgemeinschaft der Sportvereine dabei sind und rund 11 000 Mitglieder in sich vereinen, zollte Schindler hohen Respekt für das große Engagement in der Jugendarbeit.
Stellvertretend für alle ehrenamtlichen Trainer und Funktionäre wurde Klemens Großberger für besondere Verdienste um den Sport in Gelnhausen ausgezeichnet. Der ehemalige Sportwart des TC Meerholz wirkte viele Jahre im Vorstand und der Nachwuchsförderung mit und ist Redakteur der Vereinszeitschrift.
„Erfolge kommen vielleicht überraschend, aber sie kommen nie aus heiterem Himmel“, sagte der Sportkreisvorsitzende Carsten Ullrich. Es sei viel Training und Fleiß notwendig, um immer wieder erfolgreich zu sein. Viele seien mittlerweile Jahr für Jahr vertreten. Andere, die in diesem Jahr fehlten, könnten daraus einen neuen Ansporn finden.
Danach übernahm Frank Schmid die Moderation der Ehrung der erfolgreichen Sportler. Neben den Schwimmern und Turmspringern sowie den Taekwondokas stellten die Leichtathleten die größte Gruppe. Auffälligste Akteure waren Christel Häuser, die zum 29. Mal dabei war, sowie der kleine Richard Bethke, der im Schach in seiner Altersklasse in der deutschen Spitzengruppe mitspielt.
Nach der Ehrung eröffnete Stadtrat Dieter Ullrich das Buffet, und die ehemalige Schulband des Grimmelshausen-Gymnasiums umrahmte den gemütlichen Teil nach einer harmonischen Ehrung.

Die geehrten Sportler des SVG
Schwimmen: Achim Schneider, Alexander Brechtel, Alexander Kunert, Amelie Knitsch, Andreas Hinrich, Annette Pfromm, Ann-Katrin Schmidt, Barbara Schaal, Bo Heeger, Christof Krüger, Daniel Werm, David Behnsen, Dirk Janssen, Donia Zrelli, Fabia n Trageser, Felix Gundlach, Florian Dinges, Frank Metzner, Franziska Kunert, Grit Heeger, Helen Knitsch, Hendrik Schamber, Jia Xian Zhou, Julian Olbrich, Loris Betz, Lucio Betz, Lukas Busch, Lynn Heeger, Maximilian Preußer, Meike Barchet, Michelle Solzer, Nils Kleinstück. Pamela Kuhne, Philipp Dubiel,· Stephan Hecker, Stefanie Anders, Thomas Groß, Thomas Kaminski, Thorsten Barchet, Toska Jakob

Turmspringen: Joesf Stadler, Eva Schübel, Johanna Ruppert, Robin Ott, Christoph Nick, Delila Lohn, Felix Linke, Alina Linke, Annika Kunert, Justus Hilfenhaus, Sabrina Gerk, Aaron Brückner, Anna-Lena Bischoff,Dieter Dörr

 2012

Gelnhäuser Neue Zeitung, 24.12.2012

Alexander Kunert schwimmt allen davon
SVG ehrt seine Vereinsmeister

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Gelnhausen (jol). Nach sechs Erfolgen für Daniel Wagenknecht und einem für Bo Heeger hat der Schwimmverein Gelnhausen (SVG) wieder einen neuen Vereinsmeister der offenen Klasse. Nach einem tollen Jahr gewann Alexander Kunert nicht überraschend die Wertung seines Heimatvereins. Am Freitagabend hat der SVG seine besten Schwimmer und Wasserspringer im Vereinsheim im Barbarossabad gekührt.
Nach einem schönen Abschlussabend mit Spielen wie Zipp-Zapp, Stille Post und Karten-Rutschen sowie einem gemeinsamen Abendessen wandten sich Achim Schneider und Dieter Dörr an die Schwimmer. Zunächst stand die Ehrung der Wasserspringer auf dem Programm. „In mehr als zehn Wettkämpfen und unseren beiden Springen in Gelnhausen holte unsere kleine Gruppe mehr als 90 Medaillen“, freute sich der ehemalige Olympia-Springer Dörr. Zahlreiche Titel bis hin zu Siegen bei den Deutschen Masters-Meisterschaften stehen zu Buche. Dörr kürte Aline Linke und Robin Ott zu den beiden Vereinsmeistern im Nachwuchsbereich. In der offenen Klasse setzte sich Josef Stadler durch. „Wir bedanken uns für seine tolle Arbeit als Trainer und dafür, dass Sabrina Gerk nach Deinem Umzug nach Köln die Trainingsgruppe übernommen hat.“ Außerdem freute sich Dörr, dass Udo Linke in fast allen Wasserspringen als Wettkampfrichter wirkte.
Bei den Schwimmern war die Gruppe wesentlich größer. Den Wanderpokal erhielt wie erwartet der Ausnahmeschwimmer Alexander Kunert, der eigens mit seiner Familie aus Berlin angereist war. Er wurde damit Nachfolger von Daniel Wagenknecht und Vorgängerin Bo Heeger. Heeger gewann die Wertung bei den Juniorinnen, bei den Junioren holte Jian Xian Zhou die meisten Punkte. Die beiden A-Jugend-Vereinsmeister heißen Hellen Knietsch und Alexander Kunert. Bei der Jugend B gewannen Meilissa Roth und Fabian Trageser. Mit Franziska Kunert und Loris Betz stehen die Gewinner der Jugend C fest. Bei den Jüngsten, der D-Jugend, holten sich Barbara Schaal und Nils Kleinstück den Titel.
„Es war ein sehr erfolgreiches Jahr“, resümierte Achim Schneider. Die besonderen Titel würden bei der Sportlerehrung im Frühjahr gewürdigt. Achim Schneider bedanke sich bei allen Helfern und Eltern für das Engagement für den SVG. Einen besonderen Dank in Form von Blumen gab es für Trainerin Heike Heeger, für Anja Kunert und Katharina Volz. „Manchmal merkt man die Hilfe erst, wenn sie nicht mehr da ist“, bedauerte Schneider den Umzug der Familie Kunert nach Berlin.
„Ich bedanke mich bei Euch allen. Der SVG ist stolz auf Euch“, sagte der Vorsitzende Dr., Rolf Müller. Sportlich sei das Jahr sehr gut gewesen, leider sei die Zahl der Nachwuchsschwimmer durch die Probleme im Hallenbad um rund 80 auf etwa 550 zurückgegangen. Müller wünschte allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr. Danach kamen die Nachwuchsschwimmer zum Zug, die sich ihrerseits bei ihren Trainern und Betreuern für die gute Zusammenarbeit und den großen Spaß, den das Schwimmen in der Gemeinschaft mache, bedankten.


Gelnhäuser Tageblatt, 19.12.2012

1000 Euro für Schwimmverein

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Für seine herausragende Jugendarbeit hat der Schwimmverein Gelnhausen eine Zuwendung in Höhe von 1000 Euro vom hessischen Sportminister Boris Rhein erhalten. In Wiesbaden überreichte der Minister dem Vorsitzenden des SVG, Dr. Rolf Müller, einen Bescheid und sprach dem Gelnhäuser Traditionsverein seine Anerkennung dafür aus, dass er „Woche für Woche mehreren hundert Kindern und jugendlichen in nachahmenswerter Art und Weise sportliche, pädagogische und soziale Angebote unterbreitet“. Hinzu komme, dass der Verein im Unterschied zu den meisten Clubs, die kostenlos kommunale Sportstätten nutzen könnten, erhebliche Mittel für die Miete im Hallenbad aufwenden müsse. Der SVG-Chef wies darauf hin, dass neben Schwimmkursen, Übungsund Trainingsangeboten, Nikolausschwimmen und anderen Aktivitäten der Verein alles tue, um die Kinder und jugendlichen „von der Straße“ zu holen und sinnvollen Betätigungen zu zuführen.


Gelnhäuser Tageblatt, 12.11.2012

Ein Stück Heimat und Ort der Vertrautheit
Schwimmverein Gelnhausen ehrt drei langjährige Vereinsmitglieder – Große Wertschätzung

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GELNHAUSEN (red). „Langjährige, treue Mitglieder sind das Rückgrat unseres Vereins, weil sie seine Kontinuität und die Zukunftssicherheit garantieren“, sagte der Vorsitzende des Schwimmvereins Gelnhausen, Dr. Rolf Müller, anlässlich der Ehrung der langjährigen Mitglieder Ruth Rudolf, Irm Führich und Hubert Müller im „Friedhelm-Rudolf“-Clubheim.
Es sei leider angesichts der gesellschaftlichen Veränderungen und der Abnahme von Bindungen nicht mehr selbstverständlich, dass Mitglieder ihrem Verein über Jahrzehnte die Treue hielten, obwohl sie im materiellen Sinne „keinerlei Vorteile vom Verein“ hätten. Für die drei Geehrten sei der Schwimmverein Gelnhausen immer auch ein Stück Heimat und ein Ort der Vertrautheit gewesen, dem sie sich stets verbunden fühlten.
Bekenntnis zum Verein Ruth Rudolf, die für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde, war als Ehefrau des SVG-Ehrenvorsitzenden über Jahrzehnte die sehr engagierte „First Lady“ des traditionsreichen Vereins, die, wie auch Irm Führich (50 Jahre Mitglied), im Hintergrund für den Verein gearbeitet habe, ohne ein offizielles Amt zu bekleiden.
Hubert Müller, der für 40 Jahre Mitgliedschaft im Gelnhäuser Schwimmverein ausgezeichnet wurde, habe in seinen verschiedenen politischen Funktionen als Erster Stadtrat oder auch VizeLandrat immer den Schwimmverein Gelnhausen aktiv gefördert und unterstützt.
Rolf Müller dankte den drei „SVG-Veteranen“ für ihr langjähriges Bekenntnis zum SVG, das ein Zeichen der treuen Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit darstelle.


Gelnhäuser Tageblatt, 08.11.2012

Bronzene Ehrennadel für Dörr und Heeger

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Der Präsident des Landessportbundes Hessen, Dr. Rolf Müller, hat mit Heike Heeger und Dieter Dörr zwei Vorstandsmitglieder des Schwimmvereins Gelnhausen „1924“ für ihre „langjährige verdienstvolle Tätigkeit im Sport“ mit der Bronzenen Ehrennadel des lsb ausgezeichnet. Heike Heeger, die seit vielen Jahren als Sportliche Leiterin und auch als Chef-Trainerin für die sportlichen Erfolge der Wettkampfmannschaften verantwortlich ist, gehöre zu den unersetzlichen ehrenamtlichen „Machern“, ohne die ein gemeinnütziger Verein nicht existieren könne, sagte der SVG-Vorsitzende. Der zweifache Olympia-Teilnehmer Dieter Dörr, der seit 1996 als Sprungwart amtiert, hat es sich nach dem Ende seiner offiziellen Weltklasse-Karriere zum Ziel gesetzt, den Springer-Nachwuchs im SVG zu trainieren. „Dieter Dörr gibt seine unglaubliche Erfahrung als ein Ausnahmeathlet jetzt an den Nachwuchs weiter und ist der Motor unserer erfolgreichen Wasserspringer-Truppe. Das ist vorbildlich“, lobte Rolf Müller.


Gelnhäuser Tageblatt, 19.10.2012

Hohe Ehrung für Katharina Volz

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GELNHAUSEN (red). Für ihre langjährige verdienstvolle Tätigkeit im Vorstand des Schwimmvereins Gelnhausen ist Katharina Volz mit der Bronzenen Ehrennadel des Landessportbundes ausgezeichnet worden. „Unsere Katharina arbeitet seit 1991 mit aller Kraft und Engagement im SVG-Vorstand mit und hat sich längst zu einer unersetzbaren Kraft entwickelt, die universal einzusetzen ist und die die Worte „das geht nicht“ einfach nicht in ihrem Sprachschatz hat„, sagte der SVG-Vorsitzende Dr. Rolf Müller in seiner Laudatio. Die im Stadtteil Hailer wohnende „Käthe“ sorgt für das Vereinsheim ebenso wie für die Organisation der Vereinsbusse oder für die Koordination bei Veranstaltungen. „Sie ist das lebende Beispiel für vorbildliches bürgerschaftliches Engagement, deshalb erhält sie die hohe Auszeichnung“, betonte Müller.


Gelnhäuser Tageblatt, 10.09.2012

Ein Acht Punkte-Statement nach einem schwierigen Jahr
Schwimmverein Gelnhausen zieht Jahresbilanz: Kritik an Trainingsbedingungen im Hallenbad – Höhere Mitgliedsbeiträge ab 2013 beschlossen

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GELNHAUSEN (rdn). Finanznöte und schlechte Trainingsbedingungen aber auch bedauerliche Weggänge von Trainern und Leistungsträgem beschäftigten die Mitglieder des Schwimmverein Gelnhausen bei ihrer jüngsten Mitgliederversammlung. Es war dies der zweite Anlauf, nachdem die Mitgliederversammlung vor Wochen im ersten Versuch wegen eines „bedauerlichen Formfehlers“ nach nur zwei Minuten ausgesetzt werden musste.
In seinem Jahresresümee ging Vereinschef Dr. Rolf Müller in einem Acht-Punkte-Statement auf die sich durch die jüngsten Entwicklungen ergebenden Herausforderungen ein. Wichtigster Punkt sind die nach Meinung des Vorstands unzumutbaren Trainingsbedingungen im Hallenbad. Hier bemängelt Müller, dass jeder andere sporttreibende Verein kostenlos die Trainingsstätten zur Verfügung gestellt bekomme und „wir mittlerweile mit jährlichen Kosten von über 14000 Euro für die Benutzung des Hallenbades gerade zu stehen haben.“ Außerdem kritisierte er, dass die Geschäftsleitung im Hallenbad überhaupt kein Verständnis für den Vereins sport aufzubringen scheine. Man habe sich deshalb schon mit Salmünster zwecks engerer Zusammenarbeit in Verbindung gesetzt, um so gegebenenfalls einen geregelteren Übungsablauf durch die Nutzung des dortigen Hallenbades sicherzustellen. Ein zweiter Notfallplan sieht die Gründung eines Hallenbadvereins vor – eine komplizierte und zeitaufwendige Option.
Insgesamt sei das vergangene Jahr schwierig gewesen. Müller bedankte sich bei den finanziellen Unterstützern und auch den Sponsoren, ohne deren Hilfe die Möglichkeiten des Vereins noch mehr eingeschränkt wären. Dennoch musste der Verein im vergangenen Geschäftsjahr auf Spenden in Höhe von 11000 Euro verzichten und auch die Einnahmen aus den Mitgliederbeiträgen sei bedauerlicherweise gesunken. Mit einer Erhöhung der Mitgliedsbeiträge und zusätzlichen Spartenbeiträgen will sich der Verein nun aus dieser finanziellen Umklammerung lösen. So beschlossen die Mitglieder einstimmig den Jahresbeitrag ab dem 1. Januar 2013 von 60 auf 96 Euro für die Einzelmitgliedschaft und für die Familien von 144 auf 192 Euro anzuheben. In einem zweiten Abstimmungsgang wurden zusätzliche Beitragserhöhungen unter dem Stichwort „Spartenbeiträge“ mit großer Mehrheit beschlossen. Hierbei müssen die Wettkampfsparten, die durch höhere Kosten die Vereinskasse stärker belasten, zukünftig einen höheren Mitgliedsbeitrag leisten.
Die angespannte finanzielle Situation des Vereins zeigte auch Geschäftsführer Thomas Groß in seinem Sparhaushalt des vergangenen Jahres auf, wobei besonders die fehlenden Spendengelder „durchschlugen“. Durch die nun gefassten Beschlüsse erhofft sich der Vorstand, in „finanziell ruhigeres Fahrwasser“ zu kommen und rund IS 000 Euro Mehreinnahmen zu generieren.
Als positiv vermerkt wurden die Erfolge der Schwimmer, Springer und Triathleten des Schwimmvereins bei regionalen und überregionalen Wettkämpfen. Und auch beim bevorstehenden Wettkampfhöhepunkt im Gelnhäuser Hallenbad, wo am 10. und 11. November die hessischen Meisterschaften stattfinden und auch einige Olympioniken am Start sein sollen, will sich der Verein von seiner besten Seite zeigen.

Vorstand Vorsitzender: Dr. Rolf Müller. Stellvertreter: Oliver Schrimpf. Geschäftsführer: Dirk Janssen. Stv. Geschäftsführer: Thomas Groß. Schriftführerin: Bianca Kurz. Stv. Schriftführerin: Claudia Schaal. Pressewart: Dr. Rolf Müller. Sportlicher Leiter: Nils Pitterling. Wettkampfwart: Achim Schneider. Organisation/Heim- u. Gerätewart: Katharina Volz. Allgememeiner Übungsbetrieb: Andreas Kohr. Springwart: Dieter Dörr. Seniorenbeauftragter: Thorsten Barchet. Triathlonwart: Heiko Lentze. Jugendsprecherin: Isabel Drescher. Stv. Jugendsprecher: Corbin Müller. Beisitzer: Anja Linke, Heike Heeger, Udo Linke, Huber! Kausernann, Rico Müller, Dieter Schuller.


Bericht, 28.08.2012

Jenaer Studenten machen Station im Barbarossabad

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Markus Prinz, Jan Blechschmidt, Tobias Bräuer und Alexander Holre aus Jena unterbrachen ihre fünftätige Deutschlandtour auf dem Weg nach Worms für ein Erfrischungsbad im Barbarossafreibad. Die vier Studenten des Studiengangs Photovoltaik und Halbleitertechnik durften die bepackten Räder auf der Terrasse des Schwimmvereins parken und kamen so mit Schwimm-Urgestein und Übungsleiter Peter Rühl vom SV Gelnhausen ins Gespräch. Rühl lies es sich anschließend nicht nehmen, den vier Sportlern eine kühle Apfelsaftschorle zu spendieren. „Die vier Studenten waren ganz begeistert vom Barbarossabad. Die gepflegten Grünflächen und sanften Hügelketten von Höchst bis Linsengericht fanden sie ganz toll“, so Rühl.
Nach zwei Stunde Pause auf der Liegewiese ging die Fahrt weiter nach Geislitz, wo die jungen Sportler die Nacht in der Jugendherberge verbrachten.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 21.08.2012

Zweiter Versuch beim Schwimmverein
Jahreshauptversammlung am 7. September

Gelnhausen (dan). Nachdem die Jahresnsuptversemmrung des Schwimmvereins Gelnhausen Anfang des Jahres aus formellen Gründen abgebrochen werden musste (die GNZ, berichtete), unternimmt der Verein am Freitag, 7. September, nun den zweiten Versuch.
Neben den üblichen Berichten aus dem Vereinsvorstann wird vor allem die viel diskutierte Situation rund um das Gelnhäuser Hallenbad auf der Tagesordnung stehen. Außerdem soll erneut die nicht unumstrittene Änderung der Beitragsstruktur angegangen werden.
Durch den Wegzug der Familie Kunert werden außer dem kommissarische Berufungen in den Vorstand vorgenommen werden müssen, teilt SVG-Vorsitzender Dr. Rolf Müller mit.


Gelnhäuser Tageblatt, 06.08.2012

Fliegende Menschen und spektakuläre „Arschbomben“
Voller Erfolg: Zweiter Erlebnistag im Barbarossabad - Spaß, Wettkämpfe und Vorführungen

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GELNHAUSEN (hei). Gewonnen haben alle: Die Teilnehmer an den verschiedenen Wettbewerben, die Stadt und der Schwimmverein Gelnhausen, die beide als Veranstalter agierten, die DLRG, die Jugendfeuerwehr Gelnhausen-Mitte, das Jugendrotkreuz, der ADAC Triathlon Sportclub und der Tauchsportclub. Der Erlebnistag im Barbarossabad, der nun zum zweiten Male ausgetragen wurde, war ein grandioser Erfolg.
„Von fünf bis 85 Jahren darf jeder mitmachen“, gab ein sommerlich gekleideter Thorsten Stolz in der Begrüßungsrede zusammen mit dem Vorsitzenden des Schwimmvereins. Dr. Rolf Müller, die Bandbreite vor. Der Bürgermeister machte damit die Zielsetzung des Tages deutlich: Es war ein Tag für alle und jeden. Eine Philosophie, die Katharina Glaser, Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, noch näher erläuterte: „Wir wollen der Bevölkerung als Stadt etwas bieten, eine offene Veranstaltung, bei der jeder kommen und mitmachen kann. Es soll nach dem Erfolg des letzten Jahres eine feste Einrichtung im jährlichen Veranstaltungsprogramm werden.“
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Für die beteiligten Vereine war es eine ausgezeichnete Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. So war die Jugendfeuerwehr unter Leitung von Christian Kirsch während des ganzen Nachmittags für die Unterhaltung zuständig und machte ihre Sache hervorragend. Die Jugendabteilung des DRK zeigte eine Rettungsübung, die der Hitze des Tages angemessen war: Bergung und Erstversorgung bei einem „Thermischen Notfall“, wie Karl Leipold erläuterte. Wichtigste Maßnahmen dabei die Flüssigkeitszufuhr und Kreislaufstabilisierung bei einem hitzegeschädigten Opfer. Den größten Mitmachfaktor konnten natürlich die beteiligten Vereine bieten, die auf, im oder unter Wasser agierten. Die „Stand-up-Paddler“ bewegten sich auf dem Wasser mit Board und Paddel. Als junge Sportart mit rasanter Entwicklung hatten sie einen großen Aufmerksamkeitswert. Die Vorführungen der Geübten waren spektakulär und reizten zum Nachmachen. „Uns geht es darum, den Kindern und Jugendlichen etwas zu bieten und sie zu begeistern“, erläuterte Moritz Martin das Vorhaben. Martin wurde dieses Jahr Deutscher Meister im Stand-up-Paddeln in der Disziplin Sprint. Wer sich auf ein Board wagte, lernte schnell, dass es gar nicht so einfach ist, Balance und Stehvermögen zu wahren. Ein Sturz ins Wasser war bei der Hitze allerdings eher angenehm als störend.
Der Tauchsportclub war mit beeindruckender Ausrüstung präsent. „Wir wollen unseren Sport, den wir mit viel Liebe betreiben, allen Interessierten vorstellen“, so der Vorsitzende Bernhard Schroeder. „Die Besucher, die sich angesprochen fühlen, sollen etwas erfahren von der Faszination des Schwebens unter Wasser“, so Schroeder weiter. „Es ist ein Sport für Jung und Alt.“ Die DLRG Sektion Gelnhausen, die seit 1933 in Gelnhausen und seit 1958 am Schwimmbad zuhause ist, zeigte Inhalte aus dem Ausbildungsprogramm zum Deutschen Rettungsschwimmerabzeichen. wie der Ehrenvorsitzende Herbert Wirth vorstellte. Dazu gehören Kleiderschwimmen, sich der Kleidung im Wasser zu entledigen und das Bergen eines Ertrinkenden, vorgeführt an einer Übungspuppe. Natürlich konnten auch hier interessierte Badegäste unter Anleitung der Profis mitmachen. Besonders das Kleiderschwimmen erfreute sich bei den Kindern einer großen Beliebtheit. Der Schwimmverein war mit drei Vorführungen vertreten. „Schwimmstile“ zeigte die verschiedenen schwimmerischen Fortbewegungsmöglichkeiten im Wasser. Delphin-, Rücken- und Brustschwimmen und natürlich „Californian Feeling“ mit dem Crawlschwimmen.
Die Wettbewerbe „Wettrutschen“ und „Arschbomben“ zogen die Kinder und Jugendlichen magisch an. Dementsprechend groß war der Andrang der Teilnehmer, die Vorführungen höchst kreativ, halsbrecherisch und atemraubend. Gewonnen haben dabei alle. Gelnhäuser Firmen hatten in großer Zahl Sachpreise gespendet, die anschließend bei einer Siegerehrung an die wagemutigen Teilnehmer vergeben wurden. Den Abschluss des Tages krönte Dieter Dörr mit seiner Truppe. Der Meister des Kunstspringens und seine jugendlichen Nachfolger legten überragendes Zeugnis ihres Könnens ab. Man wünschte sich, sie mögen gar nicht aufhören, so schön waren die Figuren, die sie in der Luft scheinbar schwerelos vollführten. Ein herrlicher Tag mit einem gelungenen Arrangement.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 13.07.2012

SVG dankt Familie Kunert
Umzug nach Berlin: Vereins-Chef Müller sieht „große Lücke“ aufgerissen

Gelnhausen (re). Der Schwimmverein Gelnhausen hat mit großer Dankbarkeit, aber auch mit großem Bedauern, auf den Wegzug der sechsköpfigen Schwimmer- und Funktionärsfamilie Kunert aus Gelnhausen (die GNZ berichtete exklusiv) reagiert.
„So groß der Glücksfall des sportlich und ehrenamtlich engagierten „Kunert-Clans“ für den SVG war, so groß ist jetzt die Lücke, die ihr Umzug nach Berlin reißt“, sagte der SVG-Vorsitzende Dr. Rolf Müller. Es sei sehr selten, dass sich eine gesamte Familie mit großem Idealismus, Fleiß und Ideenreichtum für einen Verein einsetze, wie es Rolf, Anja, Alexander, Natascha, Annika und Franziska Kunert getan hätten.
Die Schwimmfamilie aus Berlin, die während ihrer Zeit in Gelnhausen im Stadtteil Hailer ihre Zelte autgescnlagen hatte, sei eine zuverlässige, stets für die vielfältigsten Aufgaben bereite „Bank“ gewesen, auf die man sich immer verlassen konnte.
„Herber Verlust“ Sie seien die echten Vertreter einer aktiven Bürgergesellschaft gewesen, von der unser Gemeinwesen am Ende profitiere und stabilisiert werde. „Die SVG-Mitglieder sagen ein herzliches Dankeschön für die Aktivitäten und das Engagement der Kunerts in den verschiedenen Vorstands- und Trainerfunktionen“ , betonte Rolf Müller. Für den SVG sei durch den Weggang der Leistungsträger die Notwendigkeit gekommen, mit neuen ehrenamtlichen Funktionsträgern und neuen Strukturen den herben Verlust auszugleichen. „Leicht wird dies nicht werden“, sagt der SVG-Chef.


