34. Oberrodenbacher Silvesterlauf, 31.12.2007 (Hauptlauf 10.200 m)
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Gelnhäuser Tageblatt, 08.12.2007 Sportlerwahl 2007: Wer macht diesmal das Rennen? Peter Kavermann (Triathlon/SV Gelnhausen)
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Bericht, 04.12.2007 Bad Arolser-Advent-Waldmarathon Am vergangenen Wochenende, dem 1. Dezember 2007, fand in Bad Arolsen der 27. Advent-Waldmarathon statt. Mit von der 42 Kilometer langen Waldpartie waren die SVG Mitglieder Heiko Lentze und Horst Wendlandt. Auf der ohnehin sehr anstrengenden Laufstrecke mit ca. 500 Höhenmetern kam dieses Jahr noch ein sehr aufgeweichter Boden dazu, durch diese der Marathon den Athleten noch mehr abverlangte.
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 06.11.2007 SVG-Triathlet löst in Florida das Hawaii-Ticket Peter Kavermann für Ironman-WM qualifiziert
Eigentlich sollte der Höhepunkt des Jahres der lronman Germany in Frankfurt sein. Nachdem er die Saison 2006 aufgrund einer schweren Schulterverletzung abgehakt hatte, bereitete sich Kavermann akribisch auf den Ironman Germany 2007 vor. Tausende Rad-, hunderte Laufkilometer in den Beinen und wöchentlich drei bis vier Schwimmeinheiten absolviert, ging er in Topform an den Start. Der Veranstalter in Frankfurt gewährleistete aber kein faires Rennen. So konnte man Pulks von 30 bis 50 Fahrern beobachten, die in Zweier- und Dreier Reihe windschattennutzend hintereinander herfuhren (die Presse berichtete ausführlich). Davon profitierten viele unsportliche Athleten, im Jargon auch „Lutscher“ genannt, was die diesjährige Vergabe der Qualifikationsplätze stark beeinflusste. Peter Kavermann machte sich dies nicht zunutze und musste trotz einer Topzeit, die unter fairen Bedingungen die Jahre zuvor immer für eine Qualifikation gereicht hätte, das Hawaii-Ticket abschreiben. „Das hat mich natürlich sehr gewurmt“, so der Spitzenathlet. In erster Linie angetrieben und unterstützt von seiner Familie, kam die Entscheidung zustande, es noch in diesem Jahr beim Ironman Florida packen zu wollen, wohlwissend, dass im Mutterland des Ironman die Einhaltung der Windschattenregelung von zehn Metern Mindestabstand absolut zwingend durchgesetzt wird und somit faire Bedingungen gewährleistet werden würden. Seine Taktik für Florida sollte so aussehen, im Schwimmen und Radfahren alles zu geben und dann nach Puls zu laufen, was der Körper noch hergibt. Bei 25 Grad Außentemperatur und böigem Wind wurde das Rennen gestartet. Nach 1:05:04 Stunden hatte Kavermann die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke hinter sich gebracht, was für ihn als eher schwächerem Schwimmer, erstmals im Meer geschwommen, eine gute Zeit bedeutete und absolut im Soll war. Auf dem Rad konnte er dann zeigen, was die vielen Trainingskilometer gebracht hatten. Er arbeitete sich an Athlet um Athlet vorbei. Die Zeit für den Radsplit nach 180 Kilometern blieb bei 5:00:09 Stunden stehen, einer neuen persönlichen Bestzeit. Es war alles drin, denn jetzt kam Kavermanns eigentliche Stärke, das Laufen. Wie geplant orientierte er sich nur an seinem Puls, und es lief hervorragend. Auf der ersten Halbmarathonstrecke schlug er ein absolutes Spitzentempo an, benötigte 1:36:05 Stunden und arbeitete sich immer weiter nach vorn. Dann hieß es einfach nur beißen denn gehen oder gar stehen bleiben sind keine Alternativen. So konnte er auf dem zweiten Teilstück der Marathonstrecke immer noch weitere Athleten überholen, ohne überholt zu werden, und war nur acht Minuten langsamer als auf den ersten 21,1 Kilometern, was zu einer überragenden Marathonzeit von 3:20:27 Stunden und Gesamtplatz 105 führte, womit er nach dem Schwimmen insgesamt 361 Plätze gut gemacht hatte. Dann galt es nur noch zu warten und zu hoffen, damit einen Qualifikationsplatz erreicht zu haben. Am Ende hieß es: „Geschafft“. Weitere Infos unter: ironmanflorida.com |
