Gelnhäuser Neue Zeitung, 22.01.2011

GNZ-Sportlerwahl 2010
präsentiert von Gelnhäuser Neue Zeitung und VR Bank Main-Kinzig-Büdingen

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Platz 2. - Josef Stadler (236 Stimmen): Der gelernte Elektriker steht beim Wasserspringen ständig unter Strom und macht Jagd auf sein großes Vorbild: „Dieter Dörr ist noch einen Tick besser als ich, der Dieter ist aber auch stolz auf mich. Das gibt mir die Motivation, vielleicht einmal auf einer Stufe mit ihm zu stehen“, sagt der 26-jährige Masters-Weltmeister aus Höchst, der sich auch einen „Selbstversuch“ als Klippenspringer in Acapulco gut vorstellen könnte. Wichtig ist nur, dass man im richtigen Winkel ins Wasser eintaucht, ansonsten tut es weh oder wird richtig gefährlich.“



Gelnhäuser Tageblatt, 13.01.2011

Josef Stadler ist der GT-Sportler des Jahres 2010
SVG-Wasserspringer gewinnt die Leserwahl vor Christoph Lehmann und Alexander Kunert
Von Volker Lehr

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GELNHAUSEN. Der Sportler des Jahres 2010 heißt Josef Stadler. Der Wasserspringer des SV Gelnhausen setzte sich bei der vom Gelnhäuser Tageblatt organisierten Leser-Abstimmung mit 25,25 Prozent der abgegebenen Stimmen auf Platz eins und verwies Taekwondo-Ass Christoph Lehmarm (17,23 Prozent) und Schwimmhoffnung Alexander Kunert (11,78 Prozent) auf die Plätze zwei und drei. Insgesamt gingen in der GT-Sportredaktion wieder mehr als 3000 Stimmzettel ein.
„Damit hätte ich nicht gerechnet. Ich sehe das als Anerkennung für mein intensives Training der vergangenen Jahre“, freute sich der 26-Jährige, der im Sommer mit dem Gewinn der Masters-Weltmeisterschaft vom Dreimeter-Brett sowie vom Turm in Göteborg für Furore gesorgt hatte. Dazu kam eine weitere WM-Silbermedaille vom Einmeter-Brett.
Musa Roba-Kinkal, der in den vergangenen vier Jahren den Titel „Sportler des Jahres“ gewonnen hatte und diesmal von der GT-Sportredaktion nicht nominiert worden war, verpasste den Sprung unter die Top-Ten knapp, wurde Elfter. Am Ende setzte sich Stadler, der übrigens wie die GT-Sportlerin des Jahres Isabel Pfeifer aus Höchst stammt, deutlich durch. Auf den Rängen drei bis fünf ging es hingegen hauchdünn zu. So lag Kunert nur hauchdünn vor Basketballer David Lewandowski (11,49 Prozent) und Leichtathlet Dominic Johnson (11,38 Prozent), die die Plätze vier und fünf belegten. Lewandowski war somit der Beste der im Vorfeld nicht nominierten Sportler. Ebenfalls den Sprung unter die Top-Ten schafften Sportschütze Martin Busse, Motorsportler Rene Mandel, Radsporthoffnung Jan-Nils Preus, Triathlet Florian Brosch und Kickbox-Weltmeister Daniel Lokstein.
„Der Josef hat diese Auszeichnung verdient. Das ist ein harter Arbeiter, der sein Können und Wissen schon jetzt auch an den Nachwuchs weiter gibt“, so Stadlers Trainer Dieter Dörr, selbst ein Meister seines Fachs im Wasserspringen. Neben zahlreichen nationalen Meistertiteln schaffte Dörr 1976 den Sprung zu den Olympischen Spielen in Montreal, kam dort bei zwei Wettbewerben auf die Plätze 15 und 18. Dörr betonte, dass die jüngsten Erfolge umso höher zu bewerten seien, da auch die Wasserspringer des SV Gelnhausen wegen der Hallenbadschließung plötzlich ohne Wettkampfstätte da standen und zum Training bis nach Frankfurt und Mainz ausweichen mussten
„Das bin ich gewohnt, mein Vater Karlheinz hat mich auch früher schon oft nach Mainz gefahren, zumal wir in Gelnhausen ja keinen 10-Meter-Turm haben“, so Josef Stadler. Dass er inzwischen bei den „Masters“ startet, nimmt er gelassen. „Alle die über 25 Jahre alt sind, zählen schon zu den Masters“, nimmt es der am Flughafen in Frankfurt als Teamleiter tätige Sportler gelassen, fühlt sich aber selbst nicht als „Senioren-Sportler“. „Da ist mir der Begriff Masters schon lieber“, schmunzelt er. Und wieweit ist ein „Masters-Weltmeister“ von den aktuellen Top-Stars der deutschen Nationalmannschaft entfernt? „Die Top-Springer sind alles Profis, trainieren sechs Stunden täglich. Ich bin reiner Amateur, als Masters-Weltmeister darf ich von mir behaupten, der beste der Amateure in der Welt zu sein“, macht Stadler deutlich, dass er sein Leistungsniveau sehr genau einschätzen kann.
An seinem Ehrgeiz haben die jüngsten Erfolge nichts geschmälert: Nach zwei Masters-Europameistertiteln 2009 in Sevilla und der Doppel-Weltmeisterschaft 2010 in Göteborg will Stadler in diesem Jahr erneut bei der Masters-Europameisterschaft angreifen. Diese findet im Sommer in Kiew statt. Der Schwimmverein Gelnhausen unterstützt Stadler bei diesen Reisen, einen finanziellen Teil muss der Höchster aber selbst tragen. Er ist eben Amateur.
Und ein ganz großes Ziel hat er noch: „Die drei WM-Titel auf einmal, nachdem ich in Göteborg vom Einmeter-Brett dem Italiener den Vortritt lassen musste“, so der 26-Jährige. Dafür trainiert Stadler weiter hart – inzwischen auch mehrfach in Köln. Dort lebt seine Freundin Aline Bernhard. „Sie springt auch, wir haben uns bei den deutschen Meisterschaften kennengclemt“, erzählt der SVG- Vorzeigespringer, dem sein Sport somit nicht nur reichlich Erfolge, sondern auch die große Liebe beschert hat.
Die offizielle Ehrung zum GT-Sportler des Jahres 2010 findet im Rahmen des von der Sparkassen-Sportstiftung Main-Kinzig organisierten Ehrungsabend „Kür der Besten“, am 1. Februar in Schlüchtern statt. Hier wird dann auch der Sportler des Main-Kinzig-Kreises gekürt. Kontrahenten sind dann die Top-Platzierten aus den Sportkreisen Hanau (diese Wahl wurde durchgeführt vom Hanauer Anzeiger) und Schlüchtern (Kinzigtal- Nachrichten .