Mittelhessen-Bote, 20.06.2012

Modehaus Hoppe spendet an Schwimmverein

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Gelnhausen (Jol). Bei der Einkaufsnacht Anfang Juni verwöhnten Mitarbeiter des Modehauses Hoppe mit Erdbeerspezialitäten von den Feldern von Bauer Würfl. Der Erlös aus der Aktion geht, wie in den vergangenen Jahren üblich, an einen guten Zweck. In diesem Fall freute sich Geschäftsführer Dirk Jansen (rechts) vom Schwimmverein Gelnhausen aus den Händen von Wolfram Hoppe eine Spende von 200 Euro für die Jugendarbeit entgegen nehmen zu können. "Wir freuen uns sehr darüber", bedankte sich Jansen herzlich. Es sei toll, dass der Verein viele Förderer und Gönner hätte, die den Schwimmsport fördern. Wolfram Hoppe (links) hat außerdem eine gute Nachricht für die anderen Gelnhäuser Vereine. „Es war sicher nicht die letzte Aktion, mit der wir die Jugendarbeit unterstützen werden.“ Er hoffe, dass bei den Verkaufsaktionen viele Besucher sich an der Unterstützung beteiligen.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 01.06.2012

Trauer um Trainerin Heike Rott
Nachruf des Schwimmvereins Gelnhausen

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Gelnhausen (re). Mit großer Bestürzung hat der Vorstand des Schwimmvereins Gelnhausen vom überraschenden Tod seines Mitglieds Heike Rott aus Gelnhausen erfahren.
„Mit Heike Rott verliert besonders der Breitensport im Schwimmverein Gelnhausen eine sehr erfahrene und bei den Kindern und Jugendlichen eine sehr beliebte Übungsleiterin. Der Verein wird mit Heike Rott ein langjähriges, engagiertes und bei allen Weggefährten beliebtes Mitglied in seinen Reihen vermissen und ihr ein ehrendes Andenken bewahren.
Das Mitgefühl aller Mitglieder des Vereins gilt vor allem den Hinterbliebenen in dieser schweren Zeit. Heike Rott wird eine große Lücke nicht nur im Schwimmverein Gelnhausen, sondern auch in Gelnhausen und darüber hinaus hinterlassen“, schreibt der Verein in einer Stellungnahme.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 23.05.2012

Alexander Kunert vor Wechsel nach Berlin
Der mehrfache Deutsche Meister will in den Olympiastützpunkt/Umzug der Familie „zu 90 Prozent sicher“ Von Dieter Geissler

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Gelnhausen. Die Zeichen deuten eindeutig darauf hin, dass der Schwimmverein Gelnhausen mit Alexander Kunert in absehbarer Zeit sein größtes Zugpferd verliert. Geplant ist, dass der mehrfache Deutsche Jahrgangsmeister nebst Familie nach Berlin übersiedelt und in Zukunft im dortigen Olympiastützpunkt trainieren wird. „Es ist zu 90 Prozent sicher“, bestätigt Kunerts Vater Rolf die Umzugspläne.
Er skizzierte die Beweggründe der Familie und die zentrale Hürde, die sein talentierter Sohn noch nehmen muss, folgendermaßen: „Meine Frau wird in Berlin arbeiten, das ist der Hauptaspekt, warum wir aller Voraussicht nach in die Hauptstadt ziehen werden. Zudem macht Alexander gerade an der Frankfurter Carl-von-Weinberg-Schule seinen Realschulabschluss. Jetzt kommt es darauf an, dass er entsprechend gute Noten hat, um nach Berlin zu wechseln. Dort kooperiert die Werner-Seelenbinder-Schule mit dem Olvmpiastützpunkt. Alexander würde dort gerne die gymnasiale Oberstufe besuchen. Wir sind zuversichtlich, dass es seine Noten hergeben.“
Großes Lob von der Bundestrainerin In sportlicher Hinsicht findet Alexander Kunert am Elite-Stützpunkt in der Hauptstadt offene Türen vor. „Die Jugend-Bundestrainerin Beate Ludewig hat sich eindeutig geäußert: Alexander sei ein Nachwuchsschwimmer, der über ein außergewöhnliches Potenzial verfüge und die Chance auf die Olympia-Teilnahme 2016 habe. Das ist natürlich ein zusätzlicher Ansporn.“
Der 16-Jährige werde allerdings nicht sofort den Verein wechseln, auch wenn er im Sommer nach Berlin zöge. „Der Olympia-Stützpunkt will einen Wechsel keinesfalls forciert sehen, so dass Alexander ebenso wie seine Schwester Franziska auch in absehbarer Zeit noch für den SV Gelnhausen starten werden“, umreißt Rolf Kunert die mittelfristige Perspektive. Langfristig sei es seitens des Berliner Verbandes allerdings schon gewollt, dass in der Hauptstadt ansässige Schwimmer auch für einen Berliner Klub starteten. Bis dahin gelte es, sich weiter mit möglichst starken Leistungen beim SVG für höhere Aufgaben zu empfehlen. Das treffe im Übrigen für Alexander und Franziska Kunert gleichermaßen zu. „Franziska schwimmt in dieser Woche bei den Deutschen Meisterschaften. Wenn dabei die Ergebnisse auch noch stimmen sollten, dann ist für uns als Familie der Anreiz umso größer, nach Berlin zu gehen.“
Seine Frau würde mit den vier Kindern in die Hauptstadt übersiedeln, er selbst müsse sich noch entscheiden, inwieweit er seinen ersten Wohnsitz in Gelnhausen behalte, sagt Rolf Kunert. „Ich bin ja auch noch Magistratsmitglied und engagiere mich im Schwimmverein, was ich gerne mache.“
Kunert legt darüber hinaus Wert auf die Feststellung, dass die familiäre Entscheidung nicht in einem unmittelbaren Zusammenhang oder gar als Konsequenz des seit Wochen schwelenden Schwimmbad-Streits zwischen dem SV Gelnhausen auf der einen und dem Hallenbad-Zweckverband mit dessen Schwimmbadleiter Volkmar Beer auf der anderen Seite (die GNZ berichtete mehrfach) gesehen werden dürfe.
„Uns geht es einzig und allein darum, dass Wir das Talent unserer Kinder so gut wie möglich fördern wollen.“ Sowohl Franziska als auch Alexander - seines Zeichens GNZ-Sportler des Jahres 2010 - würden mit vollem Engagement auch in der kommenden Saison für den SV Gelnhausen an den Start gehen, um mitzuhelfen, dass die ersten Mannschaften in der 2. Bundesliga (Frauen) und der Oberliga (Männer) so erfolgreich wie möglich abschnitten. Dabei gilt insbesondere Alexander Kunert auf seinen Paradestrecken in den Delfin- und Freistildisziplinen als entscheidendes Zugpferd.
„Es ist aber nunmal auch so, dass es in Gelnhausen strukturelle Grenzen gibt, die speziell mein Sohn überschreiten sollte, wenn er seine bisherige Entwicklung kontinuierlich fortsetzen will: Mit 13 Wasserstunden pro Woche, wie er es aktuell praktizieren muss, wird man eben nicht Olympiasieger oder Weltmeister.“ In Berlin würde zweimal täglich an sechs Tagen in der Woche trainiert. Dort herrschten Rahmenbedingungen, die mit denjenigen in Gelnhausen nicht zu vergleichen seien, „das ist keine Kritik, sondern lediglich eine Feststellung.“


Gelnhäuser Neue Zeitung, 30.03.2012

SV Gelnhausen bildet Übungsleiter weiter
Fortbildung zum Thema „Schwimmen – die 100 besten Übungen“

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Gelnhausen (re). Eine mehrstündige Fortbildung zum Thema „Schwimmen – die 100 besten Übungen“ fand großes Interesse bei den Übungsleitern und Trainerassistenten des Schwimmvereins Gelnhausen. „Es ist unser großes Interesse, den Schwimmern des Breitensports ein abwechslungsreiches und effektives Schwimmprogramm anzubieten“ , hält Lehrer-Trainer Andreas Kohr fest, der die Fortbildung für den Schwimmverein organisierte. Im Mittelpunkt der Fortbildung stand die Erhöhung des Übungsrepertoires der Teilnehmer.
„Es gibt viele methodische Übungsreihen, wie man beispielsweise den Kraulbeinschlag in Kombination mit der Armbewegung verbessern kann. Es ist effektiver und macht mehr Freude, wenn die Kinder und Jugendlichen die Kraulbeinbewegung mit der Scheibenwischer-Technik der Arme oder der bekannten Mississippi-Dampfer-Bewegung kombinieren. Der Vorteil dieser Übungen liegt in der Komplexität – es werden nicht nur isoliert die Beine trainiert, sondern auch das Wassergefühl und die koordinativen Fähigkeiten verbessert“, ergänzt Kohr. Neben der Fortbildung wurden auch erste Gespräche über die geplante Ausweitung des Breitensportangebotes im Freibad geführt. „Die frühe Schließung des Hallenbades am 15. Mai hat für den Breitensport des Schwimmvereins große Nachteile, da der Breitensport wegen der intensiven Übungs- und Gesprächsphasen nur bei warmem Wetter trainieren kann“, ergänzt Kohr.
Aus diesem Grund plant der Schwimmverein das Breitensportangebot nach Schließung des Hallenbades im Freibad auszubauen.
Bei kaltem Wetter soll ein Spiel-, Athletik- und Ausdauerprogramm im Vereinsheim und auf dem Wiesengelände des Freibades durchgeführt und mit kurzen Schwimmeinheiten kombiniert werden.
Für die Ausweitung des Freibad-Programms werden weitere Fortbildungen in der nahen Zukunft folgen, um den Übungsleitern und den Trainerassistenten das notwendige Fachwissen zu vermitteln.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 02.03.2012

155 Botschafter der Barbarossastadt
Stadt Gelnhausen ehrte gestern in der Stadthalle die erfolgreichen Sportler des Jahres 2011

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Gelnhausen (jol). Mit der Ehrung von Moderator Frank Schmid als Hessenmeister der Senioren im Hammerwurf schloss Bürgermeister Thorsten Stolz gestern Abend die Sportlerehrung der Barharossastadt Gelnhausen in der Stadthalle ab. 155 Sportler aus elf Sportarten holten im vergangenen Jahr insgesamt 454 Titel an die Kinzig. „Das Sportjahr 2011 war spannend und gleichzeitig erfolgreich für die heimischen Sportler“, freute sich Stolz. Unter andere vier Europameistertitel würden den guten Ruf der Sportstadt Gelnhausen weiter fördern.
„In diesem Jahr gehören Sie zu den 155 zu Ehrenden“, begrüßte Thorsten Stolz die Sportler in der Stadthalle. Er freue sich sehr, dass im vergangenen Jahr wieder 454 Titel geholt wurden. Dabei wurden vier Europameisterschaften und 67 Deutsche Titel gezählt. Hinzu kamen 383 Titel auf Landesebene. „Zu diesen herausragenden sportlichen Leistungen gratulierte ich Ihnen herzlich. Diese Erfolge verdienen großen Dank und Respekt.“ Unter den Geehrten wurden 115 Sportnadeln der Stadt Gelnhausen in Kupfer und Bronze verliehen. 24 Mal war die Ehrung silbern, 18 Sportler wurden mit Gold ausgezeichnet. Dabei wurde Leichtathletin Christel Häuser zum 28. Mal geehrt. Dieter Dörr und Achim Schneider bringen es auf 27, Manfred Hoffmann auf 25. Ehrungen. „Diese Zahlen sind somit auch Ausdruck für die große Beständigkeit in den 423 Sportvereinen mit ihren 11 000 Mitgliedern.“ Daneben bedankte sich Thorsten Stolz bei den Familien, Betreuern, Trainern und allen Helfern in den Vereinen, die den Sportlern den Rücken frei hielten. Die meisten Titel wurden beim Taekwondo, in der Leichtathletik sowie beim Schwimmen und Kunstspringen geholt. Aber auch im Schach, Windsurfen, Triathlon, Gardetanz, Cheerleading, Billard, Schach, Tischtennis und Bogenschießen holten die Sportler Erfolge. Die „Wild Angels“ der SG Haitz zeigten in einem Showauftritt, wieso sie bei der Hessenmeisterschaft im Cheerleading als Zweiter den Sieg nur knapp verpassten.
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Sechs dieser ehrenamtlichen Helfer und Vereinsverantwortlichen wurden für ihr Werk besonders ausgezeichnet: Karl-Heinz Göttling ist seit 50 Jahren aktiv im Turnverein Roth und wirkte im Vorstand und als Übungsleiter. Günther Bernd gehört zu denen, die lange Jahre die Geschicke des 1. Gelnhäuser Fußball clubs bestimmten. Steve Larsen ist im DLRG Gelnhausen nicht nur Schatzmeister, sondern auch Trainer für die Jugendgruppe. Rolf Schneider gehört im Badmtnton-sportClub ebenfalls zu den „Mädehen für alles“. Erika Zimmermann-Pleyer ist als Übungsleiterin beim TV Meerholz nicht mehr wegzudenken. Abschließend erhielt auch Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbunds Hessen, für sein Wirken als Vorsitzender und im Vorstand des Schwimmvereins Gelnhausen diese Ehrung. „Wir werden auch im kommenden Jahr die Bürde der Ehrung auf uns nehmen“, scherzte Müller zuvor in seinen Grußworten. Die Sportler seien sich bewusst, dass in der Stadt Gelnhausen der Leistungssport gut gefördert werde und auch der Breitensport eine gute Basis in der Barbarossastadt finde. Dem stimmte zuvor auch Thorsten Stolz zu, der in der Sanierung der Kreissportanlage, dem Neubau der zweiten Großsporthalle und dem Erhalt des Hallenbads wesentliche Schritte in eine gute Zukunft für den Sport in der Kreisstadt sieht.
Schwimmen: Nikola Djordevic, Alexander Kunert, Hendrik Schamber, Daniel Werm, Dirk Janssen, Thorsten Barchet, Achim Schneider, Franziska Kunert, Bo Heeger, Barbara Schaal, Meike Barchet, Michelle Solzer, Jaqueline Franz, Christian Ries, Martin Ottmann, Chris Djordevic, Mirko Djordevic, Max Preußer, Sebastian Werm, Julian Olbrich, Lukas Busch, Amelie Knitsch, Helen Knitsch, Loris Betz, Jia Xian Zhou, Thomas Groß, Annette Pfromm, Astrid Koch, Heike Heeger, Lynn Heeger, Stefan Hecker, Florian Dinges, Alexander Brechtel, David Behnsen, Felix Gundlach, Fabian Trageser, Nils Kleinstück
Kunstspringen: Aaron Brückner, Dieter Dörr, Sabrina Gerk, Justus Hilfenhaus, Alina Linke, Felix Linke, Robin Ott, Eva Schübel, Josef Stadler
Neben den Sportlern zeigten auch die Kreisbeigeordnete Sigrid Schindler, die auch Grüße von Landrat Erich Pipa überbringen ließ, der Sportkreisvorsitzende Carsten Ullrich und zahlreiche Mandatsträger und Magistratsmitglieder durch ihr reges Interesse den hohen Stellenwert des Sports. „Machen Sie weiter gute Werbung für die Stadt, wir wissen es zu schätzen“, schloss Thorsten Stolz den offiziellen Teil der Veranstaltung und eröffnete das Buffet.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 11.02.2012

Frust, Enttäuschung und ein Rücktritt beim SV Gelnhausen
Vereinsboss Müller prangert mangelhafte Rahmenbedingungen an

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Gelnhausen (phe). Der Schwimmverein Gelnhausen befindet sich in einer massiven Krise. Der Vorsitzende Dr. Rolf Müller sieht mit Blick auf die Einschränkungen des Trainingsbetriebs, die der heimische Renommierklub seit geraumer Zeit hinnehmen muss, große Probleme auf den SVG zukommen. Die Mitgliederzahl sinkt, zudem trat der Leiter des Kampfrichterwesen aus Frustration von seinem Posten zurück.
Mitgliederzahl sinkt Die Beschneidung der Trainingszeiten des hochklassig agierenden Vereins, die der Hallenbad-Zweckverband im vergangenen Jahr beschloss, setzt den SVG-Verantwortlichen sowie den Aktiven zu. Vor Wochenfrist stieg die erste Männermannschaft der Gelnhäuser aus der 2. Bundesliga ab, die Frauen konnten sich nur mit Mühe und Not in dieser Klasse halten. Vor diesem Hintergrund prangerte Vereinsboss Müller bereits die nicht passenden Rahmenbedingungen öffentlich an und wies darauf hin, dass die Mitgliederzahl erstmals seit Jahrzehnten unter 1500 gesunken sei (die GNZ berichtete), was seine „extrem besorgniserregende Entwicklung“ darstelle.
Am vergangenen Dienstag trafen sich Vorstand und Übungsleiter des SVG, um die kritische Lage zu besprechen. Vorstandsmitglied Ulrich Preußer, Leiter des Kampfrichterwesens trat daraufhin enttäuscht zurück. Müller beobachtet eine schwindende Motivation bei den Übungsleitern. „Etwa 80 Prozent der Trainer würden am liebsten aufhören.“ Die Stimmung in der Vereinsspitze sei ebenfalls von geballter Enttäuschung geprägt. Müller bezeichnet die aktuelle Situation des Vereins als perspektivlos. „Uns mangelt es an einer adäquaten finanziellen Unterstützung für den Unterhalt unserer zentralen Sportstärte.“ Die Nutzungszeiten des Hallenbads wurden aus Kostengründen reduziert, was Vereinsaustritte zur Folge habe. Die Verlegung einiger Trainingseinheiten des Bundesliga-Kaders in das benachbarte Hallenbad nach Büdingen sei mittlerweile nicht mehr möglich, da das dortige Bad nunmehr komplett geschlossen sei.
Zukunftsängste Darüber hinaus weist Müller darauf hin, dass das Gelnhäuser Hallenbad im Zuge der Einsparungsdiskussion ab sofort in den Sommermonaten länger geschlossen wird. Bislang war die Schwimmstätte lediglich im Monat Juli zu, dieser Zwangspausen-Zeitraum werde jetzt von Mai bis September ausgedehnt. „Unter diesen Umständen ist es unmöglich, auf einem sportlich hohen Niveau zu bleiben“, betont Müller, „eine Bundesligamannschaft kann unter solchen Voraussetzungen nicht existieren.“
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Aufgrund dessen sieht der Vorsitzende für die sportliche Zukunft des erodierenden Großklubs schwarz. Es gehe beileibe nicht nur um die Bundesligateams, sondern um die Existenz des gesamten Vereinsgebildes. „Ohne geeignete Infrastruktur geht es auf Dauer nicht – wir Schwimmer brauchen nunmal Wasser.“
In diesem Zusammenhang beklagt der Spitzenfunktionär die aus seiner Sicht mangelnde Unterstützung des SVG durch die den Hallenbadbetrieb tragenden Zweckverbands-Kommunen Gelnhausen, Gründau und Linsengericht. „Dabei ist ein Schwimmverein auch in gesellschaftlicher Hinsicht enorm wichtig, zumal hier auch Schwimmen im Rahmen des Schulsports stattfindet. Dass wir im Verein bis zu 500 Kinder und Jugendliche betreuen, ihnen das Schwimmen beibringen und sie weiter fördern, stellt in diesem Zusammenhang lediglich eine zusätzliche Komponente dar.“
Der SVG sei auf die sportlichen Erfolge aus der Vergangenheit sehr stolz, obwohl das Budget im Vergleich zu den Kontrahenten in der 2. Bundesliga wesentlich geringer sei. „Die Schwimmer und die Übungsleiter sind aus Liebe zu ihrem Sport bei dem SVG aktiv, dieser Philosophie bleiben wir treu, wir zahlen unseren Aktiven im Unterschied zu unseren Zweitliga-Konkurrenten kein Geld“, skizziert Müller die zentrale Strategie, die bei Barbarossastädtern aus Überzeugung gelebt wird. Um die Zukunftsfähigkeit des Vereins in schwierigen Zeiten sicherzustellen, wird sich Müller in Kürze mit den Bürgermeistern der drei beteiligten Kommunen treffen, um eine Lösung des Sportstättenproblems zu suchen. Er erhofft sich eine finanzielle Unterstützung, „damit der SVG nicht untergeht.“


Gelnhäuser Tageblatt, 27.01.2012

Rätsel um das Gründungsjahr des Schwimmvereins
Georg Röder war Mitbegründer des Schwimmvereins Gelnhausen – Tochter Hedi Micksch erinnert sich an ihren liebevollen Vater, der 1966 verstarb

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GELNHAUSEN (cra). Hedi Micksch erblickte 1932 als einziges Kind des Finanzbeamten Georg Röder in Gelnhausen das Licht der Welt. Ihr Vater schrieb als Mitbegründer des Schwimmvereins Gelnhausen (SVG) Stadtgeschichte. „Jm August 2004 feierte der SVG sein 100-jähriges Bestehen, doch tatsächlich wurde der Schwimmverein von meinem Vater gemeinsam mit Peter Hövels 1923 gegründet“, berichtet sie und zeigt eine Originalbescheinigung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft vom 3. September 1923.
Darin wird Georg Röder bescheinigt, dass er nach vorheriger Prüfung die Bronzeplakette der DLRG erhalten hat, die ihn berechtigte, „gemeinsam mit einem weiteren Inhaber dieser Urkunde den Grundschein abzunehmen“. Das bedeutet im Klartext, dass der Gelnhäuser damals die Erlaubnis erhielt, Kindern das Schwimmen beizubringen und ihnen den Grundschein, das heutige Freischwimmerabzeichen. nach bestandener Prüfung zu verleihen. Georg Röder besaß auch eine handgeschriebene Gründungsurkunde des SVG. „Kurz vor seinem Tod hat er mir 1966 die handgeschriebene Gründungsurkunde gegeben, mit der Bitte, sie dem damaligen Vorsitzenden des SVG, Ferdinand Schmitt, zu überreichen. Das habe ich auch getan, doch leider ist diese Urkunde beim SVG nicht mehr auffindbar“, bedauert Hedi Micksch.
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In seiner Chronik datiert der Schwimmverein seine Gründung ins Jahr 1924, als laut Gelnhäuser Tageblatt „35 ausgetretene Mitglieder der Schwimmabteilung des 1. GFC 03 mit Freunden des edlen Schwimmsportes einen Schwimmverein gründeten, der lediglich das Sportschwimmen, wie es der Deutsche Schwimmverband vorschreibt, und Leichtathletik betreibt“. Es kann sein, dass erst 1924 die offizielle Eintragung ins Vereinsregister erfolgte, vermutet Hedi Micksch.
Der erste Vorsitzende des Schwimmvereins Gelnhausen war damals Jean Walther, sein Schriftführer Theodor Winkel, Willi Pahls führte die Kassengeschäfte und Georg Röder hatte die sportliche Leitung übernommen. „Von Anfang an veranstaltete der junge Verein neben seiner sportlichen Betätigung auch gesellschaftliche Feiern, um den Zusammenhalt der Mitglieder zu festigen und um neue Mitglieder zu werben“, hieß es weiter. Am 30. und 31. Juli 1927 feierte der noch junge Verein die Einweihung eines neuen Vereinsheims in seiner Badeanstalt „Am Steg“, die sich auf dem heutigen Parkplatz „Am Escher“ befand. In seinem Bericht vom 1. August 1927 brachte das Gelnhäuser Tageblatt noch ein weiteres Gründungsdatum ins Spiel: „Der im Jahre 1925 gegründete Schwimmverein feierte gestern und vorgestern das Fest der Einweihung seines neuen Heimes auf der Bleiche auf dem Damm. Das schmucke und geräumige Haus, welches durch die tatkräftige und zielbewusste Mitarbeit sämtlicher Mitglieder entstand, bildete eine Zierde und eine Freude des Vereins.“ Ein Fackelreigen der Schwimmer hätte zusammen mit einem reichlich mit Lampions und Wimpeln geschmückten Boot den Auftakt des Eröffnungsfestes gebildet, war dort weiter zu lesen. „Mein Vater hatte großen Anteil an der Entstehung des neuen Vereinsheims. dass von den Mitgliedern in Eigenleistung erbaut worden war“, berichtet Hedi Micksch. Auf seinem Obstbaumgrundstück habe er auch Apfelwein selbst gekeltert und dem SVG für die Schwimmfeste kostenlos zur Verfügung gestellt.
Zwei Menschen verdanken Georg Röder ihr Leben. „Er hat sie vor dem Ertrinken aus der Kinzig gerettet“, erzählt seine Tochter weiter. Außerdem hatte er sich vor allem um die Förderung des Nachwuchses gekümmert und zahlreichen Kindern das Schwimmen beigebracht, die im Schwimmverein übrigens damals nicht nach Geschlechtern getrennt wurden. „Für viele Kinder, deren Väter im Ersten Weltkrieg gefallen waren, war mein Vater auch eine Art männliche Bezugsperson, unter anderem auch für den späteren Vorsitzenden Ferdinand Schmitt. Außerhalb der Sommermonate, wo man nicht in der Kinzig baden konnte, hatte er mit den Kindern regelmäßig Fahrradtouren unternommen, damit sie nicht auf dumme Gedanken kämen.“ Obwohl er als Finanzbeamter nicht viel Geld verdiente, finanzierte er den Jungen von Kriegerwitwen die Badehosen, damit ihnen einer Mitgliedschaft im Schwimmverein nichts im Wege stand. Das unter den Mitgliedern auch jüdische Kinder waren, das interessierte Georg Röder nicht. Als später unter den Nationalsozialisten diese aus sämtlichen Vereinen ausgeschlossen wurden, löste sich der Schwimmverein 1935 auf, berichtet Hedi Micksch.
Röder habe sich auch geweigert, als Finanzbeamter in die NSDAP einzutreten. „Doch leider wurde er denunziert, weil er um fünf Uhr morgens meinen alten jüdischen Kinderarzt holte, als ich im Alter von fünf Jahren schwer erkrankt war, keine Luft mehr bekam und zu ersticken drohte. Damit hatten die Nazis ein Druckmittel gegen ihn in der Hand, mit dem sie ihn erpressen konnten. Als mein Vater sich immer noch weigerte, in die Partei einzutreten, wurde ihm angedroht, seine Dienstwohnung im Finanzamt zu kündigen und ihn von heute auf morgen mitsamt seiner Familie auf die Straße zu setzen. Daraufhin hat mein Vater sein ganzes Geld zusammengekratzt, ein Darlehen aufgenommen und in der Wilhelm-Schöffer-Straße ein eigenes Haus gebaut. Der Umzug erfolgte zum Jahreswechsel 1937/38. Doch der Druck auf Georg Röder ließ nicht nach, und unter der Androhung, seinen Beamtenstatus zu verlieren, habe er schließlich eingewilligt und sei 1938 in die NSDAP eingetreten. 1945 musste sich Georg Röder deswegen vor der Spruchkammer verantworten. Doch er wurde rasch freigesprochen, weil sich eine russische Ärztin, die während des Krieges in einer Baracke auf dem Krankenhausgelände kranke Zwangsarbeiter versorgte, für ihn einsetzte. Die Ärztin und ihre Mutter, die ebenfalls in der Baracke lebte und dort als Krankenschwester arbeitete, besaßen im Gegensatz zu den kranken Zwangsarbeitern die Erlaubnis, bei Fliegeralarm die Baracke zu verlassen und einen Luftschutzkeller aufzusuchen. „Immer wenn Fliegeralarm war, hat mein Vater mich aufgefordert, ans Fenster der Baracke zu klopfen und die Frauen kamen dann mit in unseren Bunker“, erinnert sich Hedi Micksch, die sehr liebevolle Erinnerungen an ihren Vater hat.
„Kinzigtaler erzählen“ Im neuen Jahr sind alle Bürger aus Gelnhausen und Umgebung aufgerufen, ihre Erinnerungen zu erzählen. Diese sind jeden Freitag im GT zu lesen. „Alte Kinzigtaler“, die etwas zur Serie beitragen möchten, können sich in der Redaktion des Gelnhäuser Tageblattes unter der Telefonnummer 06051/824248 oder per E-Mail an redaktion@gelnhaeuser-tageblatt.de melden. (ski)

2011

Gelnhäuser Neue Zeitung, 29.12.2011

4000 Euro für den Schwimmverein
Sparkassen-Sportstiftung spendet

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Main-Kinzig-Kreis (re). Die Sparkassen-Sportstiftung Main-Kinzig. vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Jürgen May, überreichte eine Spende in Höhe von 4000 Euro an den Schwimmverein Gelnhausen (SVG). Geschäftsführer Dirk Janssen und Trainer Andreas Kohr nahmen den Scheck entgegen.
Die Spende dient der fortführung des mit großem Erfolg laufenden Projektes „Schule und Verein“. Dahinter verbirgt sich eine Kooperation des Schwimmvereins Gelnhausen mit dem Grimmelshausen Gymnasium in Gelnhausen (GGG). Geschäftsführer Dirk Janssen betonte die Notwendigkeit und den wichtigen gesellschaftlichen Beitrag der Sportförderung. Der Schwimmverein mit seinen rund 900 Mitgliedern arbeitet in verschiedenen Projekten. Sei es mit Kindergärten, Jugend trainiert für Olympia oder diesem Projekt mit dem GGG.
May betonte, dass die Sparkassen-Sportstiftung Main-Kinzig gerne dieses Engagement der Vereine und Sportler unterstütze. Vor wenigen Tagen wurden wieder 35 Förderzertifikate an junge Sportler im Main-Kinzig-Kreis überreicht.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 07.12.2011

Robin Rausche verlässt SVG
Trainer geht aus beruflichen Gründen

Gelnhausen (re). Der Schwimmverein Gelnhausen muss in Zukunft auf Trainer Robin Rausche verzichten. Der Erfolgscoach, dessen Bilanz sich sehen lassen kann, wohnt seit kurzem aus studentechnischen Gründen in Gießen. Vorher hatte Rausche ein freiwilliges soziales Jahr beim SVG absolviert und bis Ende August zwei Nachwuchsmannschaften in hervorragender Weise trainiert.
Trotz der Aufnahme seines Studiums im Herbst pendelte Rausche täglich zwischen Gießen und Gelnhausen, um zumindest seine erste Nachwuchsmannschaft weiter zu betreuen.
Nun dürfen sich die Sportler des TV Wetzlar über Rausches kompetente Arbeit freuen, weil das tägliche Pendeln für ihn nicht mehr tragbar war.
Das Training, der Gelnhäuser Nachwuchsmannschaft übernimmt ab sofort Omid Keyanpour, ein gelernter Personaltrainer und ehemaliger Leistungssportler, der bereits einige Zeit bei der Trainerin der ersten Mannschaft des SVG, Heike Heeger hospitiert hat und viel Erfahrung im Umgang mit jungen Menschen und dem Leistungssport vorweisen kann.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 31.08.2011

Kunert und Stadler geehrt
Viel Lob für SVG-Galionsfiguren in Wiesbaden

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Gelnhausen/Frankfurt (re). Der Präsident des Hessischen Schwimmverbandes, Dr. Werner Freitag, ehrte die besten Wassersportler Hessens im Rahmen des Sommerfestes des HSV auf dem Innenhof des Landessportbundes in Frankfurt. Dazu zählten auch Alexander Kunert und Josef Stadler vom SV Gelnhausen.
Nur wer bei offenen Deutschen-, Europa- oder Weltmeisterschaften aufs Treppchen gekommen ist, oder in den Jahrgangswertungen die Goldmedaille auf nationaler oder internationaler Ebene gewinnen konnte, erhielt eine Einladung zu dieser exklusiven Runde von hessischen Spitzensportlern.
Für seine beiden Goldmedaillen und eine Silbermedaille bei den Masters-Weltmeisterschaften in Göteborg wurde der Höchster Josef Stadler geehrt und erhielt einen großen Präsentkorb für seine Leistungen. Er war damit der erfolgreichste hessische Wasserspringer des Jahres 2010.
Zu den hessischen Erfolgen der Schwimmer in dieser Saison trug auch der Gelnhäuser Alexander Kunert bei. Mit seinen beiden Deutschen Jahrgangsmeistertiteln über die Schmetterlingsstrecken in Berlin kann das 15-jährige Ausnahmetalent aus Hailer sich wiederum zu den besten Hessen im Schwimmsport zählen. Seine Leistungen wurden mit einem Gutschein, übergeben von Dr. Werner Freitag, gewürdigt. Nur fünf weiteren Schwimmern aus Hessen gelang es in diesem Jahr, einen Jahrgangstitel bei den Deutschen Meisterschaften im Juni in Berlin zu holen. Damit befindet sich Kunert im elitären Kreis der besten Nachwuchsschwimmer Deutschlands, was für die Zukunft hoffen lässt.


