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| „DIE SCHWIMMBRILLE“ Nr. 90 | Noch Fragen an... | |
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An zwei Beispielen lässt sich dies sehr deutlich zeigen: Sie halten heute die 90. Ausgabe der Vereinszeitschrift „Die Schwimmbrille“ in Händen, die seit 1977 ohne Unterbrechung erscheint. Aus einfachen, „handgestrickten“ Anfängen hat sie sich zu einer professionellen, zeitgemäßen Informationsschrift entwickelt und liefert seit 30 Jahren den über 1200 SVG-Mitgliedern Nachrichten und Berichte aus dem Vereinsleben. Das ist eine stolze Leistung, die nicht selbstverständlich ist. Das andere Beispiel ist der seit 1964 bestehende freundschaftliche Kontakt mit den Schwimmern aus Nevers. Auch diese deutsch-französische Sport-Freundschaft ist nie abgerissen, und so kommen die Wassersportler aus Burgund jetzt zur 44. Begegnung in die Barbarossastadt. Ich kenne kaum einen Verein, dem es gelungen ist, über einen Zeitraum von 30 Jahren kontinuierlich seine Mitglieder durch eine eigene Zeitschrift zu informieren, und ich kenne kaum einen Verein, der über 43 Jahre enge Bande mit einem Verein im Ausland unterhält. Diese beiden Leistungen sind das Ergebnis von Traditionsbewahrung und moderner Vereinsarbeit. Darauf sind wir wirklich stolz. Ihr Rolf Müller |
Nr. 75 Dirk Janssen Nr. 76 Herbert Stahl Nr. 77 Achim Schneider Nr. 78 Anke Bill Nr. 79 Heike Heeger Nr. 80 Dr. Rolf Müller Nr. 81 Thorsten Barchet Nr. 82 Meike Müller Nr. 83 Michael Hecker Nr. 84 Claudia Schönfeld Nr. 85 Nils Pitterling Nr. 86 Josef Stadler Nr. 87 Bernd Paczarkowski Nr. 88 Lynn Heeger Nr. 89 Peter Rühl Nr. 90 Heiko Lentze |
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| „DIE SCHWIMMBRILLE“ Nr. 89 | ||
| Gut in Form
Das gilt für den sportlichen Bereich ebenso wie für die Finanzsituation und die erfreulich hoch motivierte Trainer- Übungsleiter- und Mitarbeiter-“Truppe“. Es ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines unglaublichen ehrenamtlichen Engagements, wenn ein Verein in dieser Größenordnung so reibungslos, unaufgeregt und problemlos Tag für Tag beweist, dass er offensichtlich für seine rund 1300 Mitglieder attraktiv ist. Mit der Einrichtung eines Freiwilligen Sozialen Jahres, das Sabine Möck mit tollem Einsatz ausübt, ist es dem SVG auch gelungen, Angebote vor allem im Grundschulbereich zu unterbreiten, die die nahtlos an die Zusammenarbeit von Erika Bill mit Kindergarten-Kindern anschließt und sie ergänzt. Damit erweitert unser Verein seine Angebotspalette und wird zu einem anerkannten Partner des staatlichen und des kommunalen Bildungsauftrags. Und so ganz nebenbei arbeiten engagierte und tatkräftige Vorstands- und andere Mitglieder als Handwerker bei der Modernisierung der Küche und der Grundsanierung des Friedhelm-Rudolf-Clubheims. Vereinsarbeit ist spannend und vielseitig, und meistens macht sie auch richtig Spaß. Ihr Rolf Müller |
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| „DIE SCHWIMMBRILLE“ Nr. 88 | ||
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Bei den Wettkampf-Mannschaften ist die Bewegung eindeutig auf einen langsamen, konsequenten Generationswechsel ausgerichtet. Es gibt Bewegung im Vereinsleben mit Neuerungen wie dem Freiwilligen Sozialen Jahr und spürbaren finanzieller Konsolidierung nach den Einbußen durch die lange Schließung des Freibades. Am Jahresende steht der SVG insgesamt in guter Verfassung da. Ich möchte daher allen Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Freunden im Vorstand, den Trainern und Übungsleitern ganz herzlichen Dank sagen. Sie haben es auch in diesem Jahr wieder geschafft, durch ihren Einsatz, ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Freude, mit und für andere ihre Freizeit einzusetzen, dass der Verein mit seinen rund 1300 Mitgliedern ein sportlich und gesellschaftlich anerkannter Faktor in der Region ist. Ich finde es bewundernswert, wie es immer wieder gelingt, das Vereinsschiff so gradlinig auf Kurs zu halten. Daran beweist sich ein funktionierender Club. Auf ein gutes Neues Jahr 2007, allen Mitgliedern, Freunden, Förderern und den aktiven Helfern. Ihr Rolf Müller |