Sportler des Jahres 2010
1. Josef Stadler (SV Gelnhausen/Wasserspringen) 25,25%
2. Christoph Lehmann (Taekwondo-Club Gelnhausen/Taekwondo) 17,23%
3. Alexander Kunert (SV Gelnhausen/Schwimmen) 11,78%

Sportlerin des Jahres 2010
1.Isabel Pfeifer (TV Gelnhausen/Leichtathletik) 34,23%
2.Laura-Sophie Usinger (TV Lieblos/Turnen) 24,86%
3.Bo Heeger (SV Gelnhausen/Schwimmen) 19,02%
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8. Kathrin Süß (SVGelnhausen/Triathlon) 0,86%


Anerkennung für die ganze Trainingsarbeit
Doppel-Weltmeister und Respekt vor dem Zehnmeter-Turm

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GELNHAUSEN (rami). Zittern Ihnen auch die Knie, wenn Sie sich nur vorstellen, einmal vom Zehnmeter- Turm ins Schwimmbecken zu springen? Josef Stadler aus Höchst, der seit 1994 Mitglied beim Schwimmverein Gelnhausen ist, kennt dieses Gefühl. „Der Respekt ist immer noch da“, gesteht der 26-Jährige. Und das, obwohl der in Höchst beheimatete Wasserspringer, amtierender Weltmeister der Masters vom Turm und Dreimeter-Brett ist. Zudem gewann Stadler 2010 im schwedischen Göteborg Silber vom Einmeter-Brett. Damit ist Stadler so etwas wie der weltbeste Amateur-Wasserspringer der Welt. Und jetzt ist er auch der GT-Sportler des Jahres 2010. Im Interview verrät er die Geheimnisse des Turmspringens.