Gelnhäuser Tageblatt, 06.07.2011

SVG mit zwei neuen Geschäftsführern
Dirk Janssen und Thomas Groß lösen Helmut Bill und Peter Führich ab – Schwimmer ziehen trotz Hallenbad-Problem positive Bilanz

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GELNHAUSEN (red). Wichtige Neubesetzungen von Schlüsselpositionen standen in der Jahreshauptversammlung des Schwimmvereins Gelnhausen 1924 an. Als neue Geschäftsführer wurden Dirk Janssen und Thomas Groß gewählt. Sie lösen Helmut Bill und seinen Vertreter Peter Führich ab, die bereits vor einem Jahr angekündigt hatten, bei den Vorstandswahlen nicht wieder für diese Ämter zur Verfügung zu stehen.
Der SVG-Vorsitzende Dr. Rolf Müller lobte die Arbeit von Helmut Bill und Peter Führich ausdrücklich und äußerte seinen aufrichtigen Dank für die geleistete ehrenamtliche Arbeit in den letzten Jahren zum Wohl des Vereins und seiner Mitglieder. „Der Verein steht trotz schwieriger Jahre durch die lange Schließung des Hallenbades im letzten Jahr finanziell akzeptabel da und kann trotz Verlustes von einigen Mitgliedern infolge der Hallenbadschließung optimistisch in die Zukunft schauen“, so Müller in seinem Vorstandsbericht. Das Jahr 2010 sei eines der sportlich erfolgreichsten Jahre und gleichzeitig auch eines der schwierigsten für den gesamten Schwimmverein gewesen.
Von ihrem Amt als Leiterin für den allgemeinen Übungsbetrieb wurde Erika Bill verabschiedet. Sie habe, betonte der Vorsitzende, dem Schwimmverein viele Jahre als „Ikone des Breitensports“ gedient, viele Kindern und Jugendliche an den Wassersport und an das Element Wasser herangeführt und damit enorm wichtige Arbeit im Verein geleistet. „Eine Erika Bill ist fast unmöglich zu ersetzen“, bescheinigte Müller der Ronneburgerin.
Die mit dem Ausscheiden von Erika und Helmut Bill aus dem Vorstand zu bewältigende Arbeit der umfangreichen Mitgliederverwaltung wird in Zukunft der zweite Vorsitzende, Oliver Sehrimpf übernehmen. Den allgemeinen Übungsbetrieb wird der Inhaber der Trainer/Lehrerstelle am GGG und im SVG, Adi Kohr, federführend leiten, der sein umfangreiches und gut strukturiertes Konzept den Mitgliedern des SVG vorstellte. Ab der Wiedereröffnung des Hallenbades nach der erneuten kleinen Sanierung vermutlich Anfang September 2011 wird der allgemeine Übungsbetrieb unter Adi Kohrs Leitung wieder aufgenommen.
Die sportliche Leitung übernimmt ab sofort Nils Pitterling von Dirk Janssen. Pitterling ist wie die beiden neuen Geschäftsführer immer noch aktiver Klasseschwimmer und ein Eigengewächs aus den Reihen des Vereins. Nur noch kommissarisch steht der Schwimmwart Achim Schneider zur Verfügung bis jemand im Verein gefunden wird, der seine umfangreichen Aufgaben im Hintergrund übernehmen kann. Neu in den Vorstand wurden Trainerin Heike Heeger und Udo Linke als Beisitzer gewählt. Die beiden neuen Jugendsprecher Corbin Müller und Isabel Drescher wurden von den Mitgliedern bestätigt. Die vielen vakanten und bekannten Aufgaben innerhalb des Vereins werden Ende Juli in einer Klausurtagung neu strukturiert und im Laufe des Jahres neu verteilt, um auch in Zukunft für alle Bereiche eine reibungslose Abwicklung aller Aufgaben zu gewährleisten.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden auch zahlreiche langjährige Mitglieder des Schwimmvereins geehrt. Stellvertretend für viele Mitglieder dankte Rolf Müller vor allem Birgit und Helmut Wünnemann für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Schwimmverein. Bereits 40 Jahre im Verein ist der überaus erfolgreiche Wasserspringer Dieter Dörr. Für 25 Jahre im Schwimmverein wurde Patrick Dörr geehrt. Auf zehn Jahre Mitgliedschaft können bereits zurückblicken: Monika Brechtel, Fabian und Dennis Gackenheimer, Amelie und Carolin Knitsch sowie Sebastian Werm und Jaqueline Franz.


Gelnhäuser Tageblatt, 29.04.2011

Prominentes Mitglied

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Der Vorsitzende des Schwimmvereins Gelnhausen, Dr. Rolf Müller, konnte jetzt das prominenteste Mitglied des Traditionsvereins für 10-jährige Mitgliedschaft ehren. Die Präsidentin des Deutschen Schwimmverbands (DSV) und Vize-Präsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Dr. Christa Thiel, war auf Grund der intensiven „Werbung“ von Rolf Müller, der auch Landessportbund-Präsident ist, kurz vor ihrer Wahl zur Chefin des DSV in den Gelnhäuser Vereinein getreten.


Einladung zur Jahreshauptversammlung 2011

Liebe Mitglieder, wir möchten Sie herzlich zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung am 13. Mai 2011 in unser Friedhelm-Rudolf-Clubhaus am Freibad einladen. Die Versammlung beginnt um 20.00 Uhr.
Anträge zur Versammlung müssen bis 6. Mai 2011 in schriftlicher Form beim 1. Vorsitzenden vorliegen.
Wir würden uns über eine rege Teilnahme freuen.

Der Vorstand

Tagesordnung:
01. Begrüßung
02. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
03. Gedenken an verstorbene Mitglieder
04. Ehrungen
05. Genehmigung des Protokolls der JHV 2010
06. Berichte der Vorstandsmitglieder
07. Berichte der Kassenprüfer
08. Diskussion über die Berichte
09. Wahl eines Versammlungsleiters
10. Neuwahlen
a. 1. Vorsitzender
b. 2. Vorsitzender
c. 1. Geschäftsführer
d. 2. Geschäftsführer
e. 1. Schriftführer
f. 2. Schriftführer
g. Pressewart
h. Sportlicher Leiter
i. Schwimmwarte: Wettkampfbetrieb, Kampfrichterwesen und Allgemeiner Übungsbetrieb
j. Springwart
k. Triathlonwart
l. Seniorenbeauftragter
m. Heim- und Gerätewart
n. Beisitzer
o. Kassenprüfer
p. Bestätigung des Jugendsprechers
11. Anträge
12. Veranstaltungen, Termine 2011
13. Was sonst noch so anliegt ...


Gelnhäuser Neue Zeitung, 16.03.2011

„Die Gesellschaft braucht Leistungsträger“
Gestern Abend: Erich Pipa ehrt Sportler des Main-Kinzig-Kreises

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Langenselbold (dol). Landrat Erich Pipa hat gestern Abend die besten Sportler des Main-Kinzig-Kreises für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet. Unter den Geehrten waren zahlreiche deutsehe Meister, aber auch Europameister und sogar eine Weltmeisterin. Nicht alle der 140 eingeladenen Sportler kamen in die Langenselbolder Klosterberghalle, denn um die guten Leistungen auch in diesem Jahr zu bestätigen, weilten einige Athleten im Tralnigslager.


Gelnhäuser Tageblatt, 12.02.2011

Ein Glücksfall für den Schwimmverein
Katharina Volz ist beim SVG als dynamisches „Mädchen für alles“ nicht mehr wegzudenken
Von Klaus Schmidt

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Gelnhausen. Ihr liebstes und autregendstes Hobby ist das Motorradfahren. Mit einer schweren BMW 1150 R fährt sie seit 20 Jahren zusammen mit ihrem Mann durch die Dolomiten, wo sie sich mit mehreren gleichgesinnten Freunden aus ganz Deutschland zu gemeinsamen Rundfahrten treffen. Die eigentliche Passion von Katharina Volz ist aber der Schwimmverein Gelnhausen, bei dem sie sich als Mädchen für alles engagiert.
GNZ-SERIE HELFER IM HINTERGRUND „Zum Schwimmen kam ich mehr oder weniger zufällig.“ Ihre beiden Töchter Bianca und Katharina, heute 32 und 29 Jahre alt, nahmen Anfang der ,achtziger Jahre an einem Talenttest teil und wurden in eine Talentfördergruppe Leichtathletik aufgenommen. Es stellte sich bald heraus, dass ihnen Schwimmen mehr Spaß machte als Laufen und Springen. Deshalb meldete die Mutter ihre beiden Töchter beim SV Gelnhausen an. In ihrer aktiven Laufbahn brachten sie es immerhin zu Hessenmeistertiteln.
„Ich selbst war nie aktive Wettkampfschwimmerin“, bekennt Katharina Volz, vielmehr bin ich als so genannte „Athletenmutter“ in den Verein hineingewachsen“, blickt sie auf ihren Einstieg beim Schwimmverein Gelnhausen zurück.
Obwohl sie noch nicht Vereinsmitglied war, erkannte man bald ihre organisatorischen Fähigkeiten und übertrug ihr die Organisation der Fahrten zu den Wettkämpfen mit Privat-PKWs der Eltern und dem vereinseigenen Kleinbus. Noch heute koordiniert sie die Nutzung des Vereinsbusses.
Ein Vorbild in Sachen Talentförderung „Da er nicht nur von der Schwimm-Mannschaft genutzt wird, sondern auch von den Wasserspringern und den Triathleten, ist die Erstellung eines Nutzungsplans unbedingt erforderlich.“ Sie achtet auch darauf, dass er immer fahrbereit ist. Das bedeutet, sie überwacht, dass er gepflegt und regelmäßig gewartet wird.
Zu ihren ehrenamtlichen Aufgaben kam bald auch die Vorbereitung und Durchführung der legendären Frankreichfahrten zum Club Nautiqe Nevers. „Neben der Abwicklung der Fahrt nach Nevers gehörte dazu auch die Organisation der Gegenbesuche der Franzosen in Gelnhausen. Bis zu seinem Tod arbeitet ich hier mit Friedhelm Rudolf, dem langjährigen Trainer und Vorsitzenden des Vereins, zusammen. Die schwierigste Aufgabe war dabei das Quartiermachen – alle Gäste wurden ja in Privatquartieren untergebracht. Daneben musste auch ein interessantes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt werden“, erinnert sie sich gerne an diese Zeit. „Leider gibt es diese Begegnungen in der damaligen Form nicht mehr, weil Nevers keine aktiven Schwimmer mehr hat“, bedauert sie sehr. „Lediglich die Ehemaligen halten noch Kontakt.“
Katharina Volz ist eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, wie sie sich jeder Verein wünscht. Man kann sie getrost als die „gute Seele“ des Vereins bezeichnen. Schon bald nachdem sie Mitglied im SVG geworden war, wurde sie als Beisitzerin in den Vorstand gewählt. Kurze Zeit später schon wurde sie Vereinsjugendwartin und kümmerte sich in dieser Funktion 25 Jahre lang um den Nachwuchs ihres Vereins. Während dieser Zeit fungierte die überzeugte Ehrenamtlerin nebenbei 15 Jahre lang als Übungsleiterin. „Zunächst leitete ich eine Anfängergruppe von Kindern, die gerade die „Seepferdchenprüfung“ abgelegt hatten. Danach arbeitete ich mit dem damaligen Cheftrainer – Eberhard Modes – zusammen bei der Betreuung der Wettkampfmannschaft“, erinnert sie sich an ihren Einsatz im rein sportlichen Bereich.
Weil sie ein fröhlicher, lebenslustiger Mensch ist, wurde sie schon früh in den Vergnügungsausschuss berufen, wo sie an federführender Stelle die außerhalb der Wettkämpfe und des Trainings stattfindenden Veranstaltungen organisierte, angefangen von der Teilnahme der Schwimmer an den Historischen Stadtfesten in Gelnhausen oder an den Altstadtfesten bis hin zum Gelnhäuser Faschingsumzug, „Immer ging es darum, die Mitglieder – insbesondere die Jugendlichen – zu motivieren, kostümiert an den Umzügen teilzunehmen oder einen Verkaufsstand aufzubauen und zu besetzen.“
Auch in die Wettkampfvorbereitung und -organisation ist sie stark eingebunden: Sie kümmert sich nicht nur um die Reservierung des Frei- oder Hallenbades und trifft die notwendigen Absprachen mit den Schwimmmeistern, sondern sie rekrutiert auch die Helfer und Helferinnen für den Auf und Abbau, spricht die Eltern an wegen der Bestückung der Kuchentheke, verpflichtet das Verkaufspersonal und sorgt für die Verpflegung der Kampfrichter.
Familiärer Rückhalt Bei Veranstaltungen im Hallenbad müssen die benötigten Geräte – wie zum Beispiel die Schwimmleinen – vom Clubheim zum Hallenbad in die Freigerichter Straße transportiert werden. Auch dabei kann sich der Verein auf Katharina Volz verlassen. „Das geht natürlich nur, weil ich einen sehr verständnisvollen, toleranten Ehemann habe“, ist sie stolz auf ihren Robert, „Selbstverständlich unterstützt er mich sehr oft in Sachen Schwimmveretn.“ Der außenstehende Betrachter bekommt den Eindruck, als ob Katharina Volz einen Fulltime-Job beim Schwimmverein erledige, denn zu all den genannten Tätigkeiten hat sie auch noch die Betreuung des Clubhauses übernommen. Sie erstellt die Belegungspläne für die vielfältige Nutzung des „Schwimmerheims“ und den Betrieb der Heizung.
Die Vielzahl der Aufgaben, die sie erledigt, scheint kein Ende zu nehmen. „Die beiden Schaukästen an der Kreissparkasse und im Freibad werden von mir mit Zeitungsausschnitten und Fotos ausgestaltet.“ Sie organisiert gemeinsam mit den Trainern die Meisterschaftsfeier des Vereins und leitet die Meldungen der Meister für die Sportlerehrungen der Stadt und des Main-Kinzig-Kreises weiter. Kurzum: Katharina Volz ist ein Glücksfall für den Schwimmverein Gelnhausen.


Bericht, 07.01.2011

DMS Damenmannschaft entspannt sich in Winterberg
Wellnesswochenende Gutschein „sponsored by“ Gelnhäuser Neue Zeitung eingelöst

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Am 3. Dezember 2010 war es endlich soweit, die 1. Damenmannschaft des SV Gelnhausen löste den gewonnenen Wellness Wochenende Gutschein den wir der GNZ verdanken ein. Gemeinsam starteten wir in der Abenddämmerung Richtung Nord Westen. Als wir aus dem regnerischen Gelnhausen in der verschneiten Landschaft Winterbergs ankamen, stürzten wir uns gleich auf das gut gefüllte Buffet. Anschließend begaben wir uns in die Bar um Heikes Geburtstag langsam ausklingen zu lassen und bei DJ Manni abzudancen. Nach diesem ersten schönen und lustigen Abend sind wir schließlich alle müde und zufrieden in unsere Betten gefallen.  Den nächsten Tag starteten wir wie gewohnt im Wasser und zwar im Hotel Pool. Anschließend stärkten wir uns beim reichhaltigen Frühstücksbuffet. Danach packten wir uns warm ein und begaben im Schneegestöber auf dem Weg zur Schlittenpiste. Für die Kleinsten unter uns war der Schneespaß schnell vorbei aufgrund der beißenden Kälte im Gesicht. Nach zwei Stunden auf der Piste kehrten wir in unsere Herberge zurück, wo wir uns ein paar Stunden Ruhe gönnten. Nun wieder bei Kräften schnallten wir uns die ausgeliehenen Schneeschuhe an und stapften quer Feld ein in den Wald hinein. Nach einer halben Stunde Wanderung erreichten wir einen sehr steilen Abhang, der einer Steilküste glich. Auf dem Po, den Knien und Füßen versuchten wir möglichst sicher die Hürde zu meistern. Nach diesem lustigen Abenteuer machten wir uns wieder Richtung Hotel. Nach dem gemeinsamen Abendessen trafen wir uns zum Spiele spielen. Dabei wurde es richtig, als wir selbst ausgedachte Begriffe pantomimisch darstellen mussten. Es flossen auch einige Lachtränen. Am Nächsten Morgen herrschte leider wieder Aufbruchsstimmung, da wir uns auf Grund des vielen Schnees schon früh auf den Heimweg machen mussten. Wir kamen sicher in Gelnhausen an und konnten auf ein schönes gemeinsames Wochenende zurückblicken!
Es war die DMS 2007, im Januar 2008 haben wir dann den Gutschein gewonnen für die 1. Damenmannschaft: Lynn-, Grit- und Bo Heeger, Miriam Schäfer, Stefanie Anders, Anna-Lena Prinz, Meike Barchet, Tamara Staab, Jana Dinges.

2010

Gelnhäuser Tageblatt, 22.12.2010

Zielstrebig und engagiert
Kreissparkasse fördert zwei Leichtathleten, einen Schwimmer und einen Taekwondo-Kämpfer

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Gelnhausen (re). Gemeinsam mit Vorstandsmitglied Karl-Heinz Freisler überreichte Landrat Erlch Pipa kürzlich die neuen Sportstipendien der Kreissparkasse Gelnhausen. Zwei Leichtathletinnen, ein Schwimmer sowie ein Kampfsportler erhalten im kommenden Jahr jeweils eine monatliche Förderung. Insgesamt werden die jungen Talente mit rund 2500 Euro unterstützt.
Die vier Nachwuchssportler gehören alle zur hessischen Spitze und konnten auch national bereits auf sich aufmerksam machen. So ist Schwimmer Alexander Kunert zweimaliger Deutscher Meister in den Disziplinen Schmetterling und Freistil.
Außerdem ist der 14-Jährige ein unverzichtbarer Leistungsträger in der Staffel des SV Gelnhausen. Seine Betreuer beschreiben ihn als „zielstrebig und engagiert“.
Für den TV Gelnhausen starten Katrin Loose und Sarah Weckbecker. Die Leichtathletinnen haben sich jeweils mit Talent und Ehrgeiz für das Stipendium der Kreissparkasse empfohlen, erläutert Landrat und Sportdezernent Erich Pipa. „Hinter den Resultaten steckt immer ein hoher Aufwand, den wir mit dem Stipendium ein bisschen erleichtern möchten“, sagte er mit Blick auf das Engagement der Eltern.
Mit Speer, Kugel und Diskus hat Sarah Weckbecker bereits mehrere Topleistungen erzielt und auch Landestitel errungen. Die Trainer gehen davon aus, dass die 14-jährige Schülerin in den kommenden Jahren ihre positive Entwicklung weiter fortsetzt. Ebenfalls gute Prognosen gibt es für Katrin Loose, die ihre Begabung regelmäßig über die Mittelstrecken beweist. Auf der 800-Meter-Strecke wurde sie 2009 Hessische Meisterin und holte in diesem Jahr Platz zehn bei den Deutschen Meisterschaften im Blockmehrkampf Lauf.
Beim 1. Gelnhäuser Taekwondo Club arbeitet Jan Flegler seit rund vier Jahren an seiner sportlichen Karriere. Das 14-jährige Talent hat sich ein hohes Ziel gesetzt und ist mit Fleiß und Ausdauer bei der Sache. Bisher konnte er auf Landesebene die Konkurrenz bezwingen und möchte in einigen Jahren auch bei Olvmpia vorn dabei sein.
Landrat Erich Pipa und Vorstandsmitglied Karl-Heinz Freisler wünschten den jungen Athleten viel Glück und Gesundheit bei den weiteren Herausforderungen und dankten den Trainern, Betreuern und Familien für die vielfältige Unterstützung.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 26.11.2010

Der SV Gelnhausen nimmt regulären Betrieb auf
Hallenbad-Öffnung nach Renovierung

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Gelnhausen [re]. Der Schwimmverein Gelnhausen weist seine Mitglieder aus allen Teilen des Altkreises Gelnhausen und darüber hinaus darauf hin, dass mit Beginn der kommenden Woche der normale Wassersportbetrieb im heimischen Hallenbad in Gelnhausen wieder aufgenommen werden kann.
Die Leidenszeit hat ein Ende, der Leistungssport kann wieder in seine gewohnte Wirkungsstätte einziehen, die erfolgreichen Wasserspringer haben endlich auch wieder ein Zuhause mit den entsprechenden Sprunganlagen. Der Breitensport kann seinen normalen wöchentlichen Schwimmbetrieb ebenfalls wieder in gewohnter Weise aufnehmen.
Die neuen Organisatoren des Breitensports haben die Kinder und Jugendlichen in einem persönlichen Brief eingeladen in dem neu strukturierten Bereich wieder dabei zu sein. Sollten Kinder übersehen worden sein, bitten die Leiter dies zu verzeihen und sich unbedingt bei den zuständigen Vorstandsmitgliedern zu melden. Die neuen Kontaktdaten sind im Internet auf der Homepage des Schwimmvereins unter www.svgelnhausen.de zu finden.
Und es geht gleich wieder richtig los, am 4. Dezember wird das SVG-Weihnachtsspringen der Wasserspringer stattfinden. Am 6. Dezember folgt das große Nikolausschwimmen des Breitensports in der Zeit von 16 bis 18 Uhr. Bereits am 13. Dezember wird der erste schulische Wettkampf in der sanierten Halle stattfinden. Im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ werden die Schulen des Bezirks ihre besten Schwimmer schicken, so auch das Grimmelshausen-Gymnasium-Gelnhausen.
„Der Schwimmverein möchte nicht versäumen sich bei den Betreibern der Hallenbäder in Büdingen, Freigericht und Bad Soden-Salmünster herzlichst zu bedanken, die in der Zeit nach dem 12. September dem SVG Bahnen für das Training zur Verfügung gestellt haben“, betonte SVG-Sprecher Rolf Kunert. Den Eltern und Trainern zollt der Vorstand des Schwimmvereins besonderen Respekt für die logistische Herausforderung, die Kinder und Jugendlichen zu abendlichen Trainingszeiten mit Fahrdiensten unterstützt zu haben. „Der reibungslose Ablauf war nur dank der Unterstützung aller Beteiligten möglich.“
Insbesondere der Absolvent des Freiwilligen Sozialen Jahres beim SVG, Robin Rausche, habe außerordentliche Managerqualitäten gezeigt und verdient einen besonderen Dank für seine Leistungen für den Verein.


Gelnhäuser Tageblatt, 26.11.2010

SVG trainiert wieder in Gelnhausen
Pressesprecher Kunert: „Die Leidenszeit hat ein Ende“ - Weihnachtsspringen am 4. Dezember - Nikolausschwimmen

Gelnhausen (gt) Der Schwimmverein Gelnhausen nimmt ab der nächsten Woche den normalen Wassersportbetrieb im Hallenbad Gelnhausen wieder auf. „Die Leidenszeit hat ein Ende, der Leistungssport kann wieder in seine gewohnte Wirkungsstätte einziehen. Die erfolgreichen Wasserspringer haben endlich auch wieder ein Zuhause mit den entsprechenden Sprunganlagen. Und der Breitensport kann seinen normalen wöchentlichen Schwimmbetrieb ebenfalls wieder in gewohnter Weise aufnehmen“, so Pressesprecher Rolf Kunert. Die neuen Organisatoren des Breitensports haben die Kinder und Jugendlichen in einem persönlichen Brief eingeladen, in dem neu strukturierten Bereich wieder dabei zu sein. Sollten Kinder übersehen worden sein, bitten die Leiter dies zu verzeihen und sich unbedingt bei den zuständigen Vorstandsmitgliedern zu melden. Die neuen Kontaktdaten sind im Internet auf der Homepage des Schwimmvereins unter www.svgelnhausen.de zu finden.
Und es geht gleich wieder richtig los im Gelnhäuser Hallenbad. Am 4. Dezember wird das SVG-Weihnachtsspringen der Wasserspringer stattfinden. Am 6. Dezember folgt das große Nikolausschwimmen des Breitensports in der Zeit von 16 bis 18 Uhr. Bereits am 13. Dezember wird der erste schulische Wettkampf in der sanierten Halle stattfinden. Im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ werden die Schulen des Bezirks ihre besten Schwimmer schicken, so auch das Grimmelshausen-Gymnasium Gelnhausen.
„Der Schwimmverein möchte nicht versäumen, sich bei den Betreibern der Hallenbäder in Büdingen, Freigericht und Bad Soden-Salmünster herzlichst zu bedanken, die in der Zeit nach dem 12. September dem SVG Bahnen für das Training zur Verfügung gestellt haben“, so Kunert. Den Eltern und Trainern zollt der Vorstand des Schwimmvereins besonderen Respekt für die logistische Herausforderung, die Kinder und Jugendlichen zu abendlichen Trainingszeiten mit Fahrdiensten unterstützt zu haben. Kunert weiter: „Der reibungslose Ablauf war nur dank der Unterstützung aller Beteiligten möglich. Insbesondere der FSJ‘ler des SVG, Robin Rausche, zeigte außerordentliche Managerqualitäten und verdient einen besonderen Dank für seine Leistungen für den Verein.“


Gelnhäuser Neue Zeitung, 23.06.2010

5 000 Euro für Kooperation von Schwimmverein und Schulen

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GELNHAUSEN. Die Sparkassen-Sportstiftung Main-Kinzig unterstützt im Rahmen der Kooperation „Schule und Verein“ die Aktivitäten des Schwimmvereins Gelnhausen 1924 in diesem Bereich. Die Förderung des Projektes „Schule und Verein“ durch die Sparkassen-Sportstiftung Main-Kinzig erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren mit unterschiedlichen Beträgen. Die Übergabe der ersten Fördersumme in Höhe von 5000 Euro erfolgte jetzt in den Räumen der Kreissparkasse Gelnhausen, die neben den Sparkassen in Hanau und Schlüchtern den größten Teil des Stiftungskapital zur Verfügung gestellt haben.
Es gehört traditionell zum Verständnis des Schwimmvereins, dass er mit anderen gesellschaftlichen Institutionen zusammen arbeitet. Da einer der Schwerpunkte der Vereinsaktivitäten im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit liegt, bestehen seit vielen Jahren sowohl mit Kindergärten als auch mit Schulen in der Stadt Gelnhausen enge Partnerschaften. So existieren Kooperationen in der vorschulischen Erziehung mit der „Kinderoase Herzbachtal“ (seit 2000) und mit dem städtischen Kindergarten Obermarkt. Wie wichtig für den Schwimmverein die Zusammenarbeit mit schulischen Einrichtungen ist, zeigt die Tatsache, dass der Verein mit großem finanziellen Aufwand im Rahmen des „Freiwilligen Sozialen Jahres“ (FSJ) Angebote unterbreitet. So wurden die bereits bestehenden Kooperationen mit der Pilipp-Reis-Schule in Gelnhausen und der Brentanoschule in Linsengericht intensiviert.
Ein weiterer Bereich ist die Kooperation mit dem Grimmelshausen-Gymnasium. Hier liegen die Schwerpunkte unter anderem in einer Trainer-Lehrer-Stelle. Dieses Projekt ist die konsequente Fortsetzung der bisherigen engen Kooperation. Die bisherige auf freiwilliger Ebene basierende Zusammenarbeit wird auf eine feste, personell klar definierte Struktur gestellt. Außerdem ist die Talentförderung, wie beispielsweise der E-Kader oder Talent-Aufbaugruppen, von Bedeutung. Im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ besteht ebenfalls eine Kooperation mit dem Gymnasium. Sichtbare Zeichen sind die Erfolge der Schwimmmannschaft des Gymnasiums bei dem jährlichen Wettbewerb, bei dem es immer eine hohe Identität zwischen Mitgliedern der SVG-Wettkampf-Mannschaft und Schülern der Schule gibt.
Der Schwimmverein Gelnhausen, seit vielen Jahren mit seinen Mannschaften in der 2. Bundesliga vertreten, findet seinen Nachwuchs besonders durch die Zusammenarbeit mit den Schulen. Auch nach der aktiven Zeit bleiben die Mitglieder ihrem Verein treu. Sei es als Übungsleiter oder in den Vereinsgremien.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 19.06.2010

Der Rundum-Sorglos-Service
Warum die Protokollführer Bianca Kurz und Thorsten Barchet beim Schwimmverein SV Gelnhausen nicht wegzudenken sind