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 10.09.2007 Zwei Gelnhäuser bei der WM Triathlon-Weltmeisterschaft in Hamburg
Damit stand Hamburg mit der weltweit größte Triathlon-Veranstaltung in diesem Jahr im Zeichen des Triathlonsports. Die besten Athleten der Welt kämpften nicht nur um den Weltmeistertitel sondern auch um Qualifikationspunkte auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Dies gelang dem Nationalkaderathleten Daniel Unger mit dem überraschenden Gewinn der Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft der Profi-Triathleten und bescherte der Deutschen Triathlon-Union die erste Medaille seit 1995. (GNZ berichtete am 3. September). Noch am gleichen Renntag, bloß einige Stunden vor dem großen Triumph Ungers, schickte der Schwimmverein Gelnhausen mit Benjamin Hartmann und Olaf Rumbler zwei erstklassige Triathleten zur Weltmeisterschaft auf die Olympischen Distanz. Allerdings starteten beide Athleten für zwei verschiedene Nationen. Hartmann konnte sich im März bei einem Qualifikationsrennen in Neuseeland für die Weltmeisterschaft qualifizieren. „Die Anforderungen, um in die neuseeländische Nationalmannschaft zu gelangen, sind alles andere als leicht“, dokumentiert Hartmann. „Besonders im Qualifikationsrennen in Neuseelands Hauptstadt Wellington wurde es richtig knapp für mich. Nur wenige Sekunden trennten mich von der Quali, doch ich habe es geschafft“, freut sich Hartmann. Olaf Rumbler startete im deutschen Nationaltrikot und erhielt die Qualifikation durch vorgewiesene Referenzwettkämpfe und die sorgfältige Auswertung durch die Deutsche Triathlon Union. „Auch ich bin ausgesprochen erfreut, für die Weltmeisterschaft auserwählt worden zu sein und Deutschland repräsentieren zu dürfen“, fasst Rumbler zusammen. Die Konkurrenz kommt aus aller Herren Länder. Anmeldungen gingen aus Großbritannien, Australien oder den USA ebenso wie aus den Exoten-Staaten Mauritius, Simbabwe oder Costa Rica ein. Am Sonntagmorgen fiel der Startschuss für den 1,5 Kilometer langen Schwimmkurs in der Binnen-Alster, die 40 Kilometer lange Radstrecke, vorbei an der Reeperbahn und den zehn Kilometer langen Lauf durch Hamburgs Innenstadt. Für die SVG-Athleten im Grunde eine übliche Sache, die sich im Wettkampf aber immer wieder auf unterschiedliche Weise darstellt. Mit einer Endzeit von 2:14:53,2 Stunden konnte der 21-jährige Gelnhäuser Benjamin Hartmann zufrieden sein. „Abgesehen von den anfänglichen Schwierigkeiten beim Schwimmen in der 16 Grad kalten Alster, die sich bei mir mit leichten Krämpfen in der Muskulatur äußerten, lief es doch recht gut“, erinnert sich Hartmann. Die anschließenden zehn Kilometer konnte er in 36:55,1 Minuten beenden und dem persönlichen Abschneiden einen besonderen Schliff verleihen. Weitaus schlechtere Karten erwischte Rumbler, der auf der Reeperbahn in eine Scherbe fuhr und für die Behebung des Plattfußes Minute um Minute an seine Kontrahenten verlor. Mit einer Schwimmzeit von 27:55 Minuten und einer Laufzeit von 42:50 Minuten war allerdings auch Rumbler mit seinem Abschneiden ganz zufrieden. „Dies war unsere erste Teilnahme bei den Weltmeisterschaften. Der Schritt in die richtige Richtung ist jedenfalls getan. Nun bleibt abzuwarten, wie sich das Ganze auf die nächsten Jahre entwickelt”, freut sich Rumbler auf die nächste Saison. |
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 31.08.2007 Benjamin Hartmann gewinnt Flieden Triathlon Starker Auftritt des Schwimmvereins Gelnhausen