Das aktuelle Interview mit Josef Stadler (GT-Sportler des jahres 2010)
GT: Wie war Ihre erste Reaktion, als Sie erfuhren, dass Sie von den Lesern des Gelnhäuser Tageblattes zum Sportler des Jahres gewählt wurden?
Josef Stadler: „Ich habe mich auf jeden Fall sehr gefreut. Ich war schon überrascht darüber.“
Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie ganz persönlich?
Stadler: „Sehr viel, denn ich habe mit dieser Kür das Lob und die Anerkennung für meine ganzen Trainingseinheiten und Siege erhalten. Sportler des Jahres zu sein, ist noch um einiges besser, denn andere Leute bekommen mit, was man geleistet hat. Deshalb mein Dank an alle, die mich gewählt haben. Viele haben für mich auch Aktionen gestartet, damit ich gewählt werde. Gerade in Höchst haben das etliche getan. Vielen Dank dafür.“
In welchem Alter begann Ihre Karriere?
Stadler: „Mein Trainer Dieter Dörr ist damals in die Schulen gegangen und hat Werbung für das Springen gemacht. Ich habe mir gedacht, das probierst Du einmal. Es hat Spaß gemacht und der SV Gelnhausen hat jedem dann die Möglichkeit geboten, über ein Schnupperjahr das Springen weiter zu bestreiten. Ich bin dann immer dabei geblieben.“
Was fasziniert Sie an dieser schwierigen Sportart?
Stadler: „Es ist etwas nicht Alltägliches, das macht nicht jeder. Es ist wirklich etwas Außergewöhnliches. Man braucht Kraft und Körperbeherrschung. Gute Turner bringen schon einmal gute Voraussetzungen mit, obwohl die Technik eine andere ist.
Auch Ballett zahlt sich aus, obwohl ich das früher nicht gemacht habe. Außerdem habe ich durch meine Erfolge viele Länder kennengelernt. Ich war in Spanien oder Schweden bei Wettkämpfen, in Fort Lauderdale in Amerika waren wir zu einem Trainingslehrgang.“
Können Sie sich an ihren ersten Sprung vom Zehnmeter-Turm erinnern und wie er war?
Stadler: „Oh Gott, das ist schon lange her. Es war wohl so mit zwölf Jahren. 100-prozentig genau kann ich mich nicht erinnern, aber ich hatte bestimmt Schiss gehabt (er lacht). Das ist auch heute nicht viel anders. Von zehn Metern muss auch Respekt haben, denn man diesen nicht hat, dann passieren Fehler und die können wehtun.“
Wie viele blaue Flecken auf Brust und Rücken haben Sie sich in den vielen Jahren eingefangen?
Stadler: „Die kann ich nicht mehr zählen. Wenn man neue Sprünge lernt und die gehen daneben, dann sind blaue Flecken garantiert. Man sollte hart im Nehmen sein. Gerade nach einem verpatzten Sprung ist es wichtig, gleich wieder hoch auf den Zehnmeter- Turm zu gehen.“
Wie groß ist der Anteil von Dieter Dörr an ihrer Karriere?
Stadler: „Er war Olympiateilnehmer und er hat viele Deutsche Meistertitel gewonnen. Bis heute hat er mich gefördert, sein Anteil ist sehr groß. Aber auch Rudi Altmann hat mich gefördert. Sein Tod hat eine Lücke bei den Springern gerissen, sie nicht zu schließen ist.“
Wie trainiert man eigentlich Turmspringen? Es gehört doch mehr dazu, als 50 Mal herunterzuspringen, und 50 Mal wieder hochzugehen.
Stadler: „In anderen Leistungszentren können die Sportler Bodenturnen und die Trockensprunganlagen nutzen. Früher hatte ich im D-Kader in Mainz diese Vorteile auch. Hier in Gelnhausen haben wir diese Möglichkeiten in diesem Umfang nicht. Hier wird viel Gymnastiktraining vor und nach dem Training angeboten. Und zu Hause gibt es keinen Tag, wo ich keine Übungen mache. Wir machen in Gelnhausen das Beste aus unseren Möglichkeiten.“
Welche Schlagzeile möchten Sie über sich eines Tages im Gelnhäuser Tageblatt lesen?
Stadler: „Da ich zwei WM- Titel vom Dreier und Zehner in Schweden gewinnen konnte, fehlt mir eigentlich nur noch das Triple, da mir der italienische Springer den Titel vom Einmeter-Brett weggeschnappt hat.“