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Gelnhausen. Wenn am kommenden Wochenende die Hessischen Meisterschaften der Schwimmer (Jahrgänge 1996 bis 2001) im Gelnhäuser Barbarossabad ausgetragen werden, erwartet der gastgebende Schwimmverein Gelnhausen (SVG) circa 400 bis 500 Aktive. Der heimische Renommierklub kann diese Großveranstaltung aber nur dank des profunden Fachwissens, der großen Tatkraft und des überdurchschnittlichen ehrenamtlichen Engagements zweier Personen vernünftig abwickeln: Bianca Kurz und Thorsten Barchet.
Die zweifache Mutter aus Hailer und der Elektroingenieur aus Gelnhausen bilden beim Schwimmverein Gelnhausen ein Duo der besonderen Art: Sie erledigen seit über acht Jahren den immens wichtigen Job des Protokollführers, respektive des Auswerters.
Im Kern geht es darum, dass Kurz und Barchet zum einen in Kooperation mit den Vereinen eine Meldeliste erstellen und zum anderen dafür sorgen, dass im Rahmen der Wettkämpfe möglichst zeitnah Ergebnislisten erstellt werden.
Das hört sich einfach an, ist es aber nicht. „Wir müssen für die Vorbereittung von Großereignissen wie beispielsweise der Hessenmeisterschaft circa 40 Arbeitsstunden für die Vor- und Nachbereitung veranschlagen“, verdeutlicht der 36-jährige ehemalige Erstmannschaftsschwimmer Barchet, dass der zu betreibende Aufwand alles andere als eine Kleinigkeit darstellt. „Da können auch schon mal Nachtschichten anfallen“, ergänzt seine 31-jährige Kollegin, die 1986 in den Verein eintrat und früher ebenfalls aktiv und erfolgreich für den SVG schwamm.
Das Prozedere sieht folgendermaßen aus: Der Verband schreibt einen Wettlcampf aus, die Vereine können ihre Teilnehmer innerhalb einer bestimmten Frist an die Protokollführer des ausrichtenden Vereins melden. „Das lief früher per Fax oder gar per Post, heutzutage gibt es glücklicherweise das Internet. Dennoch sind wir erst seit ungefähr vier Jahren in der Lage, die Meldungen der Vereine vollelektronisch zu erfassen“, erklärt Kurz. Nach dem Meldeschluss wird in der Welt der Schwimmer allgemein erwartet, dass das Meldeergebnis (sprich: Die Teilnehmerzahl in den einzelnen Wettbewerben sowie die Vorlauf-Einteilungen) möglichst schnell per PDF-Datei ins Internet gestellt werden, respektive auf der Homepage des Hessischen Schwimmverbandes erscheinen
Laptop-Arbeit in der Abstellkammer „Man hat also schon im Vorfeld einer solchen Hessenmeisterschaft sehr gut zu tun – und bei anderen Wettkämpfen sieht das mehr oder weniger genauso aus“, verdeutlicht Barchet. „Hinzu kommt, dass wir vor dem Wettkampf anhand des Meldeergebnisses auch abschätzen müssen, wie viele Gold-, Silber- und Bronzemedaillen wir bestellen müssen – schließlich wollen die Schwimmer für ihre Leistungen auch belohnt werden.“
Die Wettkampftage selbst sind für die beiden ehrenamtlich tätigen Enthusiasten der pure Stress. Wenn sich Hunderte von Aktiven im Wasser tummeln und sich eine wahre Flut von Einzelergebnissen in den kleinen Kellerraum des Scnwimmbad-Nebengebäudes ergießt, in dem Kurz und Barchet ihren Dienst am Laptop tun, dann heißt es für die beiden in erster Linie „Nerven behalten“. Was ihnen nach eigener Aussage aber nicht immer hundertprozentig gelingt. „Manchmal muss man auch laut werden, damit allzu Ungeduldige, die auf Ergebnisse warten, den Raum verlassen und wir konzentriert weiterarbeiten können“, verrät Barchet mit einem Schmunzeln auf den Lippen.
Das routinierte Duo bekommt am Arbeitsplatz in der Abstellkammer zum einen die von den Kampfrichtern per Hand ausgefüllten Startkarten, auf denen die Zeiten der einzelnen Schwimmer per Hand eingetragen sind. Zudem werden die beiden Ergebnis-Erfasser von sogenannten Kartenläufern – das sind in der Regel Kinder und Jugendliche, die diesen Botendienst übernehmen und die Karten vom Schwimmbecken zur Ergebniserfassungsstelle bringen – mit den Zielrichter-Karten versorgt. Auf diesen Kärtchen steht lediglich der Zieleinlauf (sprich: Bahn Nummer 1 – Platz drei, Bahn Nummer 2 – Platz fünf, Bahn Nummer 3 – Platz eins). In der Folgezeit ist es die Aufgabe von Kurz und Barchet, die Startkarten mit den Zielrichter-Karten abzugleichen, etwaige Abweichungen bei Platzierungen und Zeiten dem Kampfgericht zu melden und gegebenenfalls zu glätten. „Das Problem ist, dass die Schwimmer und auch deren Klub- und Familienmitglieder immer möglichst schnell Ergebnisse sehen wollen – und am Ende des Tages wollen auch die Vereine und der Verband von uns auf elektronischem Weg bedient werden. Deshalb entsteht für uns ein gewisser Zeitdruck“, verdeutlicht Barchet. „Deswegen gehen wir in mehreren Schritten vor, und erstellen Teil-Protokolle, respektive Ergebnislisten, nach jeweils vier bis fünf Wettkämpfen, die dann an einem Anschlagbrett im Schwimmbad ausgehängt werden“, skizziert Kurz das Prozedere.
Routinierte Kräfte mit großem Spezialwissen Aber damit nicht genug. „Wir erstellen auch die Urkunden für die Siegerehrung, drucken sie aus und sind manchmal auch mit der Entgegennahme von Startgeldern betraut, wenn Vereine vergessen haben, die Gebühr vorab zu überweisen“, setzt Barchet hinzu.
Passenderweise fehlen dem SV Gelnhausen aktuell noch Personen, die in der Lage sind, die bei Großveranstaltungen zwingend vorgeschriebene elektronische Zeitmessanlage zu bedienen. Kurz und Barchet können es, aber sie können sich auch nicht vierteilen. „Wir werden dieses Problem bis zu den 'Hesslschen' lösen, es gibt ein, zwei Personen, die wir bis dahin anlernen werden“, zeigen sich die organisatorisch bewanderten Ehrenamtler diesbezüglich unisono optimistisch.
Der ganze Rundum-Sorglos-Service, den Kurz und Barchet bieten, wird vom Hessischen Schwimmerverband nicht gerade fürstlich honoriert und vom SV Gelnhausen im Rahmen von Gesten wie der Einladung zu Helfer-Festen anerkannt. „Für die beiden Wettkampftage bekommt jeder von uns eine Aufwandsentschädigung von 24 Euro. Wenn man das auf einen Stundenlohn umrechnet, dann sind wir bei weniger als einem Euro pro Stunde“, rechnet Barchet vor.
Wobei er und seine SVG-Kollegin beileibe nicht auf das Geld schauen, sondern sich einfach gerne in den Dienst ihres Vereins stellen. Es gebe in Hessen nicht allzu viele Protokollanten und somit auch Vereine, die über keine solchen Spezialkräfte verfügten, berichtet Kurz. Was wiederum dazu führe, dass es eine Handvoll Menschen gebe, die sich den Vereinen für ein Honorar zur Verfügung stellen. „Diese Personen nehmen 200 oder 300 Euro für ihren Einsatz, aber das ist gemessen am Aufwand immer noch relativ günstig“, rechnet Barchet vor.
Mit anderen Worten: Der SV Gelnhausen weiß, was er an seinen beiden Vorzeige-Mitgliedern hat. Oder besser gesagt: Der Verein sollte es wissen, denn in puncto Spezialisten-Nachwuchs sieht es nicht allzu gut aus. „Zunächst einmal muss man eine Basis-Ausbildung zum Kampfrichter machen, dann kommt der Zusatz zum Protokollführer. Zudem sollte man ein bestimmtes Computer-Verständnis mitbringen und schnell arbeiten können – wenn wir heute ausfallen würden, wäre beim SV Gelnhausen zunächst einmal kein Ersatz in Sicht“, sagt Barchet. „Zumal man nicht weit kommt, wenn man junge Leute mit der Verheißung lockt: „Willst du einen Haufen Arbeit haben, dir Nächte und Wochenenden um die Ohren schlagen und dafür nicht allzu viel bekommen?“ Kein Wunder, dass nicht allzu viele auf diesen Zug aufspringen – es sei denn, sie sind immer seltener werdende Enthusiasten vom Schlage einer Bianca Kurz oder eines Thorsten Barchet.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 04.05.2010

Jahr 2009 hinterlässt gemischte Gefühle
Jahreshauptversammlung des Schwirnmvereins Gelnhausen

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Gelnhausen (re). Mit einem Rückblick eröffnete Vorsitzender Dr. Rolf Müller die Jahreshauptversammlung des Schwimmvereins Gelnhausen. Ende vergangenen Jahres stand die Existenz des Hallenbades in Gelnhausen auf der Kippe, und es war nicht klar, ob eine Planung für die Zukunft des Schwimmvereins in Gelnhausen überhaupt möglich sein würde. Dank richtete Müller an all die aktiven Helfer, die dazu beigetragen haben, dass es das Hallenbad auch in Zukunft geben wird.
Die anstehende kleine Sanierung des Hallenbades und die hoffentlich Ende September erfolgende Wiedereröffnung des Bades nähren die Hoffnung, dass es tatsächlich weitergehen wird.
Ein weiteres Thema des Vorsitzenden war die einseitige Beendigung der langjährigen Freundschaft mit dem französischen Club Nautique de Nevers, der im vergangenen Jahr von sich aus die abwechselnden Besuche eingestellt hat.
Positiv zu vermerken war aus Sicht des Vorsitzenden die Einrichtung einer neuen Trainer-Lehrerstelle mit Adi Kohr, die in Zusammenarbeit mit dem Grimmelshausen-Gymnasium das Schwimmen fördern soll, sowie die Zuwendungen von Sponsoren, die den Schwimmverein auch im vergangenen Jahr unterstützt haben.
Auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2009 blickten die Trainer des SV Gelnhausen zurück. Höhepunkt war der Verbleib beider zweiten Bundesligamannschaften in der zweithöchsten Deutschen Schwimm-Liga. Aber auch in den zahlreichen Einzelwettkämpfen konnte Schwimmwart Achim Schneider positive Bilanz ziehen.
Die sportliche Bilanz von Springwart Dieter Dörr und seinen Springern kann sich ebenfalls wieder sehen lassen, zwei Masters-Europameistertitel von Josef Stadler bei der Masters-EM in Sevilla waren dabei das Spitzenergebnis, aber auch die Bronzemedaille von Eva Senübel war ein großer Erfolg. Darüber hinaus gab es zahlreiche nationale Masters Titel, Süddeutsche Titel und Hessische Meistertitel in Reihen seiner SVG-Springer.
Erika Bill, Leiterin des Allgemeinen Schwimmbetriebs, verwies auf die guten Kooperationen mit Kindergärten sowie auf die umfassenden Aktivitäten im Bereich des Breitensports für Jung und Alt.
Peter Führich, stellvertretender Geschäftsführer des SVG, zog eine insgesamt positive Bilanz aus dem Geschäftsjahr 2009 für den Schwimmverein. Trotz großer Investitionen in das Vereinsheim und einem neuen Vereinsbus konnte am Ende das Jahr fast mit einer schwarzen Null abgeschlossen werden. Die Mitgliederzahlen halten sich stabil bei 1200. Kassenprüferin Birgit Jakob-Wegener entdeckte zusammen mit den Kollegen keine Unregelmäßigkeiten bei der Kassenführung und beantragte die Entlastung des Vorstands, welche einstimmig erfolgte.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden zahlreiche Mitglieder für langjährige Zugehörigkeit zum Verein geehrt: Auf 50 Jahre Mitgliedschaft im Schwimmverein können Ulrike Helmstädter und Heimo Jordan zurückblicken, Dieter Dörr und Lothar Hummel wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Ein Vierteljahrhundert im Verein dabei sind Christian Schilling und Patrick Dörr. Immerhin 23 Mitglieder können auf zehn Jahre Mitgliedschaft im Verein zurückblicken, unter anderen Reiner Schinzel, Amelie Knitsch und Jaqueline Franz, die die Ehrung persönlich entgegennahmen.


Gelnhäuser Tageblatt, 27.02.2010

Vom Wasser Begeisterte kehrt zu ihrem Element zurück
Düdelsheimerin Heike Heeger wieder Trainerin - Unermüdlich ehrenamtlich aktiv
Patrick Kalbhenn

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DÜDELSHEIM. Vergangenen Sommer zog sie sich als Trainerin der ersten Mannschaft zurück, seit drei Wochen hat Heike Heeger den Job beim Schwimmverein Gelnhausen wieder inne – zumindest vorübergehend. Dabei plante sie kürzlich noch, deutschlandweit Workshops rund um die Bewegung anzubieten. Ein langer Traum, den sich die Düdelsheimerin frühestens im Herbst erfüllen kann.
„Jetzt ist erst mal Training angesagt“, stellt Heeger fest. Björn Hauptmannl, der den Posten von ihr übernahm, musste sich wegen seines Studiums rasch frei nehmen. Nur im Nachsatz erwähnt die 52-Jährige, dass sie mit den 18 Schwimmern der ersten Mannschaft nun montags bis freitags trainiert – und samstags gleich doppelt. „Na selbstverständlich. Wir bereiten uns schließlich auf die Deutsche Meisterschaft vor.“ Schnell wird klar: Die sachte fallenden Schneeflocken, die durch die Glasfenster im Wintergarten der Heegers zu sehen sind, stehen im krassen Kontrast zur lebhaften Schwimmtrainerin. Sie erzählt mit reichlich Gestik, lacht oft – und gern auch mal über sich selbst: „Ich glaube echt, die ganzen Schwimmstunden arten noch richtig in Arbeit aus“, scherzt die Düdelsheimerin, deren Ehemann im Elternhaus nebenan eine Arztpraxis führt.
Dazu ist Heike Heeger sogar Cheftrainerin des Schwimmvereins: Sie koordiniert mit den anderen Betreuern die Übungspläne für die 130 Wassersportler in der Barbarossastadt und leitet das Trockentraining für die Aktiven. Im Frühjahr und im Winter stehen fast wöchentlich Wettkämpfe an, zu denen sie ihre Schützlinge freilich begleitet. Zeit selbst zu trainieren, bleibt für die passionierte Schwimmerin demnach kaum: „Ich nehme zwar noch regelmäßig an Wettkämpfen teil, meistens aber nur, um die Teams aufzufüllen“, sagt Heeger.
Im Alter von 16 startete die gebürtige Rommelhausenerin ihre Schwimm-Karriere. Nach zwei Jahren kehrte sie ihrem Verein zunächst den Rücken. Mit zweimal Training pro Woche sei das nichts Ambitioniertes gewesen, betont Heeger. Es dauerte bis in die Neunzigerjahre: Nachdem sie zum sechsten und letzten Mal Mutter wurde, suchte sie die sportliche Herausforderung.
Unzählige Titel bei Hessenmeisterschaften, eine Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften und eine Vize-Europameisterschaft hat sich die Düdelsheimerin erkämpft. Heegers Kinder stehen ihr zumindest im Wasser in nichts nach. Tochter Bo (17) zählt zu den großen Talenten in Gelnhausen, von den Lesern des Gelnhäuser Tageblatts wurde sie kürzlich zur Sportlerin des Jahres 2009 gewählt.
Als Heike Heeger im Jahr 2001 den Posten am Beckenrand übernahm, coachte die Inhaberin des B-Trainer-Scheins zunächst den Nachwuchs des Schwimmvereins Gelnhausen. „Wir haben neue Strukturen ins Jugendtraining gebracht“, sagt die 52-Jährige selbstbewusst. Verschiedene Trainingsgruppen existieren seitdem, je nach Leistungsstand der Schützlinge. Das ein oder andere Mal habe sie dabei mit übermotivierten Eltern zu kämpfen gehabt, denn Heegers wichtigstes Ziel ist nicht die höchste Stufe auf dem Sieger-Podest: „Die Entwicklung der Kinder ist entscheidend und nicht, wie oft sie in der Zeitung stehen“, pointiert sie und richtet sich dabei von der Polstercouch auf. „Einem Vater musste ich neulich klar machen, dass er seine Tochter bald umbringt, wenn er sie weiter in so vielen Disziplinen starten lässt.“
„Die Entwicklung der Kinder ist entscheidend und nicht, wie oft sie in der Zeitung stehen.“ Heike Heeger, Schwimmtrainerin Wassersport nimmt zweifellos die meiste Zeit von Heike Heeger in Anspruch. Für die gelernte Krankengymnastin aber kein Grund, sich nicht noch anderweitig zu engagieren: „Eigentlich bin ich bis heute durchgehend in Elternbeiräten vertreten gewesen“, überlegt Heeger laut und scheint sich selbst etwas zu wundern. „Im Kindergarten, in der Grundschule, im Gymnasium. Überall da, wo meine Kinder waren.“ Mit zwei Freundinnen führte sie einige Jahre einen Naturkostladen in Düdelsheim, drei Pferde und der Obst- und Gemüseanbau im großen Garten füllen die kaum erkennbaren Lücken im Terminkalender.
Nebenher bildete sich Heike Heeger auf dem Gebiet der Spiraldynamik fort – einer Lehre, sich richtig zu bewegen. Ein Mix aus Krankengymnastik, Bewegung im Wasser und Spiraldynamik soll bald schon das Konzept darstellen, das sich im Kopf der Düdelsheimerin festgesetzt hat: Wenn sie vom Sommer an nicht mehr täglich Schwimmer trainiert, will Heeger deutschlandweit Workshops anbieten. Bisher steht erst das Logo. Ein bisschen Zeit zur Vorbereitung bleibt aber noch. „Dann kann ich endlich mal selbst Geld verdienen. Bisher habe ich immer alles ehrenamtlich gemacht“, sagt sie mit einem Lachen.


gt-lokal.de, 20.02.2010

Sponsorenschwimmen des Schwimmvereins Gelnhausen 2010
Geschrieben von: Rolf Kunert

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Am Samstag fand das 2. Sponsorenschwimmen des Schwimmvereins Gelnhausen 1924 e.V. im Hallenbad Gelnhausen statt. Über 50 Schwimmerinnen und Schwimmer versuchten in drei Stunden möglichst viele Bahnen zu schwimmen und dabei Geld für die Jungendarbeit des Schwimmvereins einzuspielen. Zahlreiche ansässige Firmen gehörten zu den Sponsoren, die sich die Schwimmer selbst suchen mussten und über 4.200,- Euro kamen dabei zusammen. Ein tolles Ergebnis für die von Dr. Rolf Müller, dem Vorsitzenden des Schwimmvereins Gelnhausen, persönlich organisierte Veranstaltung. Auch zahlreiche Eltern, Großeltern und Verwandte der Schwimmer reihten sich in die Liste der großzügigen Sponsoren ein.
Die gewerbliche Sponsoren waren folgende Gelnhäuser Firmen: Steckenpferd, Galerie Oly, Schwanen-Apotheke Dr. P. Michaelis, Glas Hetterich GmbH, Dr.med. Michael Müller, Apotheke/Drogerie Petri, El’Parfümerie & Kosmetik, Peter Krauss Lackiererei & Karosseriebetrieb, Doris’Backstube GmbH, FitnessLife Gelnhausen
Sowie: Autohaus Gelnhausen Geiger & Liebsch GmbH & Co.KG (Linsengericht), PET Pache & Krebs (Biebergmünd), Dr. Martin Neumann, Zentrum für Zahnheilkunde (Langenselbold), FIAT Auto Semmel GmbH & Co.Siegfried Polenz KG (Langenselbold), BK-Bauunternehmen Kaltenschnee (Langenselbold), Löwen-Apotheke (Gründau-Lieblos), Barbarossa-Apotheke (Büdingen-Düdelsheim), Küchen-Preusser (Büdingen-Düdelsheim), VR Bank Main-Kinzig-Büdingen (Bad Soden-Salmünster), Schreinerei Wolf (Bad Soden-Salmünster), OA. Dr. A. Gehring Hospital Hl. Geist (Hanau), Eugen trost GmbH & Co.KG (Aschaffenburg)

Der Schwimmverein Gelnhausen dankt allen großzügigen Sponsoren für die Unterstütung und den Schwimmern für ihre außerordentlich guten Leistungen.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 18.01.2010

4 200 Euro für die Jugend
„Schwimmen für Bares“ im Gelnhäuser Hallenbad

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Gelnhausen (woe). Unter dem Motto „Schwimmen für Bares“ absolvierten 50 aktive Schwimmer des Gelnhäuser Schwimmvereins bei einer dreistündigen Aktion Bahn um Bahn, um die Vereinskasse mit „Barem“ aufzufüllen. Alle suchten sich im Vorfeld Sponsoren, die jede Bahn mit einem individuell vereinbarten Betrag honorierten. Au diese Weise kamen beim zweiten Sponsorenschwimmen des Gelnhäuser Vereins genau 4214,20 Euro zusammen.
Eine stolze Summe, die der Jugendarbeit des Vereins zugutekommt, freuten sich Vorsitzender Dr. Rolf Müller und Pressesprecher Rolf Kunert. Den höchsten Betrag erschwamm eine der jüngeren Schwimmerinnen: Die 13-jährige Maden Simon bewältigte insgesamt 124 Bahnen und holte so insgesamt 350 Euro in die Kasse. Bo Heeger steuerte mit ihren Bahnen 280 Euro an Sponsorengeldern bei. Auf dem dritten Platz der Rangliste der höchsten Spendenbeträge lagen die Brüder Dominik und Laurenz Hilpert (254,40 Euro), gefolgt von Daniel Wagenknecht (200 Euro) und Jennifer Stack (180 Euro). Ausdauerndster Schwimmer der Aktion war Sebastian Werm. Der 15-Jährige schaffte in einer Stunde 195 Bahnen mit einer Gesamtlänge von 4 870 Metern. Alexander Kunert absolvierte mit 193 Bahnen und 4 830 Metern die zweitgrößte Strecke.
Drei Stunden lang schwammen die Aktiven insgesamt für die Aktion. Neben vielen Eltern, Großeltern und Verwandten beteiligten sich zahlreiche Geschäftsleute als großzügige Spender. Dr. Rolf Müller und Rolf Kunert bedankten sich herzlich bei allen Schwimmern und Sponsoren, die die Aktion aktiv unterstützten. Vereinschef Dr. Roll Müller und sein Team zählten gewissenhaft die geschwommenen Bahnen. Rolf Kunert war für die Registrierung der Schwimmer und Sponsoren verantwortlich. Jeder Unterstützer erhielt eine Urkunde des Vereins. Der Erlös des Sponsorenschwimmens ist komplett für die Unterstützung der Jugendarbeit bestimmt.
„Wir wollen, dass das Schwimmen ein preiswerter Sport für alle Aktiven bleibt und für jeden erschwinglich ist“, betonte Rolf Kunert. Der Verein decke Breitensport und Leistungssport ab. Für Wettkampfteilnehmer fielen eine ganze Reihe Gebühren an. Schwimmer und Sponsoren, die sich an der Aktion beteiligten, leisteten einen aktiven Beitrag, um die äußerst erfolgreiche Jugendarbeit des Schwimmvereins auch in Zukunft fortzusetzen.

Gewerbliche Sponsoren: Steckenpferd (Gelnhausen), Galerie Oly (Gelnhausen), Schwanen-Apotheke Dr. P. Michaelis (Gelnhausen), Autohaus Gelnhausen Geiger & Liebsch GmbH & Co.KG (Linsengericht), Glas Hetterich GmbH (Gelnhausen), PET Pache & Krebs (Biebergemünd), Löwen-Apotheke (Gründau-Lieblos), Dr. Martin Neumann, Zentrum f. Zahnheilkunde (Langenselbold), Dr. med Michael Müller (Gelnhausen), Apotheke/Drogerie Petri (Gelnhausen), Barbarossa-Apotheke (Büdingen-Düdelsheim), Küchen-Preusser (Büdingen-Düdelsheim), El' Parfümerie & Kosmetik (Gelnhausen), VR Bank Main-Kinzig-Büdingen (Bad Soden-Salmünster), Schreinerei WOLF (Bad Soden-Salmünster), OA. Dr. A. Gehring Hospital Hl. Geist (Hanau), FIAT Auto Semmel GmbH & Co.Siegfried Polenz KG (Langenselbold), BK-Bauunternehmen Kaltenschnee (, Peter Kraus Karosserie- und Lackierereifachbetrieb (Gelnhausen), Eugen Trost GmbH & Co.KG (Aschaffenburg), Doris Backstube GmbH (Gelnhausen), FITNESSlife (Gelnhausen)


GT-Extra, 13.01.2010

Schwimmen für den guten Zweck in Gelnhausen

GELNHAUSEN (gt). Gleich zu Beginn des neuen Jahres, wenn noch alle Erinnerungen an die guten Vorsätze frisch sind, bietet der Schwimmverein Gelnhausen ein „Sponsoren-Schwimmen“ an. Und so funktioniert es: Jeder, der an dieser Veranstaltung teilnehmen möchte, sucht sich einen oder mehrere Förderer. Diese zahlen entweder pro Bahn einen bestimmten Betrag oder beteiligen sich mit einer festen Summe an der schwimmerischen Leistung. Die Veranstaltung findet am Samstag, 16. Januar, von 10 bis 13 Uhr im Hallenbad statt.


Mittelhessen Bote, 06.01.2010

Schwimmverein Gelnhausen
Dank für Unterstützung

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Gelnhausen. Am Ende eines sportlich erfolgreichen Jahres hat sich der Vorsitzende des Schwimmvereins Gelnhausen, Dr. Rolf Müller, offiziell bei den beiden Geschäftsführern des „Bauzentrums Rüppel “, Thomas und Christian Rüppel, für die materielle Unterstützung der beiden SVG-Bundesliga-Mannschaften bedankt. „Wir haben uns auch 2009 mit dem Frauen- und dem Männerteam in der zweiten Bundesliga behaupten können. Dies ist für einen ehrenamtlich geführten Verein wie den SVG, der ausschließlich mit unbezahlten Eigengewächsen an den Start geht, kaum aus eigener Kraft zu schaffen. Daher bin ich sehr dankbar, dass sich das Gelnhäuser Familienunternehmen, das für die Förderung der Vereine in der Region bereits die Auszeichnung „Unternehmen des Monats“ durch die Hessische Landesregierung erhielt, auch in diesem Jahr wieder als großzügiger Sponsor gezeigt hat“, sagte Rolf Müller.

2009

Gelnhäuser Neue Zeitung, 31.12.2009

Erfolgreiches Geburtsjahr
Vorsitzender des Schwimmvereins Gelnhausen zieht positive Bilanz

Gelnhausen (re). Der Vorsitzende des Schwimmvereins Gelnhausen, Dr. Rolf Müller, hat zum Ende des 85. Geburtsjahres des Traditionsvereins eine positive Bilanz gezogen. „Wir stehen sportlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich gut da und sind mit unseren über 1100 Mitgliedern ein wichtiger Faktor der sozialen, präventiven und sportlichen Erziehung.“
Neben den Aushängeschildern des Clubs, den beiden Mannschaften in der 2. Bundesliga und den äußerst ertolgreichen Nachwuchsteams, sei es eine gesellschaftliche Herkulesaufgabe, die die ehrenamtlichen Übungsleiter stemmen würden: Jede Woche werde mehrmals über 600 Kindern und Jugendlichen das Angebot einer sinnvollen und gesunden sportlichen Betätigung unterbreitet. „Damit leistet der Verein eine unschätzbare pädagogische und soziale Aufgabe“, betonte Müller.
Zu den vielfältigen Programmen des Breitensports kämen auch gezielte Angebote von speziell ausgebildeten Übungsleitern im Gesundheitssport für Erwachsene und Kooperationen mit Kindergärten und Schulen.
„Da Schwimmer für ihre Aktivitäten Schwimmbäder benötigen, sind wir sehr dankbar für die Entscheidungen der Stadtverordneten in Gelnhausen und der Gemeindevertreter in Gründau und Linsengericht, die den Fortbestand des Hallenbades wieder in greifbare Nähe gerückt haben“, sagte der Vorsitzende.
Die meisten Sportvereine könnten für ihre Aktivitäten auf Sportplätze und Sporthallen zurückgreifen, wo sie kaum in Konkurrenz zur Sportausübung der Vereins ungebundenen Bevölkerung gerieten. Dies ginge leider bei Schwimmern nicht, sodass es ungewollt in den Bädern zu einem Mit- und Nebeneinander von Schwimmsportlern und Badegästen komme.
„Ich danke daher allen Besuchern des Hallen- und des Freibades für das große Verständnis, das sie den Schwimmsportlern entgegenbringen“, sagte Müller. Der gleiche Dank gelte auch dem Badepersonal, das sich dem Verein gegenüber sehr hilfsbereit zeige.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 24.12.2009

Erfolgreiche Athleten geehrt
Weihnachtsfeier des Schwimmvereins Gelnhausen: Auszeichnungen für Klubmeister

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Gelnhausen (re). Der Schwimmverein Gelnhausen (SVG) hat bei seiner Weihnachtsfeier im Friedhelm-Rudolf-Vereinsheim seine Vereinsmeister geehrt. Über 80 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene der Leistungsgruppen im Schwimmen und der Wasserspringer feierten bei Spiel, Spaß und Spannung, bevor es ein von den Eltern zusammengestelltes leckeres Buffet für alle gab.
Im Anschluss ehrten die Trainer der verschiedenen Nachwuchsmannschaften ihre Schützlinge für besonders fleißige Teilnahmen am Training. Springwart Dieter Dörr übergab abschließend seinen punktbesten Springern des Jahres einen Pokal und eine Urkunde für die beste Punktzahl in der Vereinsmeisterwertung. In der Jugend E (Jahrgang 1999/2000) der Mädchen wurde erstmalig Alina Linke (2000) Vereinsmeisterin mit 98 Punkten, bei der Jugend C (97/96) schaffte dies justus Hilfenhaus (97), der 233 Punkte errang. Die Erwachsenenwertung gewann Doppeleuropameister der Masters, Josef Stadler, mit einmaligen 748 Punkten.
In seiner kurzen Ansprache erinnerte Dörr an den im Sommer überraschend verstorbenen Trainer Rudi Altmann und würdigte seinen selbstlosen Einsatz über viele Jahre für den Verein und die Menschen. Er dankte Josef Stadler, der an seiner Stelle nun den jungen Springern sein Wissen weitervermittelt und die Trainingsarbeit selbstlos und eifrig fortsetzt. Des Weiteren konnte er insgesamt sechs seiner Nachwuchsspringer beglückwünschen, die in den hessischen D-Kader berufen wurden. Dies sind Alina Linke, Franziska Kunert, Maike Hückelheim, Justus Hilfenhaus. Jan-Nicklas Miller und Florian Werner.
Schließlich wurden die besten Schwimmer des SVG geehrt. Schwimmwart Achim Schneider und Trainerin Heike Heeger übergaben den Vereinsmeistern in der Leistungsschwimmsparte die Pokale. Bei der Jugend D (zehn bis elf Jahre) wurde bei den Mädchen Franziska Kunert (Jahrgang 1999) Vereinsmeisterin mit 272 Punkten, bei den Jungen Nikola Djordjevic (99) mit 285 Punkten, der erst einige Wochen im Verein ist. Jugend-C-Vereinsmeisterin wurde Jenny Staack (96) bei den Mädchen mit 610 Punkten und Alexander Kunert (96) bei den Jungen mit 586 Punkten. In der Jugend B (14 bis 15 Jahre) errang Anna-Lena Prinz (94) den Vereinsmeistertitel mit 698 Punkten, bei den Jungen schaffte es wie im Vorjahr Sebastian Werm (94), den Pokal zu gewinnen. Seriensiegerin Bo Heeger (93) holte sich ihren Pokal diesmal in der Jugend-A-Wertung (16 bis 17 Jahre) mit hervorragenden 828 Punkten, bei den Jungen gelang dies Ralf Stadelmann (92) mit 635 Punkten, obwohl dieser kürzlich mit dem Leistungssport aufgehört hat.
Jana Dinges (91) und Felix Gundlach (90) eroberten den Pokal in der Juniorenklasse (18 bis 19 Jahre) mit 752 beziehungsweise 733 Punkten. In der offenen Wertung, bei der es nur einen Sieger gibt, hat dieses Meisterstück erneut Daniel Wagenknecht (83) mit seiner unglaublichen Energieleistung (860 Punkte) im 2. Bundesligarückkampf noch geschafft, ansonsten hätte Bo Heeger auch diesen Pokal erobert.
Sportwart Achim Schneider bedankte sich bei allen Leistungssportlern, den Eltern und den Trainern für ein sehr erfolgreiches Jahr 2009 und den selbstlosen Einsatz aller Beteiligten. Den erfolgreichen SVG-Trainern übergab er kleine Weihnachtspräsente, nachdem er ihre hervorragende Arbeit gelobt hatte. Am Ende der harmonischen Weihnachtsfeier bekam auch Achim Schneider selbst einen Pokal von Kathenna Volz übergeben für 30 Jahre ununterbrochene Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Schwimmen, was eine beeindruckende Beständigkeit darstellt.