Für die 500 Meter Schwimmen im Freibad in Flieden benötigte der Ausdauersportler 8:17 Minuten, wobei hier die Wechselzeit zum Rad noch mit enthalten ist. Die Radstrecke hier waren 25 km zu absolvieren führte über Rückers zurück nach Flieden. Hartmann bewältigte die Distanz in 41,44 Minuten und wechselte dann auf seine Paradedisziplin, das Laufen. Hier stellte der talentierte Sportler aus Gelnhausen seine Klasse einmal mehr unter Beweis und sicherte sich mit der schnellsten Laufzeit von 18,41 für die 5,7 km den Gesamtsieg in 1:08:42 Stunden. Aber auch sein Vereinskamerad Michael Lik trug mit seinem Dritten Gesamtplatz zu einem beeindruckenden Gesamtergebnis der Ausdauersportler aus Gelnhausen bei. Seine Gesamtzeit betrug 1:10:04 (7:32, 42,25, 20,07). Dritter im Bunde der Herren der SV-Männer war Gerhard Elster mit einer Zeit von 1:17:17 als Gesamt 17. (9:08, 47:38, 20:31). Bei den Frauen beeindruckte Helena Karl als zweite ihrer Altersklasse in einer Zeit von 1:27:14 (9:42, 52:52, 25:08) und Nathalie Groth als vierte ihrer Altersklasse mit einer Zeit von 1:29:10 (8:34, 55:42, 24:52). Der erst zehn Jahre alte Christian Ries siegte sogar in seiner Altersklasse und beendete den Triathlon in der beeindruckenden Zeit von 1:47:25 (10:39, 1:03:12, 32:03). Besonders beachtlich ist die Tatsache, dass der Nachwuchsathlet aus Gelnhausen noch zehn erwachsene Sportler hinter sich ließ hier hat der SV ein neues Talent in seinen Reihen. Bei den Mannschaften erreichte das Team des SV Gelnhausen, besetzt mit Alexander Kögler, Niklas Böhm und Maximilian Schuller den ersten Platz der Altersklasse MK. Die Nachwuchssportler benötigten gemeinsam 1:29:35 (8:36, 54:53, 24:35). |
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Bericht, 30.08.2007 IRONMAN 70.3 Wiesbaden SVG-Starter zeigen starke Leistung Kai Rodewald
Bei idealen Bedingungen fanden sich die Gelnhäuser gegen 7 Uhr in der Wechselzone 1 ein, um die letzten Vorbereitungen zu treffen, ein letztes Mal das Material checken und ganz wichtig, auch noch mal auf die Toilette gehen. Ab 8 Uhr wurde dann der Wettkampf mit den Profis gestartet, anschließend erfolgten alle 10 Minuten die Starts der Alterklassen. Die Schwimmstrecke war 1,9 km lang und wurde als Wendepunktstrecke im Schiersteiner Hafen geschwommen. Anschließend ging es für die Athleten auf die Radstrecke durch den Rheingau-Taunus-Kreis. Die mit 90 km und 1.500 Höhenmetern sicherlich nicht gerade einfach war. Hier galt es am Anfang nicht gleich zu viel Gas zu geben. Diese selektiver Radstrecke forderte sicherlich einige Körner, dennoch führte die Streckenwahl dazu, dass Windschattenfahren kein Thema war. Nach den bis zu 10%igen Steigungen gab es ebenso so rasante Abfahrten. Die Radstrecke war in den Ortschaften und den Anstiegen gut besucht und die Athleten erhielten so eine Menge Unterstützung. Die Wechselzone 2 war wie das spätere Ziel in unmittelbarer Nähe des Kurhauses in Wiesbaden und die Laufstrecke führte 3 mal durch den am Kurhaus anschließenden Kurpark. Insgesamt waren auf der Laufstrecke 21,1 km zu absolvieren. Rückblickend betrachtet eine super organisierte Veranstaltung, die noch eine Menge Entwicklungspotential bietet. Sollte der 70.3 weiterhin in Wiesbaden stattfinden, wird es sicherlich ein ähnliche Wirkung haben wie der Große Bruder in Frankfurt, der Ironman Germany. Blog: kairogn.blogspot.com ¬ Bilder: picasaweb.google.de ¬ Video: supasandy.blogspot.com
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Rodgau-Triathlon, 26.08.2007
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 25.08.2007 Zivi am anderen Ende der Welt Der Gelnhäuser Benjamin Hartmann verbrachte ein Jahr in Neuseeland von Jens Kirschner
„Ich hatte mich für die USA, England und Neuseeland beworben. Für alle drei Stellen bekam ich eine Zusage“, sagt Hartmann. Nach dem Abitur entschied er sich gegen den Dienst an der Waffe und bewarb sich stattdessen für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Ausland. „Möglichst weit weg von Gelnhausen sollte es sein“, begründet er seine Entscheidung für Neuseeland. Weit genug weg war er mit Sicherheit, quasi am anderen Ende der Welt. Sein neues Zuhause in Christchurch lag gut 23 000 Kilometer von der Heimat entfernt.
