Hier geht es zum Picasa-Webalbum

Gelnhäuser Neue Zeitung, 23.12.2011

Ein erfolgreiches Jahr im kühlen Nass
Schwimmverein Gelnhausen ehrte Vereinsmeister

bild
Gelnhausen (re). Traditionell feiern die Leistungsgruppen der Schwimmer des SV Gelnhausen zusammen mit den Wasserspringern ihre Weihnachtsfeier im Friedhelm-Rudolf-Clubhaus am Barbarossa-Freibad. Gemeinsam mit den Eltern feierten die Sportler, Trainer und Betreuer bei vielen selbst gemachten Leckereien.
Sportkoordinator Achim Schneider übernahm die Ehrung der SVG-Vereinsmeister 2011 im Schwimmen in den verschiedenen Altersstufen. Gewinnerin in der Offenen Klasse und somit die Schwimmerin mit dem größten Pokal wurde wie im Vorjahr Bo Heeger, die auch in der weiblichen Juniorenwertung mit einer tollen Punktbestleistung von 780 Punkten gewann. Nicht weit entfernt wurde Jia Xian Zhou in der Jugend A der jungen Herren mit 757 Punkten Vereinsmeister mit seinem Vereinsrekord über 100 Meter Brust ganz knapp vor Hendrik Schamber.
Bei den Mädchen der Jugend A gewann Jaqueline Franz mit 573 Punkten den Pokal. In der Jugend B bei den Mädchen wurde Helen Knitsch Vereinsmeisterin mit 646 Punkten, ihr männlicher Gegenpart ist Alexander Kunert. der mit 724 Punkten ganz vorne landete. Seine Schwester Franziska Kunert holte sich den Pokal in der Jugend C mit 615 Punkten.
Bei den Jungen wurde Nikola Djordjevic in dieser Wertung mit 353 Punkten Sieger. Die jüngsten geehrten Schwimmer, die einen Pokal gewannen, waren Barbara Schaal mit 369 Punkten und Loris Betz mit 337 Punkten in der Jugend D. Nächstes Jahr sind die Nachwuchskinder des Jahrgangs 2002 in der Wertung, die schon jetzt einen sehr starken Jahrgang ausmachen.
Zuvor kamen die jüngsten Schwimmer zu ihrem Recht und wurden mit zahlreichen lustigen und geselligen Spielen, die sich die Betreuer ausgedacht hatten, unterhalten. Hungrig geworden von dem turbulenten Nachmittag, gab es eine lange Schlange am Buffet, das erstmals ein echt leckeres, original chinesisches Gericht beinhaltete.
Nachdem alle hungrigen Schwimmer gesättigt waren, ließ es sich Cheftrainerin Heike Heeger nicht nehmen, in ihrer kleinen Ansprache insbesondere den ehrenamtlichen Helfern, den fleißigen Trainern, hierbei besonders dem an diesem Abend anwesenden Robin Rausche, sowie den vielen fleißigen Eltern und den sportlichen Kindern für ein tolles, ereignisreiches, aber manchmal auch nicht ganz einfaches 2011 zu danken.


Gelnhäuser Tageblatt, 14.12.2011

SVG-Duo zeigt sich in Topform
Schamber und Kunert beim 14. Dreiländerkampf im Wasser

bild
GRAZ (red). Bei ihrem ersten internationalen Auftritt bei unseren österreichisehen Nachbarn vertraten die beiden SVG-Ausnahmetalente Hendrik Schamber (Jahrgang 1995) und Alexander Kunert (96) die hessischen Farben eindrucksvoll. Mit Bestleitungen auf der Kurzbahn unterstrichen sie ihre Nominierung für den 14. Länderkampf Österreich-Bayern-Hessen mit Nachdruck und holten tolle Platzierungen für die Mannschaft. Die zehn hessischen Jungs wurden Zweite hinter Österreich, aber deutlich vor Bayern.
Gleich im ersten Wettkampf musste Schamber über 50 Meter Freistil ran und holte mit 23,89 Sekunden einen sehr guten vierten Platz. Hinter dem mehrfachen deutschen Jahrgangsmeister Christopfer Girg (95) aus Dillenburg, errang Kunert in persönlicher Bestzeit über 200 Meter Freistil anschließend den zweiten Platz. In der 4x100 Meter Lagenstaffel traten die Gelnhäuser gemeinsam an. In 3:51,09 Minuten konnten die vier Hessen den zweiten Platz hinter Österreich holen. Kunert überzeugte in 56,75 Sekunden auf der Delfindistanz mit persönlicher Bestleistung. Schamber pflügte nach blitzartigem, fliegendem Start als Schlussschwimmer in 51,27 Sekunden durch das Wasser.
Im zweiten Tagesabschnitt starteten die Gelnhäuser Schwimmer nebeneinander über 100 Meter Freistil. Hier setzte Kunert einen weiteren Glanzpunkt und schlug in 51,59 Sekunden als Zweiter an, Schamber erzielte 52,67 Sekunden und wurde Sechster. Kaum 25 Minuten später musste Kunert über die schwerste Strecke ins Rennen, den 200 Meter Schmetterling. Obwohl die Arme sichtbar schwerer wurden, erreichte der Hailerer mit 2:09,69 Minuten eine recht gute Zeit, direkt hinter Girg. Ein paar Minuten später mussten erneut beide SVG-Schwimmer ins Becken; die den ersten Tag abschließende 4x200 Meter Freistil stand an. Schamber ging als zweiter und Kunert als dritter Schwimmer ins Rennen, zusammen mit Christopfer Girg und Christopher Fischer wurde dieses Rennen in 7:38,13 Minuten gewonnen.
Am zweiten Tag gab es den dritten Abschnitt, der mit dem spannenden Rennen über 400 Meter Freistil startete. Kunert konnte seine persönliche Bestzeit gleich um fast drei Sekunden verbessern und wurde Dritter in 4:03,79 Minuten, der aktuell mit Abstand schnellsten Zeit in seinem Jahrgang in Deutschland über diese Strecke. Viel zu kurz darauf musste Kunert über 100 Meter Schmetterling zusammen mit Schamber starten. Platz Vier und Fünf erzielten die beiden dennoch in 57,77 beziehungsweise 58,12 Sekunden. Direkt danach folgte auch schon die abschließende 4x100 Meter Freistilstaffel, die Königsdisziplin für diesen Mannschaftswettkampf. Schamber legte als Startschwimmer 52,93 Sekunden vor, Kunert kam als zweiter Schwimmer auf 51,45 Sekundenzeit und eroberte Platz Zwei, der von Girg zur deutlichen Führung ausgebaut wurde. Allerdings konnte Fischer den Vorsprung nicht halten. Am Ende wurden die vier Hessen Zweite mit vier Hundertstel Rückstand auf das Austria-Quartett (3:28,74
Minuten). Zum Vergleich: Die Siegerzeit ist fünf Sekunden schneller als der aktuelle Vereinsrekord des SV Gelnhausen über diese Strecke, der von ausgewachsenen Männern geschwommen wurde.
In der Endabrechnung wurde Hessen Zweiter hinter Österreich und deutlich vor Bayern. Das ist ein Riesenerfolg, denn in den vergangenen Jahren wurde Hessen Dritter. Die hessischen Damen (1997 und jünger) hatten hingegen keine Chance, vor allem gegen die bayerische Konkurrenz. Sie wurden abgeschlagen Dritte, so dass insgesamt für Hessen der dritte Platz in der Gesamtwertung herauskam. Die Jungs konnten mit Stolz die Heimreise antreten, denn seit Helge Meeuws Jugendzeiten war keine hessische männliche Jugend-Mannschaft so gut bei dem Dreiländerwettkampf. Ergebnisse.xls (29KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Tageblatt, 13.12.2011

Jia Xian Zhou räumt Liste der Vereinsrekorde auf
6. Winterschwimmen des TV Wetzlar: 25 Schwimmer des SV Gelnhausen sahnen ab

bild
GIESSEN (red). SV Gelnhausens Vorzeigeschwimmer Jia Xian Zhou (Jahrgang 1994) knackte beim 6. Winterschwimmen des TV Wetzlar weitere Vereinsrekorde. Dabei gelang es dem jungen Chinesen zwei Uraltrekorde aus den Annalen des SV Gelnhausen zu verbessern, die noch von Jens Altmann aus dem Jahr 1993 und Kai Schmidt aus dem Jahr 1989 stammten. Auf der 50-Meterbahn setzte er über 50-Meter-Brust in 30,67 Sekunden und über 100-Meter-Brust in 1:08,29 Minuten neue Bestmarken.
Mit 25 Schwimmern aus der ersten Mannschaft sowie der ersten und zweiten Nachwuchsmannschaft reisten die drei Trainer Heike Heeger, Omid Keyanpour und Anja Kunert nach Gießen (wegen Renovierungsarbeiten mussten die Wetzlarer ausweichen) und versuchten auf der Langen Bahn die ersten Pflichtzeiten für das neue Jahr zu ergattern und möglichst viele Medaillen mitzunehmen. Das gelang vorzüglich und zeigt, dass der aktuelle Trainingszustand der jungen Schwimmer bereits erstklassig ist.
Neben Zhou, der zu den beiden Siegen auf 50-Meter und 100-Meter-Brust auch auf zwei Freistilstrecken überzeugte, nahm Bo Heeger (93) bei ihren vier Starts jeweils die Goldmedaille in Empfang.
Klasse auch die Leistungen der zahlreichen jüngeren Schwimmer. So konnte Nils Kleinstück (01) wiederum sein Talent über die Bruststrecken unter Beweis stellen und gewann insgesamt drei Goldmedaillen sowie zwei Silbermedaillen. Noch besser war vor allem auf den kurzen Sprintdistanzen Lucio Betz (02), der drei Gold- und drei Silbermedaillen in seinem Jahrgang mit tollen Leistungen holte. Zwei erste und zwei zweite Plätze holten Franziska Kunert (99) und Max Preußer (96), der dazu auch noch eine Bronzemedaille ergatterte. Kunert konnte sich über 400- Meter- Freistil in der DSV-Rangliste auf Platz fünf schieben. Der Büdinger Preußer gewann über 200-Meter-Brust und 100-
Meter-Rücken in seinem Jahrgang. Ebenfalls zweimal oben auf das Treppchen kam Donja Zrelli (01). Dazu holte die Zehnjährige drei weitere Bronzeplätze. Über 50-Meter-Freistil schwamm Barbara Schaal (01) eine Klassezeit mit 33,82 Sekunden, leider wurde diese Strecke nur offen gewertet. Dazu ging Schaal mit einer Gold- und drei Silbermedaillen in ihrem Jahrgang nach Hause. Je eine Goldmedaille nahmen Michelle Solzer (93), Julian Olbrich (96), Alina Linke (00), Valeska Krein (00) sowie Christopher Kindler (00) mit nach Hause. Dazu kamen weitere Medaillen der fünf jungen Schwimmer. Zwei Silberplätze schafften Jonas Thalheimer (00), der auch drei Bronzemedaillen holte und Yannik Paehe (98). Je eine Silbermedaille bekamen Ann-Katrin Schmidt (01), Christian Ries (97), Justin Kolb (01), Philipp Dubiel (96), Nikola Djordjevic (99) und Lukas Busch (96). Je eine Bronzemedaille erzielten Svenja Petermann (01) und Josefine Emmel (97), die vor allem auf den offenen SO-Meter-Freistil in 32,36 Sekunden zu gefallen wusste. Ergebnisse.xls (55KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 10.12.2011

Kunert zieht es in die USA
Der GNZ-Sportler 2010 setzt sich für das kommende Jahr große Ziele

bild
Gelnhausen (re/dg). Den GNZ-Sportler des Jahres 2010, Alexander Kunert vom SV Gelnhausen, zieht es im kommenden Jahr in die USA. Bis es so weit ist, hat der 15-Jährige aus Halier in sportlicher Hinsicht noch einiges vor.
„Ich war in diesem Jahr bei den Süddeutschen Meisterschaften erfolgreich und konnte im Vorjahr zwei Deutsche Jahrgangsmeisterschaften über 1500 und 400 Meter Kraul holen. In diesem Jahr habe ich zwei DM-Titel über 100 und 200 Meter Delphin herausgeschwommen – es ist wichtig, dass ich in verschiedenen Disziplinen vorne dabei bin“, erklärt der Schüler der Frankturter Carl-von-Weinberg-Gesamtschule.
Diese Lehranstalt ist bundesweit für die Förderung von herausragenden Schwimm-Talenten bekannt. „Das zusätzliche Training zu den Einheiten beim SV Gelnhausen hilft mir enorm, ich trainiere zwei- bis dreimal pro Tag außer sonntags.“ Der große Fleiß des Ausnahme-Talents hat dazu geführt, dass Kunert im Laufe des Jahres über jede Strecke – sei es Kraul oder Delphin – persönliche Bestleistungen aufgestellt hat. Bei den Hessischen Meisterschaften startete der Hailerer achtmal und holte jedes Mal Gold. Für 2012 hat sich der SVG-Vorzeigeschwimmer einiges vorgenommen. „Ich habe mich für ein Auslandsjahr in den USA beworben und bin guter Hoffnung, dass das klappt.“ In den Vereinigten Staaten habe der Schwimmsport einen wesentlich höheren Stellenwert als hierzulande, „dort finden Schwimmer ideale Bedingungen vor, und das will ich nutzen“. Darüber hinaus hofft Kunert, mit der Männer-Staffel des SV Gelnhausen in der 2. Liga zu bleiben. „Darüber hinaus möchte ich wieder den ein oder anderen deutschen Jahrgangsmeister-Titel gewinnen.“ Zudem freut sich Alexander Kunert mit wachsender Spannung auf die GNZ-Sportlerwahl, für die er erneut nominiert ist und bei der das heimische Ass als Titelverteidiger ins Rennen geht. „Ich denke, die anderen elf Konkurrentinnen und Konkurrenten haben auch hervorragende Leistungen gezeigt. Ich hoffe natürlich, dass ich auch diesmal wieder möglichst weit vorne stehe.“
Mit Schamber beim Jugendländerkampf An diesem Wochenende startet Alexander Kunert gemeinsam mit seinem Vereinskameraden Hendrik Schamber (Jahrgang 1995) und weiteren 18 hessischen Schwimmerlnnen der Jahrgänge 1995 bis 1997 im österreichischen Graz beim Vergleichswettkampf zwischen Österreich, Bayern und Hessen. Der Hessische Schwimmverband, vertreten durch die beiden Landestratner Shila Sheth und Martin Lobstedt, setzt bei dem Wettkampf über jeweils 26 Strecken für Jungen und Mädchen auf die besondere Stärke der beiden SVG-Schwimmer.
Kunert hat mit fünf Starts die meisten Einsätze aller jungen Männer zu bewältigen: über 100 Meter, 200 Meter und 400 Meter Freistil, sowie über 100 Meter und 200 Meter Schmetterling. Auf allen Strecken ist Kunert derzeit auf der Kurzbahn die Nummer eins auf der DSV-Bestenliste.
Hendrik Schamber wird voraussichtlich über 50 Meter, 100 Meter Freistil sowie über 100 Meter Schmetterling starten, so dass die beiden Gelnhäuser für acht der 26 Strecken der Männer die Verantwortung tragen. Die Hessen-Staffel hofft auf ein besseres Ergebnis als den dritten Platz.
Die Sportlerwahl 2011, die von der GNZ und der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen ausgerichtet wird, startet mit der Präsentation der Nominierten in der GNZ-Samstagsausgabe des 7. Januar. Bis zum 17. Januar haben die Leser die Möglichkeit, ihren Favoriten zu benennen. Sowohl die Leser als auch die Sportler können Top-Preise gewinnen. Der große Ehrungsabend für die heimischen Stars beginnt am Donnerstag, 19. Januar, um 19 Uhr im Kultursaal des Druck- und Pressehauses Naumann. Alles dazu lesen Sie auch auf www.gnz.de – einfach den Button „Sportlerwahl 2011“ anklicken.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 09.12.2011

Zhou setzt das Glanzlicht
Wintermeeting in Dillenburg: SVG-Chinese glänzt mit vier neuen Bestzeiten

bild
Dillenburg (re). Beim zehnten Wintermeeting der schwimmer in Dillenburg starteten lediglich vier Starter des SV Gelnhausen, die die Aufgabe hatten, Pflichtzeiten für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2012 zu holen. Hierbei setzte aus der Sicht des SVG einmal mehr Jia Xian Zhou das Glanzlicht.
Durch die Olympischen Spiele in London 2012 sind die wichtigsten deutschen Wettkämpfe auf der Langen Bahn im kommenden Jahr bereits im Mai und da die Zeiten der letzten Deutschen Jahrgangsmetsterschaften anders als in den Vorjahren diesmal nicht mehr zählen, bedarf es jede Gelegenheit zu nutzen, schon jetzt Pflichtzeiten zu ergattern.
Erschwerend hinzu kommt, dass es vermutlich nur die ersten 30 eines Jahrganges in Deutschland schaffen werden, sich zu qualifizieren, so dass im Grunde genommen niemand weiß, welche Zeit am Ende des Tages reichen wird und welche nicht. Besonders Jia Xian Zhou (Jahrgang 94), der nächstes Jahr erstmalig bei den Deutschen zu starten hofft, signalisierte mit seinen Leistungen, dass er nichts dem Zufall überlassen will und legte vier neue persönliche Bestzeiten und vier erste Plätze in Dillenburg ins Becken. Die beiden Brust-Ergebnisse sollten hierbei bereits eine gute Visitenkarte darstellen. Für die beste Punktleistung in seinem Jahrgang bekam der Meerholzer einen Pokal überreicht.
Alexander Kunert (96)
2. 200 F 2:04,47
1. 100 S 1:01,10
2. 400 L 5:13,34
1. 200 S 2:17,08
2. 100 F 58,47
Hendrik Schamber (95)
3. 200 S 2:29,45
3. 100 F 56,59
Franziska Kunert (99)
4. 200 F 2:28,78
3. 400 L 5:52,89
1. 200 S 2:41,19
Jia Xian Zhau (94)
1. 50 B 31,04
1. 400 L 5:22,32
1. 100 B 1:10,12
1. 100 F 58,69
Ähnlich motiviert ging auch die jüngste Teilnehmerin aus der ersten Mannschaft des 5VG an die Sache und holte über 400 Meter Lagen mit 5:52,89 Minuten ein gutes Ergebnis. Noch besser zeigte sich die zwölf jährige Hailerin Franziska Kunert über ihre Paradestrecke, den 200 Metern Schmetterling, wo sie in 2:41,19 Minuten ein Ausrufungszeichen setzte und damit in Deutschland aktuell Platz vier einnimmt in ihrem Jahrgang. Das könnte schon das Ticket für die Deutschen sein. Mitten im harten Training für den Ende Januar anstehenden Zweitliga-Wettkampf verlielf der Wettbewerb in Wetzlar auf der Langbahn für Alexandei Kunert (96) und Hendrik Schamber (95) nicht ganz so wie gewohnt. Für sie ging es darum, sich unter den ersten 15 ihres Jahrgangs in Deutschland zu zeigen. Auf einigen Strecken ist ihnen das gelungen.