Gelnhäuser Tageblatt, 02.12.2009

15064 Euro für fünf heimische Sportvereine
Von Markus Wimmer

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GELNHAUSEN Zuschüsse in Höhe von insgesamt 15064 Euro überreichte der Sportkreisvorsitzende Carsten Ullrich in Gelnhausen an die Vertreter von fünf heimischen Vereinen. Das übergebene Geld stammt aus dem Vereinsförderungsfond des Landessportbundes Hessen (lsb h) und dient der Anschaffung von langlebigen Sportgeräten und dem Bau oder der Sanierung von Sportstätten und Vereinsheimen. Den Höchstbetrag von 7670 Euro erhielt der Pool-Billard-Club Gelnhausen, der neue Billardtische im Wert von 15400 Euro gekauft hat.
Rund 35000 Euro hat der Schwimmverein Gelnhausen für die Sanierung seines Vereinsheimes ausgegeben. Die Wassersportler erhielten vom Landessportbund einen Bewilligungsbescheid über einen Zuschuss in Höhe von insgesamt 4381 Euro. Der Schützenverein „Freischütz“ Bieber wird in diesem Jahr mit 1515 Euro gefördert, die Vertreter des Schützenvereins Neudorf freuten sich über 1175 Euro, die jeweils für den Kauf von Sportwaffen verwendet wurden.
Den niedrigsten Förderbescheid erhielten die Schachspieler vom Gründauer Schachclub, die für 645 Euro langlebige Sportgeräte erworben haben, von denen 323 Euro als Zuschuss vom Landessportbund getragen werden.
Der Vereinsförderungsfond des Landessportbundes Hessen finanziert sich komplett aus Zuweisungen aus den Erlösen von Lotto Hessen. „Lotto Hessen ist der Hauptförderer des Hessischen Vereinssports, das sollte man durchaus auch bedenken, wenn an die Vereine Sponsorenanfragen von privaten Lottoanbietern gestellt werden“, sagte Carsten Ullrich bei der Übergabe.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 05.10.2009

Schnelle Gewöhnung an Fenstergitter
Lotte Schöler berichtet über ihr Leben in Südafrikas Metropole Kapstadt

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Gelnhausen (jol). Große Wiedersehensfreude herrschte am Donnerstagabend im Friedhelm-Rudolf-Clubhaus des Schwimmvereins Gelnhausen (SVG). Lotte Schöler wanderte vor knapp fünf Jahren nach Südafrika aus und kehrte nun zurück in die Barbarossastadt, um über ihr Leben in Kapstadt zu berichten.
„Ich habe mich vor fünf Jahren entschlossen, nach Südafrika zurückzugehen“, erläuterte Lotte Schöler. Sie sei dort geboren und habe sich immer zur Heimat gezogen gefühlt. Einen Großteil ihres Lebens verbrachte die 33-Jährige in Gelnhausen. „Im Schwimmververein war ich 14 Jahre aktiv und habe mich sehr wohl gefühlt.“ Nach einer halben Dekade in Kapstadt sei sie nun das erste Mal zusammen mit ihrem Mann Gunnar wieder zurück in Deutschland, „und da ich nicht immer wieder das Gleiche erzählen wollte, habe ich einen Vortrag zusammengestellt.“ So kamen zahlreiche Mitglieder des SVG sowie Freunde und Bekannte, um sich den Lebensbericht anzuhören.
„In Südafrika begeistern mich die Lebensfreude, die Leichtigkeit und Freiheit sowie der Sonnenschein“, fasste die Sportphysiologin zusammen. Allerdings fehle ihr das Sicherheitsgefühl, das sie in Deutschland hatte. „Man gewöhnt sich aber schnell daran, dass man Gitter vor den Fenstern hat.“ Auch der Straßenverkehr sei sehr chaotisch.
„Nach etwas Lehrgeld haben wir gelernt, auf mehrere Faktoren zu achten.“ Verkehrsregeln würden in Südafrika eher als Empfehlung gesehen, rote Ampeln würden nicht immer beachtet.
Auch das Stromnetz sei nicht immer sicher gewesen. „Bis vor Kurzem wurde das Atomkraftwerk wie zufällig abgeschaltet, weil es überlastet gewesen ist.“ Mit Batterielampen, Kerzen und einem Gaskocher seien die Stromausfälle aber kein Problem gewesen. Mittlerweile seien zusätzliche Kohlekraftwerke gebaut worden. „Südafrika liefert etwa zwei Drittel des Stroms von ganz Afrika.“
Weiter berichtete Lotte Schöler über ihr Studium. „Wir beide sind von unserem Sportstudium in Frankfurt an die Universität von Kapstadt gewechselt.“ Dies sei sehr anstrengend gewesen, da nicht nur der Inhalt auf dem neuesten Stand, sondern zunächst auch das wissenschaftliche Englisch zu erlernen gewesen sei. „Hätten wir das alles vorher gewusst, hätten wir es sicher anders gemacht.“
Am Ende habe sich das Studium am „Sports Science Institute Of South Africa“ sehr gelohnt. „Der Leiter Professor Tim Noakes hat dort den Bekanntheitsgrad von und einen höheren Stellenwert als Franz Beckenbauer hier.“ Sie seien zwei von 13 Studenten dort gewesen und hätten die neuesten Einrichtungen nutzen können. Seit dem Abschluss im „Master-Degree“ arbeiten beide in Kapstadt.
Der wichtigste Moment in der jüngeren Geschichte Südafrikas sei 1995 gewesen. „Nelson Mandela reichte vor dem Finale der Rugby-Weltmeisterschaft dem Kapitän die Hand.“ Diese Geste des schwarzen Präsidenten in dem vorher immer rein weiß gehaltenen Sport sei immens wichtig gewesen. „Es war ein Zeichen der Versöhnung und nicht der Rache.“
Das eigene Team wurde Weltmeister und eine neue Form des Zusammenlebens in dem Staat, in dem es elf Landessprachen und noch mehr Völker gibt, begann. So seien die neue Flagge und auch die Nationalhymne aus dem Traditionellen sowie dem ANC hervorgegangen.
Die Hymne hat vier Strophen in vier Sprachen und wird immer komplett gesungen.“
Im Blick auf die Fußball-WM ist sich Lotte Schöler sicher, dass die Stadien fertig werden. „Wir arbeiten Tag und Nacht.“ Sie freue sich sehr auf das Großereignis. „Es wird eine tolle WM.“


Gelnhäuser Tageblatt, 25.09.2009

Südafrika-Vortrag beim Schwimmverein

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GELNHAUSEN (gt). Der Schwimmverein Gelnhausen lädt zu einer interessanten Präsentation ein. Lotte Schöler, geborene Henning, wird am Donnerstag, 1. Oktober, im Vereinsheim am Gelnhäuser Freibad von ihrem Leben und Studium in Südafrika, einem außergewöhnlichen Land am anderen Ende der Erde, berichten. Dort, wo meistenteils die gleiche Uhrzeit herrscht wie in Deutschland, aber alles, nicht nur der Sonnenlauf, die Sternenbilder und die Jahreszeiten völlig anders sind als in Mitteleuropa, befindet sich ein riesiges, aufstrebendes, dynamisches Land mit vielerlei Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten, aber auch Stolpersteinen, die uns Deutschen völlig fremd und dennoch ein wenig bekannt vorkommen. Die Zuhörer werden neben der persönlichen Geschichte der Deutsch-Südafrikanerin Lotte Schöler auch Informationen aus erster Hand über die Herausforderungen, die Chancen und die Freiheiten des Lebens in Südafrika , dem Land, das 2010 die Fußball-Weltmeisterschaften austragen und in aller Munde sein wird, erfahren. Lotte Schöler gibt den Zuhörern einen Einblick über ihr Leben und Wirken in Südafrika, über die Ausbildung, den Alltag und den Sport. Schöler, die sowohl in Deutschland als auch in Südafrika aufgewachsen ist und etlichen Jugendlichen als ehemalige Schwimmtrainerin des Schwimmvereins Gelnhausen bekannt sein dürfte, wird aus ihrem Leben berichten und einen interessanten Einblick in die Faszination „Südafrika“ geben. Eingeladen sind alle Interessierten, Sportler, Nicht-Sportler, Eltern, Familien, Freunde und Personen, die mehr über das faszinierende Land wissen möchten und wie sich das Leben am Kap der Guten Hoffnung gestaltet. Die etwa 75-minütige Präsentation beginnt um 19.30 Uhr im Vereinsheim. Anschließend stehen Lotte Schöler und ihr Mann Gunnar für Gespräche in gemütlicher Runde zu Verfügung. Der Eintritt ist frei.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 09.07.2009

Eine prägende Persönlichkeit
Die zahlreichen Erfolge der verstorbenen SVG-Galionsfigur Rudi Altmann

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Gelnhansen (re). Mit Rudi Altmann, der am vergangenen Samstag im Alter von 75 Jahren plötzlich und unerwartet verstarb (die GNZ berichtete), verliert der Schwimmverein Gelnhausen eine Galionsfigur. Rudi Altmann, der am 30. Dezember 1933 das Licht der WeIt erblickte, begann mit 15 Jahren mit dem Wasserspringen und wurde in seiner aktiven Zeit bis zum 30. Lebensjahr Landesmeister vom Ein- und Drei-Meterbrett. Auch im Turmspringen avancierte Altmann zum Medaillengewinner sowie zum Mitglied der damaligen tschechoslowakischen Nationalmannschaft.
Rudi Altmann startete bei etlichen internationalen Meetings oder nahm teil an Länderkämpfen im Turmspringen gegen Österreich und die damalige UdSSR. Schon in dieser aktiven Zeit begann er als Sprungtrainer zu arbeiten. 1966 siedelte der deutschstämmige Sportler in die Bundesrepublik um und wohnte zunächst in Offenbach. Bereits 1970 baute er gemeinsam mit einem Trainerkollegen in Offenbach die Springerschule auf, aus der zahlreiche Medailengewinner beiDeutschen Meisterschaften hervorgingen (wie zum Beispiel die Schwestern Pia und Susen Kopp).
Darüber hinaus übernahm der ausgebildete Sportlehrer Anfang der Jahre die Funktion des Hessischen Landestrainers, die er mehr als 15 Jahre inne hatte. In dieser Zeit trainierte Altmann auch den Gelnhäuser Dieter Dörr, ab 1974 vom Turm in Offenbach und Frankfurt und im Rahmen des Landeskadertrainings bereits ab 1972 vom Brett. Vom Deutschen Schwimmverband (DSV) wurde der arrivierte Coach in dieser Zeit auch als Trainer bei internationalen Wettkämpfen eingesetzt; er gehörte bis zuletzt dem Kampfrichterkader des DSV an.
Des Weiteren war Rudi Altmann seit fast zwei Jahrzehnten E-Kader-Beauftragter im Hessischen Schwimmverband. Neben seiner Trainingsarbeit hat er auch öfter selbst Mastertitel auf hessischer und deutscher Ebene errungen.
1994 verlegte Altmann seinen Wohnsitz nach Langenselbold und schloss sich dem SV Gelnhausen an. Hier unterstützte er seitdem die Trainingsarbeit vor Ort und stand als Trainer für die Turmspringer des SVG in Frankfurt und Mainz zur Verfügung und betreute die Aktiven des Vereins bei Lehrgängen und insbesondere bei Wettkämpfen.
Dies galt insbesondere für Dieter Dörr, den er bis insgesamt fast 39 Jahre lang trainierte und den er unter anderem zu den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles brachte und seinen Musterschüler 2007 zu seinen zwei Masters-Europameistertiteln in Slowenien und 2008 zu seinen drei Masters-Weltmeistertiteln in Perth führte.
Rudi Altmann wurde für sein sportliches Engagement 1983 mit der DSV-Ehrenplakette in Gold ausgezeichnet. Der HSV verlieh ihm 1986 die Ehrennadel in Gold bei der Verabschiedung als Landestrainer. Vom EOSC (Erster Offenbacher Schwimm-Club) erhielt er 1993 bei seiner Verabschiedung die Ehrennadel in Gold für 23 Jahre Abteilungsleitertätigkeit und 2007 die Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft.
1996 verlieh der Magistrat der Stadt Gelnhausen Rudi Altmann die Sportnadel in Kupfer. Er war Träger der Vereinsehrennadel des SV Gelnhausen in Bronze und seit 2008 Träger der Ehrennadel der Stadt Gelnhausen.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 07.07.2009

Trauer um Rudi Altmann
SVG-Galionsfigur stirbt im Alter von 75 Jahren plötzlich und unerwartet

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Gelnhausen(re). Der Schwimmverein Gelnhausen trauert um Rudl Altmann (foto), der Alter von 75 Jahren am vergangenen Samstag plötzlich und unerwartet verstorben ist.
„Wir verlieren mit ihm einen hervorragenden Trainer, guten Freund, einen Förderer und Wichtigen Ratgeber. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, erklärte der Vorstand mit dem Vorsitzenden Dr. Rolf Müller an der Spitze im Rahmen einer Pressemitteilung.
Der Verstorbene habe sich über Jahrzehnte hinweg um den SV Gelnhausen verdient gemacht und sei durch hervorragende Leistungen in Erscheinung getreten. Dies gelte es in besonderer Art und Weise zu würdigen. Rudi Altmann war die „Gute Seele des Wasserspringens“ und der Erfolgstrainer des Olympiateilnehmers und dreifachen Mastersweltmeister Dieter Dörr.
Zudem sei Altmann als weltweit anerkannte Größe im Wasserspringen und Trainer vieler erfolgreicher Springer in Gelnhausen, Hessen und Deutschland überaus bekannt und anerkannt.
Noch in der vergangenen Woche hatte er die Gelnhäuser Wasserspringer bei den Süddeutschen Meisterschaften in Heilbronn betreut. Selbst am Tag vor seinem Tod habe Altmann am Beckenrand des Freibades gestanden und die SVG-Nachwuchstalente trainiert. Dabei habe er eine „gewohnt freundliche, fröhliche und professionelle Art, die ihresgleichen sucht“, an den Tag gelegt. „Mit Rudi Altmann verliert nicht nur Gelnhausen einen seiner ganz großen Sportfunktionäre und Trainer, sondern auch einen wunderbaren Menschen“, heißt es zum Abschluss der SVG-Mitteilung.


Der Bote, 01.07.2009

Aus dem Geschäftsleben
Modehaus Hoppe spendet 500 Euro für Schwimmverein

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Gelnhausen (tmb). Wolfram Hoppe, Geschäftsführer des Modehauses Hoppe, übergab einen Scheck über 500 Euro an den Vorsitzenden des Gelnhäuser Schwimmvereins, Dr. Rolf Müller. Der Landtagsabgeordnete freute sich über die Summe, die der Jugendarbeit zu Gute kommen wird.
Das Modehaus Hoppe hatte anlässlich von Shopping-Night, Altstadtfest und Air Classics eine Cocktailbar eingerichtet und leckere Mixgetränke verkauft. Die Besucher ließen sich Caipirinha und Tequila Sunrise, mit und ohne Alkohol, schmecken. Über 200 Cocktails gingen über die Theke, freute sich Wolfram Hoppe. Der Erlös sollte einem guten Zweck zufließen und fand im Schwimmverein einen dankbaren Abnehmer.
„Für uns ist das eine beachtliche Summe“, meinte Dr. Rolf Müller. Von den rund 1 200 Vereinsmitgliedern seien über 700 Kinder und Jugendliche. (Foto: Bruske-Guth)


Gelnhäuser Tageblatt, 15.05.2009

25 000 Euro für den Schwimmverein
Landeszuschuss für Sanierungsarbeiten

Gelnhausen (re). Freude und Aufatmen herrscht beim Schwimmverein Gelnhausen. Pünktlich zum 85. Geburtstag des Traditionsvereins hat der Hessische Minister des Innern und für Sport, Volker Bouffier, dem SVG eine Zuwendung in Höhe von 25 000 Euro gewährt. Aus dem Sonder-Investitionsprogramm „Sportland Hessen“ werden die Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten am Vereinsheim unterstützt. Wie der SVG-Vorsitzende Dr. Rolf Müller mitteilte, werden mit dem Landeszuschuss sportgerechte Ausstattungen des Konditionsraums und Energiesparmaßnahmen für den Spiel-und Gvmnastikraum unterstützt. „Angesichts der Folgen der Wirtschaftskrise, die auch den Schwimmverein Gelnhausen treffen, ist die Zuwendung aus dem vereinsfreundlichen Programm ,Sportland Hessen’ ein schönes Geburtstagsgeschenk, das unsere ehrenamtliche Arbeit anerkennt und fördert“, sagte Rolf Müller.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 08.05.2009

Hallenbad-Diskussion bereitet Sorge
Jahreshauptversammlung des Schwimmvereins Gelnhausen

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Gelnhausen (woe). Dr. Roll Müller bleibt Vorsitzender des Schwimmvereins Gelnhausen (SVG). Einstimmig sprachen ihm die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung im Vereinsheim erneut das Vertrauen aus. Der Landtagsabgeordnete engagiert sich seit 1965 in verschiedenen Positionen im Vorstand des Schwimmvereins. Auch alle anderen Wahlen erfolgten einstimmig.
Oliver Schrimpf bleibt stellvertretender Vorsitzender. Helmut Bill ist für die Geschäftsführung des Vereins verantwortlich. Peter Führich ist sein Stellvertreter. Bianca Kurz ist als Schriftführerin tätig. Rolf Kunert arbeitet als ihr Stellvertreter und als Pressewart. Die bisherige sportliche Leiterin Heike Heeger kandidierte nicht mehr. Sie ist auch als Trainerin der beiden Bundesligamannschaften im SVG tätig. Zum neuen sportlichen Leiter bestimmte die Versammlung Dirk Janssen. Dem Vorstand gehören außerdem Achim Schneider (Schwimmwart Wettkampfbetrieb), Erika Bill (Schwimmwartin allgemeiner Übungsbetrieb), Dieter Dörr (Springwart), Heiko Lentze (Triathlon-Wart). Thorsten Barchet (Senioren-Wart). Ulrich Preußer (Schwimmwart Kampfrichterwesen), Katharina Volz (Heim- und Gerätewartin) sowie Dieter Schuller, Rico Müller, Anja Linke, Anja Kunert und Hubert Kausemann als Beisitzer an.
Neben den Wahlen bestimmten Ehrungen und die Berichte aus den Abteilungen den Verlauf der Versammlung. Dr. Rolf Müller ging auf die Situation des Hallenbades ein. „Im Freibad haben wir wenig Probleme, aber die Zukunft des Hallenbades machtuns große Sorgen“, betonte Müller. Die Diskussionen dürften dazu führen, dass es überhaupt kein Hallenbad mehr gebe oder dass ein künftiges Hallenbad unter sozialen und sportlichen Aspekten für den Verein nicht mehr zu nutzen sei. Der Schwimmsport nehme eine Sonderstellung unter den Sportvereinen ein. Allen anderen Vereinen würden Hallen kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Schwimmverein hingegen zahle Gebühren in erheblicher Höhe.
Es sei dem Verein bisher gelungen, deutlich zu machen, dass im SVG auch Leistungs- und Hochleistungssport angeboten werde. Zudem gebe es kaum Vereine, die jede Woche 600 Kinder sinnvoll beschäftigten. „Wir erfüllen hier eine große soziale, pädagogische und gesundheitsfördernde Aufgabe. All das leisten wir ehrenamtlich.“ Die Finanzkrise treffe auch den SVG. Neben Austritten von Mitgliedern sei auch ein Rückgang der Spenden sowie der Förderung aus öffentlichen Töpfen festzustellen. Die beste Visitenkarte des Vereins stellten die zahlreichen Ehrenamtlichen dar. Geschäftsführer Helmut Bill verzeichnete 1100 Mitglieder im Schwimmverein. Fast die Hälfte sei unter 14 Jahre alt. Anfang 2009 habe das Vereinsheim im Zuge von Renovierungsarbeiten einen neuen Fußboden und neue Fenster erhalten. Das Dach sei undicht und müsse saniert werden. Der Verein hoffe auf einen Zuschuss aus dem Konjunkturprogramm sowie auf die Förderung durch den Main-Kinzig-Kreis und den Landessportbund.
Heike Heeger berichtete über zahlreiche Erfolge der Gelnhäuser Schwimmer. Zwei Mannschaften sind in der zweiten Bundesliga aktiv. Die Sportler waren bei vielen Wettkämpfen vorne dabei. Schwimmwartin Erika Bill informierte über das große Interesse an den Schwimmkursen. Sie wies auch auf die Kooperation mit der Kinderoase Herzbachtal hin, die bereits seit zehn Jahren bestehe. Seit 2006 arbeite der Verein auch mit dem Kindergarten Obermarkt zusammen. Auch die Kurse Aqua-Fitness und Rückenschule erfreuten sich großer Beliebtheit. Dieter Dörr berichtete über die erfolgreiche Arbeit der Springer, die mehr als 30 Medaillen und drei Master-WM-Titel errangen. Sein besonderer Dank galt Rudi Altmann.
Heiko Lentze ging auf die Arbeit der Triathlon-Abteilung ein, die in den vergangenen Jahren einen großen Zulauf verzeichnete. Die Abteilung verfüge über starke Athleten. Einen weiteren Höhepunkt markiere der Kinzigtal-Triathlon, der in diesem Jahr innerhalb von 56 Minuten ausgebucht war. 240 Teilnehmer und 100 Helfer seien dabei gewesen. Katharina Volz hob den regelmäßigen Austausch mit dem französischen Club Nautique Nevers hervor, der seit 45 Jahren bestehe.

Die Geehrten
50 Jahre: Manfred Zimmer 40 Jahre: Iris Kunz
25 Jahre: Oliver Mootz, Ilse Selke, Torsten Gössmann, Andreas Haldy, Christoph Eichmann, Thomas Kaminski, Jens Thierse, Achim Kress, Ilonka Kaminski, Werner Kaminski und Andreas Kaminski
10 Jahre: Hannelore Kranzusch, Helga Bräuer, Helmut Bräuer, Patrick Bräuer, Anni Chiacchiararelli, Zoe Weiss, Matthias Wamser, Susann Eichmann, Brigitte Eichmann, Hannelore Birk, Alfred Jakob, Hannelore Ziemendorf, Katrin Ruppert, Ruth Möck, Benjamin Hartmann, Philipp Deddner, Tim Glätzer, Carolin Schröder, Melisssa Thel, Gisela Bien, Anna­Lena Prinz und Alexander Kögler

2008

Gelnhäuser Neue Zeitung, 31.12.2008

Der Schwinmmverein Gelnhausen 1924 e.V. trauert um sein langjähriges Vorstandsmitglied Heinz Müller Wir verlieren mit ihm einen guten Freund, einen Förderer und wichtigen Ratgeber. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Dr. Rolf Müller (1. Vorsitzender), Oliver Schrimpf (2. Vorsitzender), Helmut Bill (Geschäftsführer)


Gelnhäuser Neue Zeitung, 12.11.2008

GNZ-FRAGEBOGEN
HEIKE HEEGER
Schwimmtrainerin des Zweitbundesligisten SV Gelnhausen
Geboren: 3. Dezember 1957 in Berlin
Sternzeichen: Schütze
Familienstand: verheiratet, sechs Kinder (27, 26, 24, 23, 17 und 15 Jahre)
Gelernter Beruf: Physiotherapeutin
Wohnort: Büdingen-Düdelsheim
• Ihr liebster Schriftsteller? Viele haben schon einmallein gutes Buch geschrieben.
• Ihre Lieblhigsmusik? Was mir im Moment gefällt
• Wo machen Sie am liebsten Urlaub? Da, wo sich Sonne und Wasser verbinden lassen
• Ihr bestes und schlechtestes Schulfach? Bestes: Sport; schlechtestes: Latein
• Ihre schönste Kindheitserinnerung? An Weihnachten, mein erstes Tier, ein kleiner Dackel
• Ihr zweitliebster Beruf (außer dem ausgeübten)? Psychologie
• Ihr Leibgericht, Ihr Lieblingsgetränk? Salat, Ingwerwasser
• Ein Mensch, der Sie zuletzt beeindruckt hat? Das tibetische Volk
• Ihr Held der Geschichte? Robin Hood
• Wem würden Sie gerne einmal die Meinung sagen? Dem Deutschen Schwimmverband
• Wovor drücken Sie sich am liebsten? Verwaltungsarbeiten
• Der schönste Fleck, im Main-Kinzig-Kreis? Das Freibad in Gelnhausen
•  Ihr größter persönlicher Erfolg? Wenn von mir trainierte Schwimmer ihr Potenzia ausschöpfenl
können
• Mit welchem Prominenten Sie gerne einmal essen gehen? Till Schweiger
• Was bringt Sie auf die Palme? Ungerechtigkeit
• Was war früher besser? Die Medien
• Was gehört verboten? Geschwindigkeitsbeschränkungen zwischen Büdingen und Gelnhausen
•  Ihr peinlichster Moment? Als ich nur mit einer Unterhose bekleidet an die Haustür gegangen bin,
um der erwarteten Tochter zu öffnen, und der Bofrost-Verkäufer vor der Tür stand.
Welche Schlagzeile würden Sie gerne in der GNZ lesen? „Die Erhaltung des Hallenbades ist auf
die Dauer gesichert“
• Ihr Lebensmotto? Lebe im Augenblick!


Gelnhäuser Neue Zeitung, 12.06.2008

Nachwuchssportler werden gefördert
Möbel-Höffner-Sportstipendium für Heeger, Werner, Henß und Meyer

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Main-Kinzig-Kreis (re). Bo Heeger, Alexander Werner, David Henß und Markus Meyer können sich freuen: Sie werden für ein Jahr mit dem Möbel-Höffner-Sportstipendium gefördert. Landrat Erich Pipa zeichnete die vier hoffnungsvolle Nachwuchssportler während der Schul-Olympiade in Gelnhausen aus.
„Jch bedanke mich bei Möbel-Höffner dafür, dass sie jungen, ambitionierten Menschen eine Chance geben, ihr Talent weiter zu entfalten“, erklärte der Landrat in seiner Ansprache. Mit jeweils 5 000 Euro jährlich unterstützt das Gründauer Möbelunternehmen die Talentförderung des Main-Kinzig-Kreises und das Sportstipendium. Das Möbel-Höffner-Sportstipendium richtet sich an besonders talentierte Nachwuchssportler in den Disziplinen Leichtathletik, Schwimmen, Gerätturnen und Taekwondo.
„Im Main-Kinzig-Kreis werden seit 20 Jahren mit großem Erfolg Talentsichtung und Talentförderung nach einem von der Fachgruppe Sport des Main-Kinzig-Kreises in Zusammenarbeit mit Fachverbänden erarbeiteten Konzept durchgeführt“, erläuterte Erich Pipa. Die Talentsichtung basiere auf einer engen Kooperation mit den örtlichen Schulen. Der hessische Kultusminister und der hessische Leichtathletikverband haben zwischenzeitlich im Rahmen des Aktionsprogrammes „Sport in Schule und Verein“ dieses Konzept übernommen und weiterentwickelt. Das Konzept des Main-Kinzig-Kreises sieht das Bilden von Talentfördergruppen und E-Kadern vor.
Die 15 Jahre alte Bo Heeger ist Mitglied im Schwimmverein Gelnhausen. Die Süddeutsche Jahrgangsmeisterin über 50-Meter-Brustschwimmen wurde mit der Mannschaft Meisterin in der Oberliga und stieg in die zweite Bundesliga auf. Ihre Leistungen haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert.
Der 15-jährige Alexander Werner aus Gelnhausen ist seit rund zwei Jahren Mitglied im Gelnhäuser Taekwondo Club. Er überzeugte auf allen Nachwuchsturnieren in Hessen und Rheinland-Pfalz, ist fleißig und sehr talentiert. Erverpasstkein Training und engagiert sich im Nachwuchsbereich.
David Henß kommt aus Flörsbachtal und ist seit eineinhalb Jahren beim TV Gelnhausen aktiv. Seine Leistungen sind innerhalb eines Jahres stark gestiegen. Betrug die Bestleistung des Kugelstoßers Ende 2007 noch 15,73 Meter mit der 4-Kilo-Kugel, schaffte es der in der Halle in diesem Jahr mit der ein Kilo schwereren Kugel bereits 15,50 Meter. Zuvor hatte er im Jahr 2007 seine Bestleistung um zwei Meter gesteigert.
Markus Meyer ist als Hochspringer seit fast vier Jahren beim TV Gelnhausen aktiv. Seine Bestleistungen betrugen im Jahr 2007 1,81 Meter im Hochsprung und sechs Meter im Weitsprung. Sowohl 2007 als auch 2008 wurde Markus Meyer Hessischer Hallenmeister im Hochsprung. Aufgrund seines Fleißes erwarten die Trainer eine weitere Leistungssteigerung des nervenstarken Athleten.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 17.05.2008

Gelnhausen statt Seattle
Rachel Moody ist seit einem Jahr Betriebsleiterin im Barbarossafreibad

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Gelnhausen (sh). Mit wachsamem und hochkonzentriertem Blick beobachtet Rachel Moody von Ihrer Position am Beckenrand aus die Frühschwimmer, die ihre letzten Bahnen im Gelnhäuser Barbarossabad ziehen. Ab und an unterbrechen einige Badegäste ihren Morgensport, um mit der sympathischen Meisterin Bäderbetriebe einen kurzen Plausch zu halten – man kennt sich eben.
Seit einem Jahr ist die junge Frau die Chefin im Freibad und sorgt tagtäglich für die Sicherheit der Schwimmbadbesucher. Ihre Affinität für den Wassersport entdeckte die gebürtige Amerikanerin, als sie 1998 gemeinsam mit ihren Eltern von Seattle in den Main-Kinzig-Kreis zog – ihr Vater nahm eine neue Arbeitsstelle als Bauingenieur in Hanau an. „Ich wollte mich so schnell wie nur möglich integrieren und die deutsche Sprache lernen. Deshalb bin ich nach unserer Ankunft in den Gelnhäuser Schwimmverein eingetreten“, erklärt Rachel Moody.
Hier fühlte sie sich so wohl, dass sie ihr Hobby zum Beruf machte, indem sie sich bei der Stadt für einen Ausbildungsplatz als Fachangestellte für Bäderbetriebe bewarb.
Nach erfolgreichem Abschluss wechselte sie vom Hallen- ins Freibad und fand in Vorgänger Klaus Nickelmann ihren Mentor. „Er hat mir immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden und mir geraten, die Weiterbildung zur Meisterin für Bäderbetriebe zu absolvieren, um seine Nachfolge antreten zu können.“ Und diesen Job beherrscht sie perfekt: Sowohl Badegäste als auch Kollegen sind von ihr begeistert.
„Rachel ist eine ganz tolle Chefin, das Arbeitsklima ist super – wir sind hier eine große Familie“, stellt Rettungsschwimmerin Sabine Mark-Schneider, die im Barbarossabad als Aufsicht tätig ist heraus. Überhaupt fühle sich im Schwimmbad jeder wohl. Werde es doch gerade von älteren Menschen als sozialer Treffpunkt genutzt, um neben dem Frühsport in angenehmer Atmosphäre ein Schwätzchen zu Auch Badegast Peter Rühl findet nur lobende Worte für die junge Betriebsleiterin: „Mir gefällt es hier sehr gut, da das gesamte Bad mitsamt seinen Anlagen einen extrem gepflegten Eindruck auf mich macht. Ich komme täglich hierher und habe festgestellt, dass Rachel immer ein offenes Ohr für ihre Gäste hat.“ Dabei ist es für die Gelnhäuserin eine Selbstverständlichkeit, im ständigen Kontakt mit den Schwimmbadbesuchern zu stehen, wobei deren Sicherheit oberste Priorität hat.
Probleme mit Schwimmbadbesuchern gibt es in Gelnhausen kaum. „In den Freibädern in Frankfurt und Wiesbaden sieht die Sache ganz anders aus. Dort gibt es extra Sicherheitspersonal, um den Schutz für die Besucher garantieren zu können. Über einen Punkt ärgere ich mich hier im Freibad aber doch: Manche Leute sind nicht dazu in der Lage, ihre Abfälle in die vorgesehenen Behälter zu werfen. Gerade am Wochenende erinnert unsere Liegewiese stark an eine Müllkippe.“
Ihre gute Laune lässt sich Rachel Moody davon, allerdings nicht verderben – dafür hat sie auch gar keine Zeit. Muss sie sich doch neben den Badegästen und der Sauberkeit der Anlage auch noch um andere Aufgaben wie das Überprüfen der Wasserqualität, das Erstellen von Dienstplänen und um Belange der insgesamt neun Mitarbeiter kümmern.
Ihren Kollegen gegenüber ist die Oberbademeisterin, die großen Wert auf Teamarbeit legt, voll des Lobes: Das Barbarossabad sehe deshalb so gepflegt und sauber aus, weil das gesamte Personal an einem Strang ziehe und alles dafür tue, damit das auch so bleibt.