2010

Gelnhäuser Neue Zeitung, 07.08.2010

GNZ-Sportler des Monats Juli
Josef Stadler (SV Gelnhausen)
Von Torben Frieborg

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Im Juli setzte Josef Stadler zum großen Karrieresprung an: Bei den Weltmeisterschaften der Masters gewann der Wasserspringer des SV Gelnhausen zweimal Gold und eine Silbermedaille. „Einfach nur sensationell – der größte Erfolg meiner Laufbahn“, gesteht der 26-Jährige, der bereits im vergangenen Jahr als Doppel-Europameister für Schlagzeilen sorgte. Besonders schön aus Stadlers Sicht: Dieser Erfolg kam überraschend, da der Elektromeister im Vorfeld der Titelkämpfe aus beruflichen Gründen weniger trainieren konnte.
„Normalerweise sind sechs bis acht Stunden pro Woche üblich. Aufgrund meines Schichtdienstes am Frankfurter Flughafen kam ich aber maximal auf vier bis sechs Stunden.“
Dennoch stand der von Dieter Dörr trainierte und seit 1994 aktive Sportler nach Sprüngen vom Drei-Meter-Brett und vom Turm ganz oben auf dem Siegertreppchen. Silber heimste Stadler vom Ein-Meter-Brett ein.
Trotz aller Erfolge kann Stadler sich ein Profi-Dasein nicht vorstellen: „In der Regel sind 30 bis 36 Stunden Training wöchentlich erforderlich. Da kann ich keinem geregelten Berufsleben mehr nachgehen, müsste Sportsoldat werden.“ Und das sei sehr schwierig. Deshalb zeigt Stadler viel lieber bei den sogenannten Masters – den Amateuren der Springer-Zunft – sein Können.
Ob der Höchster allerdings im kommenden Jahr seinen Europameister-Titel verteidigen kann, steht noch in den Sternen. „2011 finden die Wettkämpfe in Jalta statt. Und eine Reise in die Ukraine ist mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden“, betont Stadler. Das heißt: Nur wenn der GNZ-Sportler des Monats Juli bis dahin neue Sponsoren gefunden hat, kann er zum nächsten Sensationssprung ansetzen.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 23.01.2010

GNZ-Sportlerwahl 2009 - Bestmarken auf allen Ebenen
Fünfte Auflage erweist sich als beispielloses Erfolgsmodell
Von Dieter Geissler

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Platz 6 - Josef Stadler (117 Stimmen): Der Doppel-Europameister im Turmspringen vom Ein- und vom Drei-Meter-Brett outete sich als nur bedingt mutiger Charakter: „Ich bin schon einmal aus 16 Metern Höhe gesprungen – 19 Meter sind aber nicht mehr so mein Ding ...“ Ein Klippenspringer in Acapulco wird aus dem Höchster also nicht mehr.

Die mit Spannung erwartete Entscheidung ist gefallen: Der Altenhaßlauer Ausnahme-Surfer Moritz Martin ist der Sieger der GNZ·Sportlerwahl 2009. Der 27-iährige Vizeweltmeister im Windsurfen (Raceboard·Klasse) erhielt 476 Stimmen und verwies den Gelnhäuser Zweitliga-Schwimmer Daniel Wagenknecht (321 Stimmen) auf Platz zwei. Dritter wurde der 14-iährige Vizeweltmeister im Kickboxen der Junioren, Daniel Lokstein aus Rothenbergen (315 Stimmen). Darüber hinaus zeichnete die GNZ gemeinsam mit Kooperationspartner VR Bank Main-Kinzig-Büdingen die Fußballer des FC Germania Rothenbergen als Mannschaft des Jahres aus. Der Ehrenamtspreis wurde Heinz Schöppner, seines Zeichens Vereins-Ikone des TV Wächtersbach, verliehen. Die fünfte Auflage der GNZ-Sportlerwahl brachte wieder Bestmarken auf allen Ebenen; es wurden Preise im Gesamtwert von über 10 000 Euro ausgeschüttet. (Auszug aus der GNZ)

