Gelnhäuser Neue Zeitung, 13.03.2012 Dreimal Silber für die Gymnasiums-Wasserratten GGG-Teams brillieren beim Regionalentscheid in Frankfurt
Für die in Frankfurt stattfindende Veranstaltung war das Reebstockbad für den Schulwettkampf gesperrt, was die Aktiven aus Gelnhausen staunend wahrnahmen. Für viele Schüler war es die erste Teilnahme an einem Schwimmwettkampf, da die Schulmannschaften traditionell mit den Vertretern des Schwimmvereins Gelnhausen besetzt sind, aber auch mit Talenten aus dem Schulsport vervollständigt werden. Für die mitgereisten Trainer und Betreuer war es eine wichtige Aufgabe, die Mannschaften auf die unterschiedlichen Disziplinen von Kraul, Brust, Rücken, Staffel, Koordinationsschwimmen und Dauerschwimmen vorzubereiten. Dass dies hervorragend gelang, zeigten die Ergebnisse des Wettkampfes. In allen drei gestarteten Klassen erschwamm sich das GGG einen zweiten Platz, geschlagen nur von der Carl-von-Weynberg-Schule, Eliteschule des Leistungssports, aus Frankfurt. So zeigten sich die Betreuer und Trainer Jutta Pache. Wolfgang Ries und Andreas Kohr über das Abschneiden sehr zufrieden. Lars Böckelmann aus der Klasse 6.3 ergänzte: „Wir haben in den letzten Wochen intensiv die einzelnen Disziplinen außerhalb des Schulsports in der Schwimm-AG geübt und trainiert das hat neben der vermeintlichen Anstrengung auch Spaß gemacht“. Aufgrund eines Meldefehlers musste allerdings eine Mädchenmannschaft nach dem Wettkampf aus dem Wettbewerb genommen werden, was der guten Stimmung nicht schadete, da die Anreise und das Wettkampferlebnis einen bleibenden Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern des GGG hinterließ. Für das GGG starteten folgende Schülerinnen und Schüler: Alessa Althoff, Sören Berg, Zoe Berg, Charlotte Binder, Lars Böckelmann, Laura Böhm, Emma Desch, Franca French, Sacha Haak, Moritz Hamm, Ronja Klein, Julius Klein, Valeska Krein, Ole Maiwald, Finja Müller, Nam Nguyen, Max Niederbuchner, Niklas Stadler, Yannik Pache, Svenja Petermann, Hanna Pfeifer, Lisa Pfeifer, Jana Pietruschka, Luca Rauche, Christian Ries, Niklas Ries, Celine Sauerteig, Ann-Katrin Schmidt, Anna Schmidt, Chrisitan Schmidt, Leon Townsend, Eva Wagner und Mehdi Zrelli. |
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 22.05.2010 NeueTalentfördergruppe Lehrer-Trainer Andreas Kohr weitet Wirkungskreis nach Freigericht aus
Zehn Schüler aus den fünften Klassen der Kopernikusschule Freigericht wurden im Rahmen einer einwöchigen Schwimmsichtung durch Talentscout Andreas Kohr, der zugleich Lehrer-Trainer am Gelnhäuser Grimmelshausen-Gymnasium für die Sportart Schwimmen ist, ausgewählt. „Talente findet man nur, wenn man sie sucht“, begründet Lehrer-Trainer Kohr die Sichtungs- und Fördermaßnahme. „Gespräche mit der Gemeinde und der Schule mussten geführt werden, um die Talentfördergruppe zu etablieren. Jetzt werden die motivierten Schüler ein Jahr lang gefördert, dabei erhalten die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer eine schwimmerische Grundausbildung“, so Kohr. Das vom Landessportbund und dem Hessischen Kultusministerium entwickelte Programm „Talentsuche, Talentförderung“ unterstützt die Entwicklung von Talenten in vielen Sportarten. Mit der neuen Talenttördergruppe, die zweimal in der Woche trainiert, besteht nun auch die Möglichkeit, am Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olvmpia“ teilzunehmen. Die Kopernikusschule wird dann den sportlichen Wettstreit mit dem Grimmelshausen-Gymnasium suchen und um den Titel des besten Schulteams im Kreis kämpfen. Auch Achim Schneider, seines Zeichens Sportwart des Schwimmvereins Gelnhausen, begrüßt den Aufbau einer Talentfördergruppe in Freigericht: „In den letzten Jahren gab es große Schwimmtalente in Freigericht, die zahlreiche Erfolge feierten und das Bundesligateam unseres Vereins verstärkten.“ |
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 06.05.2010 Kohrs Team zählt in Hessen zu den Besten GGG-Schwimmer bleiben in der Erfolgsspur