Gelnhäuser Tageblatt, 08.12.2011

Schaal und Kleinstück mit dem Hessenteam erfolgreich
60. Süddeutscher Jugend-Ländervergleichswettkampf – Gelnhäuser Talente trumpfen auf

bild
GELNHAUSEN (red). Große Ehre für zwei junge Schwimmer des SV Gelnhausen. Für den 60. Süddeutschen Jugend-Ländervergleichswettkampf, der in Tübingen ausgetragen wurde, nominierte der Hessische Schwimmverband die SVG-Nachwuchs schwimmer Barbara Schaal (Jahrgang 2001) und Nils Kleinstück (01). Der Jugend-Ländervergleich wird traditionell über drei Jahrgänge ausgetragen, diesmal von 1999 bis 2001, und umfasst die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen.
Geschwommen wurden die 100- und 200-Meterstrecken mit jeweils zwei Teilnehmern je Jahrgang und Geschlecht, sowie zwei Gesamtstaffeln aller Jahrgänge über 12 x 50 Meter Freistil Mixed beziehungsweise 12 x 50 Meter Lagen Mixed. Bei den Staffeln gab es für den Sieger 20 Punkte, den Zweiten 16 Punkte und dann abfallend je zwei Punkte weniger. In den Einzeldisziplinen erhielt der Sieger zehn Punkte, der Zweite noch acht Punkte und jeder weitere einen Punkt weniger.
Nominiert und betreut wurden die hessisehen Schwimmer von Landestrainer Martin Lobstedt. Gleich in der ersten Mixed-Staffel über die 12 x 50 Meter Lagen durfte Barbara Schaal aus Linsengericht ihr Können unter Beweis stellen. Die hessische Mannschaft wurde Zweite und startete gleich mit 16 Punkten. Über 100 Meter Schmetterling schwamm Schaal in 1:23,98 Minuten eine persönliche Bestleistung und steuerte sechs Punkte zum Mannschaftsergebnis bei. Über die gleiche Distanz durfte auch erstmalig Nils Kleinstück zeigen, was er gelernt hatte. Er legte in 1:28,60 Minuten ebenfalls eine persönliche Bestleistung hin und holte damit fünf Punkte für das hessisehe Team. Barbara Schaal durfte danach noch einmal im Einzel antreten und wurde Sechste über 100 Meter Freistil in 1:14,22 Minuten, was vier Punkte brachte und eine persönliche Bestzeit. Vor dem letzten Wettkampf, der 12 x 50 Meter Freistil Mixed-Staffel, lagen die jungen Hessen im Jahrgang 2001 vorne, die anderen beiden Jahrgänge lagen an Position zwei. Auch hier durfte Barbara Schaal noch einmal eingreifen und führte die Staffel wiederum auf den zweiten Platz. Gewertet wurden sowohl die einzelnen Jahrgänge als auch das Gesamtergebnis aller drei Jahrgänge.
In der Endabrechnung wurde die Mannschaft des Jahrgangs 2001 aus Hessen mit den beiden SVG-Schwimmern Schaal und Kleinstück Erste und erhielt den Siegerpokal. Die beiden älteren Jahrgänge aus Hessen wurden jeweils Zweite, so dass die Gesamtwertung mit 417 Punkten hinter den Dauersiegern Bayern mehr als erstklassig zu bewerten ist. Dass der Jahrgang 2001 mit vier Punkten vor Bayern landete (138:134), dazu trugen die beiden Nachwuchsschwimmer des SVG mit bei. Landestrainer Martin Lobstedt war entsprechend stolz auf seine Mannschaft und darauf, das richtige Händchen bewiesen zu haben bei der Nominierung der jungen Nachwuchsschwimmer für diesen Ländervergleich, bei dem sich die Hessen in diesem Jahr sehr gut geschlagen haben.


Gelnhäuser Tageblatt, 22.11.2011

Nachwuchs des SVG schwimmt auf Ränge vier und fünf
Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Staffeln Jugend: Vorkampfergebnisse nahezu bestätigt

bild
FRANKFURT (red). Zwei SchwimmMannschaften des SV Gelnhausen hatten sich für den diesjährigen Endkampf auf Hessenebene bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Staffeln der Jugend (DMSJ) qualifiziert. Die in Frankfurt ausgetragenen Endkämpfe auf höchster hessischer Ebene brachten am Ende zweier anstrengender Staffeltage einen sehr guten vierten Platz für die männliche Jugend B und einen ebenso guten fünften Platz in der weiblichen Jugend D.
Mit ihren Leistungen konnten die SVGSchwimmer ihre Vorkampfergebnisse nahezu bestätigen, auch wenn sie jeweils einen Platz verloren. Sehr gut startete die männliche Jugend B, in der Besetzung Julian 01- brich (Jahrgang 1996), Christian Ries (97), Max Preußer (96), Alexander Kunert (96), Philipp Dubiel (96), Fabian Trageser (97) sowie Lukas Busch (96) in diesen Endkampf. Die 4xl00-Meter-Freistilstaffellegte mit 3:44,60 Minuten eine tolle Zeit vor und stand zunächst auf Platz eins. In der darauf folgenden Bruststaffel unterstrichen die vier Brustschwimmer Ries, Kunert, Busch und Preußer ihre Ambitionen auf Platz drei in Hessen und wurden in 5:01,80 Minuten sehr gute Dritte. Über die 4xl00-Meter-Rückenstrecke zeigte sich, dass dies nicht zu den absoluten Stärken der SVG-Schwimmer gehört. Platz fünf war das Ergebnis. Am zweiten Tag fehlte Topschwimmer Alexander Kunert. Die Mannschaft wurde durch Fabian Trageser und Philipp Dubiel verstärkt. In der 4xl00-Meter-Schmetterlingstaffel und dem abschließenden 4xl00-Meter-Lagen fielen die Jungs zwar etwas zurück, kämpften aber tapfer, um den anvisierten vierten Platz zu verteidigen. Am Ende fehlten nur 22 Sekunden auf den Bronzeplatz, den sich Darmstadt holte. Die J ungs von Trainerin Heike Heeger zeigten sich als sehr gutes Team können mit ihrem Abschneiden mehr als zufrieden sein.
Die Mädchen der weiblichen Jugend D (Jahrgänge 2000101) starteten als VorkampfVierte ebenfalls in Frankfurt und zeigten, dass sie sehr wohl mit den großen Vereinen in Hessen mithalten können. Besonders Svenja Petermann (00) steigerte sich in diesem Staffelwettkampf mit sehr guten Leistungen vor allem auf den Freistilstrecken und führte die junge Mannschaft zusammen mit Barbara Schaal (01) zu einem tollen Endergebnis von 26:04,41 Minuten und Platz Fünf in Hessen. Über 4x100-MeterFreistil überzeugten Donia Zrelli (01), Alina Linke (00), Svenja Petermann (00) und Barbara Schaal (01) in tollen 5:06,30 Minuten ihre Trainer und holten Platz Vier. Auf der Lagen- und Rückenstrecke bestätigten die sechs Gelnhäuserinnen ihre Zeiten, an denen auch Ann-Katrin Schmidt (01) und Valeska Krein (00) mit sehr guten Leistungen einen maßgeblichen Anteil hatten. Bei der 4xlooMeter-Bruststaffel fehlte am Ende die Kraft und die Mädchen verloren etwas Boden. Dennoch konnten alle Schwimmer sehr zufrieden mit ihren Leistungen sein.
Zusatz: Am zweiten Tag der DMSJ-Wettkämpfe mussten alle SVG-Trainer auf einer Schulung in Frankfurt sein, daher wurden die beiden Mannschaften von einigen Eltern selbst betreut, die ihre Sache sehr gut machten. Diese Terminüberschneidung war von den Betreuern der SVG-Schwimmer im Vorfeld als sehr ungünstig aber unvermeidbar bezeichnet worden. Da die Lizenzen der Trainer regelmäßig mittels Weiterbildungen erneuert werden müssen, blieb den Gelnhäuser Trainern keine andere Wahl als an diesem letzten Termin des Jahres teilzunehmen. Eine Absage des Endkampfes wollten die Trainer aber deswegen unbedingt vermeiden, was sich als gut und richtig herausgestellt hat angesichts der tollen Leistungen der Schwimmer. Ergebnisse.xls (47KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Tageblatt, 01.11.2011

SVG-Teams zum Landesentscheid
DSMJ: Gelnhäuser männliche Jugend B und weibliche Jugend D qualifizieren sich bei Bezirksentscheid in Bruchköbel

bild
BRUCHKÖBEL (red). An zwei Tagen fand der Bezirksentscheid für die deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend (DMSJ) in Bruchköbel statt. Sensationell der dritte Platz der männlichen Jugend B auf Bezirksebene. der gleichzeitig auf Landesebene Platz drei und damit die direkte Qualifikation bedeutete, vor den zwei Wiesbadener Mannschaften und Darmstadt. Die weibliche Jugend D des SV Gelnhausen wurde ebenfalls Dritte auf Bezirksebene und damit guter Vierter in Hessen. Auch die Mädchen haben sich somit direkt für das Landesfinale der DMSJ qualifiziert.
Etwas Pech hatte die männliche Jugend D, sie wurden Fünfte auf Bezirksebene und mit dieser Leistung Siebte in Hessen, womit die Jungs knapp nicht qualifiziert sind für den Hessenentscheid.
Der ursprünglich als Heimspiel für den SV Gelnhausen geplante und im Auftrag für den hessischen Schwimmverband mehr als rechtzeitig bei der Zweckverbandsverwaltung beantragte D MSJ -Wettkampf im Gelnhäuser Hallenbad, musste kurzfristig aufgrund der Intervention des neuen Schwimmbadleiters abgesagt werden. Über die darauf folgenden Turbulenzen berichtete das GT. Der Verein Undina Bruchköbel konnte kurzfristig einspringen und den Wettkampf gewohnt routiniert in seinem Hallenbad durchführen. Umso erfreulicher, dass sich die vier J ugendmannschaften des SV Gelnhausen trotz Auswärtsspiels und eingeschränkter Trainingsbedingungen im heimischen Hallenbad nicht beirren ließen und zwei dritte Plätze auf Bezirksebene erreichten. Unter maßgeblicher Beteiligung der jeweiligen Führungsschwimmer Barbara Schaal (Jahrgang 2001) und Alexander Kunert (1996) konnten die Mannschaften der weiblichen Jugend D und der männlichen Jugend B der harten Konkurrenz aus Frankfurt, Wiesbaden und Eschborn die Stirn bieten. Sensationell die Leistung der zehnjährigen Linsengerichterin Schaal, die ein ums andere Mal Bestzeiten ins Becken schrieb und ihre Mannschaft mitriss. Zu der weiblichen Jugend D, die in 25:59,68 Minuten Bronze und einen Pokal holte und sich für das Landesfinale qualifizierte, gehörten folgende Teammitglieder: Barbara Schaal (01), Svenja Petennann (00), Valeska Krein (00), Ann-Katrin Schmidt (01), Donia Zrelli (01) und Alina Linke (00).
Mit dem aktuellen zweifachen deutschen Jahrgangsmeister Kunert als Führungsschwimmer konnte die männliche Jugend B ebenfalls etwas überraschend Platz Drei im Bezirk Mitte erobern. Eine sensationelle Mannschaftsleistung der sechs J ungs Alexander Kunert (96), Julian Olbrich (96), Christi na Ries (97), Lukas Busch (96), Max Preußer (96) und Philipp Dubiel (96), die in 22:19,90 Minuten über eine Minute vor Eschborn landeten und nur zehn Sekunden hinter Platz zwei. Platz drei auf Hessenebene war der Lohn der sehr guten Leistungen.
Die männliche Jugend D des SVG wurde am Ende der zwei Tage Fünfter. Hier zog einmal mehr das Talent Loris Betz (00) seine Mannschaftskameraden nahe an den vierten Platz heran. Am Ende reichte es trotz der guten Zeit von 26:59,18 Minuten in der Besetzung Loris Betz (00), Christopher Kindler (00), Nils Kleinstück (01), Justin Kolb (01) und Jonas Thalheimer (00) nicht mit Platz Sieben auf Hessenebene für den Landesentscheid. Recht gut schlugen sich auch die jüngsten SVG- Teilnehmerinnen bei ihrem zweiten D MSJ -Wettkampf auf Bezirksebene und kamen auf den zehnten Rang. Folgende Jugend E-Mannschaft trat für den SV Gelnhausen an: Susan Sparn (02), Lisa Thalheimer (02), Jana Pache (02), Alina Yetim (02) und Lara Rodowski (02). Ergebnisse.xls (32KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Tageblatt, 25.10.2011

Schwimmfest nach hartem Trainingslager
SV Gelnhausen: In Stadtallendorf stellen 17 Schwimmer neue persönliche Bestleistungen auf – Jia Xian Zhou überzeugt

bild
STADTALLENDORF (red). Die erste und zweite Nachwuchsmannschaft sowie einige Schwimmer der ersten Mannschaft des SV Gelnhausen starteten beim Stadtallendorfer Schwimmfest in Nordhessen auf der Kurzbahn. Mit vielen persönlichen Bestzeiten bewiesen die 17 Schwimmer ihre gute Form zum Abschluss des meist zwei wöchigen, harten Herbsttrainingslagers, die in den Ferien von den meisten Schwimmern trotz erschwerter logistischer Anforderungen absolviert wurden.
Für die jüngeren Schwimmer von Trainer Robin Rausche und Trainerin Anja Kunert ging es in erster Linie darum, sich noch Pflichtzeit für die anstehenden hessischen Jahrgangsmeisterschaften in zwei Wochen in Fulda zu sichern. Die vier älteren Teilnehmer aus der ersten Mannschaft von Heike Heeger versuchten, Pflichtzeiten für die deutschen Kurzbahnmeisterschaften Ende November in Wuppertal zu erreichen.
Die Ergebnisse waren durchweg überzeugend. Einmal mehr zeigten Barbara Schaal (00) und Loris Betz (00) ihrem Trainer Robin Rausche hervorragende Form bei ihren Starts. Schaal siegte dreimal ebenso wie die ein Jahr ältere Franziska Kunert (99) in ihrem Jahrgang. Alle drei Schwimmer verbesserten ihre persönlichen Bestzeiten scheinbar mühelos. Nikola Djordjevic (99), Josefine Emmel (97), Svenja Petermann (00) und Alina Linke (00) gelangen neue Pflichtzeiten für die Hessischen. Donia Zrelli (00) gewann ihre beiden Rennen und konnte wie Jonas Thalheimer (00) und Christoph Kindler (00) in ihrem Jahrgang überzeugen. Philipp Dubiel (96) und Lukas Busch (96) platzierten sich im vorderen Feld und schafften es ebenfalls noch, hessische Pflichtzeiten zu ergattern. Glück und Pech für Justin Kolb (01), obwohl er über 200-Meter-Rücken seine Jahrgangswertung gewann, verpasste er ganz knapp die Pflichtzeit um nur 15 Hundertstelsekunden. Dafür erreichte Kolb über 100-Meter-Lagen und Rücken problemlos die Norm.
Bei den vier älteren Schwimmern überzeugte besonders Amelie Knitsch (93). Die Linsengerichterin holte zwei Finalteilnahmen und sicherte sich neue Bestzeiten, die allerdings nicht ganz für die deutschen Meisterschaften reichen werden. Die meisten Starts hatte der Büdinger Max Preußer (96), denn auch er erreichte zwei Finalteilnahmen, wobei Preußer besonders über die 100- Meter-Rückenstrecke gefallen konnte. Christian Ries (97) qualifizierte sich für die hessischen Meisterschaften auf einigen Strecken, für die Deutschen ist Ries allerdings noch zu frisch in der ersten Mannschaft des SVG. Nicht anders ergeht es Jia Xian Zhou (94), dem neuen Stern am Schwimmerhimmel des SV Gelnhausen, der über 200-Meter-Brust gewann und im Finale über 100- Meter-Freistil bemerkenswerte 55,79 Sekunden schwamm. Besonders Zhous Explosivität beim Start und den Wenden fallen nicht nur seiner Trainerin Heike Heeger ins Auge. Dort holt Zhou die entscheidenden Meter gegenüber seinen Mitstreitern auf und wird nicht nur deshalb für die deutschen Kurzbahn-Meisterschaften einer der Hoffnungsträger des SVG sein. Ergebnisse.xls (47KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 05.10.2011