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| „DIE SCHWIMMBRILLE“ Nr. 87 | ||
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So gut wie keine Französisch-Kenntnisse, keine Ahnung von den Eigenarten und Besonderheiten der französischen Küche, des dortigen Lebens, der Gewohnheiten startete ein Bus voller Jugendlicher mit dem damaligen SVG-Vorsitzenden und Motor der Verbindung, Ferdinand Schmitt, und mit Trainer Friedhelm Rudolf gen Westen. Die Fahrt und der Aufenthalt in Burgund wurden zu einem Erlebnis der Sonderklasse. Für die meisten von uns war dies die erste Reise über die deutsche Grenze. Es gab meistens wesentlich mehr Interessenten, als Plätze im Bus zur Verfügung standen. Und dies galt im umgekehrten Falle auch für unsere Freunde in Nevers. Dies hat sich 42 Jahre später dramatisch verändert. Es besteht kaum noch Interesse bei den Jugendlichen des SVG wie des CNN, diesen deutsch-französischen Jugendaustausch mit Leben zu erfüllen. Die Anmeldungen für die Fahrt 2006 liefen schleppend an, und lange Zeit stand es auf der Kippe, ob der seit über vier Jahrzehnten ununterbrochen bestehende Kontakt nicht abreißen würde. Jetzt fährt eine kleine Schar im Juli wieder nach Nevers. Das Ende der Partnerschaft ist noch einmal abgewendet. Aber es hat sich viel verändert in der Zwischenzeit, sehr viel. Ihr Rolf Müller |
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| „DIE SCHWIMMBRILLE“ Nr. 86 | ||
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Eigentlich ist dies ein sehr gutes Zeichen. Wir stehen sportlich mit zwei Teams in der 2. Bundesliga und vielen erfolgreichen Nachwuchs-Schwimmern bestens da. Nachdem wir durch die Jahre der Freibad-Schließung finanziell arg gelitten haben, sind wir jetzt wieder auf einem guten Fundament… Das war nicht selbstverständlich. Wir haben einen strikten Sparkurs eingeschlagen und alle Verantwortlichen haben sehr diszipliniert daran mitgewirkt. Der Vorstand hat jetzt in einer Sondersitzung an einem Sonntag die Finanzsituation des SVG intensiv diskutiert. Dabei sind auch Ideen entwickelt worden, wie wir unter anderem zu verlässlichen Einnahmen kommen können. Dies ist wichtig, weil die öffentlichen Kassen leer sind und auch die Spendenfreudigkeit nachgelassen hat. Daher wollen wir durch die Neuauflage des Sponsoren-Schwimmens, durch Bus-Patenschaften und durch regelmäßige Kleinspenden versuchen, unsere Vereinskasse aufzubessern. Dies geht durch die Hilfe vieler Unterstützer. Auf diese bauen wir in unserer ehrenamtlichen Arbeit. Ich bin sicher, dass wir dabei ebenso erfolgreich sein werden wie unsere Sportler. Ihr Rolf Müller |
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| „DIE SCHWIMMBRILLE“ Nr. 85 | ||
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Alle drei Gruppen sind für die Existenz eines Vereins mit 1200 Mitgliedern goldwert. Im Vorstand des Schwimmvereins Gelnhausen überwiegen gegenwärtig die „Ehemaligen“, die aus dem Schwimmsport kommen und ihm in anderer Funktion auch treu geblieben sind. Sie bilden zusammen mit den Vorstandsmitgliedern, die andere Motive für ihr Engagement haben, eine gute Mischung, die dafür sorgt, dass immer verschiedene Aspekte, Blickwinkel, Interessenlagen und Meinungen berücksichtigt werden. Das soll so bleiben. Ihr Rolf Müller |
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| „DIE SCHWIMMBRILLE“ Nr. 84 | ||