Gelnhäuser Tageblatt, 21.04.2008

Dr. Müller Sprecher der Landessportbünde
Gelnhäuser bei der Tagung in Lübeck für zwei Jahre gewählt

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GELNHAUSEN (lh). Dr. Rolf Müller (Gelnhausen), der Präsident des Landessportbundes Hessen (lsb h), ist in der „Konferenz der Landessportbünde“ in Lübeck zum Vorsitzenden aller 16 deutschen Landessportbund-Präsidenten gewählt worden. Die Position an der Spitze der Landessportbünde wird für jeweils zwei Jahre vergeben und stellt eine wichtige Rolle innerhalb des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) dar. Müller folgte als Sprecher der Landessportbünde Dr. Ekkehard Wienholtz, dem Präsidenten des LSB Schleswig-Holstein und ehemaligen Innen- und Sportminister dieses Landes.
Mit Dr. Rolf Müller wurde einer der kritischsten Begleiter der Fusion von DSB und NOK zum Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zum Sprecher der LSB´s berufen. Die anstehende Wahlperiode will der Präsident des Landessportbundes Hessen nutzen, um den DOSB auf dem Weg der Festigung kritisch-konstruktiv zu begleiten und „die gemeinsame Grundposition der Landessportbünde gegenüber dem Deutschen Olympischen Sportbund weiterzuentwickeln, die Vertretung gemeinsamer Interessen zu schärfen und alle Kräfte und Ideen noch stärker zu bündeln.“
Dabei werden Kommunikation und Kooperation wichtige Schlüsselwörter sein. Müller: „Die Landessportbünde sind keine Weisungsempfänger zur Umsetzung von Projekten, die andere geplant haben. Sie sind aber sehr wohl bereit sich dort engagiert einzubringen, wo sie rechtzeitig einbezogen und in Gestaltung und Erfolg wie Ertrag eingebunden werden.“ Dies gelte auch und gerade für eine gemeinsame Vermarktung des organisierten Sports. Bei allen Vermarktungs- und Strategiefragen, so der lsb h-Präsident, „hat an erster Stelle der gemeinsame Nutzen zu stehen.“
Gleichzeitig sollen brennende Themen wie beispielsweise die Frage des Schulsports konzentriert angepackt werden. Dr. Müller: „Es ist derzeit nicht klar, welche Position der DOSB hier einnimmt und wie er – und die Landessportbünde – diese gemeinsam in die Kultusministerkonferenz einbringen können und werden.“ Müller fordert daher ein starkes einheitliches Konzept und Auftreten, das die Kultusministerkonferenz akzeptiere und das in den Ländern als Orientierungsmaßstab dienen könne.
Neuer stellvertretender Sprecher der Landessportbünde wurde in Lübeck der Präsident des LSB Saarland, Gerd Meyer. Mit ihm, wie mit allen anderen LSB-Präsidenten, wird sich Dr. Rolf Müller in den nächsten beiden Jahren „sehr eng abstimmen“.


Gelnhäuser Tageblatt, 16.02.2008

6114 Euro für drei heimische Sportvereine

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Insgesamt 6114 Euro Zuschüsse aus dem Vereinsförderungsfonds des Landessportbundes Hessen überreichte der Sportkreisvorsitzende Carsten Ullrich in Form von Bewilligungsbescheiden im Sportheim des Schwimmvereins Gelnhausen an drei Vereine aus dem Sportkreis Gelnhausen. Die Zuschüsse wurden für die Anschaffung langlebiger Sportgeräte sowie den Bau beziehungsweise die Erhaltung und Sanierung von vereinseigenen Sportstätten und Vereinsheimen gewährt. Finanziert wird der Vereinsförderungsfonds aus Zuweisungen der Erlöse von Lotto Hessen. Der Aero Club Gelnhausen erhielt einen Zuschuss in Höhe von 4 366 Euro für die Anschaffung langlebiger Sportgeräte (Gesamtkosten 43651 Euro). Der Schwimmverein Gelnhausen durfte sich über einen Zuschuss in Höhe von 874 Euro für die Sanierung des Vereinsheimes freuen (Gesamtkosten 8000 Euro).
Ebenfalls 874 Euro gab es für den TV Rothenbergen für die Anschaffung langlebiger Sportgeräte (Gesamtkosten 1 747 Euro).


GTextra, 21.01.2008

Bauzentrum Rüppel unterstützt Bundesligaschwimmer des SV Gelnhausen

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Für die erneute Unterstützung der beiden SVG-Teams, die in der 2. Bundesliga schwimmen, hat sich der Vorsitzende des Schwimmvereins Gelnhausen, Dr. Rolf Müller, bei den beiden Geschäftsführern des Bauzentrums Rüppel, Thomas und Christian Rüppel, herzlich bedankt. „Wie in den vergangenen Jahren auch hat das Gelnhäuser Unternehmen unseren Aktiven, die ausschließlich aus unserem Verein stammen und waschechte Amateure sind, die Original-Bundesliga-T-Shirts gespendet, die seit jahren das Markenzeichen der erfolgreichen Mannschaften sind und die man nicht kaufen kann“ sagte Rolf Müller. Eine Sportart wie das Schwimmen sei auf die Hilfe von Mäzenen angewiesen, da selbst bei Bundesliga-Wettbewerben, wie sie seit sieben Jahren im Hallenbad in der Barbarossastadt durchgeführt werden, keinerlei Zuschauerresonanz und damit auch keine Einnahmen zu verzeichnen seien.

2007

Gelnhäuser Tageblatt, 20.12.2007

SV Gelnhausen feiert eines der erfolgreichsten Jahre in seiner Geschichte

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Der Schwimmverein Gelnhausen blickt auf eines der erfolgreichsten Jahre in seiner Geschichte zurück. Bei einem Empfang zu Ehren der Sportler und Sportlerinnen im SVG-Heim resümierte der Vorsitzende Rolf Müller das vergangene Jahr. „Die Männermannschaft schwimmt weiter in der 2. Bundesliga, die Frauen sind wieder dahin zurückgekehrt, unsere acht Athleten waren bei den deutschen Kurzbahnmeisterschaften erfolgreich, und auch die Springer haben dieses Jahr hervorragende Ergebnisse erzielt“, zählte Müller die Verdienste der Athleten im Spitzenbereich auf. Dieses Ergebnis sei um so erstaunlicher, da es sich bei den Sportlerinnen und Sportlern in den Teams durchweg um Eigengewächse handele, führte Müller aus. Aber nicht nur bei den Leistungssportlern in allen Altersklassen hagelte es dieses Jahr Bestzeiten und Vereinsrekorde.
Auch für seine breitensportlichen Aktivitäten wurde der Verein dieses Jahr ausgezeichnet.
Für die Zusammenarbeit mit dem Kindergarten Weiherfeld und der Kindertagesstätte am Obermarkt wurde der Schwimmverein mit dem „Oddset Zukunftspreis“ für innovative Vereinskonzepte geehrt. „Über 600 Kinder werden von uns insgesamt betreut, damit wird deutlich, dass es dem Verein nicht nur um Spitzensport geht“, betonte der Vorsitzende.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 01.12.2007

„Es kribbelt immer noch“
Landtagsabgeordneter Dr. Rolf Müller feiert heute seinen 60. Geburtstag
Von Esther Ruppert-Lämmer

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Gelnhausen. „In meinem Leben hat es viele glückliche Zufälle gegeben“, sagt Dr. Rolf Müller. Heute feiert der heimische CDU-Landtagsabgeordnete seinen 60. Geburtstag. Im Gespräch mit der GNZ blickt er auf private und berufliche Höhen und Tiefen in den vergangenen sechs Jahrzehnten zurück.
Zur Politik kam der erfolgreiche Leistungsschwimmer vergangener Tage auf Umwegen. „Mir hat an der Wiege keiner gesungen, dass ich mal in der Politik lande – und schon gar nicht in der CDU.“ Eigentlich sei seine Entscheidung für die Christdemokraten eher eine Trotzreaktion gewesen, gesteht er. „Ich habe in den 60er-Jahren Politik und Germanistik in Frankfurt studiert. Viele meiner damaligen Freunde haben eine komplett andere Richtung eingeschlagen und sind dem SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund) beigetreten.“
Doch nicht nur aus diesem Grund sei das schwarze Parteibuch alles andere als „schick“ gewesen. „Heute kann man sich das ja gar nicht mehr vorstellen – aber ein Protestant in der hessischen CDU, das war in den 60er- und 70er-Jahren eher die Ausnahme.“ Der Gedanke, über die Parteischiene Karriere zu machen, sei ihm nicht in den Sinn gekommen seinem politischen Werdegang tat das freilich keinen Abbruch. 1970 zog Müller ins Parlament seiner Heimatstadt Gelnhausen ein – als jüngster Parlamentarier Hessens.
Zweite Heimat Schwimmverein In der Barbarossastadt war der damals 23-Jährige bereits zu diesem Zeitpunkt kein unbeschriebenes Blatt mehr: Sowohl durch seine journalistische Tätigkeit als freier Mitarbeiter für eine Gelnhäuser Lokalzeitung – Kürzel „rom“ – als auch durch seine Erfolge auf sportlicher Ebene – unter anderem war er Deutscher Hochschulmeister im Schwimmen war Müller einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Dem Schwimmverein Gelnhausen ist Rolf Müller bereits seit Beginn der 60er-Jahre eng verbunden: Seit 45 Jahren sitzt er im Vorstand, seit 2000 als Vorsitzender.
Der Verein ist für ihn zur zweiten Heimat geworden. „Durch meine Mitarbeit im Vorstand will ich dem Verein etwas von dem zurückgeben, was er mir gegeben hat“, sagt er. Ein Engagement, das er auch auf Landesebene als Präsident des Hessischen Schwimmverbandes (1993 bis 1998) sowie als Präsident des Hessischen Landessportbundes (seit 1997) fortsetzte.
16 Jahre lang trat er als „Conférencier“ beim Schelmenmarkt auf, an Fasching nahm er in der Bütt die kleinen und großen Absurditäten des Alltags aufs Korn.
Nach dem Referendariat am Wolfgang-Ernst-Gymnasium in Büdingen folgte das Zweite Staatsexamen und anschließend eine sechsjährige Tätigkeit als Studienrat an den Beruflichen Schulen in Gelnhausen. Seit 1974 sitzt Rolf Müller im Kreistag; 1978 gelang ihm nach einer internen Kampfkandidatur gegen den damaligen CDU-Abgeordneten Martin Trageser der Sprung in den Landtag und damit der endgültige, Wechsel in die Politik. Zehn Jahre lang war er als Abgeordneter tätig; 1989 folgte die Ernennung zum Regierungssprecher unter Ministerpräsident Walter Wallmann.
Thema Politik 1991 abgehakt Nach dem Regierungswechsel im Jahr 1991 zog sich Rolf Müller aus der Landespolitik zurück, ging stattdessen nach einem Jahr in der freien Wirtschaft – in seinen alten Beruf als Studienrat an das Gelnhäuser Grimmelshausen Gymnasium zurück. Lehraufträge an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt sowie an der Verwaltungsfachhochschule in Wiesbaden schlossen sich an. Viele seiner einstigen politischen Weggefährten – darunter der spätere Ministerpräsident Roland Koch und Finanzminister Karlheinz Weimar – blieben ihm auch nach seinem Ausstieg aus der Politik eng verbunden. Keine Selbstverständlichkeit, findet Rolf Müller: „In dieser Zeit habe ich gelernt, zwischen denen zu unterscheiden, die einem immer nur auf die Schulter klopfen, und denen, die es ernst meinen.“
Der Ministerpräsident persönlich drängte ihn zur Rückkehr auf die politische Bühne: „Roland Koch hat zu mir gesagt, Rolf, Du musst wieder in den Landtag – dabei hatte ich das Thema eigentlich schon abgehakt“, erinnert er sich.
Neuanfang im Jahr 2003 Und die Zeit schien reif für einen Neuanfang: Nach dem Tod seiner ersten Frau und seiner Heirat mit der ehemaligen hessischen Sozialministerin Marlies Mosiek-Urbahn begann Müllers zweite politische Karriere: Bei der Wahl im Jahr 2003 zog er als Direktkandidat in den Wiesbadener Landtag ein – und wurde damit Nachfolger seiner einstigen Nachfolgerin Martina Leistenschneider. Der anstehenden Landtagswahl im Januar sieht er bereits gespannt entgegen. „Es kribbelt immer noch“, verrät der Jubilar, der mit einem knappen Wahlausgang rechnet.
Zeit für seine Hobbys wird Müller in der heißen Phase des Wahlkampfs nicht haben, und so wird seine riesige Autogrammsammlung – „von A wie Adenauer und Arafat bis Z wie Zatopek“ – wohl einige Tage unbeachtet im Regal stehen. Vielleicht reicht es am Abend vor dem Zubettgehen wenigstens für ein gutes Buch, vorzugsweise über die Geschichte der Staufer, oder einen Artikel aus der Zeitung „Bild der Wissenschaft“ – die hat der bekennende Astronomiefan seit einigen Jahren abonniert. „Und das, obwohl ich in der Schule im Bereich Naturwissenschaften ein ziemlicher Blindgänger war“, gesteht er lächelnd.
Aber auch nach der Landtagswahl geht es für den Vater zweier erwachsener Töchter spannend weiter: Im Februar wird Rolf Müller zum ersten Mal Großvater.


Gelnhäuser Tageblatt, 01.12.2007

Im „Basislager“ Familie lädt Müller seine „Batterien“ auf
Dr. Rolf Müller feiert heute seinen 60. Geburtstag - Von Clowns, Autogrammen und Sport

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GELNHAUSEN. 1965 war er Schulsprecher am Grimmelshausen-Gymnasium und wollte evangelischer Pfarrer werden. Doch in den folgenden vier Jahrzehnten kam alles anders. „Ich bin dankbar für mein Leben und sehr zufrieden mit ihm. Das Leben ist schön,“ fasst er diese vergangenen Jahrzehnte zusammen. Heute wird Dr. Rolf Müller 60 Jahre alt. Schule, Sport und die Politik prägen das Leben des waschechten Gelnhäusers, der am 1. Dezember 1947 um 23.55 Uhr in der heutigen Landwirtschaftsschule zur Welt kam. Damals war dorthin die Geburtsstation des Krankenhauses ausgelagert. Nach dem Abitur am Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen studierte er Germanistik und Politikwissenschaften an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt. Zu diesem Zeitpunkt war es der Beruf des Journalisten, der ihn faszinierte. Als Mitarbeiter beim Gelnhäuser Tageblatt verdiente er sich das Geld fürs Studium. „Eine starre Lebensplanung hatte ich nie. Ich habe immer die Chancen ergriffen, die sich mir geboten haben. Vieles war Zufall,“ sagt er. Was ihn interessierte, war, das zu ergründen, was hinter den Dingen liegt. Was ihn faszinierte, war das Tragische, das in komischer Verpackung daherkommt. Deshalb liebt Rolf Müller immer schon Clowns, deshalb schrieb der Doktor der Philologie seine Doktorarbeit über Dürrenmatts Werke, vor allem über den „Besuch der alten Dame“. Der Titel: „Komödie im Atomzeitalter“. Später veröffentlichte Müller auch ein Buch unter dem Titel: „Clowneske Wirklichkeit“.
Mit dem Pfarrer ist es nichts geworden, dafür war Müller sechs Jahre lang Studienrat an den Beruflichen Schulen in Gelnhausen, wurde 1978 erstmals in den Landtag gewählt, war Regierungssprecher unter Ministerpräsident Walter Wallmann, unterrichtete am GGG und nahm verschiedene Lehraufträge wahr. Einen breiten Raum im Leben des heutigen Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion nimmt der Sport ein. Seit zehn Jahren ist Müller Präsident des Landessportbundes Hessen, seit 1965 im Vorstand des Gelnhäuser Schwimmvereins, dessen Vorsitzender er seit 2000 ist. Doch bei dem ehemaligen Deutschen Hochschulmeister im Schwimmen ist es momentan mit den eigenen sportlichen Aktivitäten nicht weit her, wie er zugibt.
Gute Vorsätze für 2008 „Ich mache zur Zeit viel zu wenig Sport,“ sagt er. Immerhin haben er und seine Frau mit dem Nordic Walking angefangen. „Ich nehme mir für mein neues Lebensjahr ganz fest vor, wieder mehr Sport zu treiben“, verspricht er. Ob's klappt? Schließlich wird Dr. Rolf Müller im Februar Opa. Seine Tochter Maren (32), die in Salmünster lebt, ist schwanger. Mit seinem ersten Enkelkind. Tochter Meike (29) lebt in Gelnhausen. Beide stammen aus Rolf Müllers erster Ehe mit Angelika, die im Januar 2001 verstorben ist. Seit 1972 war Rolf Müller mit ihr verheiratet. In der schweren Zeit der Trauer sei Ablenkung nötig gewesen, hätten ihm seine vielfältigen Aufgabengebiete auch Kraft gegeben. Rolf Müller fand eine neue Liebe, heiratete im August 2002 seine Marlies. Damit gehörten noch vier Kinder und inzwischen auch zwei Enkel zur Familie. „Diese Patchwork-Familie funktioniert einfach prima. Man braucht ein Basislager, sonst kann man vieles nur schwer verkraften. Ich freue mich, dass die Generation weitergeht und vielleicht werde ich ja noch öfter Opa“, hofft Dr. Rolf Müller, der im Januar erneut für den Landtag im Wahlkreis 42 kandidiert. Es soll seine letzte Amtsperiode werden. Und irgendwann soll dann einmal mehr Zeit sein für seine Hobbys, das Autogrammsammeln und das Lesen. Derzeit haben es ihm besonders Bücher über die Astronomie und das Universum angetan. Er will eben immer noch wissen, was sich hinter den Dingen verbirgt - „und wohin wir gehen“, sagt er.
Heute feiert Müller zunächst zu Hause, dann im engsten Kreis in Frankfurt. Am Dienstag gibt die CDU-Kreistagsfraktion für ihn einen Empfang im Romanischen Haus in Gelnhausen.


E.ON Mitte (Pressemitteilungen), 16.10.2007

Mittendrin auf dem Schelmenmarkt - Gelnhausen gewinnt Städtewettkampf

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Das größte Heimatfest im Kinzigtal bildete - wie schon 2006 - auch den Startschuss für die letzte Station der Event-Tour 2007 „Mittendrin“.
Gemeinsam präsentierten die Stadtwerke Gelnhausen GmbH und die E.ON Mitte AG zunächst das „Mittendrin-Duell“, bei dem Vereine aus Gelnhausen und der Region die Chance hatten, sich bei drei ernergiegeladenen Spiel-Disziplinen auf der Showbühne gegenseitig zu messen. Hierbei stand der olympische Gedanke „Mitmachen ist alles“ im Vordergrund, wenngleich den Siegervereinen neben dem Spaß an der Sache auch satte Preise winkten. Im Rahmen der Vereinsspiele fand zudem die Siegerehrung des Stadtlaufes statt.
Insgesamt stellten sich acht Vereine dieser Herausforderung. Die besten beiden unter Ihnen traten dann am Sonntag gegen 16:00 Uhr im Finale des Mittendrin-Duells gegeneinander an: qualifiziert hatten sich das Junior-Team des Schwimmvereins Gelnhausen 1924 e.V. und die Basketballer des BC Gelnhausen. Das Duell konnten die Schwimmer mit einem knappen Vorsprung von nur 294 Punkten in einem spannenden Finale für sich entscheiden. Damit ging der Vereinskassenzuschuss in Höhe von 1.000 Euro an das Junior-Team des Schwimmvereins Gelnhausen 1924 e.V.. 750 Euro erhielt die zweitplatzierte Mannschaft, der BC Gelnhausen. Das Team des Hauptvereins des Schwimmvereins Gelnhausen 1924 e.V. erkämpfte sich den dritten Platz und erhielt somit einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro.
Mit dem Duell-Gesamtsieg qualifizierte sich das Junior-Team des Schwimmvereins Gelnhausen 1924 e.V. gleichzeitig dafür, gemeinsam mit dem Stadtverordnetenvorsteher Günter Engel im Städtewettkampf für die Ehre der Stadt Gelnhausen anzutreten, galt es doch, die Punktzahl des Titelverteidigers und der bis dahin erneut erstplatzierten Stadt Bebra zu schlagen. Nicht zuletzt auch durch den tollen Einsatz von Stadtwerkeleiter Siegfried Rückriegel gelang, nach Platz 4 im Vorjahr, nun der Sprung an die Spitze. Mit insgesamt 4.597 Punkten erreichte Gelnhausen im Städtewettkampf die beste Leistung der diesjährigen Tour und somit den Gesamtsieg. Damit geht die Photovoltaikanlage - Hauptgewinn des Städtewettkampfes - an Gelnhausen, worüber sich Gelnhausens Stadtverordnetenvorsteher Günter Engel, der RegioNiederlassungsleiter von E.ON Mitte in Gelnhausen Reinhard Stark, der Geschäftsführer der Stadtwerke Gelnhausen GmbH Siegfried Rückriegel und die zahlreichen Zuschauern des Städtewettkampfes und der Mittendrin-Tour 2007 freuten. Die Organisatoren des Schelmenmarktes freuen sich bereits jetzt, den Titel im Jahr 2008 zu verteidigen.
Neben Duell und Städtewettkampf stand auch unterhaltsame Musik auf dem Programm: so fand auf der Showbühne am Samstag Abend die große Schlagernacht mit Sylvia Martens statt, bevor am Sonntag Abend die Rockband Lentil Dish für Stimmung auf dem Obermarkt sorgte.
Für die Kleinen gab es zudem ein Gewinnspiel, welches im Rahmen der Mittendrin-Tour zum Mitspielen einluden. So gibt es im Rahmen eines Ballon-Wettbewerbs ein Kinderfest für die Kleinen und weitere tolle Preise zu gewinnen.
Alle Infos zur Mittendrin-Tour, Ergebnisse, Fotos und vieles mehr sind im Internet abrufbar unter www.eon-mitte-mittendrin.com.


Bericht, 25.09.2007

Schwimmverein Gelnhausen verabschiedet Sabine Möck

Wie schnell doch so ein Jahr vergeht: Schweren Herzens mussten sich die Trainer und Schwimmer des Schwimmvereins Gelnhausen von ihrer engagierten Trainerin Sabine Möck verabschieden. Sabine Möck absolvierte ein „freiwilliges Soziale Jahr“ beim SVG und dem HSV in Frankfurt und konnte völlig neue Kooperationen im Verein durchführen. Unter anderen entstammen ihrer hervorragender Mitarbeit die Kooperation mit dem Kindergarten, sowie die erfolgreichen Erwachsenenschwimmkurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Anfang Oktober 2007 beginnt Sabine Möck ihr Studium in Gießen und wird allen in Gelnhausen sehr fehlen. Sportliche Leiterin Heike Heeger und Trainerin Anja Kunert überreichten ihr bei der letzten gemeinsamen Trainersitzung im Vereinsheim zum Dank für die wunderbare Zusammenarbeit im Team einen Blumenstrauß vom SVG. Für ihren beruflichen und privaten Werdegang wünscht der SV Gelnhausen Sabine Möck alles erdenklich Gute. Man hofft auf ein Wiedersehen und baldige Heimkehr an die alte Wirkungsstätte im Verein in der Barbarossastadt.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 10.09.2007

Visionärer SV Gelnhausen
Oddset-Zukunftspreis des Hessischen Sports verliehen

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Wiesbaden (re). Mit Insgesamt 20 000 Euro ist der Oddset-Zukunftspreis des Hessischen Sportes dotiert, der im Biebricher Schloss an vier hessische Sportvereine verliehen wurde. Der von Lotto Hessen und dem Landessportbund Hessen gemeinsam ausgeschriebene Preis ging in diesem Jahr an den TSV Rot-Weiß Auerbach, den Frankfurter Turnverein 1860, den Schwimmverein Gelnhausen und den Sportförderverein Langen. Der Preis für Ideen und Visionen im Vereinssport wurde vom Geschäftsführer der Lotterie-Treuhandgesellschaft Hessen, Dr. Heinz-Georg Sundermann, gemeinsam mit dem Präsidenten des Landessportbundes Hessen, Dr. Rolf Müller, und in Anwesenheit des Hessischen Ministers des Innern und für Sport, Volker Bouffier, übergeben. „Wir zeichnen gemeinsam mit unserem Partner Lotto Hessen mit dem Oddset-Zukunftspreis Vereine aus, die sich den besonderen Herausforderungen, die die gesellschaftliche Entwicklung erfordert, stellen und dabei Beispiel geben“, erläuterte Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen, die Intention des Preises. „Der Preis“, so Müller weiter, „ist zugleich Ermunterung und Zeichen der Wertschätzung dessen, was unsere Vereine mit Blick auf die Zukunft leisten: Eine Auffassung, die Hessens Minister des Innern und für Sport, Volker Bouffier, teilt. „Eine Gesellschaft wie die unsere ist nur denkbar, wenn sie über eine aktive Vereinslandschaft verfügt.“
Basteln in der Badehose Den Preisträgern, wie überhaupt den insgesamt 47 Vereinen, die sich dem Urteil der Jury stellten, sei das in ausgezeichneter Art und Weise gelungen. Unter den Preisträgern war auch der heimische Verein SV Gelnhausen. Der Schwimmverein Gelnhausen macht Kinder schon im Kindergartenalter zweimal pro Woche spielerisch mit dem Wasser vertraut und sorgt so dafür, dass die Kleinen schwimmen lernen. Aktionen wie „Basteln in der Badehose“ oder die jährliche Halloween-Party im Hallenbad tragen zum Erfolg des Projektes bei. Dabei kooperiert der Verein erfolgreich mit zwei Kindergärten und zwei Schulen und bietet auch benachteiligten Kindern einen qualifizierten Schwimmunterricht an. Heute gehören 1250 Mitglieder zum Verein - 900 davon sind Kinder und Jugendliche.
Mit Anerkennungspreisen von je 300 Euro wurden folgende Vereine ausgezeichnet: SV 1919 Zeilsheim e.V., Integration von Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfängern WKG e.V. Wetzlar, „The Big Jam“ FIPS Kindersport e.V., „Spaß im Übermaß“ TSV 1873 e.V. Heusenstamm, “Fitness ist nicht nur etwas für junge Hüpfer" GKV Lotus Eppertshausen e.V., Karate als Selbstverteidigung Turngemeinde Hanau, Sportklasse 2006/2007.