Graham, für den er während seines Aufenthaltes Verantwortung trug. Der Neuseeländer leidet unter dem DownSyndrom und ist manchmal auf fremde Hilfe angewiesen. Er war einer der ersten, die den Zivi nach der Ankunft auf der grünen Insel willkommen hießen. Im neuen Umfeld gab es auch Barrieren zu überwinden. Hartmann hatte noch nie lange Zeit im englischsprachigen Ausland verbracht, der Akzent der Einheimischen tat sein Übriges, um die ersten Gespräche mit seinen neuen Mitmenschen zu erschweren. „Man muss eben ein Ohr für sein Gegenüber entwickeln.“ Das Leben und die Arbeit in der Gemeinschaft waren kein Zuckerschlecken. Der Tag begann für den Zivildienstler um 8.30 Uhr mit der morgendlichen Dienstbesprechung. Hier wurden die anstehenden Arbeiten des Tages aufgeteilt. Kaum 15 Minuten später ging es auch schon aufs Feld. Zu den unangenehmeren Aufgaben gehörte mit Sicherheit auf dem Acker die Hinterlassenschaften der Kühe aufzulesen, auch wenn er hierbei von seinem Schützling Graham unterstützt wurde: „Meistens hatten wir beide keine Lust, aber uns war klar, dass wir das jetzt machen müssen.“ So motivierte einer den anderen, wenn auch die beiden nicht immer einer Meinung waren: „Natürlich gab es auch mal Probleme zwischen uns, aber die guten Erinnerungen überwiegen.“ In der Summe hätten sowohl er als auch Graham durch die gemeinsame Zeit viel voneinander gelernt.
Interesse für den Triathlon entwickelte Benjamin Hartmann schon in jungen Jahren. Mit sieben beobachtete er aus dem Dachfenster, wie 1993 die Teilnehmer des Kinzigtal-Triathlons an seinem Elternhaus vorbeizogen. Die Faszination für den Sport war geboren, trotzdem dauerte es noch einige Jahre, bis er die Möglichkeit fand, seiner Leidenschaft im Verein nachzugehen. Erst im Schwimmbad erfuhr Hartmann zufällig vom Bademeister, dass der Schwimmverein Gelnhausen auch eine Triathlonabteilung hat. Ohne mit der Wimper zu zucken trat er der Mannschaft bei und nahm bereits eineinhalb Jahre später, im Jahr 2000, an seinem ersten Triathlon in Flieden teil. Hier schaffte er es auf den 1. Platz unter den „Schnuppertriathleten“. Der erste Erfolg sollte nicht der einzige bleiben, bei der Hessenmeisterschaft im Jahr darauf belegte er Platz 13, obwohl er den Triathleten des SVG erst zwei Jahre angehörte. Im Rückblick bereut Hartmann keine Minute seines Aufenthaltes in Neuseeland. Besonders gerne erinnert er sich an seine Fahrradtouren entlang der Küste von Christchurch. „Einfach mal mit dem Fahrrad durch die Natur düsen und die warme Luft spüren, das habe ich sehr genossen.“ |
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 17.08.2007 Breite in guter Form Triathlet aus Gelnhausen läuft in Tschechien auf 17. Platz Bei 15 Grad Außen- und 19 Grad Wassertemperatur stürzten sich knapp 100 Triathleten in das aufgewühlte Wasser des Lipno-Sees, eines 40 Kilometer langen und auf 730 Meter Höhe gelegenen Stausees. Die Temperaturen sollten an diesem Tag nicht mehr steigen und der kurz darauf einsetzende Dauerregen für zusätzliche Behinderungen sorgen. Aufgrund der hohen Wellen sah sich die Wettkampfleitung genötigt, die Schwimmstrecke von 3,8 Kilometer auf 3,0 Kilometer zu verkürzen, wofür Breite 52 Minuten benötigte. Das eigentliche Highlight folgte aber danach, ein Radkurs mit 1 800 Höhenmetern war zu bewältigen. Zumal dieser auf Grund der Teilnehmerstärke in Alleinfahrt und circa 1100 Höhenmeter in zwölfprozentigen innerörtlichen Abfahrten über rutschige Flickenteppiche zu bewältigen waren. So erklärt sich dann auch die Zeit von 5:06,48 Stunden als bestem Radsplit, erzielt von Petr Vabrousek, dem sympathischen tschechischen Vielstarter, hier bei seinem neunten Ironman in diesem Jahr am Start. In