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Ein beweiskräftiges Beispiel ist die traditionelle Kuchen-Theke, die es beim SVG immer dann zu bewundern gibt, wenn wir Ausrichter von Veranstaltungen sind. Da biegen sich die Tische, weil viele Eltern sich bereit erklären, Kuchen zu backen oder zu spenden. Dies geschieht ganz freiwillig, ohne Druck und Zwang und ist ein Zeichen einer funktionierenden aktiven Gesellschaft auf Vereinsebene. Ich möchte im Namen des Schwimmvereins Gelnhausen allen Eltern und Helfern danken, die es möglich gemacht haben, dass wir bei den Bezirksmeisterschaften nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch einen so guten Eindruck hinterlassen haben. Wir waren anerkannte, positive Gastgeber für die Clubs aus dem größten hessischen Schwimm-Bezirk, und das soll auch unser Markenzeichen bleiben. Dies ist die eine Seite. Es gibt allerdings auch die größere Zahl von Eltern, die ein anderes Verhältnis zu dem Verein ihrer Kinder haben, indem sie mehr zu einer Dienstleistungsmentalität neigen. „Mein Kind ist ihr Kunde, sie müssen das machen“, sagte vor kurzem eine Mutter zu mir. Mein Erklärungsversuch, dass alle Mitarbeiter im Vorstand und im Übungsbetrieb ihre Aufgabe ehrenamtlich, neben dem eigentlichen Beruf erfüllen, kam nur bedingt an. Wie gesagt, Eltern kommen in keiner Vereins-Statistik vor, und sie lassen sich nicht über einen Kamm scheren. Wir freuen uns auf jeden Fall über die zahlreichen fleißigen Helferinnen und Helfer, die ohne Amt einfach da sind, uns unterstützen und so zum Leben eines aktiven Vereins beitragen. Ihr Rolf Müller |
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| „DIE SCHWIMMBRILLE“ Nr. 83 | ||
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Die Wahl unseres Frauen-Teams zur „Mannschaft des Jahres“ im gesamten Main-Kinzig-Kreis war eine tolle Anerkennung für diese Equipe, die sich vorbildlich aus jungen Zukunftshoffnungen und erfahrenen Schwimmerinnen mit einer „chlor-reichen“ Erfolgs-Vergangenheit zusammen setzt. Für einen Vorsitzenden ist es ein schönes Gefühl, mit solchen aktiven Sportlerinnen und Sportlern, aber auch mit einer solchen „Truppe“ bei den Trainern, Übungsleitern und Vorstandsmitgliedern arbeiten zu können. Das macht eben einen Verein aus, dass dies alles freiwillig, ehrenamtlich geschieht. Ein großes Lob gilt aber auch vielen Eltern, die in kein Amt gewählt sind, sondern die sich für ihre und für fremde Kinder einsetzen, Fahrdienste übernehmen, mit helfen und ihre Freizeit opfern. Dafür sage ich allen meinen herzlichen Dank. Der Schwimmverein Gelnhausen ist auch in seinem 81. Lebensjahr in guter Verfassung. Ihr Rolf Müller |
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| „DIE SCHWIMMBRILLE“ Nr. 82 | ||
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Sportlich wurden wir sowohl als Veranstalter von Meisterschaften und dem DMS-Bundesliga-Durchgang unserer bekannten Rolle als professionelle Ausrichter von Groß-Ereignissen erneut gerecht. Aber das schönste Geburtstagsgeschenk haben uns die drei Teams im Wettbewerb der Deutschen Mannschafts-Meisterschaften (DMS) gemacht. Die 2. Bundesliga-Truppe ist über sich hinausgewachsen, die Damen haben sich in den Dunstkreis eines möglichen Aufstiegs in die 2. Bundesliga geschwommen, und die Herren der 2. Mannschaft werden auch in der neuen Saison unbekümmert in der Oberliga starten. Das zeigt, dass die Moral und der Trainingsaufbau beim SVG momentan bestens funktionieren. Ein schwerer Schlag ist die Erkrankung von Erna Eichmann, die nicht nur als erfolgreiche Senioren-Schwimmerin unersetzlich ist, sondern auch als Übungsleiterin für die vielen Gesundheitsangebote (Rückenschule, Wassergymnastik) und die umfangreichen Kurse für Schwimmanfänger. Ihr Ausfall trübt die Freude am 80. Geburtstag des SVG. Wir wünschen ihr gute Genesung. Ihr Rolf Müller |
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Diese Party entschädigte die gebeutelten Mitglieder des SVG für drei qualvolle Jahre ohne Freibad. Nur einen großen Wermutstropfen hatte diese ausgelassene Feier: Friedhelm Rudolf, dessen sehnlichster Wunsch es war, dieses neue Schwimmbad zu erleben, starb wenige Tage zuvor. Die Stadt Gelnhausen besitzt jetzt ein nagelneues, familienfreundliches Bad, das mit vielen Hoffnungen verbunden ist, wir widmen diese Hoffnungen auch dem Andenken an unseren Freund Friedhelm. Ihr Rolf Müller |