GT extra, 06.09.2007

„Mariannes Cafe“ jetzt in Hailer
Neues Angebot mit Snacks am Grünen Weg - Vor der Bäckerei „Lotter“ am Wochenende eröffnet

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GELNHAUSEN (rdn). Für Marianne Giesch ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen. Sie betreibt jetzt im Haus der Bäckerei Lotter in Hailer „Mariannes Cafe“ und die anliegende Backstube. Die Bäckerei Lotter besteht weiterhin und beliefert die Neuunternehmerin. Neben dem schon bekannten Angebot will die neue Betreiberin auch ihr Angebot auf kleine Gerichte erweitern um sich neue Kundenkreise zu erschließen.
So soll es neben dem Frühstücksangeboten auch ein Mittagsangebot mit Würstchen, Frikadellen und Schnitzeln geben. Weiterhin möchte sie kleine Gesellschaften mit Kaffee und Kuchen verwöhnen. Am vergangenen Samstag war dann die Eröffnung mit Freunden, Kunden und Nachbarn.
Die Öffnungszeiten des Cafés gab Marianne Giesch mit Montag von 8 bis 12 Uhr, Dienstag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, sowie Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr an.
Das Ladengeschäft mit den Backwaren ist von Montag bis Samstag von 6.30 bis 12 Uhr und Dienstag bis Freitag von 14.30 bis 18 Uhr geöffnet. Zusätzlich ist das Ladengeschäft am Sonntag von 7 bis 10 Uhr geöffnet.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 09.08.2007

Vorbildliche Kooperation
Schwimmverein gewinnt Zukunftspreis

Gelnhausen (re). Der Schwimmverein Gelnhausen (SVG) ist einer der Sieger des „Oddset-Zukunftspreises des hessischen Sports“. Wie der SVG-Vorsitzende Dr. Rolf Müller mitteilte, wird der Gelnhäuser Traditionsverein mit seinen rund 1300 Mitgliedern in der Kategorie „Kooperationen“ ausgezeichnet.
„Mit dem Oddset-Zukunftspreis zeichnen Lotto Hessen und der Landessportbund die vielfältigen und unterschiedlichen Initiativen von Sportvereinen aus, die visionär sind und den Sport weiter entwickeln”, sagte der SVG-Chef.
Konkretes Modell, für das der Schwimmverein prämiert wird, ist die seit 2000 bestehende Zusammenarbeit des SVG mit einem Kindergarten, die von Erika Bill initiiert wurde und nach wie vor mit großem Erfolg praktiziert wird.
„Diese Initiative ist insofern einmalig, da der SVG der einzige Schwimmverein in Hessen ist, der eine solche zukunftsweisende Kooperation verwirklicht. Aus diesem Grund hat sich die Jury für dieses Projekt ausgesprochen, weil sie hofft, dass es Nachahmer findet“, sagte Rolf Müller.
Dieses Projekt verfolge mehrere Ziele, es sorge dafür, dass bereits Kindergarten-Kinder das Schwimmen spielerisch erlernen, dass sie frühzeitig an das Element Wasser heran geführt würden und dass der Schwimmverein neue Mitglieder gewinnen könne.
Die offizielle Preisverleihung findet am Freitag, 7. September, im Biebricher Schloss in Wiesbaden statt.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 23.06.2007

Heeger, Ekic, Müller undWohland werden ein Jahr lang finanziell gefördert
Landrat Erich Pipa überreicht Möbel Höffner Sportstipendien

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Main-Kinzig-Kreis (re). „Die Firma Höffner nimmt Verantwortung in der Region und für die Region wahr“, sagte Landrat Erich Pipa. Mit einem herzlichen Dankeschön für das Engagement des Unternehmens überreichte der Sportdezernent den vier Nachwuchsathleten Bo Heeger, Dervis Ekle, Marius-Max Müller und Helena Wohland das Möbel Höffner Sportstipendium.
Die 14-jährige Schwimmerin Bo Heeger ist das jüngste von sechs Kindern einer sportbegeisterten Familie. Sie ist Mitglied des SV Gelnhausen und sportlich sehr vielseitig talentiert. So war Heeger bis vor zwei Jahren noch im Kunstspringen und Turnen aktiv und erfolgreich. Nach dem Deutschen Jahrgangstitel 2006 strebt sie weitere Erfolge auf Landes- und Bundesebene an. Sie wurde im Jahr 2003 Hessische Jugendmeisterin im 50-Meter-Freistil, 100-Meter-Freistil, 100-Meter-Brust (Lange Bahn), 50-Meter-Freistil, 100-Meter-Freistil, 50-Meter-Brust, 100-Meter-Brust und 100-Meter-Lagen (Kurze Bahn). 2004 war sie Hessische Jugendmeisterin in 50-Meter-Brust (Kurze Bahn), 2005 Hessische Jugendmeisterin in 50-Meter-, 100-Meter- und 200-Meter-Brust, 100-Meter-Lagen, 100-Meter-Freistil (Kurze Bahn) und Süddeutsche Jugendmeisterin in 50-Meter-Brust. Im vergangenen Jahr errang sie den Titel der Hessischen Jugendmeisterin in 50-Meter-Brust, 100-Meter-Freistil und wurde Deutsche Jahrgangsmeisterin im 50-Meter-Brustschwimmen. (Auszug aus der GNZ)


GT am Sonntag, 27.05.2007

SV Gelnhausen dankt Firma Rüppel

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Der Vorsitzende des Schwimmvereins, Dr. Rolf Müller, hat Thomas und Christian Rüppel für deren Unterstützung der beiden SVG-Teams gedankt, die in der 2. Bundesliga (Männer) und der Hessischen Oberliga (Frauen) starten. Mit Erinnerungsfotos und einem exclusiven Mannschafts T-Shirt überbrachte der Schwimmerchef den Firmeninhabern des Gelnhäuser Baumarkts den offiziellen Dank dafür, dass „in den vergangenen Jahren unsere Aktiven beim Wettbewerb zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft (DMS) mit selbst entworfenen T-Shirts ein unverwechselbares Auftreten hatten”. Dies sei nur durch die Unterstützung des Baumarktes Rüppel möglich gewesen. gt/Bild: gt


Gelnhäuser Tageblatt, 09.05.2007

SV Gelnhausen: Erinnerungsfoto als Dankeschön

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Der Vorsitzende des Schwimmvereins Gelnhauen, Dr. Rolf Müller, hat sich mit einem Erinnerungsfoto der Männer-Bundesliga- und der Frauen-Oberliga-Mannschaft für die Unterstützung bei der Kreissparkasse Gelnhausen und bei deren Vorstandsmitgliedern Kleespies, Ehlers und Freisler bedankt. „Wir sind auf Sponsoren unserer ehrenamtlichen Arbeit dringend angewiesen und wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Teams ausschließlich aus Eigengewächsen bestehen und kein Aktiver auch nur einen Cent erhält”, sagte der SVG-Chef bei der Übergabe.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 26.04.2007

Großen Idealismus an den Tag gelegt
Schwimmer-Chef Dr. Rolf Müller geehrt

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Gelnhausen (dbo). „Du trägst einen großen Mitverdienst an der positiven Entwicklung unseres Vereins“, lobte der stellvertretende Vorsitzende des Gelnhäuser Schwimmvereins, Oliver Schrimpf. Bei der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend zeichnete er den langjährigen Vorsitzenden Dr. Roll Müller mit einer Urkunde und einem kleinen Präsent für seine Verdienste aus.
„Du hast die Tradition deiner beiden Vorgänger Friedhelm Rudolf und Ferdinand Schmidt ungebrochen fortgeführt, und wenn beide unter uns weilen könnten, dann wären sie unheimlich stolz auf Dich”, betonte Schrimpf. Großer Idealismus – vor und hinter den Kulissen – prägten Müllers Engagement, der als Zehnjähriger in den Schwimmverein eintrat und bereits mit 18 Jahren das Amt des Pressewartes ausübte. Ab 1968 saß er im Vorstand des Hessischen Schwimmverbandes, wo er 1984 zum stellvertretenden Vorsitzenden avancierte. 1997 wurde Müller Präsident des Landessportbundes und 2001 Vorsitzender des Schwimmvereins Gelnhausen. Beide Posten will er auch weiterhin ausüben. Er ist zudem Träger des Bundesverdienstkreuzes, der goldenen Ehrennadel des Landessportbundes und der silbernen Nadel des Deutschen und des hessischen Schwimmverbandes. „Ich werde auf jeden Fall weitermachen“, versprach Müller. Schrimpf überreichte ihm ein Buch über seine Heimatstadt Gelnhausen und eine Urkunde als kleines Dankeschön für das vorbildliche Engagement.


Gelnhäuser Tageblatt, 26.04.2007

Müller bleibt Vorsitzender des Schwimmvereins Hauptversammlung bestätigt Vorstand im Amt - Berichte der Abteilungsleiter zeigen positiven Trend auf - Ehrungen

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GELNHAUSEN (se). Im Friedhelm-Rudolf-Clubhaus am Freibad wählten die Mitglieder des Schwimmvereins Gelnhausen erneut Dr. Rolf Müller zu ihrem Vorsitzenden. Stellvertreter blieb Oliver Schrimpf. Neu ins Vorstandsteam kam Heike Rott als Jugendsprecherin.
Die Abteilungsberichte belegten insgesamt einen überaus positiv Trend beim SVG. Das gilt für alle Bereiche: Neben hervorragenden sportlichen Erfolgen weist der Verein auch eine solide finanzielle Basis aus. Beispielsweise schwimmen die Herren schon seit etlichen Jahren in der Zweiten Bundesliga. Bei den Damen besteht noch die Möglichkeit, von der Oberliga in die Zweite Bundesliga aufzusteigen. Vom Schwimmenlernen, über Breiten-, Leistungs- und Seniorensport reicht das Angebot des Vereins.
Der weitere Vorstand setzt sich so zusammen: Geschäftsführer ist Helmut Bill, sein Stellvertreter Peter Führich, Schriftführerin Bianca Kurz, ihr Stellvertreter und Pressewart Rolf Kunert und Sportliche Leiterein Heike Heeger. Schwimmwarte sind: Achim Schneider (Wettkampfbetrieb), Christine Böhm (Kampfrichterwesen) und Erika Bill (Allgemeiner Übungsbetrieb). Springwart ist Dieter Dörr, Triathlonwart Heiko Leutz, Seniorenbeauftragter Thorsten Barchet und Heim- und Gerätewartin Katharina Volz.
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Für 37 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit ehrte der Vorsitzende Peter Rühl mit einer Auszeichnung des Landessportbunds. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden außerdem Wolfgang Franz Grössl, Dr. Rolf Müller und Jürgen Zeller ausgezeichnet; für 40 Jahre Henner Denhardt, Marianne Stutzer, Harold Jester, Robert Jester, Martina Geis und Hans Rüger; für 25 Jahre Wolfgang Hamm, German Hamm, Dr. Hans-Henning, Gertraud, Lars und Sven Kappel und Petra Dörr; für zehn Jahre Martin Ottmann, Karoline und Moritz Metzler, Charlotte Herget, Claudia Möck, Sina Simon, Nils-Merlin Becker, Lukas und Sebastian Rether, Kathrin Lange, Nils Pitterling, Nicole Bräuer, Laura Ruppel, Christa, Corinna und Juliane Geis, Ralf Stadelmann, Robin Rausche, Melanie Zimmermann, Jessica Plösser, Annette Krüger, Barbara Rühl, Ralf Baumgarten und Bernd Schnee.
Die 50-jährige Mitgliedschaft von Rolf Müller würdigte sein Stellvertreter Oliver Schrimp mit einer honorierende Ansprache, einem Buchpräsent und einer Ehrenurkunde. Schrimpf unterstrich die besonderen Verdienste Müllers: 1957 eingetreten, war er etliche Jahre aktiver Schwimmer, bereits 1965 Pressewart und wurde schon 1968 in den Vorstand des Hessischen Schwimmverbands gewählt. Stellvertretender Vorsitzender des SVG wurde er 1984 und Präsident des Hessischen Landessportbunds 1997. Seit 2001 steht er dem Gelnhäuser Schwimmverein vor. Insgesamt blickt er auf 42 Jahre aktive Mitarbeit im Vorstand des SVG zurück. Die heute überaus positive Bilanz des SVG und die Kontinuität seien auch mit seiner Person verbunden. Weitere Informationen im Internet unter www.svgelnhausen.de


Gelnhäuser Neue Zeitung, 06.03.2007

50-mal Gold für Gelnhäuser Sportler
Bürgermeister Jürgen Michaelis ehrt 162 erfolgreiche Athleten

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Gelnhausen (woe). Die Stadt Gelnhausen würdigte gestern Abend bei ihrer traditionellen Sportlerehrung in der Stadthalle die Erfolge von 162 Gelnhäuser Sportlern. „Unsere Sportler sind mit die wichtigsten Botschafter unserer Stadt“ stellte Bürgermeister Jürgen Michaelis bei seiner Ansprache heraus. Er begrüßte die Gäste, unter ihnen der Präsident des Landessportbundes Dr. Rolf Müller, Kreistagschef Hubert Müller, der Sportkreisvorsitzende Carsten Ullrich, der designierte Bürgermeister Thorsten Stolz und viele Vertreter des Magistrats.

Schwimmen: Stefanie Anders, Tamara Staab, Jana Dinges, Miriam Schäfer, Bo Heeger, Natascha Kunert, Manuela Szperlinski, Anna-Lena Prinz, David Behnsen, Daniel Wagenknecht, Felix Gundlach, Daniel Werm, Meike Barchet, Grit Heeger, Lynn Heeger, Heike Heeger, Angela Herrmann, Astrid Koch, Anette Pfromm, Gabriele Schäfer, Katharina Volz, Thorsten Barchet, Alexander Brechtel, Jochen Geiger, Thomas Groß, Michael Hecker, Stephan Hecker, Dirk Janssen, Andreas Kaminski, Thomas Kaminski, Peter Kopietz, Nils Pitterling, Achim Schneider, Jens Thierse, Alexander Kunert, Sebastian Werm

Kunstspringen: Martin Görisch, Josef Stadler, Dieter Dörr, Marco Mazzone, Patrick Bräuer, Jan Niklas Müller, Sandrin Heßberger, Nicole Bräuer, Johanna Ruppert, Sabrina Gerk


Gelnhäuser Tageblatt, 06.03.2007

Rolf Müller will SVG-Chef bleiben

GELNHAUSEN (gt). Der Schwimmverein Gelnhausen wählt in seiner Jahreshauptversammlung am 24. April einen neuen Vorstand, der jedoch weitestgehend der bisherige sein wird, kündigt der Vorsitzende Rolf Müller an. Laut ihm haben sich die amtierenden Funktionsträger bereit erklärt, auch die kommenden zwei Jahre im Amt zu bleiben. „In Zeiten, in denen manche Vereine händeringend nach Vorstandsmitgliedern suchen und Positionen unbesetzt bleiben, ist dies ein gutes Zeichen, das für das ausgezeichnete Klima der Zusammenarbeit im SVG spricht“, so Rolf Müller. Nach Angaben des SVG-Chefs sei der Verein im 83. Jahr seines Bestehens „in guter Verfassung“. Das gelte für die sportlichen Erfolge, den hohen Stand von 1300 Mitgliedern, die soliden Finanzen und die gesellschaftliche Stellung in Stadt und Kreis. „Es hat sich seit vielen Jahren bewährt, dass wir in der Zweiten Bundesliga bei den Männern wie in der Oberliga bei den Frauen ausschließlich mit heimischen Gewächsen schwimmen, die keinen Cent erhalten“, so der Vorsitzende. Die Zusammenarbeit zwischen den Leistungs- und den Breitensportlern funktioniere gut, ebenso das Zusammenwirken der Abteilungen Schwimmen, Wasserspringen und Triathlon, die sich alle als Teil eines gemeinsamen Vereins verstünden. Der SVG gehe sehr optimistisch in das Sportjahr 2007, in dem auch die französischen Freunde aus Nevers (Burgund) kommen werden.

2006

Gelnhäuser Neue Zeitung, 28.12.2006

Gelnhausen ehrt Vereinmeister
Schwimmerin Bo Heeger sorgt für Höhepunkt

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Gelnhausen (re). Im Rahmen der großen Weihnachtsfeier im Friedhelm-Rudolf-Vereinsheim des Schwimmvereins Gelnhausen wurden die Vereinsmeister des SVG gekürt.
Sportliche Leiterin Heike Heeger und Sportwart Achim Schneider dankten den Sportlern und ihren Eltern für ihren unermüdlichen Einsatz. Sie blickten auf zahlreiche erfolgreiche Höhepunkte zurück, wie den Klassenerhalt der Männer in der 2. Bundesliga und den Deutschen Jahrgangsmeistertitel von Bo Heeger. Der sehr knappe und aus ihrer Sicht unnötige Abstieg der Frauenmannschaft aus der 2. Liga in die Oberliga wurde von Trainerin Heike Heeger als Wehmutstropfen in der Bilanz angeführt.
Dieter Dörr, Trainer und Sportwart der Springermannschaft, blickte seinerseits auf ein wiederum sehr erfolgreiches Jahr seiner Springergruppe zurück. Zahlreiche Titel von Sabrina Gerk und Josef Stadler, die beide dann auch folgerichtig zum wiederholten Male als Vereinsmeister geehrt wurden, versüßten sein Weihnachtliche Jahresbilanz. Zahlreiche abgeräumte Hessentitel und Teilnahmen an internationalen Wettkämpfen für die Auswahlmannschaft des Schwimmverbandes sind nur ein Teil der Trophäen der SVG-Springer, die von Rudi Altmann, Dieter Dörr und Marco Mazzone hervorragend betreut werden.
Bei den Schwimmern gewann Daniel Wagenknecht (83) den größten Pokal für den Vereinsmeister der offenen Klasse erneut zum dritten Male in Folge mit sehr guten 841 Punkten, erzielt beim Höhepunkt der Saison, dem Rückkampf in der zweiten Liga.
Bei den Junioren (18-19 Jahre) gewann erstmalig David Behnsen (88) mit 622 Punkten. Die Jugend A (16-17 Jahre) konnten Stefanie Anders (89) mit 771 Punkten und Daniel Werm (90) mit 594 Punkten für sich entscheiden. In der Jugend B (14-15 Jahre) holte den Siegerpokal der jungen Frauen Jana Dinges (91) mit 657 Punkten, bei den jungen Männern war Ralf Stadelmann (92) mit 475 Punkten siegreich. Es folgten die Schwimmer der Jugend C (12-13 Jahre), bei denen Bo Heeger (93) mit 691 Punkten deutlich ihren Pokal des Vorjahres verteidigte, sowie Sebastian Werm (94), der mit 354 Punkten der beste Athlet seiner Altersklasse war.
Schließlich nahmen auch die jüngsten Teilnehmer an hessischen Wettkämpfen in der Jugend D (10-11 Jahre) ihren Vereinsmeisterpokal in Empfang. Bei den Mädchen war das erstmalig Manuela Szperlinski (95) mit 432 Punkten, sowie bei den Jungen Alexander Kunert (96) mit 317 Punkten.


Gelnhäuser Tageblatt, 09.11.2006

Heimische Kinder profitieren
Sabine Möck absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Schwimmverein Gelnhausen

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GELNHAUSEN (gt). Nachdem Sabine Möck im Sommer 2006 ihr Abitur bestanden hat, stellte sich für sie die Frage: Was nun? Fest stand für sie von vornherein, dass nicht gleich ein Studium oder eine Ausbildung folgen sollte. Was spricht also gegen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Sport? Durch ihre Erfahrung als Trainerin im Schwimmverein Gelnhausen (SVG) seit nunmehr drei Jahren bot sich das FSJ für die ehemals selbst langjährig aktive Leistungsschwimmerin in ihrem Heimatverein in Kooperation mit dem Hessischen Schwimmverband (HSV) in Frankfurt an. Die Sportjugend Hessen (SJH) tritt in diesem Fall als Trägerin in Kraft.
Begonnen hat das FSJ im September und wird bis einschließlich 31. August des kommenden Jahres dauern. Vorgeschrieben ist eine Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 38,5 Stunden, wobei 10 Stunden in der Geschäftsstelle beim HSV in Frankfurt geleistet werden und sich die restlichen Stunden auf die Arbeit im Verein erstrecken.
Diese ist sehr vielfältig und reicht vom normalen Übungsbetrieb der fünften Nachwuchsmannschaft, dem für alle Mannschaften aus dem Leistungsbereich zusätzlich stattfindenden Mittagstraining, über Vertretung von anderen Trainern, Wettkampfbetreuung, Mitgestaltung der Trainingslager, Erwachsenenkurse, Talentsichtung im eigenen Verein bis hin zur Planung und Organisation vereinsinterner Events und Angelegenheiten.
Zusätzlich bestehen über den Zeitraum des FSJs und hoffentlich auch darüber hinaus zahlreiche Kooperationen, so zum Beispiel mit dem städtischen Kindergarten am Obermarkt. Einmal wöchentlich gehen bis zu 10 Vorschulkinder mit Sabine und der Erzieherin Melanie Neugebauer ins Hallenbad. Dieses Projekt ist unter anderem eine Initiative der Sportjugend Hessen für mehr Bewegung in den Kindergärten. Die Kinder sollen uneingeschränkt, das heißt ohne Zuhilfenahme von diversen Auftriebsmitteln bzw. Schwimmhilfen wie Schwimmflügeln oder Gürteln, das Element Wasser erkunden. Dabei stehen Spaß und Freude an oberster Stelle. Durch zahlreiche Spielformen wird den Kindern die Angst genommen und ihr Umgang im und mit dem Wasser immer sicherer.
Ein weiteres Projekt läuft mit der Brentanoschule (Schule für Lernhilfe) in Altenhaßlau. Hier betreut Sabine den Schwimmunterricht der zweiten, vierten, fünften und sechsten Klasse mit und unterstützt dadurch auch die Lehrkräfte durch fachliches Wissen.
Außerdem gestaltet Sabine in Eigenregie die neu eingerichtete Schwimm-AG der zweiten bis vierten Klasse an der Philipp-Reis-Schule in Gelnhausen. Gebunden an ein Schulhalbjahr sollen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Grundlagen der einzelnen Schwimmarten und -techniken bekommen und diese soweit wie möglich erlernen beziehungsweise verbessern.


Sponsorenschwimmen im Gelnhäuser Hallenbad

„Unser besonderer Dank gilt den vielen gewerblichen und privaten Sponsoren, den Familienmitgliedern, Landrat Erich Pipa sowie den beiden Bürgermeisterkandidaten Thilo Allwardt und Thorsten Stolz“, betonte Kunert.

Die Sponsoren: Volker Rode Steinbildhauerei, Uwe Dorn Malerbetrieb, Thilo Allwardt, Thorsten Stolz, Rolf Kunert, Erich Pipa, Landrat, Steuerbüro Huth-Ries, Taubengartenapotheke, Modehaus Flach, Pizzeria da Aldo, Wolfgang Diener, Gardinenhaus Tusche, Apotheke Petri, Hoppe GmbH, Kaufhaus Lauber GmbH, Falken-Apotheke Gründau, Löwen-Apotheke Gründau, Brillenmacher Wenzel Gründau - Lieblos, Fa. Krauss, Grimmelshausen- Apotheke, RUS - Ihr Futterspezialist, Hasel-Apotheke Hasselroth, L. Stadelmann, Staab WG + S, Herbert Wagner Haustechnik GmbH, Pizzeria da Silvio Gründau, Anneliese Werner, Hilde Heeger, U. Stern – Heilpraktiker Büdingen, Modeboutique „Paletti“ Gelnhausen, Cafe – Bistro Calimero, Herrenmoden Schneider Gelnhausen, Stadtwerke Gelnhausen, Wolf Umweltdienste GmbH, Dr. Rolf Müller, Dr. Jost Heeger, Steuerbüro Stimmel, Lutz Heeger, Thilo Allwarth Rechtsanwalt – Kanzlei Dr. Lutz, Emmerich & Partner, Michael Horst, Gebr. Horst GmbH und Co, Chirurg. Gem. Praxis Dr. Apotecher - Dr. Thaler, Rudolf Müller, Autohaus Geiger und Liebsch GmbH & Co.KG, Parfümerie Kirchner, Ballon – Werkstatt, Eiscafe Lisa, Restaurant „Zum Anker“ Büdingen, Uwe Heinrich, Gundula Reiß, Oma und Opa Reiß, Iwanitzky, Brillenmacher Wenzel Gründau-Lieblos, Oliver Schrimpf, Mareike Grösel, Leder Völler, Laufwerk Gelnhausen, Denhardt Grimmelshausen Hotel, Eiscafe Riwiera, Galerie Oly Gelnhausen, Kai Szperlinski, Adam Fechner, Ballon Werkstatt, Antichi Sapori II Gelnhausen, Hedy Williams, Rolf Kunert, I. Henning, Anja Kunert, Uwe Dorn Malerbetrieb, Corinna und Dirk Schött, Thorsten Stolz, Gerhard Brune, Michael Frischkorn, Melanie Glaffig, Firma Klaus Kürschner, Freigericht, Ursula Kögler, Dr. Rolf-Günther Kögler Zahnarztpraxis, D. Dörr


Gelnhäuser Neue Zeitung, 20.09.2006

5122 Euro für die Jugendarbeit
Sponsorenschwimmen im Gelnhäuser Hallenbad

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Gelnhausen (dbo). 5122,25 Euro für die Jugendarbeit erschwammen 29 Sportler des SV Gelnhausen am Samstag beim Sponsorenschwimmen im Gelnhäuser Hallenbad. Jeder Leistungsschwimmer brachte innerhalb von 30 Minuten so viele Bahnen wie möglich hinter sich, denn der eigens gewählte Sponsor zahlte pro Bahn einen vorher festgelegten Betrag.
Neben den Bürgermeisterkandidaten der CDU und SPD, Thilo Allwardt und Thorsten Stolz, betätigten sich auch Landrat Erich Pipa und rund 80 heimische Unternehmen als Sponsor. „Solche Veranstaltungen sind für unseren Verein überlebenswichtig“, schilderte Pressewart Rolf Kunert. „Für manche Leistungsschwimmer zahlt man bei Wettkämpfen mehrere 100 Euro Startgebühr.“ Die Einnahmen des Sponsorenschwimmens kommen in vollem Umfang der Jugendarbeit und dem Wettkampfsport zugute. Nicht nur der Ansporn, ihrem Verein finanziell zu helfen, ließ die Schwimmer zu Höchstleistungen auflaufen: Anna-Lena Prinz schaffte sagenhafte 88 Bahnen in 30 Minuten und erschwamm damit die höchste Summe von 968 Euro. Die jüngste Teilnehmerin, Franziska Kunert, erreichte mit 42 Bahnen einen Betrag in Höhe von 378 Euro. 376 Euro brachte Martin Ottman mit 80 Bahnen in die Kasse. Miriam Schäfer erschwamm 360 Euro mit 80 Bahnen. Nach Anna-Lena Prinz schafften Felix Gundlach und Daniel Werm mit jeweils 86 Bahnen das zweitbeste Ergebnis; Ralf Stadelmann erreichte 85 Bahnen. „Unser besonderer Dank gilt den vielen gewerblichen und privaten Sponsoren, den Familienmitgliedern, Landrat Erich Pipa sowie den beiden Bürgermeisterkandidaten Thilo Allwardt und Thorsten Stolz“, betonte Kunert. Sponsorenliste.xls (32 KB)


Der Bote, 30.08.2006

SV Gelnhausen
Sponsorenschwimmen im Hallenbad

Gelnhausen. Am Samstag, 16. September, ist es wieder soweit. Der  SV Gelnhausen führt zum zweiten Mal sein erfolgreiches „Sponsorenschwimmen” im Hallenbad durch. Bei dem ersten Wettbewerb dieser Art vor zwei Jahren konnten die Aktiven aller Vereinssparten mit Hilfe von Freunden des Vereins, Gewerbetreibenden und spendablen Sponsoren insgesamt 4444 Euro für die Vereinskasse erschwimmen. Die Idee zu dem Sponsorenschwimmen stammt von Herbert Giesch, der mit der zweiten Auflage dieser Veranstaltung als Organisator hofft das gute Ergebnis von 2004 in diesem Jahr noch steigern zu können.
Der SVG möchte dafür auch dieses Jahr wieder möglichst alle Aktiven des SV Gelnhausen ins Becken des Hallenbades holen. In jeweils 30 Minuten wird jeder aktive Teilnehmer unter Aufsicht von Kampfrichtern möglichst viele Bahnen absolvieren. Für jede geschwommene Bahn zahlen die persönlichen Sponsoren des Schwimmers einen vorher selbst festgelegten Betrag. Ein schneller Schwimmer kann mit seinen hoffentlich vielen, spendablen persönlichen Gönnern so eine beträchtliche Summe für die Vereinskasse beisteuern. 50 Bahnen und mehr in 30 Minuten sollten dabei durchaus im Rahmen des Möglichen sein. Am Ende der dreistündigen Veranstaltung, die um 14 Uhr beginnen wird, werten die Kampfrichter für jeden Schwimmer einzeln die Anzahl der geschwommenen Bahnen und somit die Ergebnisse aus und teilen sie anschließend den Gönnern des Vereins mit. Die jeweiligen Beträge werden dann anschließend auf das Vereinskonto des SVG überwiesen.
Der SVG hofft auf eine rege Beteiligung aller Freunde des Leistungs- und Breitensports in und um Gelnhausen und auf ein gutes Ergebnis für die Vereinskasse.


SB 87, 26.06.2006

Achtung hier wird scharf geschossen...

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Eine Gruppe von 8 SVGlern nahm an der diesjährigen Stadtmeisterschaft im Kleinkaliber-Schießen des Schützenvereins Barbarossa Gelnhausen e.V. teil.
Vor dem eigentlichen Wettkampf wurde an zwei Sonntagvormittagen auf dem Schießstand des Schützenvereins geübt. Das war auch nötig, denn keiner der SVGler hatte vorher jemals mit einem Sportgewehr geschossen. Geschossen wurde liegend aufgelegt je 5 Schuss auf zwei Scheiben in 50 m Entfernung.
In der Mannschaftswertung erreichten die Damen einen vierten Platz und die Herren belegten Platz 10.
Alle Achtung vor den scharfen Frauen im SVG ! Auch im nächsten Jahr planen wir wieder eine Teilnahme. Wer Interesse hat bitte melden.

Die SVGler erzielten folgende Ergebnisse:
Name Pkt Name Pkt
Damen Herren
Erika Bill 84 Helmut Bill 84
Sie Keng Koh 80 Stefan Dinges 75
Martina Gackenheimer 80 Florian Dinges 75
Doris Dinges 61 Peter Führich 62


SB 87, 26.06.2006

Verleihung der Ehrenamts-Card an Helmut und Erika Bill

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Die E-Card können Menschen erhalten, die seit mindestens einem Jahr ehrenamtlich engagiert sind. Der Einsatz muss mindestens fünf Stunden pro Woche in Anspruch nehmen und darf, über die Erstattung von Kosten hinaus, nicht mit einer Aufwandsentschädigung abgegolten werden. E-Card Inhaber müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Das Ehrenamt muss in einer Organisation ausgeübt werden und ist vom Vorstand zu bestätigen.
Anlässlich einer kleinen Feierstunde wurde am 31. Mai 2006 im Main Kinzig Forum von Herrn Landrat Pipa die E-Card an Helmut und Erika Bill für ihren unermüdlichen Einsatz für den Schwimmverein Gelnhausen 1924 e.V. verliehen.
Wer sich ebenfalls von unserem Verein bewerben möchte, kann sich mit Herrn Bill in Verbindung setzen.
Über die Vorzüge der E-Card kann man sich unter www.mkk.de informieren.