Lob vom Trainergespann für Platz zwei
31. Marburger Jugendschwimmfest: Gelnhäuser Kurzbahn-Asse glänzen mit 63 Einzelerfolgen

bild
Marburg (re). Beim 31. Marburger Jugendschwimmfest auf der Kurzbahn überzeugten die erste und zweite Nachwuchs-Mannschaft des Schwimmvereins Gelnhausen auf ganzer Linie. In der Endabrechnung wurden die 32 Leistungsschwimmer aus dem Main-Kinzig-Kreis sehr gute Zweite, wobei 63 siegreiche Rennen zu diesem Topergebnis führten.
Außerdem überzeugten die Nachwuchsschwimmer mit vielen neuen persönlichen Bestzeiten auf der Kurzbahn. Eine bemerkenswerte Tatsache so kurz nach Saisonbeginn. Trainer Robin Rausche und Anja Kunert zeigten sich dementsprechend zufrieden mit dem Abschneiden in der Lahnstadt.
Makellos war die Bilanz einmal mehr von Barbara Schaal (Jahrgang 01). Die Linsengerichterin gewann alle acht Starts scheinbar mühelos mit tollen Ergebnissen. Dem kaum nach standen Franziska Kunert (99). Nils Kleinstück (01) und Laurenz Hilpert (03), die jeweils sieben goldene Medaillen mit heim nehmen konnten. Besonders erfolgreich war erneut der Steinauer Loris Betz (00), der neben seinen sechs Plätzen ganz oben auf dem Treppchen auch noch die Prämie für seinen neuen Wettkampfrekord bei diesem Schwimmfest für unter Elf jährige über 50 Meter Rücken in 36,69 Sekunden abräumte. Sein jüngerer Bruder Lucio (02) gewann vier seiner Jahrgangswertungen.
Je dreimal in die Siegerliste trugen sich Ann-Katrin Schmidt (01), Nikola Djordjevic (99) und Philipp Dubiel (96) ein. Lara Rodowski (02), Felix Linke (03) und Svenja Petermann (00) holten zwei Plätze an der Sonne. Komplettiert wurde der Reigen der erfolgreichen Medaillengewinner des SVG durch Luis Böhm (02), Josefine Emmel (97), Christopher Kindler (00), Justin Kolb (01), Alina Linke (00), sowie Susan Sparn (02), Jonas Thalheimer (00), Lukas Busch (96) und Christoph Werm (01), die alle einmal ganz oben auf dem Siegerpodest ihre tolle Goldmedaille mit dem Marburger Schloss in Empfang nehmen durften.
Zu den zahlreichen persönlichen Rekorden und weiteren Silber- und Bronzemedaillen trugen ferner Donia Zrelli (Oi), Alina Yetim (02), Fabian Tragester (97), Melissa Roth (97), Niklas Ries (00), Hanna Pfeiffer (99), Lukas Busch (96), Valeska Krein (00), Marek Mehrholz (01) sowie Jana (02) und ihr Bruder Yannik Pache (98) bei. Ergebnisse.xls (66KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 01.10.2011

Jia Xian Zhou schwimmt allen davon
Neuer Star im Wasser: 16-jähriger Chinese dringt beim SV Gelnhausen in neue Dimensionen vor
Von Franziska Schultheis

bild bild
Gelnhausen-Meerholz. Jia Xian Zhou ist der Name des neuen Stars im Schwimmverein Gelnhausen (SVG). Der 16-Jährige steckt neue Maßstäbe, indem er an nur einem Wettkampfwochenende alle Vereinsrekorde im Bruststil brach (GNZ berichtete). Ein kometenhafter Aufstieg für den jungen Chinesen, der erst seit kurzem in Meerholz zu Hause ist.
Auf die Frage hin, ob er denn schon immer ein so erfolgreicher Schwimmer gewesen sei, holt Jia Xian Zhous Mutter Jie Min Wang stolz zwei dicke Ordner voller Urkunden in chinesischer Sprache hervor. Ihr Mann Klaus Bohlken muss übersetzten, da Wang und Zhou bisher noch wenig deutsch sprechen. Die Urkunden dokumentieren: Der 16-Jährige ist nicht nur vergangenen November Shanghai-Meister in seiner Altersklasse geworden, er war schon 2006, als Zwölfjähriger, chinesischer Meister. Die enorme Leistungssteigerung des Schwimmers zeigt sich bei seiner Siegerzeit: In 1:07,77 Minuten gewann Zhou bei den Shanghai-Meisterschaften über 100 Meter Brust. Vergangenes Wochenende schlug er mit 1:05,30 an und übertraf damit gleich bei einem seiner ersten Wettkämpfe für den Schwimmverein Gelnhausen (SVG) den Vereinsrekord. „Brust ist meine Lieblingsstrecke“, sagt der 16-Jährige zurückhaltend. Zhou brach gleich zwei weitere Vereinsrekorde auf der Kurzbahn in seiner Paradedisziplin. Er schwamm die 200 Meter Brust in 2:04,32 Minuten und die 50 Meter in 29,99 Sekunden. Letzteres ist besonders hervorzuheben, liegt die Zeit doch unter der magischen Grenze von 30 Sekunden.
Jia Xian Zhou zog Mitte Mai von der Millionenmetropole Shanghai mit seiner Mutter Jie Min Wang nach Meerholz, nachdem diese im vergangenen Jahr den Meerholzer Klaus Bohlken geheiratet hatte. „Ich bin gerne mit nach Deutschland gekommen. Ich hatte nur eine Bedingung, dass ich auch in der neuen Heimat schwimmen kann.“
Diese Möglichkeit fand er im Schwimmverein Gelnhausen. „Uns war wichtig, dass er ordentlich trainieren und mit dem Bus zum Training fahren kann“, erklärt Bohlken. Dies alles sei beim SVG gegeben. Mehr noch, der Schwimmverein habe dem Schwimmtalent geholfen, sich in der neuen Umgebung zurecht zufinden und sich zu integrieren.
Die Umstellung sei zunächst etwas schwierig gewesen. „Das Wasser ist hier viel kälter als in China“, erklärt Bohlken, daher habe Zhou zu Beginn immer Krämpfe gehabt. Doch das abwechslungsreiche Training hat Zhous Form noch gesteigert.
Besonders Mutter Iie Min Wang freut sich: „Jetzt trainiert er nur noch sechs Mal die Woche. In Shanghai waren es bis zu zwölf Mal.“ Ihr sei es daran gelegen, dass es auch ein Leben abseits des Sport gebe. Zunächst sei es wichtig, dass sein Sohn deutsch lerne, erklärt Bohlken, aber natürlich freue er sich und ist stolz über Jia Xians beeindruckende Leistungen. Zurzeit trainiert Zhou fast täglich und schwimmt dabei etwa 5000 Meter am Tag. Aerobic-Training und abgestimmtes Krafttraining bieten eine Abwechslung, die das Schwimmtalent so in China nicht vorfand. Dort schwamm er bis zu 10000 Meter am Tag. Das Training beim SVG mache ihm viel Freude und nach den ersten Erfolgen sei sein Ehrgeiz geweckt, neue Rekorde zu schwimmen und den hessischen Schwimmstars bald Konkurrenz zu machen.


Gelnhäuser Tageblatt, 28.09.2011

Rekorde nach belieben geknackt
34. Goldenes Kleeblatt: Schwimmer des SV Geldhauses überzeugen mit Top-Leistungen – Bo Heeger fünfmal siegreich

bild bild
BAUNATAL (red). Ordentlich aufgeräumt in der Vereinsrekordliste des Schwimmvereins Gelnhausen hat der Neu-Meerhölzer Jiaxian Zhou (1994). Der siebzehnjährige Chinese, der seit dem Frühsommer in Diensten des Gelnhäuser Traditionsvereins steht, da seine Eltern nach Gelnhausen gezogen sind, pulverisierte drei alte für unerreichbar gehaltene Bestzeiten auf allen drei Bruststrecken auf der Kurzbahn an einem einzigen Wochenende.
Beim 34. Goldenen Kleeblatt der Stadt Baunatal unterbot Zhou im Finale über 100-Meter-Brust die alte SVG-Bestmarke sogar noch ein zweites Mal. Im Finale über 50-Meter-Brust durchbrach der junge Mann aus Shanghai die magische Marke von 30 Sekunden mit elektronisch gemessenen 29,99 Sekunden. Dies brachte ihm einen weiteren dritten Platz im Finale hinter dem Sieger Marko Koch aus Darmstadt ein. Selbiger gratulierte persönlich dem neuen Talent des SVG zu seinem dritten Vereinsrekord über 200 Meter Brust, bei dem Zhou mit 2:24,04 Minuten eine Traumzeit erzielte und mit dieser in seinem Jahrgang den vierten Sieg für sich verbuchte.
Noch erfolgreicher, was die Finalergebnisse anging, war Bo Heeger (1993), die fünf offene Finalläufe erreichte und alle gewann. Eine sensationelle Leistung und einträglich zudem, denn die ausgesetzten kleinen Siegprämien stricht die Abiturientin für sich ein. Über 100-Meter-Brust holte die Düdelsheimerin darüber hinaus noch einen sensationellen neuen Vereinsrekord und verbesserte ihre eigene Vereinsbestleistung auf tolle 1:12,52 Minuten. Heeger gewann noch dazu über 100-Meter-Lagen, 50-Meter-Freistil, 100-Meter-Freistil und 50-Meter-Brust.
Kunert überzeugt Trotz Trainingsrückstandes überzeugte auch Alexander Kunert (1996) mit vier Siegen in seinem Jahrgang, besonders seine 2: 16,67 Minuten über 200-Meter-Lagen lassen aufhorchen. Bestens in Form zeigte sich Hendrik Schamber (1995), der mit drei Jahrgangssiegen und drei zweiten Plätzen auch tolle Leistungen in zwei Finalläufen präsentierte und jeweils offener Fünfter wurde.
Die achtzehnjährige Liebloserin Michelle Solzer wurde im Finale über 50-Meter-Rücken Zweite, über 100-Meter-Rücken wurde Solzer dazu noch offene Sechste. Darüber hinaus holte die Rückenspezialistin einen Sieg, zwei zweite Plätze und einen dritten Platz in der Juniorenwertung.
Die gleichaltrige Linsengerichterin Amelie Knitsch (1993) siegte über 100-MeterSchmetterling und wurde in der Juniorenwertung gute Zweite werden. Im anschließenden Finale über die gleiche Strecke holte Knitsch den vierten Platz. Ihre jüngere Schwester Helen Knitsch wurde einmal Zweite und einmal Dritte in ihrem Jahrgang. Besonders die Leistung über 200-Meter-Freistilließ aufhorchen.
Auch immer besser in der ersten Mannschaft an kommt der Meerholzer Julian 0lbrich (1996), der über die Rückenstrecken seine besten Leistungen abrief und jeweils Zweiter beziehungsweise Dritter wurde. Aber auch über 100-Meter-Freistil mit Platz drei überzeugte Olbrich seine Trainerin.
Heike Heeger konnte mit dem Abschneiden ihrer acht angetretenen Schützlinge mehr als zufrieden sein. Für die Gesamtwertung reichte es in der kleinen Besetzung zwar nicht für einen vorderen Mannschaftsplatz. Ergebnisse.xls (49KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Tageblatt, 26.09.2011

Jiaxian Zhou zieht mit Vereinsrekord ins Finale ein
SV Gelnhausen startet beim 34. Goldenen Kleeblatt in Baunatal-Klassetag für Bo Heeger

bild
BAUNATAL (red). Am ersten Tag des hochkarätig besetzten Schwimmwettkampfwochenendes auf der Kurzbahn beim 34. Goldenen Kleeblatt der Stadt Baunatal zeigte der chinesische Neuzugang des SV Gelnhausen seine Klasse. Der siebzehnjährige Jiaxian Zhou (94), der im Sommer mit seinen Eltern aus Schanghai (China) nach Meerholz gezogen ist, zeigte seine Klasse und kam mit neuem SVG-Vereinsrekord ins Finale der besten sechs 100-Meter-Brustschwimmer, in dem er in 1:05,27 Minuten anschlug. Im folgenden Finallauf bestätigte Zhou diese Klassezeit und wurde Dritter in 1:05,30 Minuten. Sieger wurde in diesem Rennen der Darmstädter Marko Koch.
Einen Klassesamstag verbuchte auch Bo Heeger (93) für sich. Gleich drei Finals erreichte die Düdelsheimerin. Über 100- Meter-Lagen, 50-Meter-Freistil und ihre Paradestrecke 100-Meter-Brust zeigte die Achtzehnjährige ihre aktuelle Topform und wurde jeweils Siegerin in den drei Finals.
Auch die weiteren Schwimmer der ersten Mannschaft zeigten bereits eine tolle Form. So auch die Liebloserin Michelle Solzer (93) mit dem zweiten Platz im Finale über die 50-Meter-Rücken. Gleich zwei Finalläufe erreichte am ersten Tag Amelie Knitsch (93) aus Linsengericht über 100-Meter-Lagen und 100--Meter-Delfin. Ebenfalls einen offenen Finallauf erschwamm Hendrik Schamber (95). Über seine Lieblingsstrecke, den 100-Meter Delfin, wurde der Gründauer sehr guter Fünfter in der offenen Wertung.


Gelnhäuser Tageblatt, 23.09.2011

Geschlossenheit Schlüssel zum Erfolg
SV Gelnhausen beim Datterich-Ultra erfolgreich am Start

bild
GELNHAUSEN (red). Einmal mehr starteten die Schwimmer des SV Gelnhausen beim Datterich-Ultra in die anstehende Kurzbahnsaison. Für die Sportler steht neben den hohen Zielen wieder der Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga an. Der bekannte Mannschaftstriathlon in Seeheim-Jugenheim eignet sich besonders zur Saisonvorbereitung, weil vor allem Teamgeist und eine geschlossene Leistung die Schlüssel zum Erfolg bilden.
Zum Modus der Veranstaltung lässt sich kurz erklären, dass alle Mannschaftsmitglieder gemeinsam die Strecke eines Iron-Man-Triathlons bewältigen, wobei jeder ein Zehntel der Strecke übernimmt. Taktisches Geschick ist gefragt, denn das Windschattenfahren ist erlaubt und die Mannschaft, die geschlossen auf die Radstrecke geht, kann Körner sparen, um dann auf der Laufstrecke richtig ans Limit zu gehen.
Angeführt vom mehrfachen deutschen Jahrgangsmeister Alexander Kunert und gefolgt vom starken Hendrik Schamber absolvierten die SVG-Schwimmer unter dem Kampfnamen „Barbaren-Rösser“ die 400 Meter Schwimmen in fünfeinhalb Minuten und machten sich auf zu einem beachtenswerten 18 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren. Dirk Janssen und Martin Ottmann gingen mit einem kleinen Vorsprung auf die Raddistanz, konnten sich in der Folge dank einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38 Kilometern pro Stunde weiter nach vorne arbeiten.
Die zweite Radgruppe der „BarbarenRösser“ bildeten Thomas Groß, David Behnscn, Alexander Brechtel, Hendrik Schamber und Lynn Heeger, die nur wenig später auf die Laufstrecke starteten. Unwiderstehlich war hier David Behnsen, der sich auf den letzten 4,3 Kilometern Platz um Platz nach vorne arbeitete. Wie im Vorjahr wurde der dritte Platz erreicht. „Barbaren-Rösser“: Martin Ottmann, David Behnsen, Dirk Janssen, Hendrik Schamber, Lynn Heeger, Thomas Groß, Alexander Brechtel, Alexander Kunert, Felix Gundlach, Bo Heeger und Grit Heeger.