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Seit der Gründung des Vereins sind 80 Jahre vergangen, und wir wollen dieses Ereignis in guter Verfassung gebührend feiern. Gründe zum Feiern gibt es genug. Wir sind trotz unseres „hohen Alters“ ein moderner Verein mit 1200 Mitgliedern, sportlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich erfolgreich und anerkannt. Seit 40 Jahren besteht ein intensiver, freundschaftlicher Kontakt mit dem Club Nautique de Nevers in Frankreich, der in diesen vier Jahrzehnten nie abgerissen ist. Im Juli startet eine Delegation mit Jugendlichen in die Stadt in Burgund. Und endlich nach drei harten Jahren wird das neue Freizeit-, Familien- und Sportbad in Gelnhausen wieder eröffnet. Die Durststrecke für den SVG, aber auch für die vielen schwimmfreudigen Bürger, die nicht im SVG Mitglied sind, ist dann zu Ende. Wir werden uns an der Eröffnungsfeier gebührend beteiligen. Wir planen ein eigenes Schwimmbadfest, zum sportlichen Auftakt werden die Süddeutschen Meisterschaften der Wasserspringer, die Hessischen Masters-Meisterschaften, die Hessischen Meisterschaften mit Olympiateilnehmern sowie der Bundesliga-Durchgang (DMS) mit unserem Herren-Team in Gelnhausen stattfinden. Dazu kommt ein „Schwimmerball“ am 11. September, den der SVG zusammen mit dem Tanzsportclub Barbarossa veranstaltet. Das sind nur die Highlights des Geburtstagsjahres, denn die täglichen Angebote für die vielen Hundert Kinder und Jugendlichen, die zur Attraktivität des SVG zählen, werden von den ehrenamtlichen Übungs-leitern und Trainern nach wie vor fortgeführt. Der SVG ist gerüstet für das Jahr 2004, auch wenn er schon 80 Jahre auf seinem Buckel hat. Ihr Rolf Müller |
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Da sind beispielsweise französische Schwimmer beim SVG. Dieser Kontakt besteht ohne Unterbrechung seit 40 Jahren. Wer macht sich da eigentlich einmal Gedanken, was dies an ehrenamtlicher Arbeit bei der Vorbereitung und der Durchführung des Programms, der ständigen Betreuung der Gäste, des Einkaufens, Planens und Organisierens bedeutet ? Kritik zu üben ist leichter. Katharina Volz könnte ein Lied davon singen. Da setzt sich Erika Bill an den Computer und gibt Zeile für Zeile alle Mitglieder ein und erstellt in monatelangerArbeit eine perfekte SVG-Liste. Wer bekommt dies mit ? Das sind nur zwei Beispiele für ehrenamtliche Arbeit, die niemand bezahlt, und die in der Freizeit für andere geleistet wird. Selbst schuld, werden viele sagen. Aber nur so funktioniert eine Gesellschaft. Die Diskussion um die Bezahlbarkeit unseres Systems eines Sozialstaates hat ihre Wurzeln in den Ansprüchen derer, die sich „individualistisch“ in den Mittelpunkt stellen. Vereine brauchen die viel belächelten Ehrenamtler. Die deutsche Sprache hat ein schönes Wort: „Dankeschön“. Ihr Rolf Müller |
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| „DIE SCHWIMMBRILLE“ Nr. 78 | ||
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Ich sage nach dieser langen „Durststrecke“ für den SVG mit Stolz: „Wir haben es mit großer Anstrengung und der Arbeit vieler treuer und engagierter Mitglieder geschafft!“ Jetzt könnte ein Lichtblick am dunklen Horizont erscheinen. Während der Sportler-Ehrung der Stadt Gelnhausen verkündete Bürgermeister Michaelis, dass es noch vor Ostern (Gemeint ist hoffentlich 2003) den Baubeginn für das Barbarossa-Freibad geben werde. Das wäre der Zeitpunkt, in dem zum ersten Mal in diesem kommunalpolitischen Trauerspiel um das Freibad eine Perspektive für die schwimmbegeisterten Bürger und auch für den SVG zu erkennen wäre. Der Schwimmverein Gelnhausen 1924 e.V. geht in das 80. Jahr seines Bestehens und hat in dieser Zeit schon viele Klippen umschiffen müssen. Aber für einen Club mit über 1300 Mitgliedern, einer Bundesliga- und zwei Oberligamannschaften ist es lähmendes Gift, wenn die dringend benötigte Trainings- und Wettkampfsttäte einmal so drei Saison-Termine dicht macht. Sportler leben von der Hoffnung. Unsere hat jetzt Nahrung bekommen. Wir warten auf die Bagger auf dem gegenwärtig wüstenähnlichen Freibadgelände. Ihr Rolf Müller |