Gelnhäuser Tageblatt, 02.06.2006

Sport-Stipendium für Claudia Schönfeld
Gelnhäuser Schwimmerin gehört zu fünf Geehrten - Auszeichnung für Ehrenamtliche

GELNHAUSEN/WIESBADEN (gt). Innenminister Volker Bouffier überreichte kürzlich das Dr. Horst Schmidt-Jugendsport-Stipendium 2006 an fünf junge und engagierte Trainer. Mit dabei: Claudia Schönfeld aus Gelnhausen. Die 21-jährige Schwimmerin trat 1992 dem Schwimmverein bei und nahm regelmäßig an Wettkämpfen teil. Sie engagiert sich als Jugendwartin und ist in dem Verein zudem als Trainerin und Kampfrichterin tätig. Des Weiteren ist sie Mitglied im Jugendausschuss des Sportkreises Gelnhausen.
Claudia Schönfeld studiert im dritten Semester an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main Sportwissenschaften mit den Nebenfächern Sportmedizin und Psychoanalyse. Das mit jeweils 1600 Euro dotierte Stipendium erhalten dieses Jahr ferner Sebastian Bartholomäus aus Hanau, Andrea Braumann aus Stockstadt, Dominik Greese aus Frankenberg-Schreufa und Axel Racky aus Wiesbaden.
Mit dem Stipendium werden Studenten, Fachhochschüler und Auszubildende ausgezeichnet, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich im Jugendsport eines hessischen Sportvereins engagieren.
„Heute werden fünf junge Menschen aus Hessen geehrt, die neben ihrem Studium oder ihrer Ausbildung in Vereinen als Trainer, Abteilungsleiter oder Jugendwart tätig sind“, sagte Bouffier. Er dankte den jungen Menschen: „Ohne freiwilliges Engagement ist organisierter Sport in Hessen nicht möglich.“ Sport fördere nicht nur die körperliche Fitness, er leiste zudem einen wichtigen Beitrag zur Integration.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 03.05.2006

Engagement lässt zu wünschen übrig
Mitgliederversammlung des Schwimmvereins Gelnhausen/Viele Erfolge gefeiert

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Gelnhausen (jol). Ehrungen sowie eine Satzungsänderung standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Gelnhäuser Schwimmvereins. Vorsitzender Dr. Rolf Müller begrüßte zahlreiche Interessierte im Friedhelm-Rudolf-Haus am Barbarossabad.
„Es freut mich, dass so viele Geehrte den Weg hierher gefunden haben“, lobte Dr. Rolf Müller. Denn dies zeige Interesse an einem Verein, der mit seinen 1260 Mitgliedern ein großer sozialer und sportlicher Faktor der Barbarossastadt sei.
Unter den Geehrten waren unter anderem Geschäftsführer Helmut Bill und seine Frau Erika. „Es ist kaum zu glauben, dass die zwei Triebfedern erst zehn Jahre dabei sind. Für ihre Leistungen wollen wir sie heute mit der silbernen Ehrennadel ehren“, freute sich der Vorsitzende. Außerdem ehrte Müller die sportliche Leistung von Heike Heeger und Achim Schneider sowie Erika Bill mit der silbernen Ehrennadel des Schwimmbezirks Mitte. Ausgezeichnet wurden weiterhin: Clivia Wagner, Alexander Bechtel, Michelle Scheurer, Matthias Hoppe, Dr. Hans-Peter Dumke, Georg Brux, Isabella Müller, Dirk Janssen, Monika Reining (alle zehn Jahre Mitglied), Karl-Kehl, Meike Barchet, Thorsten Barchet (alle 25 Jahre), Anke Bill (zehn Jahre und außergewöhnliches Engagement), Klaus Krieg, Klaus Stutzer, Peter Führich, Gabriele Fleischmann sowie Ursula Hentschel-Ketter (alle 4O Jahre Mitglied).
Außerdem beschloss die Mitgliederversammlung die Satzung zu modernisieren. Der Datenschutz wurde aufgenommen, zudem wurde die Mindestdauer der Mitgliedschaft von zwei Jahren auf ein Jahr reduziert.
Geschäftsführer Helmut Bill berichtete, dass nach der Wiedereröffnung des Barbarossabades sowie der großen Sparsamkeit im Verein nach drei schlechten Jahren wieder ein positives Ergebnis erzielt werden konnte. Über die sportlichen Leistungen berichteten Achim Schneider sowie Heike Heeger. Zahllose Titel errangen die Schwimmer des SVG im vergangenen Jahr. Besonders erwähnenswert sei die Leistung von Lynn Heeger, die mit zwei vierten Plätzen bei den Deutschen Meisterschaften brillierte. Nach dem Aufstieg der Frauenmannschaft schwimmen nun beide Teams des SVG in der zweiten Bundesliga. „Dies ist eine äußerst beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass wir dies mit eigenen Talenten schaffen“, freute sich Achim Schneider. In den einzelnen Trainingsgruppen werden zahlreiche junge Schwimmer des SVG, in die Trainerarbeit eingebunden.
Und auch um den Nachwuchs braucht es dem SVG nicht bange sein. „Wir haben rund 650 Kinder, die jeden Montag im Hallenbad trainieren“, erklärte Erika Bill, verantwortlich für den Bereich Breitensport. Teilweise führe die Warteliste für Nichtschwimmerkurse rund 100 Kinder. Beim alljährlichen Nikolausschwimmen hatten die Kinder eine Menge Spaß beim Schwimmen und mit ihren kleinen Geschenken.
„Mit viel Spaß und Elan gehen unsere Übungsleiter an die Tat und bieten auch in allen anderen Altersklassen interessante Angebote wie Aquajogging an“, so Bill. Und auch die Springer des SVG unter der Leitung von Altmeister Dieter Dörr zeigten wieder Klasseleistungen und brachten zahllose Medaillen von Meisterschaften mit.
Die Triathlon-Abteilung ist mittlerweile auf 50 Mitglieder angewachsen.
Nach zahlreichen Veranstaltungen im vergangenen Jahr folgt, als nächstes das Friedhelm-Rudolf-Gedächtnis-Schwimmen am 14. Mai. Am 9. September veranstaltet der SVG zusammen mit dem Tauchsportverein unter dem Motto „Atlantis“ einen Tanzabend für Schwimmer.
„Bei allen guten nachrichten ist es schade, dass unser Verein immer mehr als Dienstleisterangesehen wird“, meinte Dr. Rolf Müller. Immer weniger Eltern seien bereit, bei gestiegenen Ansprüchen an den Verein am Vereinsleben mitzuwirken. “Auch unsere Freundschaft zum Club Nautique de Nevers steht auf dem Spiel“, bedauerte Müller. Denn für den Ausflug vom 14. bis 20. Juli, bei dem die mitreisenden Jugendlichen auch zum Formel-1-Rennen nach Magny-Cours eingeladen werden, hätten sich erst drei Teilnehmer angemeldet. „Es wäre schade, wenn die seit 1963 bestehende Freundschaft von unserer Seite aus endet.“


Gelnhäuser Tageblatt, 29.04.2006

Schwimmverein Gelnhausen blickt auf erfolgreiches Jahr
Außer Berichten standen bei Hauptversammlung viele Ehrungen an - Mitgliederzuwachs

GELNHAUSEN (se). Die Jahreshauptversammlung des Schwimmvereins Gelnhausen (SVG) stand ganz im Zeichen von Berichten und Ehrungen. Der Vorsitzende des Schwimmvereins, Dr. Rolf Müller, bezeichnete das vergangene Jahr als eines der erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte. Mit einer Damen- und einer Herrenmannschaft ist der SVG in der zweiten Bundesliga vertreten und sei auch sozial sehr erfolgreich: jede Woche trainieren hier über 700 Kinder und Jugendliche mit ausnahmslos qualifizierten Übungsleitern. Zudem kompensierte eine sparsame Wirtschaftsführung Einbußen, die durch die unerwartet lange Schließung des Barbarossabads entstanden waren.
Die positive Tendenz spiegelte sich auch im Bericht des Geschäftsführers Helmut Bill wider. Zum 1. Januar 2004 betrug die Mitgliederzahl 1177 und stieg bis heute auf 1260 an. Bill unterstrich auch, drei Viertel der Mitglieder sind jünger als 26 Jahre. Seit 2004 bestreitet Bill die Mitgliederverwaltung gemeinsam mit seiner Ehefrau Erika. Mit weniger als 1 000 Euro pro Jahr liegen die Kosten dafür seit 2005 „historisch niedrig“. Helmut Bill legte ausgeglichene finanzielle Verhältnisse vor und die solide Entwicklung des Vereins illustrierten weitere detaillierte Berichte der Vorstandsmitglieder.
Einer modernisierten Neufassung der Vereinssatzung, die nun auch den Datenschutz beinhaltet, stimmten die Mitglieder zu. Stellvertretend für alle gedachten die Anwesenden bei der Totenehrung der Verstorbenen Erika Völler, die dem Verein lange verbunden war, sowie insbesondere Erna Eichmann, die sich als aktive Sportlerin und als Übungsleiterin überaus verdient machte.
Ehrungen vom Hessischen Schwimmverband, Bezirk Mitte, gingen an Trainerin Heike Heeger sowie an die besonders aktiven Vorstandmitglieder Achim Schneider und Erika Bill. Sie erhielt außerdem mit ihrem Ehemann Helmut Bill und Tochter Anke die silberne Ehrennadel des Vereins für das außergewöhnliche Engagement, obwohl alle drei erst seit zehn Jahren im Verein sind. Die Silberne Nadel erhielten zudem für 25 Jahre Mitgliedschaft Meike und Thorsten Barchet sowie Karl Kehl. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden mit der Goldenen Ehrennadel geehrt: Gabriele Fleischmann, Peter Führich, Ursula Hentschel-Ketter, Klaus Krieg und Klaus Stutzer. Auszeichnungen für zehnjährige Vereinstreue gingen außerdem an: Alexander Brechtel, Georg Brux, Dr. Hans-Peter Dumke, Matthias Hoppe, Dirk Janssen, Isabella Müller, Monika Reining, Michelle Scheurer und Clivia Wagner.


Bericht, 15.03.2006

Gelnhausen ist stolz auf uns – das erfolgreichste Jahr des Schwimmvereins Gelnhausen 1924 e.V.

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Der Schwimmverein Gelnhausen 1924 e.V. erschien auf der Sportlerehrung 2005 mit zahlreichen Sportlern. Im Schwimmen, Kunstspringen und Duathlon wurden etliche Auszeichnungen an die Sportler überreicht. 181 Sportler wurden an diesem Abend geehrt, davon alleine 46 Sportler vom SVG.
Es zeigte sich, dass die Sportler nicht nur sportlich gut drauf sind, auch beim „Erstürmen“ des Buffets war die SVG-Jugend in der 1. Reihe.




Bericht, 15.03.2006

Auszeichnungen auf dem Bezirkstag HSV Bezirk Mitte

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Der diesjährige Bezirkstag Bezirk Mitte fand am 10.03.06 im Sportpark Neu Isenburg statt. Neben der Neuwahl des Vorstandes (der alte Vorstand ist auch wieder der neue Vorstand) wurden Erika Bill, Heike Heeger und Achim Schneider für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und Verdienste um den Schwimmsport mit der Ehrennadel des Verbandes in Silber geehrt. Neben unseren 3 SVG`lern wurde auch Markus Klotz (Schwimmwart im Bezirk Mitte) ausgezeichnet. Leider konnten Achim und Heike die Auszeichnungen nicht persönlich entgegen nehmen, da sie an diesem Abend (was sonst) für den Schwimmsport unterwegs waren. Sie werden die Ehrennadel auf unserer Jahreshauptversammlung am 27.04.06 erhalten.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 20.01.2006

Trauer um Erna Eichmann
Senioren-Schwimmerin starb kurz nach ihrem 80. Geburtstag

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Gelnhausen (tmb/re). Der Schwimmverein Gelnhausen trauert um Erna Eichmann. Die Gelnhäuserin, die sich sehr für den Sport in ihrer Heimatstadt engagiert hat, starb kurz nach ihrem 80. Geburtstag.
Außer im Schwimmverein Gelnhausen war Erna Eichmann auch im Turnverein Gelnhausen aktiv, war dort über 30 Jahre Schriftführerin und zuletzt Ehrenvorstandsmitglied. Ihre großen sportlichen Erfolge erzielte sie jedoch als Schwimmerin. Erna Eichmann hatte überregionale Bekanntheit durch ihre Erfolge als Senioren-Schwimmerin erworben. Unter anderem hatte sie mehrere Titel als Hessenmeisterin, Deutsche Meisterin, Europameisterin und Weltmeisterin errungen.
„Wir haben eine gute Freundin und ein Vorbild an Tatkraft verloren“, sagte Dr. Rolf Müller, Vorsitzender des Schwimmvereins Gelnhausen. Erna Eichmann trat 1967 in den Traditionsverein ein. Sie sei nie nur ein „einfaches Mitglied“ gewesen, sondern habe von Anfang an aktiv und engagiert mitgearbeitet, sagte Müller. Sie sei „ein Phänomen an Vielseitigkeit, Motivation und Tatendrang“ gewesen. Zunächst war Erna Eichmann als Übungsleiterintätig, dann qualifizierte sie sich durch eine Zusatzausbildung weiter und brachte sich im Bereich der gesundheitlichen Prävention durch Sport für den Schwimmverein ein.
In der Welt der Masters Aktiven war die Gelnhäuserin bundesweit eine beliebte und anerkannte, faire Sportlerin, die sich als sympathische Botschafterin für ihre Heimatstadt erwies. „Der Schwimmverein Gelnhausen hat Erna Eichmann sehr viel zu verdanken, sie hinterlässt eine große Lücke. Wir werden ihrer mit Respekt und Ehre gedenken“, sagte Rolf Müller.

2005

Gelnhäuser Neue Zeitung, 15.11.2005

Höhenflug des Schwimmvereins
1341 Mitglieder sind eingetragen

Gelnhausen (re). Zum Ende der Saison 2005 kommt der Vorsitzende des Schwimmvereins Gelnhausen, Dr. Rolf Müller zu einem positiven Ergebnis: „Wir stehen am Ende eines der erfolgreichsten Jahre in unserer 81-jährigen Vereinsgeschichte. Sportlich und auch strukturell ist der SVG in ausgezeichneter Form.“
Mit 1341 Mitgliedern verzeichnet der Gelnhäuser Traditionsverein einen „Höhenflug“ an Mitgliedern, der vor allen Dingen den Kinder- und Jugendbereich betrifft. „Damit sind wir an unserer absoluten Kapazitätsgrenze angelangt, denn im Hallenbad stehen uns einfach nicht mehr Bahnen zur Verfügung“, sagt Rolf Müller in seiner Bilanz, die ansonsten äußerst positiv ausfällt.
Nach dem Aufstieg der Frauen-Mannschaft in die zweite Bundesliga und dem Verbleib der Männer-Equipe in dieser Klasse hat der SVG den „sportlichen Olymp“ erreicht, „denn wir schwimmen ausschließlich mit SVG-Eigengewächsen, die ohne einen Cent an den Start gehen“, ist Rolf Müller stolz.
Hinzu kommt eine ausgezeichnete Gruppe von Trainern und Übungsleitern im Nachwuchsbereich, die den Kreislauf der Leistungssportler in Gang halten und die über 700 Kindern und Jugendlichen ein regelmäßiges Angebot unterbreiten.
Damit werde der Verein auch seiner sozialen und pädagogischen Aufgabe gerecht. Rolf Müller kündigte an, dass sich der SVG-Vorstand in einer Klausurtagung im Dezember mit der Problematik einer gesicherten Finanzierung des Vereinsbetriebs beschäftigen werde, die über die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen und aus der Förderung aus der öffentichen Hand hinausreiche.
„Wir müssen verstärkt um Sponsoren werben, die uns bei der Bewältigung der umfangreichen Aufgaben behilflich sind“ erklärt der Chef des Gelnhäuser Schwimmvereins die Zielsetzung.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 01.06.2005

GNZ-Leser reden mit
Zum Schwimmwettkampf im Barbarossa Freibad Gelnhausen äußert sich GNZ-Leserin und Schwimmtrainerin Anja Kunert. Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen behalten wir uns vor.
Große Geduldsleistung Als Trainerin der 1. Nachwuchsmannschaft des Schwimmvereins Gelnhausen habe ich zusammen mit vielen Helfern, über 435 Aktiven und zahlreichen Betreuerkollegen am vergangenen Wochenende einen hervorragend besetzten Schwimmwettkampf in Gelnhausen erleben dürfen.
Das Wetter war perfekt. Klar, dass es viele sonnenhungrige Bürger in die Schwimmbäder lockte, so auch viele in das tolle Barbarossafreibad nach Gelnhausen.
Ich möchte von Herzen Danken für das Verständnis von vielen Besuchern, den Jahreskartenbesitzern, aber auch den zahlreichen Sonnenanbetern, die sich trotzdem das große 50 Meterbecken durch den Bezirksmeisterschaftswettkampf zwei Tage nahezu vollständig blockiert war, fast klaglos lm Freibad aufhielten und sich mit weniger Wasser zum Herumtollen und Baden begnügt haben.
Danke im Namen der Jugendlichen und Kinder, Trainer und die zahlreichen Helfer, die viel Freizeit opfern um unseren Kindern solche Wettkämpfe zu ermöglichen. Dank an die Stadt, die uns dieses tolle Freizeitbad für offizielle Veranstaltungen des Hessischen Schwimmverbandes zur Verfügung stellt, Dank an die Bademeister und Mitarbeiter der Stadt, die Tausende Menschen an diesen beiden Tagen im Zaum halten mussten, eine bemerkenswert ausdauernde und umfassende Aufgabe. Meine Bewunderung, dass es trotz des Andrangs fast ohne Störungen ablief. Dank auch an die Nachbarn des Schwimmbades, die auch trotz des Chaos vor Ihrer Haustüre und des Lärms aus den Schwimmbadlautsprechern hoffentlich auf Ihrer Terrasse sitzen und sich bräunen konnten. Eine außerordentliche Geduldsleistung aller Beteiligten war das. Ich hoffe auf viele weitere Sonnentage, die die Bürger entschädigen für eingeschränkte Badefreuden. Anja Kunert Gelnhausen


Gelnhäuser Neue Zeitung, 25.04.2005

Jahreshauptversammlung des Gelnhäuser Schwimmvereins
Goldnadel für 94-jährige Gretel Schmitt

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Gelnhausen (pb). Im Friedhelm-Rudolf-Clubhaus trafen sich die Gelnhäuser Schwimmer am Freitagabend zur Jahreshauptversammlung: „Wer rastet, der rostet“, eröffnete Vorsitzender Dr. Rolf Müller die Sitzung. Er freute sich an diesem Abend ganz besonders auf die zahlreichen Bronze-, Silber- und Goldnadeln, die er langjährigen Mitgliedern überreichen durfte.
„Ich freue mich ganz besonders auf die jungen Mitglieder, von denen man eigentlich gar nicht glauben würde, dass sie schon so lange dabei sind“, sagte er. Sabine Möck feierte am Freitagabend nicht nur ihre zehnjährige Mitgliedschaft mit viel Applaus, sondern auch ihren18. Geburtstag. Insgesamt erhielten 28 Kinder und Jugendliche eine Bronzenadel.
Geschäftsführer Helmut Bill bilanzierte: 660 Schwimmer sind unter 14 Jahre. 75 Prozent der Mitglieder sind unter 26 Jahre - ein guter Beweis, dass es im SVG keineswegs an Nachwuchs mangelt. Silber und Goldnadeln bekamen Mitglieder, die bereits 25 und 40 Jahre zum SVG gehören.
Die 50-jährige Treue wurde neben der Urkunde mit einer Flasche Wein und Blumen belohnt. Gretel Schmitt, heute 94 Jahre, ist das älteste Mitglied des SVG und seit 50 Jahren dabei. Fritz Rühl gehörte vor 50 Jahren als kleiner Junge zu den Schwimmern. Er ist ein Freund und Förderer des Vereins, sagte der Vorsitzende Dr. Rolf Müller.
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Am Freitagabend standen außerdem die Vorstandswahlen auf dem Programm. Viele Veränderungen gab es nicht. Dr. Rolf Müller bleibt Vorstandsvorsitzender. Bianca Kurz wählte die Versammlung zur neuen Schriftführerin, ihr Stellvertreter und Pressewart ist Rolf Kunert. Ebenfalls neu im Vorstand sind Christine Böhm, Schwimmwart Kampfrichterwesen, Dieter Schuller und Henry Knitsch, neue Beisitzer. Der SVG ist eine sportlich sehr erfolgreiche Organisation, deren Mitgliederzahl in den vergangenen Jahren auf 1100 angewachsen ist. Die langjährige Partnerschaft mit dem französischen Club Nautique de Nevers besteht seit 1964. Bundesweit sei solch eine bindende und dauerhafte Vereins-Partnerschaft nahezu einmalig, sagte Müller.
Heike Heeger, sportliche Leiterin, berichtete von einem „ausgezeichneten 94er Jahrgang“, der große Hoffnung auf Erfolge gibt. Die Trainingsgruppen, die sich zurzeit aus 20 bis 25 Schwimmern zusammensetzen, seien zu groß, meinte sie und hofft auf zusätzliche kompetente Trainer. Heeger betreut die Profiliga im SVG und erhielt großes Lob und ein dickes Dankeschön von Müller: „Ich bedanke mich bei allen Trainern für die professionelle Atmosphäre und den Teamgeist im Verein. Ihr alle gehört zu einem großartigen Trainerteam.“ Auch für die Hobbyschwimmer tut sich vieles im SVG. Unter der Leitung von Erika Bill absolvieren jährlich zahlreiche Kinder das Seepferdchenabzeichen. Rückenschulungen und Aqua-Jogging sind fester Bestandteil ihres SV-Angebots. Ganz besonders freut sich Bill auf das Swim IN-Landesjugend-Treffen der SchwimmJugend Hessen vom 2. bis 4. September.
Heiko Lentze, Leiter Triathlon gehört seit 1997 zum Verein. Die Triathlonabteilung habe deutlich an Mitgliedern gewonnen, und der Frankfurter Ironman ziehe die Gelnhäuser Schwimmer stark an. „Das ist auch sehr richtig so, Deutschland soll sich bewegen“, sagte Lentze. Er dankte Heike Heeger und Achim Schneider (Schwimmwart Wettkampfbetrieb) für ihren Einsatz, die Technik der Schwimmer zu verbessern.
Die „Schwimmbrille“ ist bereits zum 83. Mal erschienen. Aus bescheidenen Mitteln gewachsen, ist die Vereinszeitung heute digital auf CD-ROM erhältlich. Oliver Schrimpf, stellvertretender Vorsitzender, dankte Dr. Rolf Müller für seine intensive und langjährige Arbeit mit der Zeitschrift.

Die Termine für die kommenden Monate zeigen, dass der SVG von der Begeisterung seiner Schwimmer lebt. Am 28. und 29. Mai finden die Bezirksmeisterschaften HSV Bezirk Mitte im Freibad Gelnhausen statt. Für Sonntag, 10. Juli, laden die Schwimmer zum Familiengrillfest ein und in der Woche vom 23. Juli besucht der Club Nautique aus Nevers Gelnhausen. Für Sonntag, 24. Juli, ist das Friedhelm-Rudolf-Gedächtnisschwimmen geplant, und vom 28. bis 30. Oktober kann sich die Jugend auf einen Zeltausflug auf die Ronneburg freuen.

Ehrungen
10 Jahre: Christoph Nick, Florian Dinges, Jana Dinges, Matthias Herrmann, Sabine Herrmann, Thomas Herrmann, Angela Herrmann, Daniel Wagenknecht, Dino Agostini, Kerstin Möck, Sabine Möck, Sebastian Möck, Annette Pfromm, Matthias Pfromm, Jelena Sass, Katharina Gundlach, Felix Gundlach, Christina-Alexandra Rumpf, Oliver Michaelis, Liv Heeger, Bo Heeger, Stefanie Anders, Claudia Grzesik, Wolfgang Grzesik, Pascal Müller, Toska Jakob, Marita Nees, Tatjana Kümmer
25 Jahre: Erna Hainbuch, Monika Simon, Achim Schneider, Cornelia Rühl, Thorsten Weber, Peter Frank
40 Jahre: Ute Le Divenah
50 Jahre: Dieter Führich, Helmut: Hartwig, Werner Hartwig, Fritz Rühl, Gretel Schmitt, Gerhard Schubert, Heidemarie Rolf, Marlene Koch-Wech


Gelnhäuser Neue Zeitung, 09.12.2004

Eröffnung der Geschichtsausstellung des Schwimmvereins 1924 in der Rathaushalle
Acht Tafeln erzählen von 80 Jahren Vereinsgeschichte

Gelnhausen (sus). Der Gelnhäuser Schwimmverein ist runde 80 Jahre alt, hat das Jubiläum mit mehreren Veranstaltungen gewürdigt. Gestern Abend wurde die Klammer gesetzt.
Im Foyer des Rathauses am Obermarkt eröffneten der Vorsitzende Dr. Rolf Müller und Bürgermeister Jürgen Michaelis eine Ausstellung, die mit zahlreichen aussagekräftigen Fotos und Texten die vergangenen 80 Jahre erfahrbar macht.
Durch digitale Bearbeitungstechnik entstanden acht Tafeln, die den Betrachter zu einem Gang durch die Vereinsgeschichte einladen. „Ein Verein lebt von den Mitgliedern und deren herausragende Leistungen und Arbeit“, sagte Dr. Rolf Müller und hob unter anderem Emil Sebastian hervor, der nach der Vereinsgründung im Jahr 1924 als erster Bademeister in Gelnhausen für Ordnung und Sicherheit sorgte. In Vertretung für ihren verstorbenen Vater nahm Aenne Zipf die Dankesworte des Schwimmvereins entgegen. Auch Johanna-Hedwig Mitsch, Tochter des Gründers Georg Röder, wurde gedankt.
Der Schwimmverein Gelnhausen 1924 sei einer der leistungsstärksten und mitgliederreichsten Schwimmvereine im Umkreis, unterstrich Bürgermeister Michaelis und meinte weiterhin, dass die vielen erfolgreichen Schwimmer Gelnhausen in Wettkämpfen glänzend vertreten hätten.
Mit dem Bau des Barbarossabades und dem Hallenbad und wettkampftauglichen Becken bietet die Stadt dem Verein gute Voraussetzungen für eine gute Arbeit.
Gerne nutzten die zahlreichen Besucher die Gelegenheit, die acht Vereinstafeln zu betrachten. Neben der Gründungsgeschichte sind auch interessante Fakten über die Senioren- und Jugendarbeit und die Vereinspartnerschaft mit dem französischen Club Nautique de Nevers zu erfahren. Der Blick auf die Triathlon-Abteilung zeigt, dass der Schwimmverein stets bereit ist, sich neuen Entwicklungen zu stellen.
„Wenn ein Verein Geburtstag feiert, dann setzen die Erinnerungen ein. Lebensläufe orientieren sich an bemerkenswerten Situationen der Zeitgeschichte, an Personen und deren Leistung. Dies alles gerät auf den Prüfstand der Erinnerungen“, bemerkte Dr. Rolf Müller. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Beteiligten für ihre Arbeit an der Geschichtsausstellung.


Gelnhäuser Tageblatt, 15.05.2004

Stadt Gelnhausen trauert um Mister SVG Friedhelm Rudolf

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GELNHAUSEN (gt). Friedhelm Rudolf ist tot. Der Ehrenvorsitzende des Schwimmvereins Gelnhausen (SVG) ist am Donnerstag nach kurzer schwerer Krankheit verstorben.
Rudolf feierte am 27. März dieses Jahres seinen 75. Geburtstag. Wegen der Folgen einer schweren Operation hatte er auf eine große Feier verzichten müssen. Anlässlich seines Ehrentages würdigte der SVG-Vorsitzende Dr. Rolf Müller den Jubilar als „ein menschliches Vorbild“, das seit 1957 dem Traditionsverein und dem hessischen Schwimmsport seinen Stempel aufgedrückt hat. Friedhelm Rudolf habe „seinen“ SVG von 1957 bis 1979 als sportlicher Leiter und erfolgreicher Trainer und von 1979 bis 1999 als Vorsitzender im guten Wortsinne „gedient“. Darüber hinaus habe er immer über den Tellerrand des eigenen Vereins hinaus geschaut, sei 34 Jahre im Präsidium des Hessischen Schwimmverband gewesen und zum dienstältesten Schwimmwart eines Landesverbandes geworden.
Der in Wetzlar geborene Wahl-Gelnhäuser, zu dessen Familie zwei Töchter und zwei Enkel gehören, war immer auch ein Motor der Freundschaft mit dem französischen Club in Nevers. Friedhelm Rudolf war selbst nie ein erfolgreicher Leistungssportler, aber sein Fähigkeiten lagen in der Motivation von Schwimmern, im Umgang mit Menschen und im Einsatz individueller, moderner Trainingsmethoden, die den SVG
zu einem der führenden Vereine in Hessen gemacht haben.
Als bedeutender, sichtbarer Erfolg wertet der SVG das 1985 gebaute Vereinsheim, das auf Initiative und den großen Einsatz Rudolfs zurück geht. Friedhelm Rudolf, der seine berufliche Ingenieurs-Tätigkeit bei der Firma Wibau begann und später als Abteilungsleiter bei Messer-Griesheim beendete, wird nach den Worten des SVG-Vorsitzenden Rolf Müller Müller immer ein überzeugendes Beispiel dafür bleiben, wie man erfolgreich Ehrenamt und Beruf verbinden könne. Der Verstorbene habe stets bescheiden seine Arbeit getan, ohne sich in das Rampenlicht zu drängen.


Nachruf

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Gelnhausen (rom.) Wenige Wochen vor seinem 91. Geburtstag ist der Mitbegründer und Ehrenvorsitzende des Schwimmvereins Gelnhausen, Ferdinand Schmitt, in seiner Heimatstadt gestorben.
Der am 16. November 1910 in Gelnhausen geborene Diplom-Ingenieur war in der
Barbarossastadt, aber auch im hessischen Schwimmsport eine Autorität und Institution. „Ferdi“, wie er von den meisten respektvoll genannt wurde, war sein langes und erfülltes Leben lang ein interessierter Zeitzeuge und ein aktiver Interessenvertreter seines SVG, dem er als Vorsitzender von 1955 bis 1979 sein persönliches Gepräge verliehen hatte.
Nach seiner eigenen sportlichen Karriere als Wasserspringer wurde er bald ein bundesweit anerkannter Springtrainer, dessen erfolgreichster Meisterschüler der zwei-fache Olympia Teilnehmer Dieter Dörr war.
Seine Verdienste um den Bau des Gelnhäuser Freibads in den 60er Jahren, als er mit unvorstellbarer Energie einen „Bad-Bau-Verein“ gründete, sind von lokal-historischer Bedeutung. Darüber hinaus hat Ferdinand Schmitt bereits 1963 als weitsichtiger Motor der deutsch-französischen Jugendbegegnung gewirkt und eine seit dieser Zeit währende Freundschaft mit dem Club Nautique de Nevers (Burgund) gegründet.
Ferdinand Schmitt blieb immer ein Gelnhäuser, auch wenn ihn der Krieg als Beamten der Reichsbahn nach Polen verschlug oder wenn er seinem Reise-Hobby folgte, das ihn in alle Erdteile führte. Seine Freunde, seine Bewunderer und Sportkameraden werden ihn in ehrender Erinnerung behalten.

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