Gelnhäuser Tageblatt, 21.09.2011

Kunert super schnell

bild
Beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ im Schwimmen hat der Gelnhäuser Schwimmer Alexander Kunert gestern mit 24,24 Sekunden über 50 Meter Freistil für einen Paukenschlag gesorgt. Als mit Abstand schnellster Einzelteilnehmer holte der 15-jährige Hailerer neben einer neuen persönlichen Bestzeit über die schnellste Sprintstrecke auch seine fünfte Qualifikationszeit für die offenen deutschen Kurzbahn-Meisterschaften Ende November in Wuppertal. Kunert startet in Berlin für die Carl-von-Weinbergschule, der Eliteschule des Sports in Frankfurt, die sich zum wiederholten Male für das Bundesfinale als bester hessischer Vertreter qualifizieren konnte. Auf welchem Platz die Frankfurter in der Endabrechnung landeten, stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 18.09.2011

SVG: Lucio Betz gewinnt Pokal
28. Pokalschwimmfest der Wasserfreunde Fechenheim

bild
Maintal (re). Die Wasserfreunde Fechenheim richteten in der Maintaler Schwimmhalle ihr traditionelles Pokalschwimmfest zum inzwischen 28. Mal aus. Die 31 Sportler des SV Gelnhausen trumpften dort als drittbeste Mannschaft mit 218 Punkten auf. Lucio Betz gewann zudem einen Pokal als bester Schwimmer seines Jahrgangs.
Erfolgreichste SVG-Einzelteilnehmerin war einmal mehr Bo Heeger (Jahrgang 1993), die bei allen vier Sprintstreckenstarts die Finalläufe erreichte und dort einen Sieg über 50 Meter Schmetterling sowie zwei zweite Plätze und einen dritten Platz erzielen konnte. Insgesamt neun erste Plätze der Düdelsheimerin sprechen für sich. Ebenfalls das Finale über 50 Meter Schmetterling erreichte Amelie Knitsch (93) aus Linsengericht, sie wurde sehr gute Dritte. Knitsch konnte außerdem über 200 Meter Lagen ihr Potenzial ausspielen und gewann in dieser Disziplin.
Bei den Männern erreichte der Gründauer Hendrik Schamber (95) auf der Rücken- und Schmetterlingsstrecke das Finale und einen vierten sowie einen tollen zweiten Rang. Im Finale über 50 Meter Brust wurde der chinesische Neuzugang Jia Xian Zhou (94) „Offener Erster“ und holte neben dem Sieg auch wertvolle Punkte für die Mannschaftswertung. Damit wurde Zhou auch gleichzeitig drittbester Schwimmer des Wochenendes in der Punktwertung mit seiner Vorlaufleistung über 50 Meter Brust in 30,78 Sekunden, was sehr gute 688 Punkte bedeutete. Hierfür erhielt der Neu-Meerholzer einen Pokal.
bild
Bei den jüngeren Schwimmern überzeugten einmal mehr die beiden hochtalentierten Beiz-Brüder aus Steinau, die gleich reihenweise vordere Plätze einheimsten. Loris Betz (2000) wurde fünfmal Erster. Besonders stolz zeigte sich sein neunjähriger Bruder Lucio Betz (2002), der den Pokal als erfolgreichster Starter seines Jahrgangs abräumte. Für seine tollen Leistung über die 50 Meter Freistil in 36,40 Sekunden bekam er 199 Zähler. Nils Kleinstück (01) konnte gleich drei Siege erzielen, je einmal Rang eins erzielten Fabian Trageser (97), der immer besser wird, Jonas Thalheimer (00) über 100 Meter Schmetterling sowie Julian Olbrich (96) über 400 Meter Freistil.
Zweimal ganz oben aufs Treppchen kamen bei den Mädchen Alina Linke (00) und Ann-Katrin Schmidt (01). Je einen Platz an der Sonne erreichten die Rückenspezialistin Michelle Solzer (93) aus Lieblos über 100 Meter Rücken, das Jungtalent Susan Sparn (02) über 200 Meter Freistil und Svenja Petermann (00) über 100 Meter Schmetterling.
Trainerin Heike Heeger und Trainer Robin Rausche zeigten sich kurz nach Beginn der neuen Kurzbahnsaison sehr zufrieden mit den Leistungen ihre Schützlinge. Ergebnisse.xls (63KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Tageblatt, 30.07.2011

Neun Siege beim Langstreckenschwimmen
SV Gelnhausen schwimmt in den Einzel- und Mannschaftswettbewerben vorne mit

bild
GROßKROTZENBURG (red). Beim 55. Langstreckenschwimmen in Großkrotzenburg im See Freigericht West warteten die teilnehmenden SVG-Nachwuchsschwimmer mit zahlreichen Siegen auf. Obwohl die Barbarossastädter nicht alle Strecken schwammen, wurde der SVG in der Mannschaftswertung mit 130 Punkten gemeinsam mit den Trierern Zweiter hinter den Gastgebern aus Großkrotzenburg, die in den meisten Disziplinen starteten.
Über die 200-Meter-Freistildistanz holten Barbara Schaal (Jahrgang 2001), Franziska Kunert (1999), Nils Kleinstück (2001) Loris Betz (2000) und Nikola Djordjevic (1999) in ihren Jahrgängen insgesamt fünf Siege. Lukas Busch (1996) startete über die 400- Meter-Strecke und gewann ebenfalls seine Jahrgangswertung. Zweite im Jahrgang 2001 wurde bei den Mädchen über 200-Meter-Freistil Donia Zrelli. Ihre Kameradin Ann-Katrin Schmidt wurde unglückliche Vierte, nachdem sie im Wasser einen schmerzhaften Tritt einer anderen Schwimmerin in der Startphase verkraften musste. Im Jahrgang 2000 wurde Svenja Petermann Zweite vor Alina Linke, die sich Bronze sicherte. Vierte wurde hier Valeska Krein nur knapp eine Sekunde dahinter. Bei den Jungen wurde Jonas Thalheimer im gleichen Jahrgang guter Fünfter. Auf der 400-MeterFreistildistanz bei den Jungen holte im Jahrgang 1996 Philipp Dubiel ebenfalls eine Bronzemedaille.
Im Staffelwettkampf über die 3x200-Meter-Freistil gewannen die Gelnhäuser Mädchen in der Jahrgangswertung 1999-2003. Die Schwimmerinnen Ann-Katrin Schmidt, Valeska Krein und Barbara Schaal wurden Erster vor der zweiten Mannschaft des SVG mit Alina Linke, Donia Zrelli und Svenja Petermann. Die Jungs taten es den erfolgreichen Mädchen gleich und gewannen in der Staffel in der Besetzung Jonas Thalheimer, Nils Kleinstück und Loris Betz überlegen mit dreizehn Sekunden Vorsprung vor den Trierern. Trainer Robin Rausche zeigte sich ob der tollen Leistungen der Schwimmer der 1. und 2. Nachwuchsmannschaft im Freiwasser sehr zufrieden und konnte mit viel Edelmetall im Gepäck mit seinen Schützlingen die Heimfahrt antreten.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 17.08.2011

Ries und Busch holen Silbermedaillen
Internationale Hessische Freiwassermeisterschaft in Großkrotzenburg

bild
Großkrotzenburg (re). Drei Einzelstarter stellte die Mannschaft des SV Gelnhausen bei den vom WSV Großkrotzenburg ausgerichteten Internationalen Hessischen Freiwassermeisterschaften im See Freigericht West. Sehr gut war die Ausbeute der jungen SVG-Schwimmer mit zwei unerwarteten Silbermedaillen. Der Gründauer Christian Ries (Jahrgang 1997) legte die Distanz über 2,5 Kilometer in sehr guten 35:39,58 Minuten zurück, während Lukas Busch (96) in 37:38,84 Minuten ebenfalls als Zweiter seines Jahrgangs ins Ziel kam.
Busch musste sich lediglich dem Wetzlarer Adrian Balser geschlagen geben. Ries brach in die Phalanx der fünf sehr guten Mainzer Freiwasserschwimmer ein und verhinderte so eine makellose Bilanz der Rheinland-Pfälzer bei den Internationalen Hessenmeisterschaften. In dem kaum mehr als 18 Grad kalten Wasser kostete es die „Freibadgewöhnten“ SVG-Schwimmer zunächst erhebliche Überwindung, überhaupt anzutreten, da anders als beim Triathlon kein Neoprenanzug erlaubt war. Daher war es nicht verwunderlich, dass einige andere Schwimmer auf den langen Strecken die Segel strichen und aufgaben.
Nicht so die Gelnhäuser Nachwuchsschwimmer, die all ihren Mut und ihre Konzentration zusammenbrachten und sich auf den langen Kampf einließen. Dritte SVG-Schwimmerin im Bunde war Anne-Katrin Reiß aus Büdingen, Jahrgang 1997, die einen sehr guten sechsten Rang erreichte (39:01,30 Minuten).
SVG-Staffel belegt Rang fünf Mit drei Mixed-Teams traten, die anderen neun SVG-Mannschaftsmitglieder im Staffelwettkampf über 3 x 1 000 Meter an. Dieser Wettkampf wurde offen gewertet. Jeweils mindestens eine junge Frau und maximal zwei junge Männer traten hierbei gegen starke und ältere Konkurrenz an: Allen voran Schwimmstar Marko Koch mit seinen Kollegen aus Darmstadt sowie die hervorragenden Wiesbadener Freiwasserschwimmer, die letztlich auch uneinholbar gewannen. Gegen diese beiden Mannschaften war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Dahinter entwickelte sich ein spannender Kampf um die Bronzemedaille.
Jaqueline Franz (94) vom SVG wechselte nach 18:06 Minuten und zwei geschwommenen Runden auf Hendrik Schamber (95). Mit den Plätzen 11, 12 und 13 schien keine gute Platzierung mehr möglich zu sein für die Barbarossastädter. Auch die zweite Mannschaft um Helen Knitsch (96) wechselte nach 18:06 Minuten, bei der dritten Mannschaft des SVG wechselte Startschwimmer Max Preußer (96) nach 18:30 Minuten.
Es begann nun eine sehenswerte Aufholjagd der ersten Mixed-Mannschaft des SVG. Hendrik Schamber (95) holte Platz um Platz auf und wechselte nach tollen 15:46 Minuten auf den Schlussschwimmer Alexander Kunert (96). Dieser kämpfte seine Mannschaft bis auf den fünften Platz heran (15:25 Minuten), was eine Enddzeit von 49:17,51 Minuten für die drei bedeutete. Es fehlte am Ende somit nur eine knappe halbe Minute zur Bronzemedaille.
Die zweite SVG-Mannschaft erreichte nach 54:22,26 Minuten unterkühlt, aber glücklich das Ziel. Hier schwammen neben Helen Knitsch auch der chinesische Neuzugang des SVG, Jiaxia Zhou (94, ausgesprochen „Tschatscha“), und Amelie Knitsch (93) auf Platz elf. Die dritte Mannschaft kam direkt dahinter auf Rang zwölf mit den beiden weiteren Schwimmern Julian Olbrich (96) und Michelle Solzer (93) in 54:59,42 Minuten ins rettende Ziel. Auch wenn die erhoffte Bronzemedaille im Mixed-Rennen nicht erreicht wurde, zeigten sich alle zwölf SVG-Schwimmer zufrieden, die Kälteschlacht überstanden zu haben.
Kuriosum am Rande: Durch einen Fehler beim Einhängen der Bojen kam nach den Staffelrennen heraus, dass alle Mannschaftsmitglieder jeweils statt 1000 Meter circa 1250 Meter geschwommen waren, was die erzielten Zeiten der Schwimmer in ein noch besseres Licht rückt.


Gelnhäuser Tageblatt, 30.07.2011

Quartett im D- Kader
Vier Asse des SV Gelnhausen für starke Leistungen belohnt

bild
GELNHAUSEN (red). Aktuell ist der Schwimmverein Gelnhausen mit vier Schwimmern aus der ersten Mannschaft im hessischen D-Förderkader vertreten. Mit einer tollen Leistung über 400 Meter Freistil konnte der Büdinger Sebastian Werm (Jahrgang 1994) in der vergangenen Saison 13 Punkte auf der Rudolphtabelle seines Jahrgangs erzielen. Mit dieser entscheidenden Leistung reichte es für den Siebzehnjährigen für die Nominierung auf Hessenebene. Abiturientin Bo Heeger (93), ebenfalls aus Büdingen, erreichte das gleiche Ziel über ihre Paradestrecke, den 50 Metern Brust, in 34,07 Sekunden, was 14 Punkte in der Rudolphtabelle bedeutete.
Gleich reihenweise erstklassige Punktleistungen auf der allgemeingültigen Rudolph-Tabelle erzielte Alexander Kunert (96). Seine 18 Punkte, die eine Deutsche Spitzenleistung bedeuteten, konnte der Hailerer einmal mehr über seine Paradestrecke, den 200 Meter Schmetterling, erzielen, was ihn erneut in den D-Förderkader Hessens brachte. Ebenfalls die Voraussetzungen für den D-Förderkader konnte Hendrik Schamber (95) in der letzten Saison mehrfach erfüllen, vor allem auf den Schmetterlingsstrecken.
Hart an ihrer weiteren Schwimmkarriere arbeiten die vier SVG-Talente mit ihrer Trainerin Heike Heeger, um den nächsten anvisierten Zielen Schritt für Schritt ein bisschen näher zu kommen. Die neue Saison beginnt kommende Woche mit dem offiziellen Trainingsstart der ersten Mannschaft im Freibad am Mittwoch, 3. August.


Gelnhäuser Tageblatt, 23.07.2011

Knitsch und Franz stehen im D- Kader

bild
GELNHAUSEN (red). Heike Heeger, Trainerin des Schwimmvereins Gelnhausen, hat aktuell zwei Athletinnen unter ihren Fittichen, die im hessischen D-Kader 2010/2011 stehen. Mit ihren Schmetterlingsleistungen schwammen sich sowohl Amelie Knitsch (Jahrgang 1993) aus Linsengericht als auch Jaqueline Franz (1994) aus Gelnhausen-Roth dort hinein. Notwendig dafür ist mindestens eine Leistung, die elf Punkte auf der objektiven Rudolphtabelle bedeutet. Im Falle von Knitsch war das eine Zeit von 29,84 Sekunden über 50 Meter Schmetterling in Offenbach. Gleich drei Pflichtzeiten für den D-Kader schwamm Franz über die Schmetterlingsstrecken 50 Meter, 100 Meter und 200 Meter. Einmal elf und zweimal zwölf Punkte bedeuten in Hessen Spitzenleistungen in ihrem Jahrgang. „Es bleibt zu hoffen, dass die beiden jungen Damen auch in der neuen Saison, die im August beginnt, an die vergangenen Leistungen anknüpfen können und nicht nur für die erste Schwimm-Mannschaft, sondern auch für die 2. Bundesliga Anfang 2012 in gewohnter Form zur Verfügung stehen“, erklärte SVG-Pressesprecher Rolf Kunert.


Gelnhäuser Tageblatt, 21.07.2011

Leistungen von SVG-Nachwuchstrio belohnt
Kunert, Djordjevic und Reich schwimmen sich in E-Kader

bild
GELNHAUSEN (red). Drei Nachwuchstalente hat der SV Gelnhausen derzeit in dem hessischen E-Kader 2010/2011. Die von Robin Rausche betreuten Schwimmer konnten sich mit überzeugenden Leistungen und dem Erreichen der nötigen Punktzahl auf der objektiven Rudolph-Tabelle in den Kader schwimmen.
Franziska Kunert (Jahrgang 1999) markierte auf den Langstrecken 1500 Meter und 800 Meter Freistil jeweils, elf Punkte sowie über 400 Meter Freistil zehn Punkte. Auch über 200 Meter Freistil und Rücken erreichte die Hailerin neun beziehungsweise acht Punkte, die notwendig sind für die E-Kaderzugehörigkeit.
Zweiter Schwimmer des SVG ist der Klein-Auheimer Nikola Djordjevic (1999), der über 200 Meter Rücken acht, über 200 Meter Freistil sieben und über 400 Meter Freistil neun Punkte holte und damit sich ebenfalls in den E-Kader schwamm.
Besonderes Talent Auch Dominic Reich (1999) erhielt mit seiner Leistung über 200 Meter Brust die Nominierung für den aktuellen E-Kader. Hier erkannte nicht nur Trainer Rausche bei dem Zwölfjährigen Linsengerichter ein besonderes Talent und daher wurde Reich zu Recht als Dritter im Bunde des SVG für den aktuellen E-Kader nominiert.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 21.06.2011

SVG-Nachwuchs räumt fünf Pokale ab
Achtes Schwimm- und Spielefest in Eschborn

bild
Gelnhausen/Eschborn (re). Starke Leistungen zeigten die jungen Schwimmer der ersten und zweiten Nachwuchsmannschaft des Schwimmvereins Gelnhausen unter Leitung von Robin Rausche beim achten Schwimm und Spielfest in Eschborn auf der 25-Meter-Bahn.
Zahlreiche persönliche Bestleistungen und viel Spaß waren für die jungen Teilnehmer an diesem Tag das Größte. Fünf Pokale waren darüber hinaus eine bemerkenswerte Ausbeute für die SVG-Schwimmer.
Der Schwerpunkt bestand diesmal darin, dass alle Beteiligten neben dem reinen sportlichen Wettkampf auch ihre Freude an der Bewegung und am Spiel haben sollten, und die kam wahrlich nicht zu kurz. Alle 22 SVG-Teilnehmer kamen daher auch mit zufriedenen Gesichtern heim in die Barbarossastadt und stellten fest, dass sie das Sportfest in Eschborn nächstes Jahr wieder besuchen wollen.
Die erfolgreichsten Schwimmer mit jeweils fünf ersten Plätzen waren Nikola Djordjevic (1999). Julian Olbrich (1996) und Christian Ries (1997). Viermal ganz vorne landete Loris Betz (2000). In drei Wettbewerben trugen sich Lukas Busch (1996), Johanna Kanschus (2000), Nils Kleinstück (2001), Svenja Petermann (2000), Dominic Reich (1999) und Barbara Schaal (2001) ein. Ergebnisse.xls (46KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Tageblatt, 24.06.2011