Nachdem vor einigen Tagen die Schwimmer in der Wettkampfklasse 4 einen vierten Platz in Baunatal belegten, zeigten auch die Schwimmer der älteren Jahrgänge in der Wettkampfklasse 3, dass sie hervorragende Leute in den eigenen Reihen besitzen. Mit diesem Ergebnis gehören die Grimmels auch in dieser Wettkampfklasse zu den besten hessischen Schwimm-Schulmannschaften. Die GGG-Schwimmer mussten ersatzgeschwächt mit nur acht von zehn möglichen Startern in die Wettkämpfe im heimischen Hallenbad des Zweckverbandes in Gelnhausen gehen. Eine Armfraktur von Lukas Busch und der Wechsel von Hendrik Schamber zur Carl-von-Weinberg-Schule nach Frankfurt dezimierten die Gelnnäuser Schwimmer schon vor dem Start. „In Frankfurt trainieren wir morgens in der regulären Unterrichtszeit, abends schwimme ich beim Schwimmverein Gelnhausen“, fasst Hendrik Schamber die Vorteile an seiner neuen Schule in Frankfurt kurz zusammen. Trotz der Personalprobleme kämpften die, Leistungsschwimmer um jede Zehntelsekunde: „Wir haben alle Wettkamptdisziplinen, Wenden, Starts und Übergänge vor dem Wettkampf trainiert, um die beste Zeit zu erzielen“, erläutert Lukas Schmidt. Christoph Wies, der täglich aus Partenstein mit dem Bus nach Gelnhausen zur Schule fährt, zeigte mit einer Verbesserung seiner Bestzeit über 50 Meter Kraul um sieben Zehntel, dass die jungen Schwimmer alle Kräfte mobilisierten, um den Traum von der Teilnahme am Bundesfinale in Berlin zu verwirklichen. |
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 12.03.2010 Andreas Kohr bringt junge Schwimmer weiter Neuer Lehrer-Trainer leitet Talentfördergruppe arn GGG
Das Ziel des hessischen Landesprogamms „Talentsuche-Talentförderung“ ist motivierte Kinder dabei zu unterstützen, ihre sportlichen Ambitionen mit den schulischen Verpflichtungen in Einklang zu bringen. Das Schwimmtraining wird durchAngebote zur Hausautgabenhilfe ergänzt. Die Talentfördergruppe, die Andreas Kohr im Gelnhäuser Hallenbad trainiert, besteht aus zehn schwimmbegeisterten Grundschülern aus dem Umkreis. Die Kinder treffen sich zweimal in der Woche, um ihre Fähigkeiten im Wasser weiter zu verbessern und zu verfeinern. „Sie üben mit Brettchen und Flossen, sie schwimmen Delfin und kraulen mal mit den Armen, mal nur mit den Beinen. Je vielfältiger die Bewegungsmuster sind, die die Kinder beherrschen, desto einfacher fällt ihnen später die Spezifizierung einzelner Bewegungsabläute“, erklärt Andreas Kohr. Der Lehrer-Trainer ist selbst seit seiner Jugend Triathlet. unterhält als solcher gute Kontakte zum Schwimmverein (SV) Gelnhausen und nimmt mit seinem Team „Spessartchallenge“ an Wettkämpfen der ersten Hessenliga teil. Verzahnung mit SV Gelnhausen Der gebürtige Baden-Württemberger Kohr studierte in Tübingen Sportpädagogik und organisierte Sportevents in Frankfurt. Als ihm das Büroleben nicht mehr gefiel, hängte er ein weiteres Studium an. Diesmal war das Ziel Lehramt für das Fach Arbeitslehre. Während seiner Studienzeit hatte der Vollblutsportler viel Zeit zum Trainieren. Er startete als Triathlet in der ersten Bundesliga und nahm 1991 an seinem ersten lronman teil. Seinen Job als Lehrer-Trainer am GGG hat Kohr im Oktober 2009 begonnen. „Es reizt mich, mit motivierten Schülern zusammenzuarbeiten und sie sportlich und persönlich zu unterstützen“, schwärmt der Übungsleiter. „Sport ist ein Lebensgefühl und das versuche ich meinen Schülern zu vermitteln“, bringt Kohr seinen Ansatz auf den Punkt. Das Hauptziel der Talentförderung bestehe darin, die Kinder, die Spaß am Schwimmen haben und den Sport leistungsorientiert betreiben wollen, zu unterstützen. „Die verkürzte Schulzeit in Form des G 8-Konzeptes führt dazu, dass Schüler weniger Freizeit, dafür aber mehr Arbeit haben. Häufig stehen sie dann vor der Entscheidung: Schule oder Leistungssport?“, verdeutlicht Kohr. Um zu gewährleisten, dass die schulischen Leistungen nicht unter dem Sport leiden und auch andersherum unterstützt der Lehrer-Trainer die Schüler ebenfalls bei den Hausaufgaben. Circa 60 Prozent der Förderung findet in der Schwimmhalle statt, 40 Prozent in der Schule. Haben die Talente ihre Fähigkeiten ausreichend entwickelt und sind nach einem Jahr weiterhin voller Begeisterung fürs Schwimmen, wechseln sie ins Training der Nachwuchsmannschaft des SV Gelnhausen. Dann fangen sie an, wie ihr Trainer an Wettkämpfen teilzunehmen. Die Schwimmschüler haben bei Kohr auch die Möglichkeit zum Einzeltraining, das flexibel gestaltet werden kann. „Sport und Schule sollen sich nicht im Weg stehen, sondern erfolgreich verknüpft werden.“ Ein Ansatz, den das GGG im übrigen schon seit anderthalb Jahren im Bereich Handball erfolgreich umsetzt, wo Lehrer- Trainer Thomas Möller zwei ebenfalls vielversprechende Talentfördergruppen betreut. |
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