Frankfurt auf dem fünften Platz eingekommen, sollte hier in Lipno ein ungefährdeter Sieg in 8:47:36 und der tschechische Meistertitel folgen. Breite benötigte für die Radstrecke 5:41:09, hatte damit seine Zielzeit erreicht und war froh, ohne Sturz durch die gefährlichen Abfahrten gekommen zu sein. Auf den ersten 14 Laufkilometern konnte er dann ein hohes Tempo anschlagen und absolvierte die erste Laufrunde in 1:02 Stunden. Dann stellten sich erste Krämpfe ein, die dafür sorgen sollten, dass er das angeschlagene Tempo drastisch reduzieren musste und für die weiteten Runden 1:10 Stunden und gar 1:20 Stunden benötigte. Damit war das angestrebte Ziel unter zehn Stunden zu finishen, nicht zu schaffen. Mit der Gesamtzeit von 10:12,07 Stunden und Gesamtplatz 17 im Ziel war Breite in Anbetracht der äußeren Bedingungen am Ende jedoch hochzufrieden. |
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4. Fuldataler Triathlon, 12.08.2007
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 05.07.2007 Gelnhäuser eisenhart Ironman in Frankfurt: Unter zehn Stunden geblieben
Mit Patrick Röll, Steffen Rasch und Peter Kavermann blieben gleich drei Gelnhäuser Ausdauerathleten unter der magischen Grenze von zehn Stunden und konnten ihre persönlichen Bestzeiten teilweise um bis zu 40 Minuten verbessern. Aber auch Thomas Lach und Judith Diemer kamen erfolgreich ins Ziel am Römerberg, während Michael Kronberg schon krank an den Start gegangen beim Laufen den Wettkampf beendete. Bei idealen äußeren Bedingungen es war angenehme 20 Grad warm und trocken galt es zunächst zwei Runden im Langener Waldsee zu schwimmen. Pünktlich um 7 Uhr startete der hessische Ministerpräsident, Roland Koch, das Rennen. Nach etwas mehr als einer Stunde für die knapp vier Kilometer entstiegen Steffen Rasch, Patrick Röll und Michael Kronberg dem Wasser und begaben sich auf die Radstrecke. Diese führte über zwei Runden zunächst durch Frankfurt und im Anschluss über die Wetterau bis nach Bad Nauheim, von wo aus der Rückweg Richtung Frankfurt angetreten werden musste. Auf der Radstrecke zeigte sich, dass sich der Wettkampf an der Kapazitätsgrenze bewegte: Eigentlich ist beim Radfahren nämlich ein Mindestabstand von zehn Metern zum Vordermann einzuhalten. Ziel ist es, den besten Ausdauerathleten zu bestimmen. Dies geht nur, wenn man keinen Windschatten fährt. Durch die Vielzahl von Startern bildeten sich jedoch unweigerlich Pulks von Rennfahrern, die den Windschatteneffekt nutzten. Die Kampfrichter auf ihren Motorrädern waren nicht in der Lage, für einen fairen Wettkampfverlauf zu sorgen. Hier wäre der Veranstalter gefragt, ähnlich wie bei seinem Einsatz für einen dopingfreien Sport, mit einer Begrenzung der Starter für ein regelkonformes Rennen zu sorgen. Mit Zeiten von 4:52 Stunden und 4:54 Stunden stiegen die starken Radfahrer Kronberg, Rasch und Röll nach 180 Kilometern schließlich am Mainkai vom Rad. Der abschließende Marathonlauf führte schließlich über vier Runden am Main entlang. Als erster erreichte Patrick Röll das Ziel auf dem Römerberg in einer fantastischen Zeit von 9:36:53 Stunden. Ihm folgte Steffen Rasch mit 9:56,53 Stunden und knapp dahinter Peter Kavermannmit 9:47:37 Stunden. Ihren ersten Ironman finishte Judith Diemer in 14:35:05 Stunden und war damit voll zufrieden. „Ich bin noch total begeistert von diesem tollen Wettkampf und kann gar nicht mehr aufhören zu grinsen“, so die 43-jährige Eisenfrau. Thomas Lach beendete den längsten Tag des Jahres schließlich in einer Zeit von 11:45:33 Stunden. Auch wenn es am Ende für keinen der Gelnhäuser Ausdauerspezialisten für das begehrte Ticket nach Hawaii reichte, so kann der Schwimmverein stolz auf seine Triathleten sein.