2009

Gelnhäuser Neue Zeitung, 20.03.2009

150 Asse gewürdigt
Sportlerehrung des Main-Kinzig-Kreises

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Schwimmverein Gelnhausen Eva Schübel 5. Platz bei den Weltmeisterschaften der Altersklasse 45-49 Jahre vom 3-m-Brett. Auszeichnung: die goldene Ehrennadel und die große Urkunde des Main-Kinzig-Kreises. Trainer: keine Angabe. Dieter Dörr dreifacher Weltmeister in der Altersklasse 50-54 Jahre vom 1-m-Brett, 3-m-Brett und vom Turm. Auszeichnung: die goldene Ehrennadel und die große Urkunde des Main-Kinzig-Kreises. Trainer: Rudi Altmann.



2007

Gelnhäuser Neue Zeitung, 03.02.2007

GNZ-Sportlerin des Monats Januar
Sabrina Gerk (SV Gelnhausen)
Von Dieter Geissler

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Besondere Leistungen erfordern besondere Ehrungen. Aus diesem Grund würdigt die GNZ in Kooperation mit der VR Bank Main-Kinzig die Sportler des Monats. Aus dem Reigen der Gewinner wählen die GNZ-Leser den Sportler des Jahres, der von der VR Bank Main-Kinzig und der GNZ geehrt wird. Für den Verein, aus dem der Sportler (respektive die Sportlerin) des Monats hervorgeht, hat die VR Bank Main-Kinzig einen Hauptpreis von 1000 Büro ausgelobt.
Für die 15-jährige Niederrodenbacherin Sabrina Gerk hätte das Jahr 2007 nicht erfolgreicher beginnen können. Die Wasserspringen, die für den SV Gelnhausen startet, trumpfte bei den Hessischen Meisterschaften in Mainz ganz groß auf.
Die bisherige Schülerin der Freigerichter Kopernikusschule, die ab Montag - auch aus Gründen der besseren Trainingskoordination - das Gelnhäuser Grimmelshausen-Gymnasium besucht, dominierte die Sprung-Konkurrenzen bei der weiblichen Jugend A sowohl vom Ein- als auch vom Dreimeter-Brett. Damit nicht genug: Das ehrgeizige und zielstrebige Talent, das seit sechs Jahren aktiv springt, war auch bei den Frauen in beiden Wettbewerben eine Klasse für sich und sammelte damit insgesamt vier Hessen-Titel. Mit dem Gewinn der Süddeutschen Meisterschaft vom Dreimeter-Brett am vergangenen Wochenende setzte Gerk ihrer famosen Erfolgsserie die Krone auf. „Ich gehe dreimal die Woche ins Wasser trainieren, darüber hinaus bin ich noch als Turnerin beim TV Lieblos Zugange, was von der Bewegungskoordination her sehr gut passt“, unterstreicht die vielseitige Athletin, dass ihr die Erfolge keineswegs zufliegen.
„Sabrina hat wirklich sehr viel Talent, sie ist eine äußerst elegante Springerin. Ihre Form ist zurzeit hervorragend und sie wird jetzt bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock starten", sagt SVG-Sprungwart Dieter Dörr, der Gerk gemeinsam mit Rudi Altmann trainiert.
Was ihre Chancen bei den Titelkämpfen in Rostock angeht, sagt Dörr: „Beim Wasserspringen ist man immer nur anderthalb Sekunden unterwegs, deswegen kann unser Ziel nur sein, Sabrinas Leistung zu stabilisieren. Ich habe aber auf jeden Fall die Hoffnung, dass sie zumindest im Jugendbereich auf der deutschen Ebene stets um Medaillen mitspringen kann.“


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