Franziska Kunert trumpft stark auf
Zwölfjährige aus Hailer gewinnt zwei Medaillen bei hessischer Jahrgangsmeisterschaft – Edelmetall auch für Loris Betz

bild
Frankfurt (red). Trainer Robin Rausche reiste mit elf Schwimmern des SV Gelnhausen zu den hessischen Jahrgangsmeisterschaften der jüngeren Jahrgänge nach Bergen-Enkheim bei Frankfurt. Bei kaltem Schauerwetter und starkem Wind wurden die Wettkämpfe im Freibad auf der 50-Meter-Langbahn zum Härtetest. Hervorragende 32 persönliche Bestleistungen bei kaltem Regenwetter, vier Medaillen, Platz 18 im Medaillenspiegel aller hessischen Mannschaften - das war die sehr gute Bilanz der elf Schwimmer des SV Gelnhausen, die von Trainer Robin Rausche optimal vorbereitet worden waren.
Am besten mit den widrigen Umständen kam Franziska Kunert (Jahrgang 1999) aus Hailer klar. Die Zwölfjährige wird von Wettkampf zu Wettkampf besser und holte ihre Medaillen Nummer zwei und drei bei hessischen Wettkämpfen in diesem Jahr. In einem spannenden Rennen über 400 Meter Freistil am Schlusstag kämpfte Kunert die Wettbewerber aus Hessen in 4:57,66 Minuten nieder und musste sich lediglich der haushohen Favoritin Melanie Lienke aus Frankfurt knapp geschlagen geben. Neben dieser Silbermedaille griff die Schülerin der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt überraschend nach Bronze über 200 Meter Freistil, die sie sich in sehr guten 2:25,45 Minuten schnappte.
Ebenfalls Bronze konnte Nikola Djordjevic (99) über 200 Meter Schmetterling holen in 3:08,22 Minuten. Der Klein-Auheimer schrammte darüber hinaus gleich vier Mal an Edelmetall vorbei und holte undankbare vierte Plätze. Mit Pech begannen diese Meisterschaften zunächst auch für Loris Betz (2000), der zwar über 50 Meter Freistil Zweiter wurde, dafür aber keine Medaille erhielt, da diese Strecke zum Freistilmehrkampf gehört. Über die weiteren Freistilstrecken wurde Betz zweimal Vierter, wie auch im Rückenmehrkampf. Die Freude für den jungen Steinauer kam ganz zum Schluss in der Endabrechnung. Hier erhielt Loris Betz doch noch seine hochverdiente Bronzemedaille für den Freistilmehrkampf mit einem Punkt auf Rang vier. Je einen vierten Platz holten Svenja Petermann (2000) über 50 Meter Freistil und Christian Ries (97) über 400 Meter Freistil. Gleich drei fünfte Plätze konnte Andre Anikuschkin (2000) für sich verbuchen auf den Schmetterlingsstrecken. Ebenfalls über alle Schmetterlingsstrecken präsentierte sich Valeska Krein (2000) in ihrem Jahrgang unter den Top 10 in Hessen. Jonas Thalheimer (2000) und Fabian Trageser (97) schafften, sich bei einer beziehungsweise zwei Strecken auf den neunten Plätzen zu zeigen.
Für Hanna Pfeiffer (99) und Johanna Kanschus (2000) waren diese hessischen Jahrgangsmeisterschaften mit sehr ansprechenden Leistungen ebenfalls wichtig. Beide litten besonders unter der Kälte und dem Wind, schlugen sich aber tapfer im Kampf gegen die unnachgiebigen Elemente und bestätigten ihre Qualifikation für die wichtigsten Meisterschaften in Hessen. Ergebnisse.xls (47KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 21.06.2011

SVG-Asse demonstrieren ihre Stärke
Der talentierte Steinauer Lucio Betz wird Fünfterim Hessischen Schwimmmehrkampf

bild
Frankfurt (re). Mit fünf Schwimmern reiste SVG-Trainer Martin Ottmann am vergangenen Samstag nach Frankfurt/Bergen-Enkheim, wo der diesjährige Hessenentscheid des Mehrkampfs der Jahrgänge 2001 und 2002 stattfand. Bei windigem, kaltem und regnerischem Wetter mussten die Jüngsten bei den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften einiges an Härte beweisen.
Zitternd und bibbernd wurde in dem immerhin 27 Grad warmen Wasser der Mehrkampf über vier Disziplinen durchgeführt. Nicht das Wasser war das Problem, sondern das Wetter drum herum. Erneut ging ein Pavillon zu Bruch, der eigentlich Schutz vor Wind und Wetter verheißen sollte. Umso erstaunlicher die Leistungen der jungen Nachwuchstalente des SVG, die sich überraschend für diese Meisterschaften qualifizieren konnten, sich vom Wetter nicht beirren ließen und ihre Wettkämpfe sehr gut meisterten.
Der Steinauer Lucio Betz (Jahrgang 2002) kam am besten mit den widrigen Bedingungen klar, zeigte eine gleichmäßig gute Leistung über alle vier Disziplinen und konnte am Ende mit 566 Punkten einen tollen fünften Platz für den SV Gelnhausen ergattern. Besonders bei den 50 Metern Kraulbeinen zeigte Betz eine tolle Leistung und war am Ende Drittschnellster Hesse seines Jahrgangs in 52,86 Sekunden, was ihm allein 150 Punkte für die Gesamtwertung einbrachte. Im Jahrgang 2001 war Nils Kleinstück der einzige SVG-Starter der sich qualifiziert hatte. In seinem ersten Wettkampf auf hessischer Ebene zeigte der Zehnjährige ansprechende Leistungen und wurde guter Zwölfter mit 302 Punkten in der Gesamtwertung. Besonders die Leistung von Kleinstück über 200 Meter Lagen überzeugte seinen Trainer Martin Ottmann. Gleich drei SVG-Mädchen des Jahrgangs 2001 qualifizierten sich ebenfalls für diesen hessischen Mehrkampf-Entscheid über vier Disziplinen. Barbara Schaal konnte am Ende Platz sieben (443 Punkte), Ann-Katrin Schmidt Platz acht (431 Punkte) und Donia Zrelli Platz 14 (331 Punkte) erzielen, angesichts der Umstände waren das sehr gute Leistungen der drei Mädels. Ann-Katrin Schmidt konnte dabei besonders bei den 50 Meter Kraulbeinen mit der zweitbesten Leistung aller Hessinnen in 45,45 Sekunden überzeugen und holte dort 162 Punkte für die Gesamtwertung. Dem nicht nach stand die Klassezeit von Barbara Schaal über 200 Meter Lagen, die in 3:11,25 Minuten fünftschnellste Hessin des Jahrgangs 2001 wurde, was 173 Punkte brachte. Hier wurde Schmidt Achte in ebenfalls sehr guten 3:19,92 Minuten. Recht beachtlich schlug sich im Feld des sehr stark besetzten Jahrgangs auch Donia Zrelli, die mit gleichmäßig guten Leistungen zu punkten wusste und am Ende verdient die vierzehntbeste Mehrkämpferin ihres Jahrgangs in Hessen wurde. Ergebnisse.xls (51KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Tageblatt, 16.06.2011

T-Shirt und Bronzemedaille für Lucio Betz

bild
GELNHAUSEN (red). Beim Schwimmen-Bezirksmehrkampf in Frankfurt Bergen-Enkheim hat Lucio Betz (Jahrgang 2002) die Bronzemedaille für den SV Gelnhausen geholt. Acht Schwimmer, die von Martin Ottmann trainiert werden, hatten sich qualifiziert und zeigten ihre koordinativen und schwimmtechnischen Fähigkeiten in beeindruckender Weise.
Erstmalig wurde der Wettkampf nicht auf der Kurzbahn in der Halle, sondern im Freibad auf der Langbahn ausgetragen. Mit einer hervorragenden Gesamtpunktzahl von 874 Punkten nur zwölf Punkte hinter dem Silbermedaillengewinner, holte Betz das beste Ergebnis der SVG-Nachwuchsschwimmer. Die Belohnung war neben der Bronzemedaille auch ein T-Shirt. Besonders über die 50 Meter Rückenbeine und den 100 Meter Rücken in 1:38,85 Minuten beeindruckte der Steinauer nicht nur seinen Trainer. In allen sechs Disziplinen des Mehrkampfs holte der Neunjährige weit über 100 Punkte und lag am Ende 90 Punkte vor dem Vierten, was einen riesigen Vorsprung bedeutet. Im gleichen Mehrkampf konnte sein Vereinskamerad Luis Böhm ebenfalls gut abschneiden und holte am Ende mit 498 Punkten einen beachtlichen 15. Platz.
Überzeugende Leistungen Bei den Schwimmern des Jahrgangs 2003 startete nur Felix Linke für den SVG und konnte durchaus überzeugen mit einem tollen neunten Platz in der Gesamtwertung und 446 Punkten in fünf verschiedene Disziplinen wie den 50 Meter Rücken und Freistil, SO Meter Kraulbeine. 10 Meter Delfinbeine und den 150 Meter Lagen.
Bei den Mädchen starteten gleich fünf Nachwuchskräfte des SVG im Jahrgang 2002 und kämpften in einem sehr großen Teilnehmerfeld um Zeiten und Punkte. Am besten kam hierbei mit den sechs Disziplinen Lara Rodowski zurecht und holte mit 723 Punkten einen sehr guten 15. Platz. Dabei erzielte Rodowski in allen Disziplinen immer deutlich über 100 Punkte, eine beeindruckende Bilanz. Platz 20 holte Susan Sparn, die Pech über 100-Meter-Brust hatte und disqualifiziert wurde, ansonsten hätte sie noch mehr Punkte holen können als 677 und wäre möglicherweise unter die ersten Zehn gekommen. Auch Sparn holte bei allen weiteren Wertungen deutlich über 100 Punkte. Knapp dahinter punktete Jana Paehe aus Gelnhausen-Höchst insgesamt auf Platz 22 mit 658 Punkten, besonders über 100-Meter-Rücken konnte Pache überzeugen in einer Zeit von 1:52,16 Minuten, was ihr allein 143 Punkte einbrachte. Lisa Thalheimer hatte ebenfalls etwas Pech und wurde über 150-Meter-Lagen disqualifiziert, was ein besseres Ergebnis als Platz 29 verhinderte. 505 Punkte waren am Ende die dennoch gute Ausbeute aus fünf Wertungen für die Neunjährige. Knapp dahinter kam Alina Yetim in die Gesamtwertung. Sie überzeugte besonders bei den 50 Metern Kraulbeinen. womit sie in 1:05,64 Minuten insgesamt 141 zu ihrem Gesamtergebnis von 432 Zählern beisteuern konnte.
Ergebnisse.xls (39KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Tageblatt, 15.06.2011

Schaal und Olbrich erfolgreichste SVG-Starter
Sechs Goldmedaillen für Gelnhäuser Schwimmer

bild
Bergen-Enkheim (re). Erneut gab es ein erfolgreiches Abschneiden der jungen Nachwuchskräfte des Schwimmvereins Gelnhausen bei den Bezirksjahrgangsmeisterschaften in Bergen-Enkhelm. Mit sechs Gold-, zwölf Silber- und zehn Bronzemedaillen im Gepäck traten die SVG-Schwimmer mit breiter Brust die Heimreise an.
Bei kühler Witterung startete der Marathonwettkampf auf der Langbahn dieses Jahr unter denkbar ungünstigen Vorzeichen. Entsprechend schwer kamen viele Schwimmer in diesen zweitägigen Wettkampf hinein. Hervorragend lief es dabei für den fünfzehnjährigen Julian Olbrich, der zwar nur drei Starts absolviert hatte, dennoch mit zwei Siegen über 100 Meter und 200 Meter Freistil und einer Bronzemedaille auf der 100 Meter Rückenstrecke der erfolgreichste männliche Starter aus Gelnhausen wurde.
Noch mehr Edelmetall konnte das SVG-Talent Barbara Schaal abräumen, die gleich zwei Goldmedaillen über 100 Meter Freistil und Schmetterling sowie drei Silbermedaillen in Empfang nehmen durfte. Angesichts der riesigen Konkurrenz im Jahrgang 2001 im Bezirk Mitte wieder einmal eine herausragende Leistung der jungen Linsengerichterin. Einen kompletten Medaillensatz konnten Loris Betz, Christian Ries und Melissa Rot verbuchen. Roth holte dazu noch zwei weitere Bronzemedaillen und erzielte damit ihre beste Bilanz bei Bezirksjahrgangsmeisterschaften. Loris Betz setzte noch einen drauf und gewann eine weitere Silbermedaille.
Drei Silbermedaillen nahm unterdessen Nikola Djordjevic mit nach Hause. Eine Silbermedaille und drei Bronze gingen auf das Konto von Nils Kleinstück. eine Silber- und zwei Bronzemedaillen bekam Franziska Kunert aus Hailer. Ebenfalls aus Hailer holte Fabian Trageser mit einem zweiten Platz über 200 Meter Lagen die Silbermedaille. Gleiches gelang Johanna Kanschus über 400 Meter Freistil in 5:57,73 Minuten. Je eine Bronzemedaille konnten Ann-Katrin Schmidt über 100 Meter Schmetterling sowie Philipp Dubiel und Lukas Busch in ihren Jahrgängen für sich verbuchen. Knapp an einer Medaille vorbei schrammten Donia Zrelli , Justin Kolb, Valeska Krein und Andre Anikuschkin, die mit vorderen Plätzen glänzen konnten. Gute Leistungen zeigten darüber hinaus Selina Kaletta, Hanna Pfeifer, Josefine Emmel, Dominic Reich, Alina Linke, Jonas Thalheimer und Svenja Petermann in ihren Jahrgängen.
Trotz Sonnenbrandes konnte Trainer Rausche nach den zwei Tagen in Frankfurt eine sehr positive Bilanz ziehen und freut sich schon auf die Hessisehen Jahrgangsmeisterschaften nächstes Wochenende an gleicher Stelle mit den Schwimmern, die sich für die höchsten hessischen Ehren qualifizierten. Da der Bezirk Mitte der stärkste in Hessen ist, wird es wieder einige Wettkämpfe mit den gleichen Kontrahenten aus Frankfurt, Eschborn oder Hofheim geben. Die1. Nachwuchsmannschaft des SV Gelnhausen sieht sich mit ihren Schwimmern gut gerüstet für den Saisonhöhepunkt auf der 50-Meter-Bahn für die jüngeren Jahrgänge der Mädchen 98-2000 und der Jungen 97-2000. Ergebnisse.xls (43,5KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Tageblatt, 10.06.2011

Loris Betz gewinnt mit der Mannschaft Vergleichswettkampf
Nachwuschsschwimmer des SV Gelnhausen startet in Offenbach für Team des Bezirks Mitte

bild
GELNHAUSEN (red). Große Ehre für den jungen Nachwuchsschwimmer Loris Betz (00). Er wurde vom Bezirk Hessen Mitte nominiert, beim 41. Kindervergleichswettkampf der vier hessischen Bezirke Nord, Mitte, West und Süd die roten Farben seines Bezirkes zu vertreten. Mit fünfzehn anderenjungen Schwimmern reiste Betz nach Offenbach, wo in den zwei Tagen für die Kinder neben dem Wettkampf auch andere sportliche Aktivitäten und Spiele zum Kennenlernen und Teambilden auf dem Plan standen. Übernachtet wurde im Jugendgästehaus der Stadt Offenbach, damit am Sonntag die Wettkämpfe gut erholt durchgeführt werden konnten. Hervorragend betreut wurden die Schwimmer von Manuel Martin.
Der talentierte Steinauer Loris Betz kam gleich zu drei Einsätzen für den Bezirk Mitte. Mit rotem T-Shirt und roter Badekappe ausgestattet, war es für den Elfjährigen ungewohnt nicht die obligatorische blaue SVG-Badekappe zu tragen, was ihn zunächst merklich irritierte. Seinen Leistungen tat das aber keinen Abbruch. Im Gegenteil: Über 100 Loris Betz Meter Rücken sprintete Betz in 1 :22,66 Minuten auf Platz eins. Die 100 Meter Freistil absolvierte der Schüler in nur 1: 10,73 Minuten und war damit ebenfalls Schnellster der vier Bezirke. In der 4x100 Meter Lagenstaffel zeigte Betz noch einmal seine Stärke über 100 Meter Rücken und führte die Staffel mit seinen Kollegen zum Sieg und damit zu der höchsten Punktzahl.
Am Ende des Wettkampfs siegte der Bezirk Mitte wieder klar mit 318 Punkten vor dem Bezirk Süd mit 217 Punkten. Dritter wurde der Bezirk Nord mit 167 Punkten, Schlusslicht war diesmal der Bezirk West mit 128 Punkten. Betreuer Manuel Martin zeigte sich angesichts der Leistungen des jungen SVG-Schwimmers sehr zufrieden. Heimtrainer Robin Rausche war bei dem Wettkampf ebenfalls als Betreuer dabei und war sichtlich stolz auf die Leistungen des jungen Talentes. Neben dem Sieg des Bezirks Mitte hatten die Teilnehmer viel Spaß bei den gemeinsamen Aktivitäten und traten schließlich mit sehr schönen Erinnerungen die Heimreise an. Ergebnisse.xls (47KB) der SVG-SchwimmerInnen.