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| „DIE SCHWIMMBRILLE“ Nr. 77 | ||
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In dieser Ausgabe, die einen Sonderteil über die Deutschen Mannschafts-Meisterschaften enthält, wird dies deutlich. Hinzu kommt, dass sich auch im gesellschaftlichen Bereich („Ball des Schwimmsports“) und für die Kinder und Jugendlichen („Halloween“, Nikolaus-Schwimmen) vieles Positive tut. Da ist es für die vielen ehrenamtlichen ÜbungsleiterInnen und MitarbeiterInnen, die Tag für Tag durch ihre Arbeit den Verein aufrecht erhalten, schon sehr ärgerlich, wenn sich die äußeren Rahmenbedingungen derart nachteilig gestalten. Wieder ist ein Jahr vorüber, und die Aussichten, im Sommer 2003 ein funktionstüchtiges, modernes Freibad in Gelnhausen zu haben, sind nicht rosig. Ich möchte als Vorsitzender des SVG allen idealistischen „Funktionären“ und Mit-Streitern ganz herzlich dafür danken, dass sie sich nicht beunruhigen lassen und unverdrossen das Vereinsschiff auf Kurs halten. Gerade in solchen schwierigen Situationen, die vom Verein nicht selbst verschuldet sind, beweist sich ein funktionierender Club. Auf ein gutes Neues Jahr 2003, allen Mitgliedern, Freunden, Förderern und aktiven Helfern. Ihr Rolf Müller |
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| „DIE SCHWIMMBRILLE“ Nr. 76 | ||
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Die Leidtragenden dieses Trauerspiels sind alle Bürgerinnen und Bürger, die sich im Sommer in einem freundlichen Schwimmbad erholen möchten, vielleicht auch, weil ihnen ein aufwendiger Urlaub zu teuer ist. So fahren viele Gelnhäuser weiter nach Gelnhausen-Roth, Wächtersbach, Birstein, Büdingen oder Langenselbold und träumen davon, auch in ihrer Heimatstadt wieder einmal das „Schwimmen vor der Haus-türe“ erleben zu können. Dabei wollen wir gar nicht davon reden, dass es in Gelnhausen einen äußerst erfolgreichen Schwimmverein gibt, der mit den Männern, die ausschließlich Eigengewächse sind, in der Zweiten Bundesliga und mit den Frauen in der Oberliga schwimmt. Gab es da nicht einen Fall in einer benachbarten Großstadt, wo viele halb-staatliche Institutionen mit Darlehen und Bürg-schaften sehr großzügig und spendabel verfuhren? Die Lehre ist deutlich: Der SVG ist nicht die Eintracht, und Frankfurt ist nicht Gelnhausen. Ihr Rolf Müller |
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| „DIE SCHWIMMBRILLE“ Nr. 75 | ||
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Doch schon 1977 wurde eine neue Zeitrechnung in unserem expandierenden Verein eingeleitet. Denn zuvor wurden „Rundschreiben“, die der damalige Vorsitzende Ferdinand Schmitt eigenhändig auf der Schreibmaschine verfasste, von aktiven Schwimmern an die Mitglieder verteilt. So ist das Erscheinungsbild und der Verteilungsweg unserer Vereinspostille auch in gewisser Weise ein Spiegelbild des modernen Wandels. Ein Verein mit über 1250 Mitglieder braucht zeitgemäße Informationsmedien und zeitnahe Dienstleistungen. Seit langem waren wir bei der kds, die unsere „Schwimmbrille“ druckte und versandt, ein milde belächeltes Fossil. Die Herstellung der Zeitschrift war aufwendig, eben altmodisch. Erst wurde der Text auf Schreibmaschine geschrieben, dann wurde das Manuskript per Post nach München geschickt. Dann kam es auf Druckfahnen per Post an die Redaktion. Danach wurde das Gedruckte auf Seiten aufgeklebt und wieder per Post nach München geschickt, von wo es aus an die Mitglieder und hoffentlich Leser versandt wurde. Jetzt wird das Produkt digital erstellt, was Zeit, Aufwand und Kosten spart. Die Moderne hat eine weitere Aufgabe unserer Vereinsarbeit erreicht. Viel Spaß beim Lesen der neuen, alten „Schwimmbrille“. Ihr Rolf Müller |
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