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| Gelnhäuser Neue Zeitung, 22.06.2007 2000 Euro für kranke Kinder Carmen Hildebrand und Michael Schrodt gewinnen Sommernachtslauf
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Gelnhäuser Tageblatt, 21.06.2007 Triathlon in Seligenstadt: SVG-Starter auf vorderen Plätzen Beeindruckenden Ergebnisse erzielten die Triathletinnen und Triathleten des SV Gelnhausen beim 10. VitaNova Triathlon in Seligenstadt über die Sprintdistanz. Unter den Top-Ten der Gesamtwertung finden sich fünf Ausdauersportler aus Gelnhausen wieder.
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23. Moret-Triathlon, Hessenmeisterschaft (HM) Mitteldistanz, Münster, 11.06.2007
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20. Drei-Flüsse-Triathlon Gemünden, 17.05.2007
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Artikel, 24.04.2007 Ironman Hawaii Postkarte war 13 Jahre unterwegs 1994 gewann Greg Welch den Ironman in Hawaii in einer finalen Auseinandersetzung gegen den schnellsten 40 jährigen Triathleten, den es jemals gab: Dave Scott. Der wegen seiner in Triahlonkreisen geschätzen Persönlichkeit auch The Man genannt wurde. Oli Hodatsch, Mitglied im Schwimmverein Gelnhausen, war bei dieser Austragung zum ersten Mal beim Hawaii-Ironman am Start und belegte im Feld der besten Langdistanzsportler der Welt einen nicht vorhersehbaren, fantastischen 66. Platz in der Gesamtwertung. Sein mitgereister Betreuer und Freund Adi Kohr, ebenfalls Mitglied im Schwimmverein, betreute „Eisenolli”, wie er auch genannt wird, während der 9:30 Std. Wettkampfdauer. Tage nach dem Wettkampf wurden fleißig Postkarten nach Deutschland geschickt, in denen Hodatsch und Kohr das beeindruckende Sporterlebnis in Worte fassten. Die letzte Karte kam diesen Monat, nach 13 Jahren Reise in Bad Orb bei Matthias Schmitt, der dieses Jahr wieder am Kinzigtal-Triathlon teilnimmt, an. Auf dem Bild der Postkarte ist Pauli Kuiri zu sehen, der Ende der Neunziger Jahre die Triathlon-Langdistanzszene auf europäischer Ebene dominierte. Auf der Rückseite steht geschrieben: Sportliche Grüße von der beeindruckensten Triathlonveranstaltung, die die Welt gesehen hat, Oli und Adi. |
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14. Schneller Zehner, 25.03.2007
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33. Oberrodenbacher Silvesterlauf, 31.12.2006 (Hauptlauf 10.200 m)
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Gelnhäuser Tageblatt, 02.01.2007 Thomas Seibert gewinnt Oberrodenbacher Silvesterlauf Rekordbeteiligung mit 565 Startern - Michael Kronberg vom SV Gelnhausen auf Rang vier RODENBACH (ra). Thomas Seibert vom SSC Hanau-Rodenbach hat in 34:38,1 Minuten den 33. Silvesterlauf des TV Oberrodenbach über die Distanz von 10200 Meter gewonnen. Damit verfehlte er die Zeit des Vorjahressiegers und Shootingstars Musa Roba vom TV Gelnhausen (34:13,7) nur knapp. Der Gelnhäuser konnte seinen Titel nicht verteidigen, da er sich derzeit einige Tage Urlaub gönnt. Der beste heimische Teilnehmer auf der Langstrecke war Michael Kronberg vom Schwimmverein Gelnhausen, der in 37:45,7 Minuten den vierten Rang belegte. Sein Klubkamerad Patrick Röll wurde schließlich in 38:34,2 Minuten guter Siebter. Da Musa Roba nicht am Start war, hatte Trainer Dieter Petscha mit Daniel Schinköthe nur einen Schützling dabei. Dieser meisterte seine Aufgabe beim 5200 Meterlauf jedoch zu vollster Zufriedenheit. Mit einer Zeit von 18:53,2 Minuten belegte er den vierten Platz. In dieser Klasse kam Bernd Bächle von Lauftreff Freigericht nach 20:31,2 Minuten auf Rang neun. (Auszug aus der GT) |
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