Gelnhäuser Tageblatt, 26.05.2011

Nachwuchsschwimmer des SVG zeigen gute Leistung
Qualifikationsmehrkampf der jungen Schwimmer des Bezirks Mitte im Usinger Taunusbad

bild
USINGEN (red). Sehr gute Leistungen zeigten die jungen Nachwuchsschwimmer des SV Gelnhausen bei dem diesjährigen Qualifikationsmehrkampf des Bezirks Mitte im Taunusbad in Usingen. Drei vierte Plätze und ein fünfter Platz waren die besten Platzierungen der jungen Mädchen und Buben der Jahrgänge 2001 und 2002 aus dem Altkreis Gelnhausen.
Besonders spannend aus Gelnhäuser Sicht verlief der Mehrkampf bei den zehnjährigen Mädchen des SVG. Hier fanden sich am Ende Barbara Schaal und Ann-Katrin Schmidt mit nur zwei Punkten Abstand auf Platz vier und fünf wieder. Während Ann-Katrin Schmidt über 50 Meter Kraulbeine und den 15 Metern Delfinbeinbewegungen uneinholbar davonzueilen schien, zeigte Schaal ihre Qualitäten bei dem schwierigen 7,5 Meter Gleiten. Hier holte sie wichtige Punkte und zog mit Ann-Katrin Schmidt im Gesamtklassement gleich.
Nachwuchshoffnung Auf den alles entscheidenden 200 Meter Lagen war Schaal dann nach hartem Kampf etwas schneller und holte sich mit nur zwei Punkten Vorsprung Platz vier (452 Punkte). Beide Mädchen gehören zu den großen Nachwuchshoffnungen des SVG für die Zukunft. Tolle Leistungen bescheinigten die Trainer Robin Rausche, Martin Ottmann und Daniel Werm jedoch nicht nur den beiden Mädchen. Ihnen kaum nach steht hierbei die gleichaltrige Donia Zrelli, die bei den vier Pflichtstrecken vor allem im 7,5 Meter Gleiten zu gefallen wusste und die beste Punktzahl aller SVG-Schwimmerinnen holte. Ihr gelang am Ende ein sehr guter achter Platz mit 380 Punkten. Siebzehnte in dieser Jahrgangswertung wurde Susanne Engel mit 232 Punkten.
Bei den jüngeren Mädchen des Jahrgangs 2002 überzeugten alle vier Starterinnen. Susan Sparn (02) wurde im Endklassement gute Neunte mit 425 Punkten, die Plätze 15, 18 und 23 holten ihre Vereinskameradinnen Lara Rodowski, J ana Pache und Alina Yetim ebenfalls mit sehr ansprechenden Leistungen.
Bei den jungen Herren gab es zwei vierte Plätze. Im Jahrgang 2001 überzeugte Nils Kleinstück mit 444 Punkten in der Endabrechnung. Kleinstück punktete gleichmäßig gut in allen Disziplinen, ein Zeichen, dass auch hier ein Talent heranwächst. Pech hatte Justin Kolb, der mit sehr guter Leistung über SO Meter Kraulbeine begann, dann im Verlauf des Wettkampfes nicht so gut klarkam und am Ende immerhin noch Platz 21 ergattern konnte. Im Jahrgang 2002 überzeugte einmal mehr Lucio Betz mit vier tollen Disziplinen, wo er jeweils viele Punkte erreichte und am Ende mit der tollen Gesamtpunktzahl von 542 Punkten knapp an der Bronzemedaille, wie sein ein Jahr älterer Schwimmkamerad, vorbeischrammte. Platz zehn ging in diesem Jahrgang an Luis Böhm, der ebenfalls gleichmäßig punktete und mit der Gesamtpunktzahl von 292 Zählern sehr zufrieden sein kann.
Ergebnisse.xls (47KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Tageblatt, 17.05.2011

Schwimmhölzer aus alten DDR-Beständen
Drei SVG-Starter bei süddeutschem Mehrkampf in Dresden

bild
GELNHAUSEN (red). Mit drei jungen Schwimmern vom SV Gelnhausen reiste Trainer Robin Rausche am Wochenende in die sächsische Landeshauptstadt Dresden, um am 4. Süddeutschen Mehrkampf für Schwimmer teilzunehmen, für den sich die jungen Nachwuchsschwimmer mit ihren Leistungen qualifiziert hatten. Konkurrenz aus allen süddeutschen Schwimmzentren boten eine gute Gelegenheit zu schauen, wo sich die drei SVG-Nachwuchskräfte derzeit leistungs technisch befinden.
Loris Betz (2000) startete für den SVG in seinem Jahrgang über 100 Meter Freistil, 200 Meter Lagen, 100 Meter Rücken und 400 Meter Freistil, sowie über 7,5 Meter Gleiten, 15 Meter Delfinbeine und 50 Meter Kraulbeine. Besonders die bei letztgenanntem Wettkampf genutzten winzigen Schwimmhölzer aus alten DDR-Beständen zogen neben Unmut auch das Gelächter einiger Beteiligter nach sich. In überzeugender Manier steigerte Betz sich bei jedem Wettkampf und schaffte über 100 Meter Rücken mit 1:22,63 Minuten eine erstklassige persönliche Bestzeit. Insgesamt erzielte Loris Betz einen guten 22. Platz mit 1.190 Punkten und bestätigte damit seine Pflichtpunktzahl.
Ebenfalls ein guter 22. Platz in seinem Jahrgang ging an den ein Jahr älteren Nikola Djordjevic (1999), der über 100 Meter und 200 Meter Rücken, 200 Meter Lagen und 400 Meter Freistil sowie 50 Meter Kraulbeine seine Leistung beweisen musste. Am Ende erreichte Djordjevic 1.456 Punkte, was nicht ganz der Pflichtpunktzahl entsprach, dennoch konnte der junge Klein-Auheimer zufrieden mit seinen Leistungen an diesem Wochenende sein.
In einem Feld von 45 Teilnehmerinnen landete Franziska Kunert (1999) auf Platz 29. Mit durchweg persönlichen Bestleistungen erreichte die Zwölf jährige in der Endabrechnung mit 2.217 Punkten mehr als zunächst erwartet. Dennoch war die Enttäuschung für die junge Schwimmerin groß, ging es ihr doch darum, mit einer guten 200 Meter Lagen-Zeit vielleicht doch noch die Chance zu erhalten, sich für den Deutschen Mehrkampf Anfang Juni in Berlin zu qualifizieren. Trotz erneuter persönlicher Bestzeit von 2:46,98 Minuten reichte es für die Hailerin nicht.
Insgesamt war Trainer Rausche zufrieden mit den gezeigten Leistungen seiner drei Nachwuchshoffnungen, die fast durchweg persönlichen Bestleistungen zeigten, trotz widriger Umstände in der etwas antiquierten Schwimmhalle in Dresden.
Franziska Kunert (Jahrgang 99): 100m Freistilschwimmen (F) 1:09,23 Minuten; 200m F, 2:27,82; 400m F 5:02,77; 200m Lagenschwimmen (L) 2:46,98; 50m Kraulbeine 49,41 Sekunden.
Loris Betz (2000): 100m Rückenschwimmen (R) 1:22,63; 100m F, 1:10,69; 200m L, 3:05,12; 400m F, 5:38,67; 50m Kraulbeine 45,89 Sekunden; 15m Delfinbeine 13,29; 7,5 m Gleittest 9,86.
Nikola Djordjevic (99): 100 R 1:20,05; 200m L, 2:58,75; 200m R, 2:52,60; 400m F, 5:19,38; 50m Kraulbeine 52,78 Sekunden.


Gelnhäuser Tageblatt, 11.05.2011

Kunert holt Gold und Männer schwimmen Rekord
13 Medaillen für den Schwimmverein Gelnhausen bei süddeutscher Jahrgangsmeisterschaft

bild
GELNHAUSEN (red). Bei den 19. süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften in Karlsruhe holte der 15-jährige Alexander Kunert aus Hailer mit dem überlegenen Sieg über 200 Meter Schmetterling in 2:13,07 Minuten seinen dritten süddeutschen Jahrgangs-Titel in diesem Jahr. Kunert war mit weiteren drei Silber- und einer Bronzemedaille der erfolgreichste Einzelstarter des SV Gelnhausen bei den dreitägigen Meisterschaften auf der Langbahn.
Weitere acht Medaillen für den SV Gelnhausen holten Bo Heeger (93) und Michelle Solzer (93) in ihren Jahrgängen. Großes Pech hatte Hendrik Schamber (95) in seinem Jahrgang, in dem er trotz Klasseleistungen gleich dreimal den undankbaren vierten Platz belegte. Stark war die Leistung von Schamber in der Offenen Wertung über 50 Meter Schmetterling, in der er in 26,55 Sekunden einen tollen 15. Platz in Süddeutschland errang.
Nur eine Woche nach Ende des anstrengenden Ostertrainingslagers in Bayreuth kam die süddeutsche Meisterschaft ungewöhnlich früh. Zum Teil noch mit harten Muskeln starteten die 14 Gelnhäuser Schwimmer und blieben erwartungsgemäß etwas unter ihren Erwartungen, da die Zeit zum Abtrainieren nicht ausgereicht hatte. Herausragend war dennoch wieder einmal das Mannschaftsergebnis. 13 Medaillen sowie ein sensationeller SVG-Vereinsrekord für die 4 x 100 Meter Freistilstaffel der Männer waren der Lohn für eine außergewöhnliche Teamleistung. Im schnellsten Staffelwettkampf des Wochenendes schlugen die SVG-Männer in 3:40,18 Minuten an. In der Besetzung Hendrik Schamber (95), Daniel Werm (90), Felix Gundlach (90) und Alexander Kunert (96) wurden die jungen Herren damit hervorragende Fünfte in Süddeutschland. Die zweite Mannschaft in der Besetzung Max Preußer (96), Chris (93) und Mirko Djordjevic (95) und Martin Ottmann (90) wurde gute Siebzehnte in 3:48,86 Minuten. Bei den 4 x 200 Meter Freistilstaffeln überzeugten beide SVG-Mannschaften ebenfalls mit den Plätzen neun und 14 in Süddeutschland.
Mit zwei Silber- und vier Bronzemedaillen holte bei den Frauen Bo Heeger (93) das meiste Edelmetall, auch wenn sich die 18-Jährige noch ein bisschen mehr erhofft hatte. Heeger war anzumerken, dass der Zeitpunkt nach dem Trainingslager noch etwas zu früh für sie war. Aufgrund der strengen Vorgaben hofft sie dennoch, sich für die deutsche Meisterschaft Anfang Juni in Berlin qualifizieren zu können, um dort ihre wahre Stärke abzurufen. Michelle Solzer (93) freute sich ebenfalls über Edelmetall in ihrer Jahrgangswertung. Mit Silber über 100 Meter Rücken und Bronze über 50 Meter Rücken im Gepäck trat die Liebloserin die Heimreise an.
Einen guten sechsten Platz erzielte Max Preußer (96) über 100 Meter Freistil in 57,06 Sekunden. Die gleiche Platzierung errang Chris Djordjevic (93) in seinem Jahrgang über 50 Meter Rücken in 30,17 Sekunden. Sein Bruder Mirko (95) wurde Zwölfter über 200 Meter Rücken in 2: 18,87 Minuten, einer Zeit, die ihm eventuell die Möglichkeit verschaffen kann, bei der deutschen Meisterschaft zu starten. Drei persönliche Bestzeiten waren der Lohn für den fleißigen Klein-Auheimer. Zufrieden waren auch Helen Knitsch (96) sowie die Brüder Daniel (90) und Sebastian Werm (94) mit ihren Leistungen in Karlsruhe. Christan Ries (97) war der jüngste männliche Teilnehmer des SVG, der sich für die Süddeutschen qualifizierte. Ries sowieJulian Olbrich (96) aus der ersten Nachwuchsmannschaft von Robin Rausche starteten über 100 Meter Freistil. Ältester SVG- Teilnehmer war der Sportliche Leiter Dirk Janssen (77), der die 4 x 200 Meter Freistilstaffel anführte.
Trainerin Heike Heeger war mit den Leistungen ihrer Schwimmer zufrieden, auch wenn sie das Timing für die süddeutsche Meisterschaft durch das späte Ostertrainingslager für unglücklich hielt. „Wären die süddeutschen Meisterschaften nur eine Woche später gewesen, hätten wir andere Zeiten gesehen“, ist die Cheftrainerin überzeugt. Kritik musste sich der Starter am Sonntag bei der süddeutschen Meisterschaft gefallen lassen. Viele unnötige Disqualifikationen waren die Folge von langen Startvorgängen, was den Unmut zahlreicher Trainer nach sich zog.


Gelnhäuser Tageblatt, 07.04.2011

SVG sichert sich den Gesamtsieg
Kreismeisterschaften: Bester Verein des Main-Kinzig-Kreises

bild
GELNHAUSEN (red). Bei den diesjährigen Kreismeisterschaften im Lindenaubad in Hanau-Großauheim startete der SV Gelnhausen mit seinen vier Nachwuchsmannschaften und insgesamt 36 Schwimmern. Diese sicherten sich den Gesamtsieg und damit den Pokal des erfolgreichsten Vereines des Main-Kinzig-Kreises mit 72 Gold-, 46 Silber- und 42 Bronzemedaillen.
In überzeugender Manier zeigten die jungen Nachwuchssportler eindrucksvoll, was sie bei ihren Trainern Robin Rausche, Martin Ottmann und Daniel Werm gelernt haben. Auf der 2S-Meterbahn wurden die persönlichen Bestleistungen im Minutentakt verbessert und von einigen Schwimmern geradezu pulverisiert. Sichtlich viel Spaß hatten die jungen Nachwuchsschwimmer der Jahrgänge 1996 bis 2003.
Erfolgreichste junge Dame war wieder einmal Barbara Schaal (2001), die in ihrem Jahrgang alle ihre sieben Rennen mit Gold dekorierte. Franziska Kunert (99) startete sechs Mal und gewann ebenfalls ihre Rennen souverän. Jeweils vier Mal ganz oben auf das Treppchen durften Ann-Katrin Schmidt (2001) und Svenja Petermann (2000) in ihren Jahrgängen, was jeweils mit einer Goldmedaille belohnt wurde. Je zweimal Kreismeisterin wurden Johanna Kanschus (2000), Alina Linke (2000) und Melissa Roth (97) in ihren Jahrgängen. Einmal auf das Siegerpodest durften Josefine Emmel (97), Lea Karn (97), Valeska Krein (2000), Lara Rodowski (2002) sowie DoniaZrelli (2001), dazu holten die fünf jungen Damen etliche Silber- und Bronzemedaillen. Je zwei Silber- und Bronzeplätze ergatterte Hanna Pfeiffer (99) für sich. Neuling Susan Sparn holte einmal Silber, während Lisa Thalheimer und Jana Pache (alle 2002) einmal Bronze für sich verbuchen konnten. Auch Alina Yetim (2002) kam ganz nah an die Medaillen heran, hatte gegen die Konkurrenz aus dem eigenen Verein derzeit noch knapp das Nachsehen.
Djordjevic räumt ab Bei den Jungen waren Loris Betz (2000) mit sechs Siegen und Nils Kleinstück (2001) mit sechs Siegen und einem zweiten Platz die großen Abräumer des SV Gelnhausen bei diesen Kreismeisterschaften. Nikola Djordjevic (99) stand mit seinen fünf Siegen dem kaum nach. Je drei Mal den Platz an der Sonne eroberten Lucio Betz (2002), Philipp Dubiel (96), Julian Olbrich (96) sowie Jonas Thalheimer (2000) für sich. Je zwei Goldmedaillen nahmen Laurenz Hilpert und Felix Linke (beide 2003) sowie Christian Ries und Fabian Trageser (beide 97) mit nach Hause. Einen Jahrgangssieg schafften Andre Anikuschkin (2000), Lukas Busch (96) und Yannik Pache (98), während Justin Kolb (2001), Julian Emmel (96) und Luis Böhm (2002) je eine Silbermedaille neben weiteren insgesamt zehn Bronzemedaillen gewannen. Immerhin zwei Bronzemedaillen holte sich Christoph Werm (2001), wohingegen Niklas Ries (2000) knapp einen Platz auf dem Treppchen in seinem Jahrgang verpasste.
Das junge SVG- Trainertrio konnte mit den Leistungen seiner Schützlinge sehr zufrieden sein, so landete der Pokal der besten Mannschaft wiederum verdient in den Händen der Gelnhäuser Schwimmer - wie fast jedes Jahr. Ergebnisse.xls (55KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Tageblatt, 29.03.2011

Neben Biedermann auf dem Treppchen
Hendrik Schamber und Dirk Janssen treten beim Oranierschwimmfest in Dillenburg gegen den aktuellen Weltmeister an

bild
GELNHAUSEN (red). Namenhafte Besetzung in Dillenburg beim 31.Internationalen Oranierschwimmfest. Deutschlandweit gingen die drei Siege von Paul Biedermann über die Agenturen, für den SV Gelnhausen waren dabei besonders die beiden dritten Plätze von Hendrik Schamber und Dirk Janssen bemerkenswert, die gemeinsam mit dem amtierenden Weltmeister Paul Biedermann aufs Treppchen durften.
Der Hype um die derzeit glanzvollste männliche Persönlichkeit im Deutschen Schwimmsport kannte auch in Dillenburg keine Grenzen. Davon ließen sich die Gelnhäuser Schwimmer nicht beeindrucken. Auf der 50-Meterbahn in der Aquarena startete Henrik Schamber (95) direkt neben dem aktuellen Doppelweltmeister auf der 50-Meter-Sprintstrecke und ließ sich kaum abhängen. In 24,17 Sekunden gewann zwar der Hallenser, Dritter wurde der SVG-Schwimmer Hendrik Schamber in 25,31 Sekunden, also nur 1,14 Sekunden dahinter. Fünfter im gleichen Rennen wurde Alexander Kunert (96) in 25,40 Sekunden. Über 200-Meter-Freistil, der Strecke auf welcher Biedermann amtierender Weltmeister und Weltrekordler ist, sprintete Altmeister Dirk Janssen (77) vom SV Gelnhausen auf den dritten offenen Rang und ebenfalls aufs Treppchen in 2:04,28 Minuten neben dem derzeit weltbesten Kraulschwimmer auf den Mittelstrecken.
Den begehrten Pokal und die Siegprämie für die punktebeste Leistung des gesamten Wettkampfs bei den Frauen ging verdientermaßen an Bo Heeger (93) mit 694 Punkten über die 50-Meter-Bruststrecke. Heeger gewann souverän alle ihrer vier Starts sowohl in der Jahrgangswertung als auch in der offenen Wertung. Amelie Knitsch (93) holte die beste persönliche Leistung über 50-Meter-Schmetterling mit 29,95 Sekunden. Ihr brachte 100-Meter-Schmetterlingsleistung eine Prämie ein, mit der sie neben der Jahrgangswertung auch die offene Wertung für sich entschied. Vier Jahrgangssiege waren für die immer besser werdende Linsengerichterin ebenfalls keine Überraschung.
Ihre Schwester Helen Knitsch (96) räumte ebenfalls vier Siege in ihrem Jahrgang ab. Einen offenen Sieg landete Michelle Solzer (93) über 50-Meter-Rücken. Ihre zwei Goldmedaillen in der Jahrgangswertung waren ebenfalls recht überzeugend. Bei den Herren konnte Chris Djordjevic (93) gefallen, der drei Mal ganz oben aufs Treppchen in der Jahrgangswertung in Dillenburg kam. Sein jüngerer Bruder Nikola (99) gewann in seinem Jahrgang über 200-Meter-Rücken Gold.
Vier Plätze ganz oben auf dem Treppchen erzielte Alexander Kunert (96) in der Jahrgangswertung, ein zweiter Platz in der offenen Wertung brachte ihm noch eine begehrte Silbermedaille. Zwei Siege gelangen Sebastian Werm (94) in seinem Jahrgang. Je einen Sieg nahmen ferner Max Preußer (96) und Hendrik Schamber (95) in der Jahrgangswertung mit nach Hause. Die Pokale für den jeweils zweiten Platz in der Punktwertung in ihrem Jahrgang entführten Hendrik Schamber (95) und Alexander Kunert (96) nach Gelnhausen. Ergebnisse.xls (41KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 17.03.2011

Bestleistungen am Fließband
SV Gelnhausen: Persönliche Rekorde und Qualifikationen in Wetzlar

bild
Wetzlar (re). Die zweite Nachwuchsmannschaft des Schwimmvereins Gelnhausen, betreut von Trainer Robin Rausche, nahm erfolgreich am Frühjahrsschwimmfest in Wetzlar teil. Nahezu alle Schwimmer erzielten persönliche Bestleistungen am Fließband und, was Rausche hesonders erfreute, in einigen Fällen mit sehr guten Zeiten.
Barbara Schaal und Ann-Katrin Schmidt, beide Jahrgang 2001, landeten vier erste Plätze und holten zweimal Silber. Auf den Sprintdistanzen, die offen gewertet wurden, zeigten die beiden Mädchen, dass von ihnen zukünftig noch viel zu erwarten ist. Sehr gute Leistungen zeigten auch Susanne Engel (Jahrgang 2001) und Donia Zrelli (Jg. 2001), die je einen dritten, drei vierte und einen fünften Platz belegten. Svenja Petermann (Jg. 2000) holte einen Bronzeplatz über 200-Meter-Schmetterling vor ihrer Vereinskollegin Alina Linke (Jg. 2000), die über 400-Meter-Freistil auch Vierte wurde. Petermann wurde darüber hinaus gute Vierte über 200-Meter-Rücken. Besser in Form nach krankheitsbedingten Ausfällen zeigte sich Johanna Kanschus (Jg. 2000), die mit zwei fünften Plätzen auf sich aufmerksam machte und zwei hessische Pflichtzeiten ergatterte.
Bei den Jungs fuhr Nils Kleinstück (Jg. 2001) einen überzeugenden Sieg über 100-Meter-Schmetterling ein. Dazu gelang ihm zweimal Silber. Justin Kolb (Jg. 2001) wurde zweimal Dritter. Mit vorderen Plätzen und einem guten fünften Rang über 100-Meter-Schmetterling wartete Andre Anikuschkin (Jg. 2000) auf. Außergewöhnlich gut aufgelegt war wieder einmal Loris Betz (Jg. 2000), der über 100-Meter-Freistil in 1:12,29 Minuten ein starkes Ausrufungszeichen setzte und Platz zwei ergatterte. Auch die 50-Meter-Freistil in 31,70 Sekunden sind eine bemerkenswerte Leistung für den jungen Schwimmer, der im vergangenen Jahr in Schlüchtern zum Nachwuchsschwimmer des Jahres gekührt worden war. Hanna Pfeiffer konnte in ihrem Jahrgang 1999 zwei Pflichtzeiten für die Hessischen erreichen. Dies gelang Jonas Thalheimer (Jg. 2000) trotz größter Anstrengung noch nicht. Trainer Robin Rausche zeigte sich sehr beeindruckt von der Leistungsfähigkeit und dem Biss seiner Schützlinge. Viele persönliche Bestzeiten und etliche Qualifikationszeiten für die Hessisehen Jahrgangsmeisterschaften waren eine tolle Ausbeute. Hier wächst eine ganz starke Gruppe heran. Ergebnisse.xls (41KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Tageblatt, 15.03.2011

Franziska Kunerts unglaubliche Aufholjagd
Süddeutsche: Von Platz acht auf Rang eins gesprintet – Drei Titel für den SV Gelnhausen

bild
GELNHAUSEN (red). Bei den 22. Süddeutschen Jahrgangs-Meisterschaften auf den langen Strecken in Bayreuth konnten die drei teilnehmenden Schwimmer vom SV Gelnhausen überzeugen. Fünf Starts, drei Siege – das ist die tolle Ausbeute für die Schwimmer aus der Barbarossastadt.
Ohne die Favoritin über 400 m Lagen, Bo Heeger (Jahrgang 1993) und den erkrankten Sebastian Werm (94) startete die dezimierte Mannschaft mit Trainerin Heike Heeger in die nordbayerische Stadt, an die die Gelnhäuser gute Erinnerungen haben. In Bayreuth fanden vor vier Wochen die Hinkämpfe der 2. Bundesliga auf der Kurzbahn statt. Diesmal ging es um gute Plätze und Medaillen auf den langen Strecken.
Sensationell konnte wiederum die jüngste SVG-Teilnehmerin, Franziska Kunert (99), auftrumpfen. In einem spannenden Rennen schwamm die Hailerin ihr Tempo und ließ zunächst die Konkurrenz auf und davoneilen. Als Achte nach 100 Metern und mit einem Rückstand von über sieben Sekunden nach 200 Metern, schien der Wettkampf aussichtslos, die Hoffnung auf eine Medaille vermessen zu sein. Doch unnachahmlich kämpfte sich die Zwölfjährige Meter um Meter vor und lag nach 600 Metern auf Platz drei. Auf den letzten 50 Metern gelang ihr dann der Coup: Sie übersprintete mit letzter Kraft die vom Start weg führende Schwimmerin aus Nürnberg und gewann in 10:17,81 Minuten, der besten Zeit in Deutschland in dieser Saison, Gold. Damit machte die junge Schwimmerin wahr, was sie am Vortag selbstbewusst angekündigt hatte: „Ich will hier gewinnen.“
Bruder Alexander Kunert (96), amtierender Deutscher Jahrgangsmeister, ging als klarer Favorit über 1500 Meter Freistil an den Start. Diese Rolle konnte Kunert überzeugend bestätigen und gewann souverän in 16:57,65 Minuten mit zehn Sekunden Vorsprung auf seinen härtesten Widersacher Tim Gieshold aus Mainz in der Jahrgangswertung. In der offenen Wertung bedeutete dies einen hervorragender siebten Platz.
Über 400 Meter Lagen stapelte Alexander Kunert zunächst tief und wollte keine Favoritenrolle sehen. Dennoch zeigte der Ausnahmeschwimmer schon bei den 100 Metern Schmetterling, dass er keinen Zweifel daran aufkommen lassen wollte, wer in Bayreuth die Goldmedaille gewinnt und zog vier Sekunden davon. Auf der Rückenstrecke kam Rückenspezialist Tim Gieshold aus Mainz wieder heran, auf der Bruststrecke baute Kunert einen minimalen Vorsprung auf und bei den abschließenden hundert Metern Freistil zog der Hailerer auf und davon und eilte zum zweiten Sieg bei diesen „Süddeutschen“. In der offenen Wertung bedeutete diese Leistung Platz zwölf. Nach Bronze im vergangenen Jahr über 1500 Meter Freistil war das der größte Erfolg für Alexander Kunert bei den Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften auf den langen Strecken.
Hendrik Schamber (95), der dritte Schwimmer des SVG, konnte als ausgemachter Sprinter auch auf den langen Strecken überzeugen. Über die von ihm ungeliebte Strecke, den 1500 Meter Freistil, wurde der Gründauer sehr guter Siebter in seinem Jahrgang in tollen 17:34,20 Minuten. Über 400 Meter Lagen hoffte Schamber auf eine Steigerung und war nicht ganz zufrieden über den hier ebenfalls erzielten siebten Platz (5:05,86). Trainerin Heike Heeger zeigte sich über die Ergebnisse sichtlich erfreut. Robin Rausche, Trainer von Franziska Kunert, war einer der ersten Gratulanten, als er in Wetzlar bei dem Wettkampf der 2. Nachwuchsmannschaft von dem tollen Ergebnis seines Schützlings erfuhr.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 09.03.2011

Heeger und Werm ragen heraus
Siebtes Winterschwimmfest in Bergen-Enkheim

bild
Bergen-Enkheim (re). Nach dem Ende der Kurzbahnsaison mit den DMS-Wettkämpfen stand am vergangenen Wochenende die sehr kurze Vorbereitung auf die Wettbewerbe auf der langen 50-Meterbahn wieder im Fokus. Kurz vor den Süddeutschen Meisterschaften auf den langen Strecken sowie als Qualifikationsmöglichkeit für die Süddeutschen Meisterschaften und Jahrgangsmeisterschaften im Mai in Karlsruhe stand ein weiterer Test der aktuellen Wettbewerbsfähigkeit für die SVG-Schwimmer der Ersten Mannschaft von Heike Heeger und der Ersten Nachwuchsmannschaft von Robin Rausche auf dem Programm.
In der neuen Traglufthalle in Bergen-Enkhetm fand das siebte Winterschwimmfest statt, das von den Wasserfreunden Fechenheim ausgetragen wurde. Bo Heeger (93) mit ihren 59,88 Sekunden über 100 Meter Freistil und Daniel Werm (90) in 24,84 Sekunden über die 50-Meter-Freistilstrecke gewannen die Pokale der jeweils besten Einzelleistungen des Wochenendes. Daniel Werm hat sich mit dieser Leistung sowie über 100 Meter Freistil bereits für die Offenen Süddeutschen Meisterschaften qualifiziert. Über 200 Meter Freistil scheiterte Daniel Werm mit nur 0,12 Sekunden an einer weiteren Hürde. Sein Bruder Sebastian Werm (94) gelang über 400 Meter Freistil die Qualifikation für die Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften. Gleiches konnten Amelie Knitsch (93) über 50 Meter Schmetterling sowie Max Preußer (96) und Christian Ries (97) auf 100 Meter Freistil erreichen. Eine Offene Pflichtzeit gelang darüber hinaus Felix Gundlach (90) über 50 Meter Freistil, auf 50 Meter Rücken scheiterte auch er vorerst um nur 0,10 Sekunden. Gleiches Pech traf Martin Ortmann (90), der nur 0,07 Sekunden an einer Offenen Pflichtzeit vorbeischwamm.
Gute Chancen, noch Pflichtzelten zu schwimmen, hat Julian Olbrich (96), der mehrmals nur sehr knapp in Bergen-Enkheim scheiterte. Für Olbrich und einige Kollegen bestehen noch mindestens zwei weitere Chancen vor und nach den zweiwöchigen Ostertraintngslagern, eine der begehrten Plätze für die Teilnahme in Karlsruhe zu ergattern, dem ersten richtigen Höhepunkt für Leistungsschwimmer des Jahres 2011 auf der Langen Bahn. Keine Probleme, sich zu qualifizieren, hatten bislang Bo Heeger (93), Hendrik Schamber (95) und Alexander Kunert (96), die bereits auf verschiedenen Strecken über Pflichtzeiten verfügen. Den Pokal der punktbesten Mannschaft sicherte sich Bergen-Enkheim einmal mehr vor dem SV Gelnhausen mit seinen insgesamt 26 Teilnehmern. Beachtliche 92 persönliche Bestleistungen auf der Langen Bahn unterstreichen die guten Leistungen aller Schwimmer der beiden SVG-Mannschaften aus der Barbarossastadt. Trainerin Heike Heeger und Trainer Robin Rausche waren mit dem Abschneiden ihrer Schützlinge nach der Umstellung auf die Lange Bahn sehr zufrieden. Ergebnisse.xls (52KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Tageblatt, 05.03.2011

Anna-Katrin Reiß und Philipp Dubiel trumpfen auf
DMS Bezirksentscheid: Höchste Einzelpunktzahl für Nachwuchsteams erschwommen

bild
GELNHAUSEN (red). Auch die jüngsten Schwimmer des SV Gelnhausen durften dieses Jahr wieder in der DMS (Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen) antreten. Gelnhausen II der Mädchen und Gelnhausen III der Jungs gaben in Bruchköbel im Bezirk Mitte ihr Bestes.
Pech für die Jungs: Sie mussten den Ausfall eines Schwimmers verkraften, der vier Strecken schwimmen sollte. Vier Mal null Punkte - damit waren alle Chancen auf ein gutes Ergebnis dahin. Dennoch ließen sich die verbliebenen sechs Mannschaftsmitglieder nicht hängen und kämpften tapfer weiter. Am Ende reichte es leider nur für den 14. Platz im Bezirk Mitte mit 6160 Punkten. Auf Hessenebene war Platz 39 von 41 teilnehmenden Mannschaften sicher nicht das, was die Jungs und ihr Trainer Robin Rausche sich vorgestellt hatten. Da war mehr drin.
Die Mädels von Gelnhausen II zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der sich die Schwimmerinnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten anstrengten und ein gutes Ergebnis am Ende ablieferten. 10 039 Punkte und damit Platz neun im Bezirk Mitte und auf Hessenebene ein guter Mittelfeldplatz auf Rang 24 von 40 teilnehmenden Mannschaften ist für die jungen Schwimmerinnen aller Ehren wert. Die neun Barbarossastädter der Jahrgänge 1997 bis 2001 geben Anlass, auf eine gute Zukunft zu hoffen. Schon in zwei Jahren könnten sie auf Bezirksebene durchaus vorne dabei sein und bei dem Aufstieg in die Landesliga ein Wörtchen mitreden oder sich für die erste Mannschaft empfehlen und Bundesligareife erreichen. Ergebnisse.xls (48KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 01.03.2011

Riesenpech nach Nervenkrimi für Gelnhausen
SV Gelnhausen II verpasst den Oberliga-Aufschlag um eine Hundertstel Sekunde

bild
GELNHAUSEN (red). Mehr Pech kann eine Mannschaft nicht haben. Während die beiden 2. Bundesligamannschaften der Schwimmer des SV Gelnhausen im Freudentaumel feierten, kam am späten Samstag die erfolgreiche Landesligamannschaft Gelnhausen II der Männer zu den Feiernden dazu, in dem Glauben mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse den Aufstieg in die Oberliga verpasst zu haben.
Nach Vor- und Endkampf gab es einen unglaublich seltenen Patt zwischen Gelnhausen und Dillenburg mit exakt 34.691 Punkten nach 64 Wettkämpfen, ein Novum.
Rückblende: Vor zwei Wochen in Frankfurt hatten die Gelnhäuser mit 17.295 Punkten als Zweite in der DMS Landesliga einen komfortablen Vorsprung auf Dillenburg, das parallel in Baunatal mit der zweiten Garde angetreten war und auf 16.504 Punkte kam. Beim entscheidenden Aufstiegskampf der besten sechs Mannschaften in Frankfurt-Hoechst zauberten die Dillenburger wesentlich ältere und bessere Schwimmer aus dem Ärmel und holten Punkt für Punkt auf und zogen in der Tabelle schließlich sogar den Gelnhäusern davon. Bis zum allerletzten Wettkampf, den 100 Metern Freistil, lagen die Dillenburger dann scheinbar uneinholbar mit 139 Punkten vor Gelnhausen II, doch Martin Ottmann (90) holte mit einem Kraftakt in 54,18 Sekunden und mit 654 Punkten exakt diese Punktdifferenz auf. Zur Überraschung aller stand am Ende die Punktgleichheit auf dem Tableau.
Ratlosigkeit machte sich breit. Wer war denn nun neben Spitzenreiter SG Wetterau aufgestiegen? Der Schiedsrichter entschied schlussendlich, dass die Mannschaft aus Dillenburg den Pokal des Hessischen Landeszweiten hinter der SG Wetterau erhielt, weil die punktbeste Einzelleistung ein Dillenburger Schwimmer geschafft hatte. Die Gelnhäuser traten erschöpft und enttäuscht die Heimreise an und nahmen dennoch an den Feiern der 2. Bundesligateams teil.
Um kurz vor 19 Uhr keimte plötzlich Hoffnung auf: Sportwart Achim Schneider bekam eine Nachricht, dass die möglicherweise voreilige Entscheidung noch einmal überprüft würde, weil laut DMS-Ausschreibung die erfolgte Art der Bewertung nicht richtig wäre. Stattdessen ginge es um die insgesamt erzielte Anzahl von siegreichen Rennen. Eine genaue Auswertung aller Wettkämpfe in Baunatal, Frankfurt und beim Endkampf um den Aufstieg in Frankfurt musste die Entscheidung bringen. Diese hoffnungsvolle Information machte bei der Feier der drei SVG-Mannschaften in der „Post“ schnell die Runde. Bis in die Abendstunden des Sonntag blieb die Hoffnung bestehen, vielleicht doch noch in die Oberliga aufgestiegen zu sein.
Dann erfolgte die Ernüchterung, das genaue Ergebnis kam per E-Mail: 21 Siege für Dillenburg und nur 17 für die Gelnhäuser. Das bedeutete, trotz des harten Kampfes scheiterten die Gelnhäuser wegen eines einzigen Zählers letztlich und verpassten sehr unglücklich den eigentlich verdienten Aufstieg in die Oberliga und damit der dritthöchsten Deutschen Klasse in den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen.
Der Frust der jungen Mannschaft um Betreuer Robin Rausche war verständlich, denn nach 64 Wettkämpfen ging es um gerade einmal um den Wimpernschlag von 0,01 Sekunden (eine Hundertstel Sekunde oder etwa zwei Zentimeter) auf einer 50 Meter Freistilstrecke, welche den entscheidenden Punkt gebracht hätte. Nachdem die Mannschaft des SVG erfuhr, dass es nun definitiv nicht mit dem Aufstieg klappt, zeigten sich die Jungs kämpferisch und wollen nun im nächsten Jahr den Aufstieg perfekt machen und damit zeigen, was wirklich in ihnen steckt. Ergebnisse.xls (38KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 08.02.2011

Gelnhäuser Generalprobe
Ausnahmetalent Barbara Schaal gewinnt fünfmal bei sechs Starts

bild
Fulda (re). Langes Wochenende, tolles Schwimmbad, professionelle Technik und Abwicklung, große Mannschaften und beeindruckende Erfolge. So lässt sich der Wettkampf um den beliebten Dompfaffpokal in Fulda zusammenfassen, der zum 23. Mal im Sportbad Ziehers ausgerichtet wurde.
Der Schwimmverein Gelnhausen war in großer Besetzung von den Bundesligamannschaften bis zu den jungen Talenten der zweiten Nachwuchsmannschaft angereist. Für den ganz großen Pokal hat es nicht gereicht, die Mannschaft Gelnhausen I wurde in der Punktetabelle am Ende sehr gute Vierte unter 71 Mannschaften. Dafür nahmen vor allem die jüngeren Nachwuchskräfte etliche Pokale mit in die Barbarossastadt für ihre Siege in ihren Jahrgangswertungen.
Erfolgreichste Einzelschwimmerin war erneut das Ausnahmetalent Barbara Schaal (Jahrgang 2001), die bei sechs Starts fünfmal gewann. Trotz überlegener Zeit wurde Schaal wegen Frühstarts einmal disqualifiziert, sonst hätte sie alles gewonnen.
Auch die anderen Teilnehmer der zweiten Nachwuchsmannschaft von Trainer Robin Rausche überzeugten, die in der Besetzung Ann-Katrin Schmidt (01), Donia Zrelli (01), Loris Betz (00), Susanne Engel (01), Justin Kolb (01), Andre Anikuschkin (00), Valeska Krein (00), Alina Linke (00) und Svenja Petermann (00) teilnahm. Rausche trainiert derzeit auch die erste Nachwuchsmannschaft, die mit Lukas Busch (96), Nikola Djordjevic (99), Philipp Dubiel (96), Selina Kaletta (98), Lea Karn (97), Franziska Kunert (99), Julian Olbrich (96), Yannik Pache (98), Dominic Reich (99), Christian Ries (97), Melissa Roth (97) und Fabian Trageser (97) antrat.
Bei den älteren Jungs aus der ersten Mannschaft zeigte einmal mehr Hendrik Schamber (95) seine Ausnahmestellung in seinem Jahrgang. Drei überzeugende Siege gingen auf sein Konto, obwohl er starke Konkurrenz aus ganz Deutschland hatte. Immer mehr Sprinterqualitäten zeigt Max Preußer (96), der ebenso wie Chris Djordjevic (93), Sebastian Werm (94) und Alexander Kunert (96) zwei Siege für sich verbuchen konnte.
Bei den Frauen holte Bo Heeger (93) zwei Siege in der offenen Klasse, ihre in sehr guter Form befindliche Schwester Lynn Heeger (85) gewann über 100 Meter Brust und zeigte auf weiteren Strecken, dass sie ebenfalls immer noch ganz vorne auf das Treppchen schwimmen kann.
Starker Groß Für Cheftrainerin Heike Heeger ging es an diesem Wochenende in erster Linie darum herauszufinden, welche Schwimmer sich für welche Strecken für den am 12. Februar anstehenden Hinkampf in der zweiten Bundesliga empfehlen, damit die Mannschaften die optimalen Punkte für den Klassenerhalt einfahren können. Für eine Überraschung sorgte die gerade erst zwölf Jahre junge Franziska Kunert (99), die sich just bei den Hessischen Meisterschaften auf den langen Strecken mit Silber über 800 Meter Freistil empfahl.
Ihre 400-Meter-Freistil-Zeit in Fulda mit 5:06,94 Minuten. lässt auf eine gute 800-Meter-Leistung für die Mannschaft in Bayreuth hoffen. Eine echte Leistungsträgerin kann Trainerin Heeger auch in der 14-jährigen Helen Knitsch (96) erkennen, die mit ihren Zeiten die Trainerin auf verschiedenen Strecken überzeugen konnte, auch wenn sie dafür nicht mit einer Medaille belohnt wurde. Klasse in Form zeigte sich zur richtigen Zeit Thomas Groß (85), von seinen Kameraden wegen seines Kampfgeistes nur „Ochs“ genannt, der im Finale über 100 Meter Lagen seine tolle Form bewies und mit einer überzeugenden Schau den Sieg und damit die Siegprämie für sich holte.
Bereits vor dem Start ließ der 25-Jährige keinen Zweifel daran erkennen, wer hier gewinnen würde, und ließ sich von seinen Mannschaftskollegen feiern. In 59,62 Sekunden ließ er folgerichtig seine sieben Konkurrenten alle deutlich hinter sich. Mannschaftskamerad Felix Gundlach (90) wurde im gleichen Finale Fünfter in sehr guten 1:01,42 Minuten. In der abschließenden 4x50-Meter-Mixed-Staffel wurden die Gelnhäuser am Ende Vierte in tollen 1:43,99 Minuten. Ergebnisse.xls (64KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 07.02.2011

Qualitäts-Sprung bei Jungen
Dompfaff-Pokal in Fulda

bild
Fulda (rg). Der Dompfaff-Pokal im Fuldaer Sportbad Ziehers war sowohl für die hiesigen Schwimmer als auch für die Organisatoren der Wasserfreunde Fulda ein Erfolg. 47 Teilnehmer und über 270 Starts sorgten für ein volles Programm.
„Es lief wie jedes Jahr ziemIich erfolgreich“, so WFF-Trainerin Regina Herber.
Dem konnte der Hauptorganisator Heiner Sebastian nur zustimmen: „Ich bin rundum zufrieden. Der Wettkampf ist gut gelaufen.“
Als besonderes Extra für die Zuschauer gab es in diesem Jahr erstmals Live-Übertragungen der Wettkämpfe auf eine Leinwand, so dass aus fast allen Bereichen der Schwimmhalle die Wettbewerbe verfolgt werden konnten.
Die guten Leistungen galten auch für die Gelnhäuser Schwimmer, von denen unter anderem Bo Heeger und Thomas Groß mit Siegen und großartigen Zeiten glänzten. Mehr zum Abschneiden der Gelnhäuser in einer unserer nächsten Ausgaben.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 04.02.2011

Eschborn ein gutes Pflaster
34. Internationale Schwimmwettkämpfe

bild
Eschborn (re). Bei den 34. Internationalen Eschborner Schwimmwettkämpfen starteten die jüngsten Leistungsschwimmer des Schwimmvereins Gelnhausen, die unter der Leitung von Trainer Martin Ottmann und Daniel Werm in der dritten und vierten Nachwuchsmannschaft trainieren. Dabei erzielten die jungen Schwimmer durchweg persönliche Bestzeiten auf der 25-Meterbahn im Eschborner Wiesenbad, wo die stärksten Nachwuchsschwimmer Hessens ihr Zuhause haben.
Davon ließen sich die Jüngsten des SVG-Nachwuchses nicht beeindrucken und zeigten sehr wohl, dass sie durchaus mithalten können.
Besonders Lucio Betz (2002) beeindruckte seine Wettbewerber aus anderen hessischen Vereinen und zeigte mit zwei ersten, Plätzen über 50 Meter Schmetterling und 200 Meter Lagen, was er beim SVG gelernt hat.
Auch auf den anderen drei Strecken konnte Betz überzeugen mit vordersten Platzierungen und sehr guten Zeiten.
Erfreulich waren auch die Ergebnisse der vier weiblichen Schwimmerinnen des Jahrgangs 2002, Jana Pache, Lara Rodowski, Lisa Thalheimer und Alina Yetim, die durchweg mit guter Technik und ansprechenden Platzierungen aufwarten konnten.
Ältester unter den Jüngsten ist Christoph Werm (2001), der es ungleich schwerer hatte, in seinem Jahrgang der Eschborner Konkurrenz die Stirn zu bieten, dies aber mit Bravour geschafft hat und über 200 Meter Brust als Dritter mit aufs Treppchen durfte.
Die beiden jüngsten Teilnehmer waren Kimberly Röder (2003) und Felix Linke (2003), die beide sehr gute Leistungen zeigten, sehr zur Freude ihrer Trainer. Aus dem Erwachsenenkader nutzten drei Schwimmer aus der ersten Mannschaft die Gelegenheit, noch mal ihre aktuelle Form zu prüfen.
Der Sportliche Leiter des SVG, Dirk Janssen (77), sowie Michelle Solzer (93) und Anne-Katrin Reiß (97) testeten noch verschiedene Strecken für die Bundesligawettkämpfe Mitte und Ende Februar und zeigten dabei stark ansteigende Form. Ergebnisse.xls (45KB) der SVG-SchwimmerInnen.


Gelnhäuser Tageblatt, 27.01.2011

Medaillenflut für SV Gelnhausen

bild
Gelnhausen (red). Bei den ersten Hessischen Entscheidungen des neuen Jahres auf der 50-Meterbahn über die langen Strecken in Gießen überzeugten die Schwimmer des SV Gelnhausen erneut. Drei Goldmedaillen, sechs Silber- und vier Bronzemedaillen gewannen die jungen Schwimmer über die 400 Meter Lagen sowie bei den Mädchen auf den 800-Metern-Freistil- und bei den Jungen auf den 1500-Meter-Freistilstrecken.
In der Juniorenwertung der Jahrgänge 1992/93 gewann Bo Heeger (93) über 400 Meter Lagen in 5:27,81 Minuten die Goldmedaille. Die Achtzehnjährige holte sich zudem den zweiten Platz über 800 Meter Freistil und war damit erfolgreichste weibliche SVG-Schwimmerin. Seine beiden Hessischen Titel des Vorjahres verteidigte Alexander Kunert (96), der in seinem Jahrgang deutlich die 400-Meter-Lagen in 4:59,95 Minuten und die 1500-Meter-Freistil in 17:54,02 Minuten für sich entschied. Mit Silber im Gepäck traten über 400 Meter Lagen Michelle Solzer (93), bei den Junioren, und Hendrik Schamber (95), in seinem Jahrgang, beide aus Gründau, sowie die junge Barbara Schaal (01) aus Linsengericht die Heimreise an. Über 800-Meter-Freistil gewann Schaal (01) außerdem eine tolle Bronzemedaille in 12:53,63 Minuten. Überraschend Silber über 800-Meter-Freistil holte Franziska Kunert (99) aus Hailer, die sich in 10:39,08 Minuten nach hartem Kampf nur einer Schwimmerin aus Gudensberg beugen musste und erstmalig Silber bei einer Hessischen Jahrgangsmeisterschaft im Schwimmen gewann. Der Klein-Auheimer Nikola Djordjevic (99) holte über die längste Herrendistanz, den 1500-Metern-Freistil, ebenfalls Bronze für den SVG in guten 21:29,43 Minuten. Zum Abschluss der zwei Tage in Gießen gelang es schließlich Hendrik Schamber (95), seine zweite Silbermedaille des Wochenendes über 1500-Meter-Freistil zu holen.
Im Medaillenspiegel holten die SVG-Schwimmer aus Gelnhausen und Umgebung mit den erzielten dreizehn Edelmetallplätzen Platz vier in Hessen. Wie viele der erfolgreichen SVG-Schwimmer sich für die Süddeutschen Meisterschaften auf den langen Strecken in Bayreuth Mitte März qualifiziert haben, steht noch nicht fest, da es noch keine Liste der Pflichtzeiten des Süddeutschen Schwimmverbands gibt.


Gelnhäuser Tageblatt, 20.01.2011

Klasseleistung von Kunert und Schamber
Schwimmer des SV Gelnhausen messen sich bei einem hochkarätigen Schwimmwettkampf an der US-Pazifikküste

bild
Gelnhausen (gt). Hervorragend schlugen sich die beiden Gelnhäuser Teilnehmer bei dem 2011 California SCS Senior Meet, einem hochkarätigen viertägigen Wettkampf im Schwimmen an der US-Pazifikküste. In die Schwimmerhochburg bei Los Angeles waren Teilnehmer aus mehreren Bundesstaaten sowie internationale Stars angereist. Sie starteten auf der 25-Yards-Bahn im ehemaligen Olympiazentrum vor Tausenden Zuschauern.
An dem ausschließlich offen gewerteten Wettkampfwochenende schwammen der Gründauer Henrik Schamber (95) und der Hailerer Alexander Kunert (96), die für den SV Gelnhausen gemeldet wurden, bei jeweils fünf Wettkämpfen. Beide Schwimmer schafften es mit Spitzenleistungen ein beziehungsweise zwei Mal ins Finale der besten 24. Gäbe es eine Altersklassenwertung, so wären die jungen Deutschen immer weit vorne oder sogar Erste in ihren Jahrgängen geworden. So galt es, den erfahrenen Schwimmern, wie dem mehrfachen Europameister Markus Rogan aus Österreich oder dem vierfachen japanischen Olympiasieger Kosuke Kitajima, die Stirn zu bieten.
Ergebnisse SVG Schwimmer
Alexander Kunert (96)
22.
200Y S

01:58,36
20.
200Y S
B-Finale
01:57,21
55.
500Y F

05:01,23
73.
50Y F

00:23,03
46.
200Y F

01:48,06
29.
100Y S

00:53,51
20.
100Y S
B-Finale
00:52,80
Hendrik Schamber (95)
40.
200Y S

02:00,79
76.
100Y F

00:50,41
35.
50Y F

00:22,29
61.
200Y F

01:49,31
20.
100Y S

00:52,77
19.
100Y S
B-Finale
00:52,35
Y=Yards (91,44cm)
Über 200 Yards Schmetterling steigerte sich Alexander Kunert und erreichte als Vorlauf-Zweiundzwanzigster und damit schnellster seines Jahrgangs in 1:58,36 Minuten das sogenannte B-Finale. Dort schaffte er erneut eine Bestleistung und wurde letztlich Vierter in seinem Finallauf in 1:57,21 Minuten, was in der Gesamtwertung den 20. Platz bedeutete. Dem in nichts nachstehen wollend, kam am Montagvormittag Ortszeit Hendrik Schamber als Zwanzigster in sensationellen 52,77 Sekunden in das B-Finale über 100 Yard Schmetterling. Glückspilz Kunert durfte trotz eines knappen Verpassens eines Finallaufes in 53,51 Sekunden als Nachrücker dennoch im B-Finale des gleichen Wettkampfs in der Nacht zum Dienstag starten. Beide SVGler waren nochmals deutlich schneller als im Vorlauf. So wurde Schamber Gesamt-Neunzehnter in 52,35 Sekunden direkt vor Kunert in 52,80 Sekunden. In einem Feld von 73 Startern war Kunert wieder schnellster seines Jahrgangs. Schamber erneut zweitschnellster bei den 15-Jährigen. Gestern traten die beiden SVG-Schwimmer die lange Heimreise an, treffen heute Abend in Gelnhausen ein, um dann am Samstag bereits an den Hessischen Meisterschaften auf den langen Strecken teilzunehmen. Es bleibt zu hoffen, dass die beiden Nachwuchshoffnungen bis Mitte Februar für die 2. Bundeliga für den erhofften Klassenerhalt ihre tolle Form konservieren oder noch steigern können.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 15.01.2011

Kunert und Schamber mischen US-Schwimm-Szene auf
Zehn Siege gehen auf das Konto der Gelnhäuser Athleten

bild
Irvine/Kalifornien (re). Bei ihrem ersten Start bei einem amerikanischen Schwimmwettkampf konnten die beiden Gelnhäuser Starter Alexander Kunert und Hendrik Schamber auf Anhieb überzeugen.
Im kalifornischen Irvine in der Nähe von Los Angeles starteten die beiden SVG-Schwimmer zusammen mit anderen Athleten aus Frankfurt gegen Leistungsschwimmer aus Südkalifornien. Anders als in Deutschland gibt es in der „Neuen Welt“ noch alte Masse, dementsprechend wird dort auf sehr kurzen 25-Yard-Bahnen geschwommen. Ein Yard entspricht 91,44 Zentimeter, so dass die geschwommenen Strecken zumeist kürzer sind als in Deutschland. Ausnahme ist unter anderen die mittlere Freistilstrecke, die in den USA länger ist als im Rest der Welt, nämlich 500 Yards (457,2 Meter). Da es keine Alters- oder Jahrgangswertung gibt, starten die älteren Schwimmer bei Einladungswettkämpfen zumeist in einer offenen Wertung. Konsequenz: Die Gegner können zwischen elf und hundert Jahre alt sein, auch in puncto Geschlecht gibt es keine Unterscheidung.
bild
In Irvine starteten in der offenen Wertung 14 bis 18 Jahre alte Schwimmer. Das hinderte die beiden Schwimmer aus Gründau und Gelnhausen-Hailer nicht daran, bei allen ihrer sieben absolvierten Wettkämpfen ganz vorne dabei zu sein. Hendrik Schamber gewann vier seiner sieben Starts, Alexander Kunert deren drei. Fünf Doppelsiege der beiden SVG-Talente stellten die bis zu vierzig amerikanischen Starter je Wettkampf in den Schatten. Sichtlich Spaß hatten die beiden Talente ein ums andere Mal zu gewinnen. Das Lächeln des Lehrertrainers aus Frankfurt, der die deutschen Schwimmer bei dem Trainingslager in Kalifornien betreute, wurde mit jedem Start breiter.
Am kommenden Wochenende starten beide SVG-Schwimmer bei einem weiteren hochkarätigen Wettkampf, an dem Schwimmer aus mehreren Bundesstaaten antreten. Dann wird sich zeigen, was die Zeiten und Leistungen der beiden SVG-Schwimmer im Vergleich zu amerikanischen Spitzenschwimmern wert ist.
Auf jeden Fall sind die beiden jungen deutschen Starter heiß zu zeigen, was sie in der Barbarossastadt gelernt haben. Unter der kalifornischen Sonne bei über 20 Grad Lufttemperatur macht das Schwimmen unter freien Himmel den Jungs doppelte Freude.


Weitere Artikel findet ihr im Archiv 2005/2006/2007/2008/2009/2010/2011
top